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Das Geschäft der Pharmaindustrie


 Warum die Pharmaindustrie Nebenwirkungen verschweigt

Die Hormonspirale Mirena und Jaydess oder andere Verhütungsmittel, wie die Antibabypille und Co. sind mehr als nur ein Verhütungsmittel, sie sind ein Wirtschaftsfaktor, mit dem die Pharmaindustrie ein Vermögen verdient. Allein bei der Hormonspirale Mirena beträgt der Umsatz in 2015 unglaubliche 968 Millionen, in 2014 waren es 819 Millionen Euro. Unter den zehn umsatzstärksten Produkten von Bayer HealthCare im Jahr 2013 rangiert die Spirale mit 719 Millionen Euro Umsatz auf Platz sieben - noch vor Aspirin. Mit der Antibabypille Yaz/Yasmin, eine Pille, die weltweit am meisten verkauft wurde, wurde laut Bayer ein Umsatz von 706 Millionen Euro gemacht. Aus diesem Grunde wird alles dafür getan, um diese Einnahmequelle nicht zu verlieren.


 Gefälschte Positiv-Postings im Internet

Es werden nicht nur Informationen zu den möglichen Nebenwirkungen verschwiegen, nein, es wird auch alles dafür getan, dass das "unbefleckte" Bild der Hormonspirale erhalten bleibt. Das der Hersteller dabei vor nichts zurückschreckt wird deutlich, als sich 2014 herausstellte, dass Bayer sogar eine Werbeagentur beauftragte, um hunderttausende von gefälschten positiven Erfahrungsberichten im Internet und Foren zu posten. Die Coordination gegen BAYER-Gefahren reichte 2014 wegen unlauterer Medikamenten-Werbung in sozialen Medien Strafanzeige ein.


 Warum sagen Frauenärzte den Frauen nicht die Wahrheit?

Die Pharmaindustrie und die Frauenärzte arbeiten gut zusammen. In jeder Branche, so auch bei den Ärzten, gibt es weiße und schwarze Schafe. Es gibt Frauenärzte, die das Hormonspirale Forum im Wartezimmer aushängen und es gibt Frauenärzte, die sich sogar weigern die Hormonspirale vor Ablauf der möglichen Tragezeit wieder zu entfernen und verzweifelte und krank gewordene Frauen wieder MIT der Spirale nach Hause schicken!

Auch für Frauenärzte sind die Verhütungspräperate ein sehr lukratives Geschäft, wenn nicht sogar das Einzigste!

Es gibt viele Frauenärzte, die an sogenannten "Anwendungsstudien" teilnehmen. Das sind Fragebögen der Pharmahersteller, deren Ausfüllen dem Arzt mehrere tausend Euro bringt, aber nur, wenn die Hormonspirale die vorgesehene Tragedauer liegen bleibt. Deshalb wird die Hormonspirale nur ungern vor Ablauf der Tragezeit gezogen. Sie spielen die Risiken und Nebenwirkungen herunter, wie die Mehrheit der Frauen in den Erfahrungsberichten schildern. Diese legale Korruption ist schon seit einiger Zeit im Fokus der Medien. Hier sind einige Berichte aus Radio und Fernsehen aufgeführt.

Frauenärzte bekommen nur magere 16 Euro pro Patient und Quartal von der Kasse gezahlt.

Im Vergleich dazu bekommt ein Hausarzt ca. 29 Euro pro Patient und Quartal von der Kasse. Die Krankenkasse zahlt den Frauenärzten so wenig, da sie schon einkalkuliert haben, dass die Frauen aufgrund der Verhütung doppelt so häufig zum Arzt müssen. Würden die hormonellen Verhütungspräperate wegfallen, würden die Gynäkologen sehr viel weniger Geld verdienen, da die Frauen nur noch halb so oft zum Arzt müssten. Eine Umstellung des Gesundheitssystems würde Jahre dauern und so müssen die Frauenärzte schon aus finanziellen Gründen zur hormonellen Verhütung raten.

Frauenärzte werden daher auch weiterhin alles dafür tun, dass Frauen weiter mit Pille und Co verhüten.


 Milliardenklagen gegen Bayer

Klagen von über 3500 Mirena-Anwenderinnen

Die Hormonspirale Mirena® bereitet Bayer in den USA viel Ärger und Kosten. Bis zum 25. Januar 2016 seien dem Konzern die Klagen von etwa 3500 Mirena®-Anwenderinnen zugestellt worden. Laut Bayer tragen die Klägerinnen vor, Mirena® habe bei ihnen zu Gesundheitsschäden geführt. Sie behaupten unter anderem, dass das Produkt fehlerhaft sei und Bayer die angeblichen Risiken gekannt habe oder hätte kennen müssen und vor diesen Risiken nicht angemessen gewarnt habe. Die Frauen verlangen Schaden- und Strafschadenersatz. Mit weiteren Klagen sei zu rechnen, teilt Bayer mit. Auch in diesem Fall habe der Konzern finaziell vorgesorgt. So hat Bayer 2013 unter anderem Rückstellungen in zweistelliger Millionenhöhe für erwartete Verteidigungskosten gebildet.

Die Ausgaben für Gesundheitsschäden durch Verhütungsmittel steigen weiter

Bayers Ausgaben für angebliche Gesundheitsschäden durch Verhütungsmittel steigen weiter. Bislang hat sich der Konzern in den USA mit 17.500 Frauen geeinigt, etwa 2300 Fälle sind noch anhängig. Das Unternehmen rechnet mit weiteren Verfahren. Die Auseinandersetzungen mit Frauen in den USA um die Verhütungspillen Yasmin® und Yaz® ( Ethinylestradiol / Drospirenon) sowie deren generische Versionen kosten Bayer bereits mehr als zwei Milliarden Dollar. Wie das Unternehmen in seinem Jahresabschluss 2015 mitteilt, habe es bis zum 25. Januar 2016 in den USA ohne Anerkennung einer Haftung mit etwa 10.300 Anspruchstellerinnen Vergleiche im Volumen von rund 2,04 Milliarden US-Dollar geschlossen.

Klagen auch in anderen Ländern

Auch außerhalb der USA droht Bayer wegen seiner Verhütungsmittel Ungemach. So sind dem Konzern nach eigenen Angaben im Fall von Yasmin®/Yaz® bis zum 25. Januar 2016 in Kanada 13 Klagen mit dem Antrag auf Zertifizierung einer Sammelklage zugestellt worden. In Israel seien zwei Anträge auf Zertifizierung einer Sammelklage anhängig. In der süddeutschen Stadt Waldshut-Tiengen eröffnete im November 2015 das Landgericht einen Zivilprozess gegen Bayer. Eine Studentin verlangte Schadenersatz und Schmerzensgeld in Höhe von 200.000 Euro wegen Gesundheitsschäden, die durch die Verhütungspille Yasminelle entstanden sein sollen.

Im Zusammenhang mit Mirena® ist der Konzern nach eigenen Angaben bis zum Stichtag Anfang 2016 in Kanada mit fünf Klagen konfrontiert worden, in denen jeweils die Zulassung einer Sammelklage beantragt wird.


 Tausende Erfahrungsberichte in Foren, Petitionen und Gründung von Selbsthilfegruppen weltweit

Alleine in deutschsprachigen Foren finden sich tausende dieser Erfahrungsberichte. Weltweit sind es weitaus mehr. Inzwischen haben sich - auf internationaler Ebene - Selbsthilfegruppen gebildet, und zwar nicht nur gegen Mirena, sondern ebenso gegen das Produktionsunternehmen BAYER. Ausserdem gab es 2010 eine Petition gegen den Pharma-Riesen, die von knapp zweitausend Frauen unterschrieben wurde. Darin wurde der Konzern nachdrücklich aufgefordert, detailliertere Angaben zu den möglichen Nebenwirkungen zu machen. Die Frauen fühlten sich nur unzureichend informiert, die mangelhaften Hinweise würden dazu führen, dass unzählige Frauen falsch behandelt würden, weil die Ursachen ihrer Beschwerden lange Zeit im Dunkeln blieben. Die Petition zeigte offenbar eine erste Wirkung, damals, 2010, die allerdings heute bereits wieder vergessen zu sein scheint. Die FDA untersagte eine Mirena-Werbekampagne nach dem Muster von »Tupper-Partys«, die flächendeckend Frauen zur Hormonspirale überreden sollte. In dem Verbot hiess es, dass das Marketing von BAYER »die Wirksamkeit übertrieben darstellt, unbegründete Behauptungen aufstellt und die Risiken von Mirena bagatellisiert«, so der Bericht. Im Rahmen der Kampagne sollten Promotion-Teams von BAYER in Privatveranstaltungen auftreten. Thomas Adams von der FDA: »Dies war für uns extrem Besorgnis erregend, da dieses Produkt hohe Risiken trägt – unter anderem Infektionsgefahr und Verlust der Fruchtbarkeit«.

Jan Pehrke von der Coordination gegen BAYER-Gefahren: »Die Aufsichtsbehörden müssen endlich ihren Respekt vor BAYER und Co. ablegen und Medikamente mit erhöhtem Gefahrenpotential verbieten.

Im März 2016 startete in Deutschland eine weitere Petition zur Vervollständigung des Beipackzettels der Mirena und Jaydess: Die Petition, die innerhalb kürzester Zeit von hunderten von Frauen unterschrieben wurde richtet sich an die Arzneimittelkommission der dt. Ärzteschaft und Bundesinstitut f. Arzneimittel u. Medizinprodukte.

Die bisher nicht aufgeführten Nebenwirkungen wie u.a. die psychischen Nebenwirkungen wie Panikattacken, Angstgefühle, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen und Unruhe sollen in den Beipackzettel der Mirena und Jaydess aufgenommen werden und damit den Frauen helfen ihre Beschwerden schneller zuzuordnen und grundsätzlich bei der Wahl ihres Verhütungsmittels eine informierte Entscheidung treffen zu können. Diese Aktion wird unterstützt von der Gynekologin Prof. Dr. Ingrid Gerhard und der Patientinnen-Initiative Risiko Hormonspirale.