Liebe hier mitlesende MedizinerInnen

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Parisienne_
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Liebe hier mitlesende MedizinerInnen

Beitragvon Parisienne_ » 28.03.2018, 21:05

Liebe hier mitlesende MedizinerInnen

Ich bin auch einer Ihrer Kundinnen (Mirena eingesetzt mit 49ig Jahren) und hab mich bei Ihnen in der Praxis mehrheitlich positiv über Mirena geäussert: Blutungen sind ausgeblieben - was mich freute.... medizinische Komplikationen konnte ich Ihnen so direkt kaum kommunizieren. Dass ich Stimmungsschwankungen hatte - einen gravierenden Liebeskummer hatte, das habe ich Ihnen erzählt - aber dass ich 1 Jahr Psychotherapie deswegen durchgehalten habe - das habe ich Ihnen nicht erzählt. Und dass sich nach der Ziehung von Mirena nun bald 6 grauenvolle Monate hinter mir habe - das wissen Sie auch nicht. Der gezielte Einsatz von Temesta ermöglicht mir nun, meinen anspruchsvollen Arbeitsalltag zu bewältigen. Zu meinem vor der Setzung bestehendem Myom ist ein zweites gewachsen - damals haben Sie mir noch angedeutet, dass mit dem künstlichen Progesteron, das eine Myom sich zurückbilden wird und ich mit der Mirena sanft in die Wechseljahre gleiten werde. Ich habe stattdessen Allergien zu Allem und nix entwickelt, einen hohen Blutdruck bekommen, ein Ekzem, dass ich kaum in den Griff bekomme - und das Schlimmste: Ich habe alle meine Kapazitäten die ich hatte, aufs fundamental Wesentliche konzentrieren müssen; dass ich meiner Arbeit noch seriös nachgehen kann und konnte. Mein Stresslevel ist sehr niedrig geworden - und dies schleichend, während der 4 Mirenajahre. Nun bin ich bald 55ig Jahre alt und hoffe nun, dass sich mein Körper etwas normalisiert und sich eine "normale" Menopause langsam einlenkt. Ich möchte gerne noch 10 Jahre 100% arbeiten mit Freude und auch einem Leben nebst der Arbeit.... was in den letzten zwei Jahren kaum mehr möglich war. Ich erhoffe mir, dass Sie - liebe MedizinerInnen - sich informieren, was in einem Frauenkörper geschieht, wenn sie Mirena empfehlen. Ich wünschte mir, mein Gynäkologe meines Vertrauens, hätte mir von den neusten Forschungsergebnissen erzählt, auch wünschte ich mir, er hätte mich darauf aufmerksam gemacht, dass nach der Ziehung eine Art "Entzug" entstehen kann. Ich wünsche mir, dass Sie sich dafür einsetzen, dass Mirena mit Bedacht eigesetzt wird und Sie alles dafür tun, dass sich die Forschung mit der Hormonspirale und den gravierenden Nebenwirkungen befasst.

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