Arzt diagnostiziert Befindlichkeitsstörung???

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Andrea39
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Arzt diagnostiziert Befindlichkeitsstörung???

Beitragvon Andrea39 » 19.06.2005, 14:02

Hallo an Euch alle!
Wurde euch eigentlich schon einmal von einem eurer Ärzte eine Befindlichkeitsstörung diagnostiziert?
Mein Arzt erklärte mir meine noch immer vorhandenen Nebenwirkungen so, das mein Unterbewusstsein sofort bei Eisprung resp. Mens so reagiert, als ob die Spirale erst vor kurzem gezogen worden wäre. Deshalb werden auch die Nebenwirkungen nicht weniger.
Nur wie kommt man aus dieser unbewussten Gedankenspirale wieder heraus??
Es nützt nichts, wenn man versucht sich abzulenken. Eine kurze Zeit gehts, dann macht sich der Kopf wieder selbständig.

Könnt ihr mir Tips geben?

Liebe Grüße,
Andrea
40 Jahre, 1 Kind, Mirena 4 Jahre 10 Monate, seit Juli 2004 ohne

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V.
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Beitragvon V. » 21.06.2005, 11:25

Hi Andrea,

das war so ungefähr die erste Diagnose, die mein alter Neuraltherapeut (dem ich sehr viel zu verdanken habe und der leiderleider nicht mehr praktiziert) gestellt hat. Er hat es nicht Befindlichkeitsstörung, sondern Funktionsstörung genannt (der Begriff stammt aus der Schmerztherapie).

Das Problem dabei ist nur, dass dies keine Sache des Kopfes ist!! Deshalb nutzt auch Sich-Ablenken oder In-Gedanken-so-tun-als-habe-man-gerade-gar-keinen-Eisprung/Mens nicht viel. Hier wirkt wohl, wie bei Patienten mit einer chronischen Schmerzerkrankung, das Körpergedächtnis. Und das auszutricksen ist offensichtlich noch schwieriger bzw. selbst kaum zu bewerkstelligen. Neue Reize setzen, die Leitbahnen neu zu polen -- darin bestand, wenn ich es als Laie richtig verstanden habe, die Arbeit meines damaligen Arztes. Und die Akupunktur, der ich inzwischen ja mein Vertrauen geschenkt habe, arbeitet ähnlich (und in meinem Fall ziemlich erfolgreich). Schade nur, dass unser Körper ein Gedächtnis wie ein Elefant zu haben scheint; so schnell vergisst er wohl nix. Und also bekomme auch ich regelmaessig dann, wenn ich ungeduldig werde, den (von mir äusserst ungeliebten) Rat: Geduld! Gleichwohl bin ich der festen Überzeugung, dass es der richtige Weg ist.

Ich wünsch Dir alles Gute!
Bald lesen wir ja wohl wieder voneinander, wenn das Jahresfazit ansteht!!

Herzliche Grüsse
von
Vera

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