Ergebniss meiner Untersuchung

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Michaele
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Ergebniss meiner Untersuchung

Beitragvon Michaele » 13.09.2005, 15:54

Hallo ihr Lieben, :arrow: :arrow: :arrow:

hoffe euch plagen die Nachwirkungen der Mirena nicht so sehr wie mich!!

Mein Hormonserumtest hat nun angezeigt, dass mein Hormonhaushalt verrückt spielt!!! Aber bis jetzt war ja alles in Ordnung und ich war ja gesund!!! So fühlte ich mich seit Mirena nicht mehr!!! :shock:

Habe ein viel zu hohen Progesteronwert, sprich ich könnte schwanger sein, bin ich aber nicht! Vor allem habe ich mich in meinen zwei Schwangerschaften wunderbar gefühlt! Vor vier Tagen hatte ich eine starke Migräneattacke und am nächsten Tag Bauchschmerzen. Am nächsten Tag wußte ich warum es mit mir wieder so bergab geht, ich bekam die Regel! Zuerst in der sch. SW und innerhalb ein paar Stunden massiver Abfall des Progesterons, da kann es einem schon umhauen!

Ich habe Mangel an Magnesium und Kalium und einen sehr starken Mangel an Selen!
Nun müssen diese Depots als erstes gefüllt werden.
Der starke Selenmangel führt anscheinend auf die lange Zeit der Beschwerden zurück!

Das Beste aber ist, dass ich nun auch auf eine Weizen-Hefe- und Fructoseallergie anzeige!!!! Desshalb wahrscheinlich auch meine Darmprobleme. Nun muß ich eine strenge Diät einhalten, die Eileiterentzündung hat sich Gott sei Dank schon beruhigt!

Ich vertraue meiner FA (neu) :wink: voll und ganz und kann ihre Anweisungen befolgen und Geduld aufbringen! Heute sind es schon zwei Monate, dass es mir so schlecht geht!

Liebe MIRENA ich hasse dich!!!!! :evil:

Liebe Grüße :arrow:
Michaele
Michaele/38Jahre/2 Kinder/10 Wochen Mirena, seit 07.02.2005 OHNE!

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janis
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Beitragvon janis » 13.09.2005, 17:41

Hallo Michaele,

das hört sich ja echt besch... an.
Wie wurde der Hormontest denn gemacht? Wurde da einmalig Blut genommen, oder wie? Meine Fä hat nämlich auch überlegt, ob man bei mir einen machen sollte, verspricht sich allerdings nicht allzu viel davon.

Ich wünsch dir gute Besserung!!
Lieben Gruß
Janis
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Michaele
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Beitragvon Michaele » 13.09.2005, 21:25

Liebe Janis, :arrow:

das ist mein zweiter Hormontest.

Der erste war in Ordnung und der zweite zeigte nun, dass ich einen viel zu hohen Progesteronwert habe.

Mir wurde Blut abgenommen.

Speicheltests seien ja viel genauer, jedoch werden sie noch nicht überall durchgeführt! Siehe Frau Buchner www.hormonselbsthilfe.de!

Wünsche dir weiterhin alles Liebe und lass dir deinen Hormonspiegel bestimmen!

l.g.
Michaele :arrow:
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janis
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Beitragvon janis » 15.09.2005, 07:02

Hallo Michaele,

ich habe im Oktober meinen nächsten Termin und werde da mal sehen, ob ich mir nicht doch einen Test machen lasse.
Ich hab immer noch total trockene Schleimhäute (Augen, Nase, Mund), meine Stimmung ist absolut depressiv usw.
Mal sehen..
Danke für deine Antwort :D
Grüßle zurück
Janis
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Andrea39
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Beitragvon Andrea39 » 15.09.2005, 19:14

Hallo Michaele & Janis!

Wenn ihr schon eure Hormone testen lassen wollt, dann lasst auch den Serotoninwert bestimmen!

Denn lt. www heißt es:

Auch eine Störung des Hormonhaushalts wird im Zusammenhang mit Depressionen diskutiert, da bei depressiven Patienten eine erhöhte Konzentration des körpereigenen Hormons Cortisol nachgewiesen werden konnte. Dieses Hormon wiederum beieinflußt die Wirkung des Botenstoffes Serotonin.

Und was für Symptome und Ursachen ein niedriger Serotoninspiegel haben kann, habe ich euch untenstehend zusammengeschrieben:

Symptome
Die Depression ist meist Tagesschwankungen unterworfen: morgens nach dem Aufwachen ist die Stimmung auf dem Tiefpunkt (Morgentief), im Laufe des Tages bessert sie sich, um sich unter Umständen bis zum Abend weitgehend zu normalisieren.
Der Zustand der depressiven Verstimmung wird von jedem Betroffenen anders erlebt und beschrieben. Die einen fühlen sich niedergeschlagen, hoffnungslos und verzweifelt, andere betonen, dass sie noch nicht einmal zu echten Gefühlsregungen wie Freude und Trauer fähig sind (Gefühl der Gefühllosigkeit). Sie fühlen sich "leer" und innerlich "wie ausgebrannt und abgestorben". Die Betroffenen können auch sich selbst nicht mehr positiv wahrnehmen und fühlen sich wertlos, überflüssig oder schuldig. Sie hoffen schon nicht mehr auf eine Besserung oder auf eine lebenswerte Zukunft. Der eigene Zustand erscheint aussichtslos. Das Weiterleben ist häufig unerträglich und sinnlos, so dass einige Betroffene im Selbstmord den letzten Ausweg sehen, auch um ihre Angehörigen von sich zu erlösen.
Manche Betroffenen nehmen den Zustand der depressiven Verstimmung jedoch gar nicht wahr, sondern nur körperliche Beschwerden, die für sie im Vordergrund stehen. Diese Beschwerden können eine Depression verdecken (maskieren). Diese Depression nennt man "maskierte" oder "larvierte" Depression (Larve = Maske).
Eine Depression kann von körperlichen Beschwerden begleitet werden, wie z.B. Verstopfung, Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe, Ohrgeräusche, Übelkeit, Magenbeschwerden, Schwindel und Kreislaufstörungen sowie Störungen der Sexualfunktion. Auch Appetitmangel und damit verbundener Gewichtsverlust sowie Schlafstörungen (v.a. frühmorgendliches Aufwachen) sind häufige Symptome bei Depressionen.
Viele Betroffene empfinden außerdem Unsicherheit und Angst, v.a. Zukunftsangst. Oft fühlen sich die Patienten in jeglicher Hinsicht überfordert, z.B. soziale Kontakte aufrechtzuerhalten.
Die Betroffenen verlieren Interesse an alltäglichen Dingen wie Haushaltsführung, Körperpflege, Beruf, Unternehmungen mit Freunden, Freizeitaktivitäten und Hobbys. Der Interessenverlust und Rückzug wird von Außenstehenden oft als Desinteresse oder Ablehnung fehlinterpretiert.
Die Patienten leiden häufig auch an Energielosigkeit, Ermüdbarkeit und Antriebshemmung. Sie haben keinen Schwung, sind kaum belastbar und werden schnell müde. Die Betroffenen wirken verlangsamt, sie zeigen wenig Mimik und Gestik, der Gesichtsausdruck ist leidend oder starr, die Sprache leise und verzögert. In Extremfällen kommt es zu einem depressiven Stupor: Der Kranke ist stumm und wie erstarrt, er reagiert kaum mehr auf Aufforderungen, und es ist keine Kontaktaufnahme mehr möglich. Trotz dieser Antriebshemmung quält oft eine innere Unruhe viele Patienten, die zu einer Agitiertheit (körperlichen Unruhe) führen kann: Die Betroffenen sind erregt, sie ringen die Hände oder laufen rastlos auf und ab.
Auch das Denken ist erschwert und verlangsamt (Denkhemmung), komplexe Zusammenhänge können nicht mehr erfasst werden. Die Gedanken kreisen oft nur um einige wenige Themen, über die die Patienten dann hauptsächlich grübeln. Daneben sind Störungen von Konzentration, Aufmerksamkeit und Gedächtnis häufig. Das Vorhandensein solcher Symptome im Rahmen von Depressionen wird als depressive Pseudodemenz bezeichnet. Diese Symptome bilden sich vollständig zurück.
Bei schweren Depressionen kann ein Wahn entstehen. Oft fehlt den Betroffenen die Einsicht, dass sie an einer wirklichen Krankheit leiden, sie sehen ihren Zustand als Folge persönlichen Verschuldens. Außer dem Schuldwahn sind noch Verarmungswahn, bei dem der Betroffene der Ansicht ist, dass er völlig verarmt ist, und hypochondrischer Wahn, bei dem sich die Betroffenen unheilbar krank und dem Tod geweiht fühlen, häufig zu beobachten.

Ursachen
Auslöser einer Depression können belastende Lebenssituationen sein wie Verluste, Trennungen, Überforderungen, Streit mit vertrauten, nahestehenden Personen, chronische Stresssituationen sowie somatische (körperliche) Faktoren wie hormonelle Umstellungen (z.B. im Wochenbett oder den Wechseljahren) und körperliche Erkrankungen (z.B. Schilddrüsenerkrankungen).
Gesicherte Ergebnisse sind, dass bei Depression die Konzentration bestimmter biochemischer Stoffe im Gehirn, welche die Nervensignale weiterleiten (die sogenannten Neurotransmitter Serotonin und Noradrenalin) erniedrigt ist und die Empfindlichkeit und Dichte von Nervenzellen-Rezeptoren (reizaufnehmende Strukturen einer Nervenzelle) verändert sind.


Eine schlechte Stressregulation
Wie es zu den tiefgreifenden Veränderungen im Gehirn kommt, ist noch nicht restlos geklärt. Doch liefern neurowissenschaftliche Studien weitere Puzzleteile. So ist inzwischen erwiesen, dass eine schlechte Stressregulation bei der Entstehung von Depressionen eine zentrale Rolle spielt. Untersuchungen zeigen, dass Menschen, die unter Depressionen leiden, fast immer einen erhöhten Spiegel der Stresshormone ACTH und Kortisol im Blut haben. Das gilt auch für den Botenstoff CRF, der das Gefühl von Angst erzeugt. Normalerweise schüttet der Körper diese Hormone aus, wenn akute Gefahr droht.

Bei Gesunden lässt dieser Effekt wieder nach, sobald die heikle Situation überstanden ist. Über eine Rückkopplung zum Gehirn wird die Hormonproduktion gedrosselt. Bei Depressiven scheint diese Rückkopplung zu versagen - in ihrem Gehirn herrscht eine Art Daueralarm.


... und deshalb laß ich mir am Montag Antidepressiva verscheiben, die meinen Serotoninspiegel wieder anheben, da meiner nachweislich zu niedrig ist!

Lg,
Andrea
40 Jahre, 1 Kind, Mirena 4 Jahre 10 Monate, seit Juli 2004 ohne

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janis
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Beitragvon janis » 16.09.2005, 07:34

Hallo Andrea,

ich habe schon häufiger an dich gedacht. Merkst du durch die Pille keine Veränderung(en)?
Ich hoffte, dir würde es besser gehen...
Lieben Gruß
Janis
44 Jahre, 2 Kinder, gut 2 Jahre Mirena, seit 6/04 ohne

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Beitragvon Michaele » 16.09.2005, 19:34

Hallo Andrea, :arrow:

danke für deine Antwort!

Jedoch mein Serotoninspiegel ist o.k.! Ich nehme Serotonin schon seit Jänner ein! Und ich kenne diese Depressionen, :evil: hatte sie mit Mirena sehr schwer! Doch seit dem Entfernen wurde es immer besser und ich kann jetzt Gott sei Dank von fast nur mehr körperlichen Beschwerden reden (die einem ja wenn sie nie aufhören auch die Nerven angreifen!)

Doch ich weiß wie es sich anfühlt alle Beschwerden mit Depression zu haben und ohne!

Wenn dein Serotoninspiegel zu niedrig ist dann würde ich auch Serotonin einnehmen, du wirst sehen, dass es dir in ein, zwei Wochen psychisch besser geht!

Ich versuche momentan meinen chaotischen Hormonhaushalt in den Griff zu bekommen, es ist Schwerstarbeit, habe aber in meiner neuen FA professionelle Hilfe!

Hast du mit der Pille schon angefangen?

Wünsche dir alles Liebe und schreib bitte zurück! :wink:

Michaele
Michaele/38Jahre/2 Kinder/10 Wochen Mirena, seit 07.02.2005 OHNE!

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