Der erste Tag nach Mirena

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cathchen
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Der erste Tag nach Mirena

Beitragvon cathchen » 08.02.2006, 08:38

Hallo Ihr Lieben,
gestern Nachmittag wurde mir die Mirena gezogen. Endlich. :D
Ich bin mit gemischten Gefühlen zu meiner Ärztin, hatte eh wieder einen total schlechten Tag und mein Blutdruck war auch total im Keller. In dieser Verfassung saß ich dann wie ein Häufchen Unglück vor meiner Ärztin und beschrieb ihr meinen Zustand. Allem voran natürlich die Blutungen, die in der letzten Zeit immer schlimmer geworden waren. Auch die anderen Symptome, ich hatte sie hier an anderer Stelle schon geschildert.
Sie meinte erst, daß ich die erste von ihren ganzen Mirenapatientinnen wäre, die über solche Beschwerden klagt -na super, dachte ich mir- zumal ich ja schon die zweite habe und mit der ersten ja keine Beschwerden gehabt hätte. In dem Moment dachte ich, das wars, du suchst Dir einen anderen Arzt. Aber dann meinte sie, daß in Anbetracht meiner extremen Dauerblutungen und meines Allgemeinzustandes es besser wäre, das Ding zu ziehen. Sie hat noch mal Ultraschall gemacht, sie lag gut, Zysten habe ich auch nicht (wenigstens was positives), dann fragte sie mich noch mal, ob sie wirklich raus soll, ich: JA. Ein kurzes Ziepen (wie beim Abstrich) und dann war sie draußen. :D Die Blutungen sollten jetzt innerhalb einer Woche aufhören, wenn nicht, soll ich sofort wieder zu ihr kommen. Sie meinte auch, sie will sich mal an Schering wenden. Ich habe ihr eine Liste mit meinen Beschwerden da gelassen, hatte vorsorglich alles aufgeschrieben, damit ich nichts vergesse.
Blut wurde mr noch abgenommen, sie vermutet bei mir Eisenmangel wegen der Dauerbluterei und Eisentabletten hat sie mir auch noch mitgegeben.
Als ich aus der Praxis raus bin, war mir eine Zentnerlast von den Schultern gefallen, ich fühle mich total erleichtert. Jetzt heißt es abwarten, wie sich die ganze Sache noch weiter entwickelt. ich hoffe mal, die Kurve zeigt bald wieder nach oben.

Liebe Grüße und lasst den Kopf nicht hängen
Cathchen
43 Jahre, 2 Kinder (20 u. 25 J.), Mirena seit 2000; seit 07.02.2006 ohne

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cathchen
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Beitragvon cathchen » 09.02.2006, 08:33

Hallo, ich bins wieder. Nachdem es mir gestern früh relativ gut ging, kam gestern Abend der Hammer. Ich habe geblutet wie noch nie, fühle mich total schlapp. Gottseidank war ich gerade zu Hause, als es so richtig los ging. Trotz o.b. und Binde lief mir die Brühe die Beine runter, meine Jeans war durch bis zu den Waden. Was mich beunruhigt ist, daß richtig große Klumpen Blut mit abgehen. Hat von Euch jemand so etwas nach dem ziehen auch durch? Was habt Ihr gemacht? Sollte ich noch ein, zwei Tage warten, ob es besser wird, oder gleich noch mal zu meiner Ärztin?
Ich bin total am Ende. Hoffentlich ist der ganze Spuk bald vorbei, ich kann nicht mehr. Ich habe nur die Hoffnung, daß es irgendwann besser werden muss. Bis dahin

LG
Cathchen
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Karo
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Beitragvon Karo » 09.02.2006, 15:02

Hallo Catchen :D

das hört sich ja schrecklich an .....hoffentlich ist es zwischenzeitlich besser geworden oder du hast schon (wenn der Zustand noch andauert) Kontakt zu deiner Ärztin aufgenommen !?!?!?!

Mich würd interessieren, woher kommt das Blut ???
Kann das noch eine Abbruchblutung sein ???

lass bitte von dir hören !

lieben gruss
Karo
42 Jahre, drei Kinder 2mal12j und 16j, zwischen den Geburten keine Verhütung, davor 10 Jahre lang die Pille ,nach den Kindern 5 Jahre Trigoa, dann 5,5 jahre die Mirena,seit 09.01.2006 ohne Hormonspirale !

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Karo
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Beitragvon Karo » 09.02.2006, 15:06

guck mal hier im Forum, bei dem thread Umfragen , den Beitrag von Minchen usw. an !
das hilft dir bestimmt auch weiter ;-)
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cathchen
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Beitragvon cathchen » 15.02.2006, 13:27

Hallo, ich bins wieder,
ich war ein paar Tage "abgetaucht", war krank geschrieben, weil meine Blutungen einfach nicht zum Stehen kommen und die ganze Geschichte mittlerweile bei mir an der Substanz nagt. Es ist zwar etwas weniger geworden, aber weg sind sie nicht und langsam macht mir der Blutverlust zu schaffen. Meine FA hat mir jetzt "Methergin" Dragees verschrieben. Die bekommt man normalerweise nach Fehlgeburten oder nach einer Geburt, wenn sich die Gebärmutter nicht schnell genug zurückbildet. Die sollen die Gebärmutter zusammenziehen und so die Blutungen stoppen. Ich nehme die jetzt den 2. Tag und lass mich mal überraschen.
Hallo Karo, zu Deiner Frage, wo das Blut herkommt, kann ich leider nichts sagen und ich habe den Eindruck, daß meine Ärztin da auch etwas ratlos ist, denn laut Ultraschall ist alles so weit in Ordnung. Ich kann mir das nur so erklären, daß das mit meinen Dauerblutungen (1 1/4 Jahre)vor dem entfernen der Mirena zusammenhängt. Meine Blutwerte (Eisen) sind aber noch im Normbereich.
Wenn diese elenden Blutungen endlich aufhören würden, dann ginge es mir wieder richtig gut. Ich schwitze nachts nicht mehr und fühle mich irgendwie ausgeglichener als mit Spirale.
Ich hoffe nur, daß ich nicht zur Ausschabung muss.
So weit das Neueste, liebe Grüße an alle Leidensgenossinnen
Cathchen
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Karo
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Beitragvon Karo » 15.02.2006, 14:38

Hallo Catchen :-)

Danke für deine Antwort, hab immer mal wieder reingeguckt ob du schon was neues weisst.
Hoffentlich hilft dir das Medikament weiter !

Ich hab seit Montag , also ca. 5 wochen nach dem ziehen der Mirena, meine erste Periode.
Sie ist von der Blutungsstärke genauso wie die Perioden vor der Mirena.
Ich hoff dass sie auch genauso regelmäßig ist .

lieben Gruss
Karo
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Beitragvon bettybou » 15.02.2006, 16:41

Hallo ! Ich hatte nach meinem 1.Kind auch so schreckliche Blutungen, dass mein FA mir schon einen Termin für eine Ausschabung gemacht hat. Gott sei Dank habe ich meine Hebamme angerufen, die hat mir empfohlen vorher noch etwas anderes auszuprobieren, was ich auch getan habe. Man soll in der Apotheke Hirtentäschel - Tee kaufen und davon mehrere Tassen am Tag trinken. Das habe ich auch gemacht und nach zwei Tagen kam unter der Dusche ein Blutklumpen ( Stück vom Mutterkuchen ) heraus und die Blutungen wurden weniger. Probieren kannst du es ja mal, bei mir hat`s geholfen und ich war froh um die Ausschabung herum gekommen zu sein. Gute Besserung :arrow:

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cathchen
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Beitragvon cathchen » 17.02.2006, 15:59

Hallo Ihr Lieben,
nun ist sie 10 Tage draußen und es blutet immer noch :( Gestern hatte ich schon gedacht, es hört auf, den ganzen Tag war fast nichts und vor allem habe ich mich auch mental total fit gefühlt. Ein Gefühl, wie lange nicht mehr. Dann kam gestern Abend ein Anruf von meinem Sohn, daß er ins Krankenhaus muss. Kaum hatte wir aufgelegt, ging es wieder los, Bauchschmerzen und heftige Blutungen.
Heute früh hatte ich dann auf einmal ein Kribbeln im linken Arm, wie Ameisenlaufen. Daraufhin habe ich mir den Beipackzettel der "Methergin" Tabletten noch mal genauer angeschaut: (die sollen die Blutung stoppen)

"Bei unsachgemäßer Anwendung (????) und gleichzeitig vorliegender Überempfindlichkeit des Patienten ist das Auftreten von Taubheitsgefühl in Fingern und Zehen, Kältegefühl in Händen und Füßen sowie Muskelschmerzen in Armen und Beinen möglich"

Na Super!! Ich habe gleich bei meiner Ärztin angerufen, die war nicht da, aber vom Arzt in der Praxisgemeinschaft habe ich die Auskunft bekommen, daß ich die Tabletten sofort absetzen soll. Komisch, früher habe ich nie Probleme mit irgendwelchen Medikamenten gehabt und jetzt so was. Kann es vielleicht sein, daß man durch die ganzen NWs der Mirena auch auf andere Medikamente empfindlich reagiert? Habt Ihr da entsprechende Erfahrungen, daß Ihr auf einmal mehr auf solche Sachen reagiert als vorher? Ich bin am verzweifeln.

Cathchen
43 Jahre, 2 Kinder (20 u. 25 J.), Mirena seit 2000; seit 07.02.2006 ohne

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