Nach der Mirena nun die Jaydess

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summse
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Re: Nach der Mirena nun die Jaydess

Beitragvon summse » 01.05.2014, 09:35

Du wirst sicherlich auch vom neuen Neurologen nichts Negatives zur hormonellen Verhütung hören ;-)

muss nicht immer sein, meine damalige neurologin und zu gleichzeitig psychiater, hat ja wärend der sitzung im i-net geschaut wie diese mirena wirkt, da sie die mirena nicht kannte . erst war sie sauer, weil ich nun was körperliches suchte für meine psyche und meinte sie erkennt mich nicht wieder, warum ich jetzt so dagegen arbeite und plötzlich mit sowas kommen würde als grund. ABER sie schaute dann nach und meinte am ende, als sie den bericht und die wirkungsweise gelesen hat..."lassen sie das Ding entfernen"....und die spirale wäre auf keinen fall stimmungsaufhellend, so wie es mir damals meine frauenärztin verkauft hat :?

aber wahrscheinlich muss man da echt wieder glück unter den ärzten haben.....
(Jahr 2016) 38 jahre ,3 kinder Mirena vom ?.06.2009 - 28.6.2012

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Mondi
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Re: Nach der Mirena nun die Jaydess

Beitragvon Mondi » 02.05.2014, 09:36

Da muss man wirklich Glück haben...viele Ärztinnen verhüten selber hormonell, obwohl die ja eigentlich Zugriff zu allen Studien und dem Wissen hätten. Die Schwester einer Freundin von mir allerdings (Assistenzärztin derzeit innere Medizin), hat ich diese Freundin auf die GyneFix gebracht habe diese auch legen lassen.....
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lauri
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Re: Nach der Mirena nun die Jaydess

Beitragvon lauri » 03.05.2014, 22:16

Das Gute ist ja, wenn Probleme auftreten, kann man das Ding ja entfernen lassen. Und so werde ich auch vorgehen. Wenn irgendwas nicht stimmt, kommt es raus. Doof ist dann der Geldverlust, aber Gesundheit geht ja vor.

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Re: Nach der Mirena nun die Jaydess

Beitragvon Mondi » 04.05.2014, 19:08

Prinzipiell gute Idee lauri ...aber was Medikamente angeht nicht.

Ich habe in meinem gesamten Leben NUR 1 1/2 Jahre die Pille wegen ein paar Pickeln genommen (im Alter von 15 Jahren) und bekam dank dieser eine unheilbare Hautkrankheit namens Lichen Sclerosus. Diese ist laut einer Studie eines Berliner Gyn eine reversible Nebenwirkung von hormoneller Verhütung (gerade reiner Gestagenverhütung) - bei mir blieb diese Krankheit nur leider auch nach dem Absetzen.....
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lauri
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Re: Nach der Mirena nun die Jaydess

Beitragvon lauri » 06.05.2014, 13:05

Das ist natürlich schwerwiegend. Aber die Pille hatte ich ja schon 5 Jahre. Sie war nur jetzt zu schwach geworden wegen des neuen, stärkeren Medikaments für meine MS. Davor war immer alles gut. Aber ich werde es nochmal hinterfragen und zur Not kommt die Jaydess wieder raus.

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Beyond Beauty
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Re: Nach der Mirena nun die Jaydess

Beitragvon Beyond Beauty » 06.05.2014, 23:10

Hallo ihr Lieben,

fünf Monate Jaydess und bislang habe ich keinerlei Nebenwirkungen fest gestellt, es geht mir gut... Periode kommt regelmäßig und etwas schwächer als vorher seit ca. 1 Monat, bis dahin hatte ich öfters mal Zwischenblutungen.

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Re: Nach der Mirena nun die Jaydess

Beitragvon Mondi » 07.05.2014, 11:19

@lauri: Das hat nichts mit der Einnahmelänge zu tun, die problemlos verläuft. Es ist wie russisch Roulette spielen - du kannst auch fünfmal abdrücken bevor die Kugel kommt. Ich hatte halt das Pech, dass ich bereits nach 1 1/2 Jahren Einnahme eine schwere Krankheit bekam. Das kann auch erst nach 20, 30 Jahren passieren (Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs etc....). Da wir aber unseren Körper permanent mit künstlichen Hormonen überfrachten, kommt früher oder später die Quittung- in meiner Sammlung an potentiellen Nebenwirkungen kann man ja sehr viel darüber lesen: http://www.hormonspirale-forum.de/viewt ... =23&t=4147

Die meisten Dinge die in dieser Sammlung stehen, stehen in keiner Packungsbeilage als potentielle Nebenwirkungen oder Risiken, Folgeerkrankungen etc.. Die Pharma weiß schon warum ;-)
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Stern
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Re: Nach der Mirena nun die Jaydess

Beitragvon Stern » 17.05.2014, 13:43

Hey Mädels,

Ich habe letztens über 2 Freundinnen von der neuen Jaydess erfahren.
Habe dann überlegt sie mir auch einsetzen zu lassen, hört sich am Anfang ja auch alles perfekt an 3 Jahre um nichts kümmern, schwächere Blutungen und und und...
Habe mich im Internet ein wenig schlau gemacht auch über ähnliche Alternativen wie die Kupferkette.
Bin dann mit den Infos zu meinem Frauenarzt und habe nachgefragt was er mir raten würde.
Er hat sofort gesagt das er mir die Kupferkette nicht einsetzen würde und das sowieso nicht viele Gynäkologen tun.

1. Weil ich mit 13 die Pille wegen starker Bauchschmerzen während der Regel verschrieben bekommen habe (damals von einem anderen Frauenarzt), die Schmerzen waren teilweise so stark das ich davon Ohnmächtig geworden bin und jeden Monat min. 3 Schmerztabletten (auch präventiv) schlucken musste und all die Kupferprodukte sowas ja noch verstärken...

2. Weil er von der Kupferkette an sich nichts hält. Er hat mir das so erklärt das die normale Spirale ja durch die kleinen "Arme" ( T-Form) in der Gebärmutter hält, die Kupferkette aber eben nicht. Diese muss aber auch befestigt werden und wird quasi in die Seiten der Gebärmutter "reingeschraubt" bzw geknotet.

3. Findet er die Gynefix unseriös da seiner Aussage nur Werbung in der normalen Presse gemacht wird nicht in der Fachpresse für Gynäkolgen. (gut das kann ich nicht beurteilen und es gibt sicher auch Leute die mit ihr gut klarkommen :) )

Zur Jaydess hat er mir gesagt das er mir Sie an sich einsetzen würde und könnte, er aber dadurch das sie ja erst seit kurzem auf dem Markt ist noch nicht viele Patienten hat, die ihm ihre Erfahrungen mitgeteilt haben.
Er hat mir eine Broschüre mitgegeben, mir ein Exemplar der Jaydess gezeigt und auch mit mir über die Nebenwirkungen gesprochen. (Was meiner Meinung nach jeder gute Gynäkologe macht... weil hier weiter oben über nur Profit wollende Ärzte diskutiert wurde)

Zur kleineren Form und der geringeren Hormonabgabe hat er mir gesagt, dass sie dadurch auch kompartibel für jüngere Frauen (ich bin selbst 20) ist da man die größere Mirena bei einem quasi noch "unbenutzen", ungedehnten Muttermund kaum einführen kann.
Die geringere Menge Hormone hat er mir damit erklärt, dass damit erstens das Risiko für die Nebenwirkungen im Gegensatz zur Mirena geringer ist und das Patienten durch geringere Hormone häufiger ihre Regel 1-2 Tage haben (eben schwächer als sonst) aber die Regel nicht ganz ausbleibt. Denn es kam wohl bei Mirena-Trägerinnen häufig vor das diese jeden Monat noch einen Schwangerschaftstest haben machen lassen wegen der Angst vor einer unbemerkten Schwangerschaft.

Ich hatte bei meinem Termin erst eine neue 6 Monate Packung meiner Pille angefangen und die kostet ja auch... er hat mir deshalb geraten diese Packung zuende zu nehmen und mir in der zwischenzeit zu überlegen ob die Spirale etwas für mich wäre.
Zudem meinte er ich könnte ruhig im Internet nach Erfahrungsberichten stöbern oder eben mit Leuten reden die sie eingesetzt bekommen haben.
Er hat aber auch gleich gesagt das ich damit renchnen muss das min. 75% der Erfahrungsberichte negativ sein werden da es eben bei ALLEM! so ist das vorwiegend unzufriedene Leute ihre Meinung äußern. Auch wenn ich meine Pille googel finde ich überwiegend negatives und bei mir ist trotzdem alles in Ordnung jeder Körper reagiert halt anders.

Auch wenn so viele negative Berichte schon Angst machen können werde ich da jetzt noch ein wenig drüber nachdenken und von meinen zwei Freundinnen Erfahungen anhören.
An sich will ich die Pille aber nicht unbedingt weiternehmen (nehme sie jetzt seit gut 7 Jahren!!) da es meiner Meinung nach besser ist wenn "nur" Hormone in der Gebärmutter abgegeben werden, als wenn sie täglich erstmal durch meinen ganzen Körper müssen um zu wirken.
Viele andere genauso sichere und unkomplizierte Methoden gibt es ja leider nicht. :?
Ach und vor dem einsetzen habe ich nicht besonders viel Angst dauert ja nur ca. 10 Minuten und irgendwann will da ja auch vielleicht noch mal ein Kind raus, da sollte ich das aushalten :P

Wäre toll wenn hier noch mehr Erfahrungen geschildert werden würden :wink:

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lauri
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Re: Nach der Mirena nun die Jaydess

Beitragvon lauri » 17.05.2014, 14:23

Also, ich habe jetzt nochmal eine Zweitmeinung von einer Neurologin aus einer ganz anderen Stadt eingeholt. Sie meinte, dass an sich nichts gegen die Jaydess spricht, was meine Grunderkrankung betrifft. Damit ist sie nun die dritte Ärztin. Jeder Körper ist nunmal anders.

Klar...oft wird hier arg kritisiert, dass einige Nebenwirkungen nicht in der Packungsbeilage stehen. Dies ist ganz einfach darin begründet, dass ein Medikament vor seiner Veröffentlichung nicht nur 3, sondern 4 Phasen durchläuft. Die Phase-3-Studie deckt meist ein paar Tausend Testpersonen ab...Nebenwirkungen, die da auftreten, werden registriert und wenn diese hinnehmbar sind, kann das Medikament zugelassen werden (das allein ist eine Prozedur, bei der enorm viele potenzielle Medikamente bei der kleinsten Unsicherheit ausscheiden)...und jetzt kommt es...NACH Zulassung und Veröffentlichung des Medikaments beginnt die Phase 4 (!!!) und das wird hier völlig außer Acht gelassen. In Phase 4 wird das Medikament sozusagen an die breite Öffentlichkeit verteilt. Dabei kann es ganz natürlich zu neuen Nebenwirkungen kommen. Diese MÜSSEN dem Arzt mitgeteilt werden und zwar umgehend. Denn nur so können diese Nebenwirkungen in die Packungsbeilage aufgenommen werden. Man muss sich einfach bewusst machen, dass man, wenn man unter den ersten Nutzern eines neuen Medikamentes ist und dementsprechend zur Phase-4-Studie gehört, mit ungeahnten Nebenwirkungen rechnen muss. Das war so, ist so und wird immer so sein, weil absolut jedes Medikament nur an einer kleinen Zahl Menschen getestet werden kann. (Ob man diese Testerei nun gutfindet oder nicht, ist ein ganz anderes Thema...)

Nun zum Thema Hormone...dazu gibt es verschiedene Meinungen, in diesem Forum eigentlich durchweg Negative. Ich denke, es gibt hierbei kein Schwarz oder Weiß. Jeder muss es für sich entscheiden, ob er mit Hormonen verhütet oder nicht. Ich selbst bin nicht gewillt, rote oder grüne Tage (wie in der Werbung zum Ovulationstest-Dingsbums) darüber entscheiden zu lassen, wann ich was machen kann und was nicht. Auch möchte ich keine normale Spirale oder Kupferkette in meinem Körper haben, die die Regelblutung noch anstrengender machen, als so schon. Ich habe 5 Jahre die Pille genommen, kam damit nur nicht zurecht, weil mein Magen durch andere Sachen zu belastet war. Ich habe die Jaydess und ich komme damit bisher sehr gut zurecht. Ich hatte bisher absolut keine Nebenwirkungen. Ich habe mich bewusst dafür entschieden in dem Wissen, dass in Phase 4 alles möglich sein kann, aber nicht muss. Meine Meinung zu diesem Forum ist geteilt. Zum einen bin ich froh, dass ich mich nach den ganzen Angst machenden Posts nochmal an vielen Stellen abgesichert habe, zum anderen hatte ich mehrere schlaflose Nächte, die nicht unbedingt hätten sein müssen.
Ich glaube, die Mehrheit hier ist Anti-Mirena und damit automatisch auch Anti-Jaydess und das ist auch in Ordnung, aber ein guter Ratgeber ist und bleibt der Gynäkologe des Vertrauens. Ich glaube nicht, dass ein Frauenarzt so viel davon hat, wenn er Patienten bewusst ein "schlechtes" Medikament "andreht" und ich glaube auch nicht, dass es Absicht der Pharmaindustrie ist, uns alle krank zu machen. Dafür ist dieser ganze Medikamenten-Zulassungs-Weg viel zu steinig und zu kompliziert.

@ Stern: Ich persönlich bin mit meinen 19 Jahren sehr zufrieden mit der Jaydess, hatte noch keine Probleme -weder bei der Einlage noch danach. Ich kann dir die Jaydess empfehlen, sprich aber auf jeden Fall nochmal mit deinen Freundinnen und vielleicht hole dir auch nochmal eine zweite Meinung bei einem anderen Frauenarzt. Im Internet ist es ziemlich schwierig herauszufinden, was das Richtige für einen selbst ist. Das habe ich nun festgestellt.

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Sonia
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Re: Nach der Mirena nun die Jaydess

Beitragvon Sonia » 17.05.2014, 22:04

Auch wenn so viele negative Berichte schon Angst machen können werde ich da jetzt noch ein wenig drüber nachdenken und von meinen zwei Freundinnen Erfahungen anhören.
An sich will ich die Pille aber nicht unbedingt weiternehmen (nehme sie jetzt seit gut 7 Jahren!!) da es meiner Meinung nach besser ist wenn "nur" Hormone in der Gebärmutter abgegeben werden, als wenn sie täglich erstmal durch meinen ganzen Körper müssen um zu wirken.


Liebe Stern,

die Hormoen sind trotzdem im ganzen Körper, ..denn die Gebärmutter ist ein sehr gut durchblut. Organ und diese Hormone sind innerhalb 12 St im ganzen Körper nachweisbar. Bitte glaube nicht die Geschichte mit "nur lokal". Das ist eine Lüge.
44 Jahre, 2 Kinder, Mirena von 09/2011 bis 04/2012

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