Nach der Mirena nun die Jaydess

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summse
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Re: Nach der Mirena nun die Jaydess

Beitragvon summse » 18.05.2014, 22:26

Hallo zusammen,
ich klinke mich nur mal kurz in die Diskussion ein...
1. Viele Frauenärzte haben wohl etwas davon, wenn die einen Hormone verschreiben, zu viel Meinungen habe ich nun von Frauenärzten gehört.. warum gibt es unter Fauenärzten doch so den ein oder anderen, der nicht für diese Mirena ist?

2. Warum jetzt die jaydess, wenn doch die Mirena schon soooooooooooo gut und gering dosiert war? Und sie wurde
laut Berichten auch jungen Frauen die noch keine Kinder hatten eingesetzt

3. klar wird negatives mehr verbreitet, aber es gibt nun auch doch schon ernstzunehmende Statisiken über die Mirena

4. ja ich bin generell nun gegen Hormone, da die Mirena mich sehr krank gemacht hat

5. Ich nahm vor meinen Kindern die Pille und nahm an, das ich damit gut fahre...meinen unslust auf Sex schob ich nicht auf die Pille, denn ich wusste nicht das es eine NW ist

6. glaube auch ich daran das einige Frauen diese Hormonspiralen vertragen

7. bin ich der Meinung das bei einigen Krankheiten keine Hormone was zu suchen haben und warum sagt man bei der
Diagnose Krebs als erstes... setzen sie die Hormonelle Verhütung ab, egal in welcher Form?

8. im Jahr 2009/ 2010 / 2011 habe ich die Mirena sogar noch empfohlen

9. ist es gut wenn man einen gyn. vertrauen kann, aber man sollte nicht blauäugig vertrauen, denn wir sind nun mal nur nummern

10. ist es schwierig NW der Mirena zu melden, denn die kommen schleichend oder wer denkt 3 Jahre später daran, das es an diesem Scheißding liegt????????????

11. leiden die lieben Ärzte nicht immer alles weiter

12. habe ich damals an der BfarM geschrieben und habe meine ganze Geschichte geschildert und es kam als Antwort zurück..."uns sind ihren Nebenwirkungen bekannt"...also bin ich dann doch kein Spinner?

13. ich bin froh über das I-net, denn ich darf wieder relativ Leben.... und hätte ich vor dem einsetzen schon google gefragt, dann hätte ich eher auf die NW reagieren können oder besser ich hätte gewusst woher sie kommen

14. wir wollen keinen das Ding ausreden oder jemanden die Entscheidung abnehmen...NEIN, denn das muss jeder selber wissen...Aber was ich / wir gerne wollen ist, das vorher von den Ärzten besser aufgeklärt wird und man nicht abgeschoben wird, sobald man seine Nebenwirkungen schildert, der ein oder andere ist dann schon aus der Praxis geflogen

15. sind wir hier alles Frauen durchschnitt mittleren Alters und vorwiegend Mütter und sicher keine Frauen die hier denken sich die Zeit vertreiben zu müssen um irgendwelche Geschichten zu erzählen

ich wollte es nur mal loswerden, denn ich finde es nicht unbedingt gut, wenn Hormone verharmlost werden, denn das sind sie nicht und es geht nicht um Krankheiten die gleich entstehen können, nein auch um evt. Spätfolgen und es gibt auch viele Berichte, das viele Testpersonen nach 3 Jahren die Mirena wegen Nw nicht mehr wollten.... leider wird sowas verschwiegen und zwar von den Gyns. , da nützt mir dann der Frauenarzt des Vertrauen auch nichts---leider und viele waren schon Jahre bei dem Frauenarzt ihres VERTrauens, denn die meisten FA haben die Schwangerschaften begleitet usw.

grüße summse
(Jahr 2016) 38 jahre ,3 kinder Mirena vom ?.06.2009 - 28.6.2012

http://hormonspirale-forum.de/viewtopic ... 009#p45009 , Updats

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Sonia
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Re: Nach der Mirena nun die Jaydess

Beitragvon Sonia » 19.05.2014, 11:28

ja,das kann ich wirklich unterschreiben..

und natürlich verstehe ich die jungen Mädels, mit 20 hat mich so ein Thema "künstliche Hormone" gar nicht interessiert. Ich habe meiner Gyn geglaubt, dass die Pille mich vor diversen Krankheiten schützt..so naiv. Wichtig für mich war..die Verhütung und nichts anderes. Jetzt, 20 Jahre später denke ich viel mehr nach was diese Hormone mit uns alles machen können.
44 Jahre, 2 Kinder, Mirena von 09/2011 bis 04/2012

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Elsassa
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Re: Nach der Mirena nun die Jaydess

Beitragvon Elsassa » 01.07.2014, 15:45

Also ich persönlich bin an dieser neu entwickelten Hormonspirale "Jaydess" sehr interessiert. Ich möchte eine Verhütung mit Hormonen haben, da ich immer sehr starke Schmerzen während meiner Menstruation habe und die Kupferspirale verstärkt das ganze. Alles andere wie Kondome, usw. sind mir zu unsicher und mit der Pille möchte ich aufhören, da ich sie schon so lange nehme und ich, wenn schon nicht alle Hormone weglassen kann, zumindest die Östrogene, usw.

Ich finde es gut, wenn diese noch weniger Hormone enthaltet, als die Mirena, das ist doch nicht schlecht?!
Und optimal ist es auch, dass die für 3 Jahre ist. 5 Jahre sind mir zu lange, vielleicht will ich in 3 Jahren ein Kind, oder es gibt vielleicht wieder was neues am Markt.... oder vielleicht steige ich dann auf hormonfreie Verhütung um (wegen anderen Lebensumständen), wer weiß?! Bis dahin, ist das für mich die optimale Lösung.

Ich hatte noch nie Probleme mit der Pille und andere wiederum.... Hab schon viel positives über die Mirena und viel negatives gelesen. Jeder Körper ist halt anders.... und es bleibt jedem selber überlassen, ob er sich für hormonelle oder hormonfreie Verhütung entscheidet.

Würde mich jedenfals freuen, wenn jemand nähere Informaionen hat zu "Jaydess" und diese hier reinstellt!

LG
Jassi :P
Hi, Jassi mir geht es da fast genauso, nur ich vertrag meine Pille nicht mehr und viele Pillen kommen für mich da nicht in frage da ich ein Hohes Thrombose risiko hab. Und während meiner Periode unter heftiger Migräne leide. Das war auch ein Grund warum ich die Pille verschrieben bekam. Es wurde auch dadurch wesentlich besser. Ich möchte auch nicht ohne Hormone verhüten, da ich auch Kondomen nicht ganz traue und der Pille auch nicht mehr so ganz nachdem was ich mit meiner durch hab, kann ich das nicht mehr und will mir das länger nicht zu muten. Die Kupferspirale oder die Gynfix kommen für mich auch nicht in frage da es mir erstens auch zu unsicher ist und 2. ich dann wieder die Migräne bekomme. Ich glaube einfach das ist für mich vielleicht die richtige Verhütungs Methode sein kann, Probieren geht ja schließlich über studieren. Ich will dem einfach mal eine Chance geben. Für mich hört sich die Jaydess sehr interessant an, und ich werde mich jedenfalls von meinem Frauenarzt beraten lassen. Ich glaube es ist eine gute alternative zur Pille auch für eine sehr junge frau wie mich. :)

Liebe Grüße Elsassa

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Sonia
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Re: Nach der Mirena nun die Jaydess

Beitragvon Sonia » 01.07.2014, 20:03

bedenke bitte, dass die Hormone trotzdem in den Körper gelangen...die Gebärmutter ist ein sehr gut durchblutetes Organ und diese Märchen über lokal, ist und bleibt leider bei vielen Gyns bestehen.

Die Mirena und auch die Jaydess geben sehr viel Hormone ab, so ca 2 Minipillen am Tag... ich habe mal ein Bluttest machen lassen und dieser hat es bestätigt.
44 Jahre, 2 Kinder, Mirena von 09/2011 bis 04/2012

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Raupe
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Re: Nach der Mirena nun die Jaydess

Beitragvon Raupe » 07.07.2014, 10:13

Hallo,
ich bin hier absoluter Neuling, wollte mich aber gerne zu meinen bisherigen Erfahrungen mit Jaydess äußern. Nach 12 Jahren 3-Monatsspritze (heute bin ich 31 Jahre jung) musste nun einfach eine Alternative her. Ich habe mich nach einem langen Beratungsgespräch mit meinem FA für die Jaydess entschieden ohne anschließend bzgl. Erfahrungswerten zu recherchieren. Bekanntlicherweise werden in erster Linie negative Erfahrungen gepostet. So ist das auch mit der Depo Clinovir (3-Monatsspritze) gewesen. Gewichstzunahme, Depressionen, ungewollte Schwangerschaft, Akne... . Nichts davon ist bei mir eingetreten. Auch hier bedenken - jeder Körper reagiert anders!!
Nun habe ich die Jaydess vor 3 Tagen gelegt bekommen. Nach 12 Jahren ohne Regelblutung mit all den Begleiterscheinungen, waren die Schmerzen bei Einlegen für mich fast unerträglich. Und auch die Stunden danach fühlte ich mich nicht wohl. Auch heute habe ich noch Krämpfe und ein dauerhaftes ziehen im Unterleib. Sollte es in den nächsten Tagen nicht besser werden, muss ich wohl Rücksprache mit meinem FA halten. Ich gehe einfach davon aus das ich in ein paar Tagen nichts mehr davon spüre.

Über weitere Erfahrungen halte ich euch gerne auf dem Laufenden bzw. bin ich an weiteren Erfahrungen mit Jaydess sehr interessiert.

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Re: Nach der Mirena nun die Jaydess

Beitragvon Mondi » 07.07.2014, 10:43

@Raupe: Du solltest dennoch mal deine Knochenmineraldichte messen lassen...Der Hersteller der 3-Monats-Spritze empfiehlt eine Anwendung nicht länger als 2 Jahre, da die Spritze die Knochenmineraldichte irreversibel verringert (das ist die negative Begleiterscheinung von keine Periode haben - darum sagt man bei Frauen die nicht hormonell verhüten ja, dass man unbedingt den Körper zu einer Periode bekommen muss...komisch oder ? Wenn man künstlich erzeugt keine Periode hat soll das ok sein.....)
Interessantes zu Nebenwirkungen und Folgeerkrankungen dank Pille und Co : http://www.hormonspirale-forum.de/viewt ... =23&t=4147
www.risiko-hormonspirale.de

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Raupe
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Re: Nach der Mirena nun die Jaydess

Beitragvon Raupe » 07.07.2014, 12:02

Hallo Mondi,
vielen Dank für den Hinwei!
Das die lange Anwendung der Depo Clinovir eine idiotische Entscheidung war, wollte ich leider erst jetzt wahr haben. Auch mein FA bat mich, dringend die Knochendichte messen zu lassen.

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summse
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Re: Nach der Mirena nun die Jaydess

Beitragvon summse » 08.07.2014, 15:39

:lol: sorry... dein frauenarzt bat dich jetzt dringend die knochendichte zu messen und vorher spritzte er dir lustig das zeugs, mit dem wissen was es anrichten kann.... klasse beifall, dazu fällt mir nichts mehr ein....ich wünsche dir viel glück mit der jaydess und keine nebenwirkungen....

hätte ich mal mein wissen vor paar jahren schon gehabt...

grüße
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Raupe
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Re: Nach der Mirena nun die Jaydess

Beitragvon Raupe » 08.07.2014, 15:57

Hallo,
Nachdem die Schmerzen schlimmer wurden war ich heute nochmals bei meinem
FA. Die jaydess war weder auf dem Ultraschall zu sehen noch waren die Rückholfäden zu finden. Ergo: die jaydess hat sich aus dem Staub gemacht. Ob ich mir das nochmal antue weiß ich nicht.
Bzgl der Nebenwirkungen werde ich euch leider nicht mehr auf dem laufenden halten können.
Dies ist ein Einzelfall der bei jaydess bislang offenbar noch nicht aufgetreten ist (zumindest, die noch kein Kind entbunden hat).
@summse: ich habe meinen FA gewechselt!

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Krümel1984
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Re: Nach der Mirena nun die Jaydess

Beitragvon Krümel1984 » 21.07.2014, 01:16

Hallo zusammen,

ich hab die Mirena nun seit 5 jahren und bin zufrieden. Klar, das Einlegen tat weh, aber auch weil ich es eilig hatte und nicht auf die empfehlung des Gyn gehört habe, was den Einlegezeitpunkt angeht. Ich habe keine Probleme und habe auch einen Erfahrungsbericht mit den Einzelheiten gepostet.
Ich überlege ebenfalls, mir die Jaydess legen zu lassen. Bin jetzt 30 Jahre und da ist es ganz gut, nicht bis zum 35. Geburtstag eine so bequeme Verhütungsmethode zu haben. Irgendwann sollte man ja dann doch mal anfangen ;-) Da wäre es ganz praktisch, sich diese Frage in drei Jahren automatisch nochmal stellen zu müssen.
Die Sache mit der ausbleibenden Periode, die hier sooft erwähnt wird: Wenn der normale Zyklus gestört ist, fällt häufig auch der schützende Effekt durch den Zyklus und durch die zyklussteuernden Hormone weg und die Osteoporose bzw. die Entmineralisierung der Knochen setzt früher ein. In der Menopause ist das ja oft ein Problem und daher werden hier oft Calcium- und D-Vitamine verschrieben. Wenn also jmd keinen Zyklus hat, kann das vor allem in jungen Jahren wirklich langfristig dazu führen, dass die Knochendichte nie ihr Maximum erreicht (meist 30. Lebensjahr). Daher ist es schon sinnvoll, hier nach zu helfen. Da sollte es allerdings klar sein, woran es liegt. Ein PCO-Syndrom, Anorexie, Depression, Missbildungen... das wird ja alles unterschiedlich behandelt und muss vorher abgeklärt werden. Bei der Blockade der Regelblutung durch Vortäuschung einer Schwangerschaft durch Hormone beispielsweise, ist dies nicht der Fall, da der Körper ja weiterhin die entsprechenden Hormone produziert bzw. erhält. Dies ist nicht bei allen Präparaten der Fall! Aber diese grundsätzliche Ablehnung von Hormongaben halte ich genausowenig sinvoll wie eine unbedachte Hormondusche.

Zurück zu meiner Situation:
Da die Jaydess noch nicht so wahnsinnig lang auf dem Markt ist, würde mich natürlich interessieren, ob es gefühlt einen Unterschied macht, ob die Mirena liegt oder die Jaydess. Ob sich das Einlegen einfacher gestaltet (hörte sich bisher nicht so an) und ob die Komplikationsraten anders sind. Da die Jaydess kleiner ist, kann ich mir schon vorstellen, dass sie leichter ausgestoßen wird als die Mirena. Ist bei der Gynefix ja ähnlich. Ich hab schon so viele Beiträge gesehen, bei denen die Gynefix ausgestoßen wurde, die Einbohrung nicht gehalten hat und ähnliches. Das habe ich bei der Mirena seltener gelesen bzw. gehört und war für mich auch ein Grund, NICHT die Gynefix zu wählen.
Hormontechnisch komme ich mit der Mirena besser klar als mit der Pille. So wenig wie bei der Mirena habe ich aber noch nie von einer Verhütungsmethode gemerkt. Da habe ich vielleicht Glück. Ist für mich aber auch ein Grund, jetzt nichts wesentlich anderes zu versuchen.

Ich würde mich über weitere Rückmeldungen zur Jaydess freuen! Im Zweifelsfall wird es wieder die Mirena werden. Die kann man sich notfalls ja auch nach 3 Jahren ziehen lassen :wink:


Wie gestaltet sich denn das Ziehen? Da viele hier ja Probleme hatten, gibt es da sicherlich zahlreiche Erfahrungen zum Ziehen der Mirena.

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