Extreme psychische Veränderung

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Wolke7
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Re: Extreme psychische Veränderung

Beitragvon Wolke7 » 02.11.2014, 12:08

hallo mimina,

ich hatte die mirena insgesamt 9 jahre und 3 jahre draußen, aber so ganz toll geht es mir noch nicht. mein arzt meint, die rückstände sind nach einem 1 jahr draußen - das ist wirklich von frau zu frau unterschiedlich, mein nervensystem ist durch, panik und angstzustände habe ich ab und an noch (nicht mehr so oft und heftig), ich bin leider auch mehr traurig wie fröhlich - liegt natürlich sehr am stress bei mir, habe nicht so richtig ruhe oder fast nie...... was nun noch von der mirena kommt, keine ahnung. da kann ich auch nur abwarten und versuchen ruhe zu bewahren und die hoffnung nicht zu verlieren.

was mir ganz gut hilft ist bewegung und trinken was geht. entgiften ist wichtig. leber unterstützen.

wohin die tendenz geht kann dir leider niemand sagen, das hängt ja auch von deinen lebensumständen ab.

alles gute für dich.

lg wolke7

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exilhanseatin
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Re: Extreme psychische Veränderung

Beitragvon exilhanseatin » 02.11.2014, 20:36

Hey Minima,

Kopf hoch, es gibt sehr viele, denen es nach dem Ziehen besser ging! Leider dauert es aber oft noch recht lange, bis das ein stabiler Zustand ist, ein Jahr ist keine Seltenheit.

Frag mal in der Facebook-Gruppe nach, die ist gut frequentiert und da sind auch viele, bei denen das Ziehen schon länger her ist.

https://www.facebook.com/groups/191792257515705/

Liebe Grüße und gute Besserung!!!
42 Jahre, 3 Kinder, Mirena von Oktober 2010 bis Juli 2011

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Mimina
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Re: Extreme psychische Veränderung

Beitragvon Mimina » 03.11.2014, 08:06

Vielen Dank für deine Antwort! Unter dem Link ich werde nachsehen! Fühl dich umarmt ;)

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Kooper
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Re: Extreme psychische Veränderung

Beitragvon Kooper » 05.11.2014, 11:49

Hallo Mimina,

ich habe bislang noch keinen Fortsetzungsbericht geschrieben, auch wenn ich das in jedem Fall noch tun werde, denn bei meinem nächtelangen Lesen habe ich förmlich nach Mut-mach-Berichten gelechzt !

Teilweise ging es mir sofort nach dem Ziehen besser, ich hatte das Gefühl, als hätte mir jemand einen Schleier weggezogen, ein Gewicht von mir genommen (ist schwer beschreibbar). Ich konnte auch sofort besser riechen, war wacher, empfindsamer, lachte wieder mehr.

Ich kann heute aus meiner Sicht sagen:
Es wird besser.
In unterschiedlich großen Schritten.
Aber: es dauert (leider).

Ich habe auch immer mal Rückschläge, die sind aber nicht mehr so heftig wie mit Mirena und der Zeit nach dem Ziehen. Die "Löcher" sind nicht mehr ganz so tief.

Das "Gefühlschaos" kenne ich auch, es ist schlimm, und wenn man drin steckt, sieht es auch so ausweglos aus !

Leider habe ich es versäumt, gleich nach dem Ziehen kontinuierlich zu notieren, was sich verändert. Das würde ich heute in jedem Fall tun !

Ansonsten sind wir halt alle verschieden... ich kann Dir aus eigener Erfahrung raten, so weit es geht auf DICH und Deinen Körper zu hören, sobald Du seine Signale (wieder) wahrnehmen kannst.

Ich drücke Dir die Daumen, dass es für Dich stetig bergauf geht. Vielleicht können Dich einige der hier genannten Vitamine und Mineralstoffe unterstützen ?

LG Kooper
Kooper, Baujahr 1970, in Partnerschaft, keine Kinder
1. Mirena 2003 - 2009, 2. Mirena 2009 - 2013


Was bringt den Doktor um sein Brot ?
a) die Gesundheit b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf daß ER lebe,
Uns zwischen beiden in der Schwebe.
Eugen Roth

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catherine
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Re: Extreme psychische Veränderung

Beitragvon catherine » 05.11.2014, 14:35

Hallo Wieder im Leben,
dass die Mirena z.T. extreme psychiatrische Nebenwirkungen haben kann, sollte eigentlich der gesamten Ärzteschaft klar sein. Im Deutschen Ärzteblatt, welches immerhin alle Ärzte in Deutschland wöchentlich mit der Post zugeschickt bekommen, findet sich dieser interessante Artikel aus dem Jahr 2008 (!). Den kannst Du ausdrucken und all deinen FA/FÄ unter die Nase halten. Es ist einfach unglaublich, wieviele ignorante Ärzte uns weis machen wollen, die Mirena habe KEINE psych. Nebenwirkungen, wenn es doch in Studien schon seit Jahren belegt ist! Meine Vermutung ist schlicht und einfach, dass die Wenigsten sich auf diesem Gebiet weiterbilden und blind darauf vertrauen, was ihnen die Pharmareferenten vorlegen.
Guckst Du hier, bitte:
http://www.aerzteblatt.de/archiv/64506/ ... a?s=Mirena

Du kannst und solltest darauf bestehen, dass dein Arzt dich ernst nimmt und deine Beschwerden an die Arzneimittelkommission weiterleitet. Nur so können die NW gesammelt werden und publik gemacht werden. Wenn sich niemand meldet, passiert auch nichts! Je mehr von uns ihre NW weiterleiten, desto mehr Aufmerksamkeit bekommt dieses leidige Thema. Und es geht hier um Frauenleben, kostbare Lebenszeit und Lebensqualität. Wieviele Frauen landen in der Psychoecke mit Burnout und Depressionen, können nicht mehr arbeiten, verlieren ihre Partner? Das Thema ist zu wichtig, um die Ärzte nicht wenigstens mit eigenen Berichten aufzuklären.
Schreib´bitte mal, wie die Reaktionen waren, wenn du sie konfrontierst.
Alles Gute!
42 Jahre, 2Kinder, 4 J.Mirena, seit 31.10.2005 ohne

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