Verschwinden der Nebenwirkungen?

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Wie lange hat es bei euch gedauert, bis die Nebenwirkungen der Mirena verschwunden sind?

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Ärgerlich
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Verschwinden der Nebenwirkungen?

Beitragvon Ärgerlich » 02.11.2014, 20:44

Hallo,

ich würde mir jetzt nach einem Jahr und einem Monat die Mirena sehr gerne ziehen lassen!

Ich habe das Ziehen trotz Beschwerden wen immer weiter hinausgezögert! Wobei ich mir inzwischen Zeit zu 99,99% sicher bin das all diese Beschwerden durch die Mirena verursacht wurden/werden.
Leider haben sehr viele, mit denen ich darüber gesprochen habe das abgetan. (Auch mein Frauenarzt :o !!)

Mich würde jetzt interessierten:

Wie lange dauert das ziehen?
Wie schmerzhaft ist es?
Kann man danach noch etwas unternehmen oder ist man erst mal ko.?
Und wie bekommt man seinen Frauenarzt dazu die Spirale zu entfernen?

Wie schnell verschwinden die Beschwerden, nach dem Ziehen der Mirena ...???
Was kann ich tun, damit Sie schneller verschwinden?

Vielen Dank <3

(Ich hoffe ich habe mein Thema in die richtige Kategorie eingeordnet??)

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Sonia
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Re: Verschwinden der Nebenwirkungen?

Beitragvon Sonia » 03.11.2014, 07:30

Hallo Ärgerlich,

also, bei mir wurden damals die Nebenwirkungen auch als harmlos bzw "die gibt es nicht" abgetan.
Nicht mal der Oberarzt in der Gynekologie wollte darüber was hören, .."diese Mirena sei das beste und basta!"
Also..du bist nicht alleine, hier wurden fast alle Frauen für "psychisch überlastet", wenn ich es so sagen darf, erklärt.

1. das Zeihen geht total fix, einmal husten und das Ding ist draußen (vorausgesetzt der FAden ist da)
2. tut bei den meisten gar icht weh, ich habe es nicht mal bemerkt
3. ich würde an deiner Stelle einen Bluttest machen lassen, aber nicht nur ein kleines Blutbild, sondern gerade
die wichtigen Sachen wie B12-Holo TC,B6, Magnesium, Kalium, Calcium,Zink, Eisen, Schilddrüse, Leberwerte und Vit D
(kostet zwar was, aber man weiß genau wo man ansetzen muss, denn die Mirena verhindert irgendwie die Mineral- und Vitaminaufnahme)
Ich würde auch zu einem guten Heilpraktiker gehen. Hat mir damals sehr geholfen.
4.der Arzt MUSS sie dir ziehen, es ist DEIN Körper und auch deine Gesundheit. Bei mir haben sie auch tausend Sachen gehabt,
warum ich es nicht machen soll und ich blieb dann sitzen, denn es wurde von Woche zu Woche schlimmer und immer
wieder wurde ich vertröstet, deshalb.. lass dir nichts einreden, trete selbstbewusst auf und bestehe darauf!

Die Beschwerden , bzw Nebenwirkungen können ganz schnell verschwinden, müssen aber nicht, es gibt auch so genannte Folgeschäden,
aber da du die HS relativ kurz drin hattest, sollte es nicht so lange dauern. Ich trug die Mirena 7 Monate und kämpfte ca 1,5 Jahre mit
den Symptomen.

LG S
44 Jahre, 2 Kinder, Mirena von 09/2011 bis 04/2012

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Ärgerlich
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Re: Verschwinden der Nebenwirkungen?

Beitragvon Ärgerlich » 04.11.2014, 20:29

Danke!

1,5 Jahre :shock:

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summse
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Re: Verschwinden der Nebenwirkungen?

Beitragvon summse » 05.11.2014, 08:01

Hallo,

ich habe die Mirena 3 Jahre gehabt ohne zu wissen , dass meine Beschwerden von der Spirale kommen.

Das Entfernen hat mir nicht weg getan, es war echt ein klacks, es war also kurz und schmerzlos.
Ich selber konnte danach noch etwas unternehmen, denke aber da reagiert vielleicht jeder anders.
Ich habe mich auch erst vom FA bequatschten lassen und sogar Bluttest gemacht die er wollte, um mir dann zu sagen es sein alles in Ordnung, ich habe aber irgendwann dann gesagt sie muss raus, um für mich ausschließen zu können das es nicht die Spirale ist die diese Probleme hervorgerufen hat, aber es war eben doch anders..

Manche Beschwerden verschwinden merklich und manche schleichen sich langssam aus deinem Leben, so wie sie langsam gekommen sind, also so habe ich es empfunden , es können nach der Zeit der Mirena Rückschläge kommen, aber ich kann versichern, bei mir waren sie nie mehr so stark wie in der Zeit der Mirena.

Du solltes deinen Mineralstoffhaushalt prüfen lassen und wenn du die Werte hast, dann stell sie hier ein, denn die Labors haben so große Reverenzwerte und auch unterschiedliche, wo dann ein Arzt schnell sagt alles ok und dabei ist man vll an der untersten Grenze und es könnte auggefüllt werden. Manche Mineralien sind zwar schwer zu testen, wie vitamin D oder Magnesium, man wird da immer nur einen evt. Wert bekommen.

Ja wie lang hat es gedauert.......... hmmmmmmm....da ich durch die Mirena phsychische Probleme bekommen hatte, konnte ich schlecht erwarten das diese wieder so schnell verschwinden... im Dezember ist meine Spirale 2,5 Jahre draussen und meine Phsyche leider noch nicht so belastbar wie vor der Spirale, aber ich glaube auch das es die Erfahrung mit MIrena eben auch irgednwie ein Schockerlebnis war, was sicher nicht zu schnell zu verarbeiten ist, aber da ist auch jeder Mensch anders:)...das gröbste war so nach 8 Monaten verschwunden, würde ich heute mal so sagen...in meinem Erfahrungsbericht kann man es eigentlich gut nachlesen, wenn man das möchte....

so unbeschwert und leichtfüßig wie vor der MIrena wirds vielleicht auch nicht mehr bei mir werden, weil man eben viel mehr in sich hineinhört etc.

lg
(Jahr 2016) 38 jahre ,3 kinder Mirena vom ?.06.2009 - 28.6.2012

http://hormonspirale-forum.de/viewtopic ... 009#p45009 , Updats

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Kooper
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Re: Verschwinden der Nebenwirkungen?

Beitragvon Kooper » 05.11.2014, 12:14

Hallo Ärgerlich,

die Frauenärzte tun die Nebenwirkungen der Mirena fast grundsätzlich ab - da bist Du (leider !!!) kein Einzelfall !

Zu Deinen Fragen:
Das Ziehen ist ein Klacks, geht ratzfatz (genaue Zeitangabe kann ich leider nicht machen, auf dem Stuhl gibt es "reale" und "gefühlte" Zeit :lol: )

Es tut nur minimal weh - kein Vergleich mit dem Einsetzen !!!! Manche Frauenärzte lassen einen husten, dann soll es noch leichter gehen. (Meiner hat das nicht gemacht, aber es ging trotzdem schnell & easy - und ich bin schmerzempfindlich, zudem war ich echt fast außer mir vor Panik)
Ich bin danach erst mal Kaffee trinken gegangen - ich war soooooooooooo erleichtert ! (ist aber sicher typ-abhängig)

Ich habe beim FA (mit meinem Restbestand an Konzentration) über diverse Beschwerden berichtet, aber erst als ich die Dauer-Hitzewallungen erwähnte, wurde er sehr nervös. Ich habe von vielen gelesen, dass das Nennen von WJ-Beschwerden die Gyns hellhörig werden lässt.

Die Begleiterscheinungen der HS verschwinden unterschiedlich schnell - manche so schleichend, wie sie gekommen sind, manche abrupt ! Du hattest das Ding ja nicht so lange, das wird Dir jetzt wahrscheinlich zugutekommen.

Im Forum sind diverse Vitamine & Mineralstoffe genannt, aber was einem selbst hilft, muss jeder letztlich selber herausfinden. Viele suchen sich auch die Unterstützung eines HP.

Ich drück Dir die Daumen und kann nur sagen: weg mit dem Dreck (je schneller, desto besser) !

LG Kooper
Kooper, Baujahr 1970, in Partnerschaft, keine Kinder
1. Mirena 2003 - 2009, 2. Mirena 2009 - 2013


Was bringt den Doktor um sein Brot ?
a) die Gesundheit b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf daß ER lebe,
Uns zwischen beiden in der Schwebe.
Eugen Roth

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exilhanseatin
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Re: Verschwinden der Nebenwirkungen?

Beitragvon exilhanseatin » 05.11.2014, 13:02

Interessante Umfrage, aber die genannten Zeiträume sind nicht wirklich realistisch... vielleicht wäre eher passend als mögliche Antworten: 1 Monat, 6 Monate, 1 Jahr, länger als ein Jahr.

Bei mir war es länger als ein Jahr.

LG
42 Jahre, 3 Kinder, Mirena von Oktober 2010 bis Juli 2011

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catherine
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Re: Verschwinden der Nebenwirkungen?

Beitragvon catherine » 05.11.2014, 14:25

Ich stimme dem zu, die Zeitabstände sind absolut unrealistisch.Für diejenigen, die einen Progesteronmangel entwickeln, kann es Jahre dauern; bei mir 8 Jahre…
42 Jahre, 2Kinder, 4 J.Mirena, seit 31.10.2005 ohne

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Wolkentier
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Re: Verschwinden der Nebenwirkungen?

Beitragvon Wolkentier » 05.11.2014, 23:04

Hallo Ärgerlich,

keine Bedenken vor dem Ziehen, auch bei mir gab es nur ein ganz kurzes Ziepen und ich hatte selbst große Angst, weil
das Einsetzen bei mir extrem schmerzhaft war (bin kinderlos). Das Herausnehmen ist dagegen wirklich ein Spaziergang, ich hatte
auch den Rest des Tages keine Beschwerden.

Die FA´s wollen meist von den Nebenwirkungen nichts wissen, ich bin hingegangen und hab gesagt, dass ich gekommen bin zum Herausnehmen und die Entscheidung steht.
"Der Patient kann selbst bestimmen, ob und in welchem Umfang er behandelt wird - unabhängig davon, ob er sich damit selber schadet. Erfolgt ein Eingriff, muss eine entspechende
Einwilligung des Patienten vorliegen."
-Zitat "Patientenrechte" zu finden bei krankenkassen.de

Meine Beschwerden im Unterbauch sind ein Tag später weg gewesen (hatte ein Fremdkörpergefühl, mit "krampfiger" Gebärmutter, vorallem bei längerem Sitzen). Die restlichen
Beschwerden sind noch da (3Monate nach dem Ziehen).

Viele Grüße

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