Nachwirkungen auch noch zehn Jahre nach Entfernung?

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Sonia
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Re: Nachwirkungen auch noch zehn Jahre nach Entfernung?

Beitragvon Sonia » 29.06.2015, 11:16

liebe Andrea,

welches Präparat nimmst du denn genau ein? Es ist so, dass man manche Mineralien gar nicht miteinander zusammen nicht einnehmen darf/soll und trotzdem gibt es diese Präparate. Und manchmal sind sie sehr teuer..leider.

Bitte schau mal nach..z.B. Eisen sollte nie mit Mg und Zink eingenommen werden. Mg nie mit Kalcium etc

LG S
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There
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Re: Nachwirkungen auch noch zehn Jahre nach Entfernung?

Beitragvon There » 29.06.2015, 19:23

Also dazu möchte ich kurz anmerken, dass ich das für verwegen halte (also die Sache mit den Mineralien nicht zusammen einnehmen). Wenn ich mich normal ernähre, nehme ich diese Mineralien auch gleichzeitig zu mir und da passiert mir nichts Schlimmes. Da würde ich dann doch nochmal einen Ernährungsberater dazu befragen, ich finde, das verunsichert nur unnötig. Es mag sein, dass ab einer bestimmten Dosis dann irgendwelche Bedenken bestehen, aber das würde ja eine Ärztin, die so viel Geld für die Behandlung bekommt, hoffentlich auch mitteilen.(?!) Im Übrigen kosten Ernährungsberater auch weniger, sind gleichfalls hochfit in solchen Sachen und lassen sich nicht selten über die Kasse abrechnen, so dass sie sich NICHT zwangsläufig an möglichst langwierigen Behandlungen bereichern können.
Viele Privatärzte leben, aus meiner Sicht, davon, dass man möglichst lange zum Gesundwerden braucht (damit erkläre ich mir auch die so verschiedenen Werte), weil die davon LEBEN und wenn du kein feststellbares Problem hast, dann verdienen sie eben nichts. Dass jemand, der im Grunde sich selbst überflüssig machen soll, daran interessiert ist, dass das schnell gehen möge, glaube ich einfach nicht! Das mag nicht auf alle zutreffen, aber wir wurden von unseren Gynäkologen betrogen, ich denke nicht, dass wir jetzt unkritisch jedem (oft selbsternannten) Fachmann/-frau auf den Leim gehen sollten! Wir sind eine reine Goldgrube für viele (und eben auch unseriöse) "Mediziner".
Das klingt irgendwie hart, wenn ich das so lese, aber ich denke genau so. Natürlich kann ich die Verzweiflung, die uns in die Arme des nächsten Heilversprechers treibt, nachvollziehen, auch mir geht es noch oft genug so schlecht, dass ich alles dafür geben würde wenn mir jemand Hoffnung oder Hilfe schenken könnte. Ich möchte auch eigentlich nur, dass sich an eurer/unserer Verzweiflung nicht wieder irgendeiner bereichert und uns erneut Zeit stiehlt. Einfach bissel wachsam und kritisch bleiben, das kann nicht schaden :)

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Lunabelle
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Re: Nachwirkungen auch noch zehn Jahre nach Entfernung?

Beitragvon Lunabelle » 29.06.2015, 22:08

Hallo Hennut,

bin direkt erschrocken, daß es dir nach so vielen Jahren immer noch nicht gut geht. Auch ich hatte einen langen Leidensweg hinter mir, teilweise sehr heftig (frühe Menopause mit 43J). Der Grundgedanke eine Haarmineralanalyse (unbehandelte Haare) machen zu lassen, hatte mich über Ernährungsberatung (140.--, gesetzliche KK zahlt, zumind. teilweise) erkennen lassen, tiefe Mineralienmängel zu haben.

Das kann auch über div. Blutwerte bestimmt werden - je nach Mineralienart, jedoch insgesammt aufwändiger und damit auch alles in allem deutlich teurer.

Unter den Ernährungsberatern gibt es auch, genauso wie bei den Ärzten, solche und solche. Ich hoffe, daß du gut aufgehoben bist?!

LG Lunabelle
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Sonia
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Re: Nachwirkungen auch noch zehn Jahre nach Entfernung?

Beitragvon Sonia » 30.06.2015, 07:30

liebe Andrea,

ich wollte niemanden verunsichern bezüglich der Mineralien..
Es ist was anderes die Mineralien aus der Nahrung aufzunehmen und etwas anderes aus den Präparaten. Ich war auch bei diverse "Experten" was die Ernährung, Mängel etc angeht. Ich nahm damals ein teures Präparat aus der Apo (Orthomol oder so ähnlich) und ich muss sagen, es hat mir nicht viel gebracht. Ein Heilpraktiker hat mir erklärt, dass ich meine Mängel anders beheben muss und auf diese Mineralpr. mit vielen Mineralien und Vitaminen verzichten soll, weil die Wirkung sich gegenseitig aufhebt und wahrscheinlich war es auch so, denn mein Mg, Zink, B Vitamine waren nach einem Bluttest (vorher 3 Mo Einnahme) fast im gleichen Bereich und meine Krämpfe, Benommenheit etc waren nicht weg.

Erst als ich anfing Mineralien einzeln einzunehmen und die Pause einzuhalten, wurde es besser. B12 kann man z.B.mit solchen Präparaten nie richtig aufnehmen, zumindest nicht so, dass die Werte gut ansteigen, es fällt wieder gleich. Hier haben schon einige darüber berichtet.

Aber wenn du das Gefühl hast, dass du eine Besserung spürst, dann ist es gut so.

Und das an uns einige mitverdienen wollen..da geb ich dir Recht. Klar, die Ärzte und Pharma,, auch HPs leben von unserem Leiden. Es gibt wirklich nur einige, die nach dem Prinzip nicht leben und die sich freuen, wenn man gesund wird. Damals sagte mir mein Hausarzt, dass er hofft, dass er mich nicht so schnell wieder sieht oder gar nicht mehr.. fand ich komisch zu der Zeit, aber ich freu mich auch ihn nich t zu sehen.. :lol:

LG
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Re: Nachwirkungen auch noch zehn Jahre nach Entfernung?

Beitragvon Wolke7 » 11.07.2015, 11:35

hallo andrea,

wie geht es dir inzwischen ? schlägt die behandlung an?

lg wolke7

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