Östrogen oder Progesteronmangel durch Mirena?

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Enya90
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Re: Östrogen oder Progesteronmangel durch Mirena?

Beitragvon Enya90 » 10.07.2015, 13:33

Für mich wäre es ja schon mal ein großer Schritt nach vorne zu wissen, wie es mit den Hormonen aussieht oder ob ich in eine andere Richtung schauen muss, wo die Beschwerden herkommen. u

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Wolke7
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Re: Östrogen oder Progesteronmangel durch Mirena?

Beitragvon Wolke7 » 11.07.2015, 11:33

das glaube ich dir nur zu gerne. ich mache jetzt 5 jahre rum und bin von arzt zu hp und.... gerannt. und habe selbst experimentiert.. endlich bin ich auf einem guten weg, aber auch nur,w eil ich endlich einen guten arzt gefunden habe, der mal ganz genau hinschaut.
es bringt nix, selbstversuche zu unternehmen. ich würde ganz ehrlich an deiner stelle einfach zu einem guten hp gehen oder einem guten fa oder einem arzt mit naturheilkunde und mich dort beraten und untersuchen lassen. damit bist du billiger und besser dran.
bleibe immer kritisch, viele wollen nur dein geld und sind an dir nicht interessiert. gibt es öfters als man meint.
und wenn es nicht anders geht, fahre ein stück, ein guter arzt oder hp ist das wert. die sind leider nicht so dick gesäht.

alles gute für dich.

lg wolke7

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Kooper
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Re: Östrogen oder Progesteronmangel durch Mirena?

Beitragvon Kooper » 13.07.2015, 21:38

Hallo Tulpenfreundin,

meintest Du mich mit der Hormonersatztherapie ?

Ich habe einen Hormonstatus bekommen und hatte postmenopausale Hormonwerte.

Man hat mir zur HET geraten, aber ich will das nicht.

Trotz Unken-Rufen seitens der Ärzte hat sich mein Östrogenwert ohne weiteres Zutun (also ohne Hormongaben) etwas erholt. Ich bin nun ganz klar in der Östrogendominanz, mein Progesteron ist absolut grottig.

Davon will aber kein Doc reden, die sind alle auf der Östrogen-Schiene.

Hier findest Du Infos: http://oestrogen-dominanz.de/

Da Du von Haarausfall berichtest, könnte es sein, dass Dein Körper auch wieder von alleine Östrogen produziert und das durch die zusätzliche Gabe noch gepushed wird.

Wenn ICH an Deiner Stelle wäre, würde ich das Östrogen erst mal weglassen und nur Progesteron nehmen. Das ist aber nur das, was ICH tun würde, wenn Du einen kompetenten Ansprechpartner hast, halte Dich an den. Ich bin im Moment mein eigenes Versuchskaninchen.

LG Kooper

PS: Magnesium nehme ich dieses: - ich bekomme keinen Durchfall davon (hatte ich mit anderen Produkten auch).
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There
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Re: Östrogen oder Progesteronmangel durch Mirena?

Beitragvon There » 13.07.2015, 23:10

@Kooper: herzlichen Dank für diesen wertvollen link! (:
Sehr interessant vor Allem das Kapitel zur Behandlung der Östrogendominanz, das macht mir Mut, denn ich mach das schon alles intuitiv so...

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Tulpenfreundin71
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Re: Östrogen oder Progesteronmangel durch Mirena?

Beitragvon Tulpenfreundin71 » 15.07.2015, 10:57

Hallo Kooper ,


ich bin generell daran interesiert ,wenn jemand in meiner "Altersklasse"die gleichen Symptome hat .Bei den meisten Frauen die noch jünger sind pendeln sich die Hormone ja wieder von selbst ein.Das habe ich jedenfalls schon oft aus den Berichten hier im Forum erkannt.Mit 44 Jahren ist man ja schon in Richtung Wechseljahre ,da weiss man nie ob es schon soweit ist(naturgegeben)oder eben durch die Mirena.Aber du sagst ja es hat bei dir wieder produziert.Das Progesteron traue ich mich gar nicht zu reduzieren ,das hatte ich am Anfang mal gemacht(man soll es eigentlich 14 Tage nehmen und dann 14 Tage nicht) und habe dann nach zwei Tagen den totalen Rückfall gehabt mit Angst und Schlafproblemen.Die Ärztin sagte darauf hin ,ich solle es einfach durchnehmen.Momentan habe ich wieder etwas öfter Kreislaufprobleme mit Übelkeit .Das hatte ich ,laut Tagebuch ,vor 8 Wochen auch.Da hatte ich auf einmal meine Periode bekommen.Ich glaube deswegen das nur noch ein Eileiter arbeitet.Und die Haare rieseln fröhlich weiter...bin Ende August bei der Gyn und dann werde ich das alles ansprechen.Werde sie dann auch nochmal wegen eines Hormonstatus ansprechen.So allmählich verliere ich die Geduld für diese ganzen Wehwechen...da ich oft eingeschränkt bin :evil:

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Kooper
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Re: Östrogen oder Progesteronmangel durch Mirena?

Beitragvon Kooper » 15.07.2015, 19:42

Hallo Tulpenfreundin,

mir geht es auch so - am Anfang dachte ich, dass ich die einzige mit postmenopausalen Werten sei ! Auch wenn man das niemandem wünscht, ist es doch tröstlich, nicht allein zu sein.

Natürlich weiß man nie, wann es soweit ist mit den Wechseljahren, aber da meine Mutter (die mit 34 sterilisiert wurde) erst mit 54 hineingekommen ist, und verfrühte Wechseljahre auch sonst in unserer Familie unüblich sind, habe ich es satt, mir von den Ärzten vorlabern zu lassen, dass dies alles aus ominösen Gründen in meiner Person liegt - an der "lokal wirkenden" Mirena nie und nimmer...

An Deiner Stelle würde ich auch keinesfalls das PROGESTERON absetzen, sondern das Östrogen ! (ggf. in Absprache mit Arzt und/oder HP natürlich !)

Mir haben diverse Ärzte gesagt, dass ich kein Östrogen hätte und der Körper sich von SOLCHEN Werten nicht mehr erholen würde (mutmachende Worte werden ja immer wieder gern genommen *würg*) - selbst als wieder welches da war, wurde der Irrtum nicht zugegeben, sondern behauptet "es wäre wohl zu wenig" (hört sich nach Fachmann an *ironie-off*). Wenn es mir nicht gut geht, soll ich halt Östrogen nehmen. (Den Teufel werde ich tun !!!)

Ich lese gerade das Buch "Die Hormonrevolution" - Leseprobe: http://www.vakverlag.de/leseproben/978- ... -045-1.pdf.
Sehr weit bin ich noch nicht, aber ich habe zumindest schon die Bestätigung, dass Östrogen nicht das Problem ist, sondern Progesteron.

Wenn Du Deine Gyn soweit hast, dass sie einen Status macht, sollte sie auf jeden Fall Östrogen, Progesteron, FSH, LH, vielleicht noch Testosteron checken.

Bin gespannt, was rauskommt und hoffe, Du teilst das mit mir/uns !

LG Kooper
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