Korrespondenz mit dem Berufsverband der Frauenärzte

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ladybird
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Korrespondenz mit dem Berufsverband der Frauenärzte

Beitragvon ladybird » 18.02.2016, 00:38

www.risiko-hormonspirale.de
Jahrgang 1967, keine Kinder, feste Beziehung, Mirena1: 2000-2006, Mirena2: 2006-Nov.2010

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summse
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Re: Korrespondenz mit dem Berufsverband der Frauenärzte

Beitragvon summse » 18.02.2016, 12:03

7. "Frauen erhalten aber ein Rezept, mit dem sie selbst die Spirale in der Apotheke kaufen. In dieser Packung befindet sich die Gebrauchsinformation. Damit sind die Frauen im Besitz des Beipackzettels."


darf hier hierzu was sagen.... Meine Frauenärztin sagte mir, ich solle die Verpackung geschlossen halten, damit ich die Spirale nicht beschädige und sie dann womöglich ihre Funktion verliert...klar ließ ich die Verpackung zu, war ja viel Geld was sonst verloren gegangen wäre :shock:


Ich habe allerdings was zum Unterschreiben bekommen und da meinte meine nur... das da drin steht was sie mir alles erzählt hat und was beim einlegen passiert.... alles ziemlich klein geschrieben und eng, so das ich vertraute und unterschrieben habe, denn der nächste Patient wartete ja schon ... MAN HAT JA SEINER JAHRELANGEN FRAUENÄRZTIN VERTRAUT
(Jahr 2016) 38 jahre ,3 kinder Mirena vom ?.06.2009 - 28.6.2012

http://hormonspirale-forum.de/viewtopic ... 009#p45009 , Updats

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Kooper
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Re: Korrespondenz mit dem Berufsverband der Frauenärzte

Beitragvon Kooper » 18.02.2016, 15:53

Liebe Ladybird,

ein super Schreiben an den Berufsverband der Frauenärzte ! DANKE !

Was mir so aufgefallen ist (Ich zitiere den Verband):
Bei genauerer Betrachtung zeigt sich, das einige Studien bei Frauen nach der Menopause gemacht wurden. Zu dieser Zeit ist die Schleimhaut der Gebärmutter sehr dünn; es ist durchaus denkbar, dass postmenopausal höhere Mengen von LNG in den Kreislauf übergehen.

Es ist doch grad der Sinn der Mirena, dass sich die Gebärmutterschleimhaut nicht richtig aufbaut !

Ich zitiere http://www.villarsgyn.ch/mirena1.ht
Das Gestagen vermindert das monatliche Wachstum der Gebärmutterschleimhaut. Damit kann sich eine Eizelle nicht mehr einnisten und die Monatsblutungen veringern sich auf natürliche Weise.
Zyklus mit Mirena:
Unter Mirena baut sich auf Grund der Gestagenwirkung die Gebärmutterschleimhaut nur schwach auf. Die Regelblutungen werden leichter, weniger schmerzhaft und können bei 20-30% der Frauen auch ganz ausbleiben. Diese Blutungsveränderungen sind aus medizinischer Sicht völlig harmlos und bleiben solange bestehen, bis Mirena entfernt wird.


Vielleicht ist das auch mit ein Grund, warum es einem mit dem Ding schleichend immer elender geht ? Weil immer weniger Schleimhaut aufgebaut wird und damit immer mehr Wirkstoff in Blut & Gewebe übergeht ?

Was die angeblichen Studien an postmenopausalen Frauen betrifft, steht sogar was dazu in der Packungsbeilage:
Für die Anwendung von Mirena bei postmenopausalen Frauen gibt es keine Indikation.

Wo keine Indikation ist, da kann es doch auch keine Studie geben, oder ?

Zudem wird nach meinen Erfahrungen den meisten Frauen eben NICHT vorab eine LNG-Pille verschrieben. Ich habe sie jedenfalls nicht bekommen. Und früher hatte ich die Pille Cilest, das ist meines Wissens nicht grad eine von den "leichten", aber so etwas wie mit der Mirena musste ich damit nicht erleben.

Ich habe selbst auch keine Apotheke aufgesucht, die Mirena wurde mir von beiden Frauenärzten in der Praxis gesetzt und das Geld bar kassiert.

Beim 1. Mal erhielt ich mit den Worten "Hier haben Sie die Packungsbeilage" die Hochglanzbroschüre des Herstellers.

Von der 2. Frauenärztin habe ich mir meine Akte zukommen lassen - da steht drin "Panikattacken, Depression, Nikotin" - sie hätte mir die Mirena m. E. nicht setzen dürfen oder mich zumindest vorher darauf hinweisen müssen, dass ein Zusammenhang meines Befindens mit Mirena bestehen könnte.

Aber das lese ich hier ja oft: Brustkrebsrisiko, angegriffene Leber, psychische Vorgeschichte: Mirena ist für alle da !

Was mich interessiert: ist es echt illegal, wenn die Gyns ihren Patientinnen das Ding direkt verkaufen ? Und wenn ja: warum versucht niemand, sie darüber zu kriegen ? (nur mal so interessehalber)

@ summse
ja, das ist das Schlimme: ich habe meinem Frauenarzt echt vertraut ! Er kannte mich seit Jahren, wusste von meiner Vorgeschichte, und dann so was - aus purer Profitgier !

LG
Kooper
Kooper, Baujahr 1970, in Partnerschaft, keine Kinder
1. Mirena 2003 - 2009, 2. Mirena 2009 - 2013


Was bringt den Doktor um sein Brot ?
a) die Gesundheit b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf daß ER lebe,
Uns zwischen beiden in der Schwebe.
Eugen Roth

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Re: Korrespondenz mit dem Berufsverband der Frauenärzte

Beitragvon ladybird » 01.03.2016, 01:11

Hallo Kooper,
genau dieses "Gefühl" hatte ich auch, als der Vorsitzende des Berufsverbands von der dünneren Gebärmutterschleimhaut schrieb, es kam mir irgendwie sehr bekannt vor!
Inzwischen habe ich von einer Gynäkologin bestätigen lassen, dass die Gebärmutterschleimhaut einer Frau mit Mirena nach einiger Zeit definitiv der einer Frau in der Postmenopause entspricht.
Somit fällt die Argumentation des Herrn Doktor in sich zusammen. Beides ist falsch: lokale Wirkung und niedrige Dosierung.
Der Kommentar wurde dementsprechend verändert.
Peinlich, peinlich.

Gruß
ladybird
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Re: Korrespondenz mit dem Berufsverband der Frauenärzte

Beitragvon Mondi » 01.03.2016, 03:27

Die Antwort ist für mich dasselbe Gelaber, wie man es von jedem Gyn hört. Also hier kann man sich keine Unterstützung erhoffen und das hätte ich mir gleich gedacht.
Interessantes zu Nebenwirkungen und Folgeerkrankungen dank Pille und Co : http://www.hormonspirale-forum.de/viewt ... =23&t=4147
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Re: Korrespondenz mit dem Berufsverband der Frauenärzte

Beitragvon ladybird » 01.03.2016, 14:52

Unterstützung war auch nicht das primäre Ziel, sondern Sondierung.
Jetzt kann man das medial verwerten :D
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Re: Korrespondenz mit dem Berufsverband der Frauenärzte

Beitragvon Mondi » 01.03.2016, 19:42

Funktioniert das denn? Weil die Leute, an die man sich wenden wollen würde, wenn man nen pharmaverblendeten Gyn hat, blasen ja ins gleiche Horn :evil: Und viele Frauen, die nicht hören wollen, dass Hormone schädlich sind, nehmen so was ernster. Schließlich schreibt das jemand, der was zu sagen hat und niemand, der nicht Medizin studiert und sich “nur“ eingelesen hat. :(
Interessantes zu Nebenwirkungen und Folgeerkrankungen dank Pille und Co : http://www.hormonspirale-forum.de/viewt ... =23&t=4147
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Re: Korrespondenz mit dem Berufsverband der Frauenärzte

Beitragvon ladybird » 04.03.2016, 00:17

Ja, du hast vollkommen recht. Deshalb muss die Aufklärung über das Internet und über die Medien gehen, vorbei an den bornierten Fachleuten, die sich an Hormonspiralen dumm und dämlich verdienen. Wenn sich diese Fachleute auch noch offensichtlich pharmafreundlich und patientinnenfeindlich äußern, so wird das Ganze für die Öffentlichkeit umso klarer.

Letztlich kann es so etwas wie eine "Abstimmung mit den Füßen" geben. Dass einfach immer weniger Frauen sich das Höllenteil setzen lassen.

Verbreitet bitte den Link zur Seite http://www.risiko-hormonspirale.de !
Die Zeit ist gerade günstig, da die riskanten Pillen im Fokus der Medien stehen. Außerdem wäre es wichtig, dass Frauen nicht von den gefährlichen Pillen auf die gefährliche Hormonspirale umsteigen.
Gruß
ladybird
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Re: Korrespondenz mit dem Berufsverband der Frauenärzte

Beitragvon Mondi » 04.03.2016, 09:29

Und das finde ich halt auch so traurig - da wird den Frauen dann vorgegaukelt, "geh zu den sicheren alten Hormonpräparaten" (die ja bezüglich Krebsrisiko nicht sicher sind...Thrombose etwas sicherer als Neuere, aber immernoch höher als ohne künstliche Hormone).
Aber generell müsste in unseren Gesellschaften ein Umdenken passieren , weg von hormoneller Verhütung, die Fruchtbarkeit wie eine Krankheit mit Medikamenten behandelt...
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Re: Korrespondenz mit dem Berufsverband der Frauenärzte

Beitragvon ladybird » 05.03.2016, 12:33

Absolut! Und der erste Schritt dahin ist die komplette Aufklärung über die Folgen von künstlichen Hormonen.
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