Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

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ma-ja
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Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Beitragvon ma-ja » 08.04.2016, 12:33

Ich bin ja die Mirena nun schon seit Januar 2012 los.(Tragezeit war nur 7 Monate)Und trotzdem ich die erste Zeit auf Progesteronmangel behandelt wurde mit Progesteron 5%(wahrscheinlich zu hoch dosiert) und eine Therapie mit Utrogestan,war keine Besserung in Sicht.Meine Beschwerden damals:
Angst und Panik
Depression
Erschöpfung
Dauermüdigkeit
Matschbirne
Gefühl auf Watte zu Laufen
Schwindel
Übelkeit

Inzwischen sind 4 Jahre vergangen und meine anfängliche Euphorie,dass alles wieder gut wird ist geschwunden.Ich nehme inzwischen AD,weil die Ärzte mir keinen Glauben schenkten,woher meine Beschwerden rührten.Zum Schluss glaubte ich es selbst,dass ich psychisch überlagert bin.
Trotzdem ich mich meinen Ängsten tgl stelle,eine Verhaltenstherapie,Yoga,Sport und Entspannung regelmäßig praktiziere,sind meine Beschwerden nur geringfügig besser geworden.
Nun hab ich mir vorgenommen,wieder mehr auf mein Bauchgefühl zu achten und möchte am Montag in einer Woche nochmal einen Hormon-Speicheltest machen zu lassen.
Es kann doch nicht sein,dass ich mit diesen Beschwerden und AD leben muß,obwohl mein Leben sonst vollkommen in Ordnung ist.Ich habe wirklich einen liebevollen Partner,2 tolle Kinder und eine Arbeit die mir immer sehr viel Spass gemacht hat.....wäre da nicht die ständige Erschöpfung und Stimmungsveränderungen. Mein Zyklus hat sich bei 25 tagen eingepegelt..Ferritin,Vit.B12.kleines Blutbild waren i.O.
Nun meine Frage!?Was hat euch weitergebracht/geholfen.Ich hoffe so sehr,dass ich auf dem richtigen Weg bin mit meiner Vermutung.Es muß doch irgendwann mal gut werden.
Tut mir leid.Ist wirklich lang geworden.
Ich danke Euch.
Lg.Maja
PS:Die Mirena ließ ich mir 3 Monate nach der Geburt meiner Tochter einsetzen.Nach der Geburt hatte ich sowas wie Babyblues.
Vor der ganzen Sache war ich psychisch vollkommen stabil.Eher ein Optimist und Frohnatur :?
34 Jahre,verheiratet,2 Kinder(2J u.5J),Mirena von Mai 2011-20.Januar 2012

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summse
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Re: Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Beitragvon summse » 08.04.2016, 14:21

Hallo, ich habe auch seit Juni 2012 keine Mirena mehr, ich trug sie 3 Jahre. Mir persönlich geht es soweit gut, aber aber auch ab und an mit Ängste, Unruhe zu kämpfen. Es ist um den Eisprung rum und kurz vor der Regel. Ich selber habe nicht wieder zu ADs gegriffen, obwohl ich sie wärend der MirenaZeit genommen habe. Mir ist es schon ein graus wenn ich die Nebenwirkungen von Ads lese... Z.b. Angsstörung, wo will ich da wissen ob es nicht dann doch ne Nebenwirkung von dem Zeug ist. Ich wollte auch etwas was ich Situationbedingt nehmen kann und da fahre ich gut mit dysto loges oder auch neurexan.
Ich bin seit der Mirena einfach nicht mehr so belastbar das ist Fakt.
Seit 3 Tagen habe ich wieder verstärkt mit Magnesium Zufuhr angefangen , denn ich denke ein Mangel kann einiges hervorrufen...
Allerdings hatte ich ja auch eine Schwangerschaft, die evt. doch auch so einige Hormone ins Lot gerückt hat.
Ich will micht nicht beklagen, denn mit der Mirena war es viel schlimmer und man sollte auch bedenken das so ein Ereignis auch prägend ist.

Lg
(Jahr 2016) 38 jahre ,3 kinder Mirena vom ?.06.2009 - 28.6.2012

http://hormonspirale-forum.de/viewtopic ... 009#p45009 , Updats

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ma-ja
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Re: Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Beitragvon ma-ja » 08.04.2016, 14:33

Liebe Summse.
Es ist wirklich schön,dass es Dir besser geht.Ich denke,wenn die Hormone erstmal halbwegs im Lot sind,dann kommt der Selbstheilungsprozess im Körper besser zum fliessen.
Ich selbst nehme ausserdem Dystologes,und noch anderes.Alles vom HP verordnet.
Ich bin wirklich diszipliniert und setze alles um,auch nehme ich MG tgl. Habe mir auch lange Vit b12 substituiert...und trotzdem ist irgend etwas blockiert...ich verstehe es nicht.....
Leben verfuscht...!!?
Traurige Grüsse
Maja
34 Jahre,verheiratet,2 Kinder(2J u.5J),Mirena von Mai 2011-20.Januar 2012

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Kooper
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Re: Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Beitragvon Kooper » 08.04.2016, 14:41

Liebe Maja,

Du Arme ! Du machst und tust - Du musst ja das Gefühl haben, dass Du nur noch gegen Wände rennst !

Meine persönliche Erfahrung - allerdings noch unter der Mirena - ist, dass "man" bei einem Hormonungleichgewicht machen kann, was man will, nichts hilft wirklich und dauerhaft. Es ist wie ein Kampf gegen die Windmühlen, der einem auch noch die letzte Energie und Lebensfreude raubt. Besonders die Ängste machen einen fertig, weil man ihnen mit keiner Strategie der Welt beikommt.

Ich muss das echt mal fragen: bist Du Dir ganz sicher, dass die Mirena raus ist ? Ich hab hier schon so viel gelesen, dass ich das einfach fragen MUSS.

Wie ist das mit der Schilddrüse ? Die kann auch diverse Beschwerden machen.

Ich persönlich halte Deine Idee mit dem Speicheltest für wirklich gut !!! Ich habe selbst gerade erst einen gemacht, auch wenn ich das (wie fast alles, was hilft) selbst bezahlen musste. Bei mir wurden Progesteron, Estradiol, DHEA und Cortisol gemessen. Mein Progesteron - Estradiol-Quotient war unter aller Sau - biologisches Alter so 70 - 80. Und das 3 Jahre nach dem Entfernen der Mirena (die ja nur lokal wirken soll, bla bla).

Außerdem - und da ist bisher niemand drauf gekommen - habe ich eine Nebennierenerschöpfung. Wahrscheinlich durch den jahrelangen Dauerstress mit diesem Teufelsding.

Nun kann ich hier zielgerichtet handeln, allerdings geht bei mir nur noch Homöopathie, auf alles andere reagiere ich hypersensibel. Ich traue mich noch nicht, wirklich positives zu berichten, weil mein Weg in der Vergangenheit allzu oft von schweren Rückschlägen begleitet wurde... aber ich kann vorsichtig bemerken, dass es derzeit für mich nach einem echten Lichtstreif aussieht !

Den Ärzten traue ich nicht mehr. "Psychisch überlagert" hat mir mein Gyn auch angedichtet. Und AD habe ich auch genommen, ich persönlich habe damit keine Erfolge gehabt, sondern nur weitere Nebenwirkungen.

Und da Du selbst schreibst, dass Dein Leben ansonsten vollkommen in Ordnung ist, denke ich, dass AD der falsche Weg sind. In einer "echten" Depression würdest Du nichts Schönes mehr wahrnehmen, vielleicht Deinen Partner und die Kinder nicht mehr lieben, die Arbeit hassen.

Ist wieder typisch für die Ärzte, anstatt Ursachenforschung zu betreiben, lieber die bunten Pillchen zu verordnen :evil:

Allerdings: die AD möglichst nicht eigenmächtig abrupt absetzen bitte. Das habe ich damals gemacht und bin bitter bestraft worden. Eigenmächtig habe ich sie dann schon abgesetzt (das Gelaber von den Ärzten zu diesem Thema ähnelt den Verkaufsgesprächen der Mirena), aber eben ausgeschlichen.

Machst Du den Speicheltest in Begleitung von Arzt oder Homöopath ? Oder hast Du Dir selbst ein Labor gesucht, wo Du es einschickst ?

Ich drücke Dir die Daumen, dass Du damit weiterkommst !

LG Kooper
Kooper, Baujahr 1970, in Partnerschaft, keine Kinder
1. Mirena 2003 - 2009, 2. Mirena 2009 - 2013


Was bringt den Doktor um sein Brot ?
a) die Gesundheit b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf daß ER lebe,
Uns zwischen beiden in der Schwebe.
Eugen Roth

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ma-ja
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Re: Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Beitragvon ma-ja » 08.04.2016, 14:57

liebe Kooper!!
Ja,ich habe auch den Eindruck,dass die AD gar nichts bringen und habe auch dringend das Bedürfnis diese auszuschleichen.Lt. Psychologin sind es bei mir endogene Depressionen(von innen heraus)keine ursache von aussen gefunden-ach nee :roll:
Nun mach ich erstmal eigenständig den Hormontest.Das Labor habe ich mir selbst gesucht.Und je nachdem wie der Befund ist,suche ich mir einen Arzt,der sich mit natürlicher Hormontherapie auskennt.......
Ach Mensch,ich weiß,dass ich manchmal der Sache sehr negativ gestimmt bin.....,aber meine schönen Jahre.Wenn ich wenigstens wüßte,dass es noch Hoffnung gibt!!??
Aber irgendwann müßte mein Körper sich doch auch wieder regenerieren...ich tue ihm doch wirklich nichts schlimmes an(abgesehen von den AD :o )
Vielen Dank für Euren Zuspruch :P
Maja
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Re: Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Beitragvon ma-ja » 08.04.2016, 15:34

achja,die Spirale hat sie mir damals nach der Entnahme gezeigt..also draussen ist sie.Schilddrüse ist i.O.
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Re: Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Beitragvon Wolke7 » 08.04.2016, 19:32

hallo ma-ja,

ich würde einfach auch nochmal die hormone testen und wenn es das nicht alleine ist, nebenniere? schilddrüse - alle werte getestet? b 12 ? leberwerte ? nerven? parasiten - manche hp können das testen mit eav oder dunkelfeldtherapie ....?

mir geht es auch noch nicht so wie ich es mir wünsche - ich habe einfach definitiv zuviel seelischen stress , aber ich kann mir nicht denken, dass es die alleinige ursache ist. auf jeden fall ist mein darm zu mit schlacken -könnte das auch eine ursache bei dir sein? hast du mal an übersäuerung gedacht? im darm sitzt der tod !!!!! es klingt alles eben nach vergiftungsymptomen, mir ging es auch so und ich bin immer noch dabei, meinen körper zu reinigen.

ich wünsche dir alles gute und viel glück.

lg wolke7

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Re: Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Beitragvon Sonia » 08.04.2016, 21:41

..wisst ihr , was ich denke.. dass die Mirena das Vegetativum dauerhaft kaputt machen kann, sprich..die Nerven sind nciht in Ordnung..
man fühlt sich schlecht, man hat Magenschmerzen obwohl man nichts falsches gegessen hat, man hat Herzrase, Unruhe und man findet keine Ursache dafür..

ich war vor der Mirena absolut gesund, ich war belastbar, habe voll gearbeitet, Sport gemacht ohne Ende und dann ging nix mehr und auch noch lange nach dem Ziehen hatte ich immer Schmerzen da oder hier, Zucken der Muskulatur (Mg , B12 nahm ich schon in guten Mengen) Magenbeschwerden und und und... und manchmal kommt es immer noch, ..früher habe ich solche Probleme nie gehabt..

ich denke, das wäre eine Erklärung für solche Beschwerden..

aber liebe Maja, du machst es richtig, du hast einen Hormontest gemacht und danach weißt man mehr.. und dann kann man weiter sehen. Du hast sicher auch schon Homöopathie gegen Depressionen probiert oder?

ich drück dich
S
44 Jahre, 2 Kinder, Mirena von 09/2011 bis 04/2012

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Re: Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Beitragvon ma-ja » 09.04.2016, 08:05

Ihr Lieben.
Danke für eure Antworten.
Ich hoffe nicht,dass mein vegetatives Nervensystem dauerhaft geschädigt ist,weil so bleiben darf es einfach nicht :shock:
Homöopathie etc. gegen Depressionen nehme ich außerdem....
Wenn ich nicht wüßte wie mein Leben vor der Mirena war........
L.G. Maja
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summse
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Re: Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Beitragvon summse » 09.04.2016, 11:40

Hallo, und ich denke das gerade dieses unser Problem ist.Wir halten ganz fest an dem Leben vor der Mirena... Ich versuche mich davon abzuwenden und mir zu sagen..dieses ist nun ein neuer Lebensabschnitt und ich muss versuchen das Beste daraus zu machen, was mir leider auch nicht immer gelingt und dann sehne ich mich auch nach dem davor zurück. Ich versuche immer auch aus dieser negativen Erfahrung etwas gutes zu ziehen...ich frage mich, warum musste ich wohl dieses durchmachen und finde sogar Ansatzpunkte wo ich sage ok deswegen eben . Ma-ja ich denke du bist auf dem richtigen Weg wieder Gesund zu werden , aber ich denke man sollte echt nicht mehr mit davor vergleichen, denn auch da könnte ich dann heulen.... ich hoffe Bayer wird irgendwann auch seine Strafe bekommen für das was er Menschen antut nur wegen Geld und Ruhm.
(Jahr 2016) 38 jahre ,3 kinder Mirena vom ?.06.2009 - 28.6.2012

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