Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Hier kannst Du Dich mit Anwenderinnen austauschen.

Benutzeravatar
Kooper
Aktives Mitglied
Beiträge: 309
Registriert: 03.11.2013, 13:27

Re: Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Beitragvon Kooper » 09.04.2016, 15:33

Liebe Maja,

ich weiß, es ist schwer, aber lass den Kopf nicht soooo sehr hängen ! Zwischen "es darf nicht so bleiben, wie es ist", Deinem (unserem) früheren Leben und einer möglichen dauerhaften Schädigung liegen große Spannbreiten.

Wir haben auf unserem Weg soooo viel geschafft, und das dürfen wir nicht vergessen ! Jahrelang sind wir vom Arzt unseres Vertrauens (der für die Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit zuständig sein soll) belogen, betrogen und verarscht worden, statt Hilfe gab es noch schädliche Folgebehandlungen oben drauf, und die Schuld an unserem Missempfinden haben ja sowieso wir - so etwas prägt und hinterlässt Spuren.

Wenn Du an die letzten 4 Jahre seit der Entfernung zurück denkst: was hat sich positiv verändert ? Gibt es da was ? Kannst Du besser riechen, schmecken und/oder hören ? Dich wieder anfassen lassen ? Kriegst die Luft wieder tief rein und nicht nur Schnappatmung ? Liebst Deinen Mann und/oder die Kinder wieder mehr als in der Zeit der Mirena ? Das sind alles nur Beispiele. Wie ich schon schrieb, habe ich auch immer wieder Rückschläge gehabt und war dann sehr verzweifelt. Sehr schnell kommt dann der Gedanke, dass sich ja "nichts" getan hätte - aber zumindest für mich stimmt das einfach nicht !

Und jemand wie ich, der ich früher selbst eine belastbare Frohnatur war, kann ich die Diagnose "endogene Depression" so nicht hinnehmen. Irgendetwas muss sich doch an irgendeiner Stelle im Organismus verändert haben. So aus dem "Nichts" kann es doch nicht kommen ! Und wenn im Leben sonst eigentlich alles paletti ist, kann es doch nicht die Lösung sein, Tabletten zu bekommen, nur damit der Arzt seine Ruhe hat.

Ich schmeiß mal ein paar Begriffe in den Raum, die ich selbst probiert habe. Ein Stück weit hat sicher alles zu schrittweisen Verbesserungen geführt:

- Ausleitung des Levonorgestrel mit Hormatrix N, alternativ mit Nux Vomica (ich habe beides probiert, weil ich von Hormatrix damals nichts wusste)
- Vitamin-B12-Spritzen
- Vitamin D (Vorsicht, nicht alle hier vertragen es - ich hatte zum Glück keine Probleme) in Verbindung mit Vitamin K2
- Maca zur Regulation des endokrinen Systems
- Öl ziehen
- Leberwickel
- Tees (z. B. Schafgarbe, Frauenmantel, Lapacho - je nach Verträglichkeit)
- Nestreinigungstee - den fand ich richtig klasse
- Darmsanierung - hier muss ich Wolke7 recht geben - googel mal "Darm und Psyche"
- rotierendes Weglassen von Ernährungsbestandteilen wie Milch, Gluten, Süßigkeiten, Fleisch - und immer nach ein paar Tagen überprüfen, ob sich am Befinden etwas ändert
- Den Speicheltest willst Du ja ohnehin in Angriff nehmen - ich würde in jedem Fall das Cortisol mit reinnehmen (Nebennieren) neben Progesteron und Östrogen
- Folsäure
- Magnesium (ich weiß, nimmst Du schon)
- Gerstengras
- Übersäuerung checken (ph-Wert-Streifen), anschl. ggf. Entsäuerungsprodukt nehmen
- einen möglicherweise vorhandenen Entsafter einsetzen, bis die Biotonne aus allen Nähten platzt
- Verwendung von Bio-Kokosöl, Ingwer, Curcuma, Chia-Samen
- Wechselduschen
- Osteopathie (das hat mir sehr geholfen ! Manche Kassen zahlen auch was dazu. Die Osteopathin war die erste, die mir bestätigt hat, dass ich die Mirena überhaupt nicht vertragen habe und sie vielfältige Blockaden in mir verursacht hat. Des Öfteren fiel das Wort "Katastrophe")
- Schüssler Salze
- Hormon-Yoga
- Deine Schilddrüse ist ja in Ordnung, ansonsten hat mir hier die Aufdosierung von Selen einen kräftigen Besserungsschub verpasst

Mir ist (aus eigener Erfahrung) bewusst, dass "man" in depressiven Phasen weder die Kraft hat, irgendetwas auszutesten, noch den Glauben daran, dass es noch was gibt, was helfen könnte. Aber irgendwo sind wir doch alle kleine Kampfmaschinen - sonst hätten wir doch die Mirena nicht ertragen, oder ???

Und versuch nur immer an heute zu denken. Das ist ganz schwer, ich weiß das. Ich hab ja auch mit dem Rauchen aufgehört und musste mich immer wieder maßregeln, weil sich der Gedanke einschlich "nun darf ich nie wieder....". Aber "nie wieder" ist eine viel zu große Hausnummer, die erschlägt. Dann hat man von vornherein das Gefühl, man bräuchte erst gar nicht anzufangen. Lohnt sich nicht, schafft man nicht. DOCH !!!! Nur heute !!!!

Und "ich kriege nie wieder mein altes Leben zurück" - was macht der Gedanke mit einem ? Mich macht es traurig, wütend, kaputt, raubt mir Energie und Zuversicht ! Vielleicht wird es nicht mehr wie früher. Das wissen wir alle nicht. Vielleicht wird es ANDERS, und das heißt auf lange Sicht nicht, dass es schlechter werden muss.

Und eins ist wohl sicher: so sehr verarschen lassen wir uns NIE wieder !

Solltest Du zu einzelnen Vorschlägen Fragen haben, stell sie gern. Ich gucke fast jeden Tag ins Forum und versuche, zeitnah zu antworten. Mir geht es gerade echt ein ganzes Stück besser und geb davon gern etwas ab, indem ich (vielleicht) helfen kann.

Liebe Grüße + trotz allem schönen Samstag, Kooper
Kooper, Baujahr 1970, in Partnerschaft, keine Kinder
1. Mirena 2003 - 2009, 2. Mirena 2009 - 2013


Was bringt den Doktor um sein Brot ?
a) die Gesundheit b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf daß ER lebe,
Uns zwischen beiden in der Schwebe.
Eugen Roth

Benutzeravatar
Sonia
Aktives Mitglied
Beiträge: 781
Registriert: 03.05.2012, 15:51

Re: Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Beitragvon Sonia » 10.04.2016, 11:21

sag mal liebe Maja.. ist der Zustand mit den ADs gleich schlecht wie ohne oder noch schlimmer?

Ich kann mir vorstellen, dass die AD noch mehr krank machen. Meine Mama war damit noch mehr depressiv. Ihr halfen dann die natürlichen Mittel viel besser (mir übrigens auch).

Hat dich ein HP mitbegleitet? Wenn ja, hat er sich alle deine Werte angeschaut? Wurde bei der SD auch alles gemessen ( mit freies T3 u T4)? Wurde Ferritin gemessen? Holo TC?

Fragen ü Fragen..ich weiß, ..ich will nur helfen

LG S
44 Jahre, 2 Kinder, Mirena von 09/2011 bis 04/2012

Benutzeravatar
Kooper
Aktives Mitglied
Beiträge: 309
Registriert: 03.11.2013, 13:27

Re: Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Beitragvon Kooper » 10.04.2016, 19:53

Liebe Sonia,

ich finde, du bist eine der guten Seelen hier im Forum, mich hast du damals gleich als Erste begrüßt, und du stehst jedem immer ganz schnell mit Rat und Tat zur Seite.

LG Kooper
Kooper, Baujahr 1970, in Partnerschaft, keine Kinder
1. Mirena 2003 - 2009, 2. Mirena 2009 - 2013


Was bringt den Doktor um sein Brot ?
a) die Gesundheit b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf daß ER lebe,
Uns zwischen beiden in der Schwebe.
Eugen Roth

Benutzeravatar
ma-ja
Aktives Mitglied
Beiträge: 23
Registriert: 09.03.2012, 13:41

Re: Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Beitragvon ma-ja » 11.04.2016, 10:23

Ihr lieben.,
danke für Eure lieben und hilfreichen Worte und Tipps...
Der Punkt ist tatsächlich,das alte hinter sich zu lassen ,im hier und jetzt Leben und kein!!!Selbstmitleid :shock: das fällt mir Schwer.Bin momentan so benommen und schwindelig.....
Wahrscheinlich hätte mein Text an einem anderen Tag ganz anders ausgesehen..vielleicht hoffnungsvoller,aber momentan geht mir alles schwer von der Hand. Dauermüde...noch dazu 4 Spätdienste im Krankenhaus,die ich gerade so schaffe
Mache gerade eine Darmsanierung,diese dauert 6 Wochen.Leber wird dabei auch entgiftet.....Ach Mensch,ich nerve mich selbst gerade ganz doll.
Mein mann sag,das Denken macht vieles bei mir schwerer.Aber dann versehe ich nicht,dass ich manchmal aufstehe und mich Grundfröhlich fühle und am anderen Tag wieder total kraftlos und vernebelt.....einfach das Befinden ...ohne schlecht darüber gedacht zu haben(jedenfalls nicht wissentlich)Verseht ihr was ich meine!!??
Ja ,die AD würde ich sehr gern loswerden,zumal ich auch das Gefühl habe,dass sie gar nichts bringen :oops: trotzdem habe ich zuviel Respekt vor den Folgen... :( Zumal ich noch keinen richtigen Weg gefunden habe,zu Vertrauen.Mein HP bestimmt eigentlich keine Blutwerte,der sagt nur immer,wenn ich positiv und richtig denke,heilt sich mein Körper selbst.das höre ich überall...nur wie verdammt noch mal!!!
Dystologes nehme ich auch,habe nur nicht das Gefühl ,dass es ausreichend wirkt und hilft.Aminologes,Bachblüten.In 1 Woche dann der Hormon Speicheltest...was das bisher schon gekostet hat,darüber will ich gar nicht nachdenken :cry:
So,genug gejammert.....Ich danke Euch sooo.Danke!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Maja
34 Jahre,verheiratet,2 Kinder(2J u.5J),Mirena von Mai 2011-20.Januar 2012

Benutzeravatar
ma-ja
Aktives Mitglied
Beiträge: 23
Registriert: 09.03.2012, 13:41

Re: Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Beitragvon ma-ja » 12.04.2016, 11:06

Und der Punkt,dass wir verantwortungsbewusster mit uns und unserem Körper umgehen,das macht mich schon sehr stolz.
Ja,und Kooper,Du hast recht...mit dem Wissen,was ich jetzt erworben habe,lasse ich mich nicht mehr von Hierarchien herunterdrücken.Und schon das Bewußtsein allein,müßte mich schon mehr wieder in den Lebensfluß bringen...Aber mit Druck und Ungeduld geht wirklich nichts.Jedenfalls nicht in meinem Sensiblen,feinstofflichen Körper :D
Mädels,ihr seit einfach toll.So tiefgründig und feinfühlig.Für umsonst haben wir alle nicht an diesen schlimmen Nebenwirkungen gelitten.....
Ich betrachte es als eine Art Geburtsschmerz..auch das geht vorbei,und dann folgt ein bewußtes und dankbares Leben.Mein Leben!! :lol: :lol: :lol:
Alles Liebe
Maja
34 Jahre,verheiratet,2 Kinder(2J u.5J),Mirena von Mai 2011-20.Januar 2012

Benutzeravatar
nordlicht61
Aktives Mitglied
Beiträge: 22
Registriert: 06.02.2015, 21:53

Re: Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Beitragvon nordlicht61 » 12.04.2016, 14:28

Moin moin,

ich hatte die Mirena von 2003 - 2015 :shock:

Jetzt zu sagen mein Leben ist nach der Mirena nicht mehr so wie vorher - naklaro!
Es sind ja auch einige Jahre ins Land gegangen - naklaro ist nix mehr so wie vor 2003 :roll:

Auch ich hatte zig Nebenwirkungen, die ich fast alle der Mirena zuschreiben würde!!!!
Nach dem Ziehen vor 1 Jahr, geht es mir täglich besser!

Das Leben macht wieder Spaß!!!!
Trotz meines Alters (54) habe ich meine Regel noch - kurz nach dem Ziehen war sie sehr heftig...
jetzt wird sie zum Glück wieder schwächer.
Und naklaro gibt es rund um den Eisprung und kurz vor der Mens diverse Zipperlein!
ABER - das haben auch Frauen, die noch niemals Hormonpräparate genommen haben.
Also lasst Euch davon nicht verrückt machen :wink:

Wir haben nur dieses eine Leben - hört auf euer Bauchgefühl und genießt das Leben so gut es geht!

Die Mirena entfernen zu lassen war die beste Entscheidung meines Lebens!
Und ich erzähle vielen Frauen davon - auch oder gerade jüngeren, damit ihnen dieser Fehler erspart bleibt!

liebe Grüße vom
Nordlicht
Mirena seit 2003.... 03/2015
Bj 61 - 2 Kinder

Meine Geschichte: http://www.hormonspirale-forum.de/viewt ... =32&t=8313 mit updates

Benutzeravatar
Kooper
Aktives Mitglied
Beiträge: 309
Registriert: 03.11.2013, 13:27

Re: Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Beitragvon Kooper » 13.04.2016, 08:52

Liebe Maja,

wie sollst Du, wenn Du benommen, schwindelig und dauermüde bist, hoffnungsvoll und positiv in die Zukunft sehen ? Zumal dieser Zustand ja nun nicht erst seit ein paar Tagen andauert...

Ich verstehe auch ganz genau, was Du meinst, wenn Du sagst, dass es Dir trotz "positiven Denkens" am nächsten Tag dann doch wieder besch.... geht, obwohl Du Dir doch solche Mühe gegeben hast, auch ja keinen negativen Gedanken an Dich heranzulassen !
Ich kenne auch etliches an Literatur dazu, auch Dinge wie "die Emotionen über den Gesichtsausdruck verändern" (also lächeln, obwohl einem nicht danach ist, dann kommt das Gefühl dem Gesichtsausdruck hinterher).
Das ist ja auch alles grundsätzlich richtig, auch die Aussage zu den Selbstheilungskräften des Körpers, die auf der Grundlage positiven Denkens besser funktionieren.

Und was ist der Endeffekt des Ganzen: Du (und ich !) sind schuld, weil wir nicht richtig denken. Wenn wir das tun würden, würde es uns prima gehen !

Ganz ehrlich: ich konnte in den letzten Jahren so viel herumdenken und -fühlen wie ich wollte, da hat sich nichts getan, weil dieser Zustand des Körpers nicht aus sich heraus negativ geworden ist, sondern künstlich herbeigeführt. Und keiner von uns weiß, ob und wo da noch Hormone in uns rumfunken....

Und über die Finanzen mag ich auch nicht mehr nachdenken. You are not alone !!!


Liebes Nordlicht,

schön, dass es Dir so viel besser geht ! Und dass Du einen regelmäßigen Zyklus hast.

In alter Gewohnheit habe ich mich hinterfragt, ob ich mich tatsächlich verrückt mache, kann aber sagen, dass weder meine miesen Hormonwerte, noch meine Schilddrüsenstörung, noch die erschöpften Nebennieren und meine sonstigen zahlreichen Zipperlein sowie mein quasi nicht mehr vorhandenes Nervensystem und der seit Jahren nicht mehr existente Zyklus daher rühren können.

Und wenn ich mir andere Frauen meines Alters ansehe, die nie Hormone genommen haben, dann geht es ihnen (augenscheinlich) besser. Richtig dahinter gucken kann ich natürlich nicht, und wir haben ja auch sonst alle unsere Päckchen zu tragen.

Für mich ist das nach 13 Jahren, in denen man mir eingeredet hat, dass ich falsch atme, denke, fühle etc. (obwohl mein Leben vor Mirena sowohl beruflich als auch privat wunderbar funktioniert hat) ein richtig schönes Gefühl, ganz tief in mir drin zu wissen, dass ich mal nicht schuld an etwas bin!!!

LG Kooper
Kooper, Baujahr 1970, in Partnerschaft, keine Kinder
1. Mirena 2003 - 2009, 2. Mirena 2009 - 2013


Was bringt den Doktor um sein Brot ?
a) die Gesundheit b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf daß ER lebe,
Uns zwischen beiden in der Schwebe.
Eugen Roth

Benutzeravatar
Sonia
Aktives Mitglied
Beiträge: 781
Registriert: 03.05.2012, 15:51

Re: Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Beitragvon Sonia » 13.04.2016, 10:34

@ Kooper...danke für die Blumen :)

@ MaJa..hm hm...das was dein HP behauptet ist mMn nur zum Teil richtig (also, dass sich jeder Körper von alleine heilt). Genau das fragte ich damals meinen HP und er meinte, das ist eine schwierige Sache, das kann man gar nicht so einfach sagen.
Weißt du, ich denke, eine Kur wäre gar nicht so verkehrt! Es hat meiner Freundin sehr geholfen, .. sie litt auch sehr in den letzten Jahren (4 Jahre Mirena + Pflaster hinterher) und sie meinte, sie konnte sich dort sehr gut erholen. Denn du arbeitest auch in Schichten wie ich dich verstanden habe und das zehrt sehr. Wäre das denn möglich, dass du dich für 3 Wo ausklingst? Ich meine...was hast du zu verlieren (ich hoffe, nicht den Job :? )?
Ich habe damals allerdings fast alles verloren (denn ich war 1 Jahr krank), den Job, die Freundin (von der ich dachte, sie versteht mir zu 100 %), mein Mann konnte es gar nicht verstehen, weil die Ärzte ihn auch so bearbeitet haben und meinte, ich solle mich nicht so haben, denn der Arzt meinte, dieses kleine Teil kann gar nicht diese Nebenwirkungen haben..blablabla

Ich freu mich sehr wenn sich Langzeit-Ex-Mirenafrauen melden und berichten wie es Ihnen geht und noch mehr freu ich mich, wenn es den gut geht.

Nordlich...super..das klingt alles gut :P
44 Jahre, 2 Kinder, Mirena von 09/2011 bis 04/2012

Benutzeravatar
Wolke7
Aktives Mitglied
Beiträge: 407
Registriert: 20.07.2012, 12:16

Re: Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Beitragvon Wolke7 » 15.04.2016, 15:23

hallo ma-ja,

ich muss kooper recht geben, in so einem zustand ist es echt schwer positiv zu bleiben und ob das reicht, bezweifle ich ehrlich gesagt. die mineral und vitaminspeicher füllen sich nicht von alleine.

eine kur ist ja gut und schön, nur ich komme auch mal wieder nach hause und dann habe ich alles wieder - ich denke, man muss grundsätzlich was ändern....was auch immer.

mir geht es auch nach über 4 jahren ohne mirena nicht wirklich gut, ich habe richtige klumpen im darm und das kommt nciht nur vom stress - so wie welche hier blutklumpen ausscheiden, scheide ich kotklumpen aus. hat das noch jemand ????? da muss ich mich nicht wundern, das sind säureschlacken, keine mens über jahre, irgendwo sammelt es sich an.

ich frage mich auch so langsam, was ich falsch mache, wenn es anderen hier nach kurzer zeit und lange mirena super gut geht :-o l

ich weiß nicht, was ich dir raten kann, ma-ja, aber auf jeden fall mußt du dich entgiften und der darm ist das erste. hast du einen hp?

lg wolke7

Benutzeravatar
ma-ja
Aktives Mitglied
Beiträge: 23
Registriert: 09.03.2012, 13:41

Re: Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Beitragvon ma-ja » 15.04.2016, 19:46

Ihr Lieben!!
Ja,eine Darmsanierung mache ich seit 1 Woche...Habe einen Homöopathen,aber irgendwie behandeln wir ewig meine psychische Situation,ohne dass es wirklich erfolg bringt...wahrscheinlich weil die Ursache nicht behandelt wird!!?Bin gespannt,was meine Hormonwerte sagen....Und in einem Monat bin ich dann beim Endokrinologen.
Sicherlich triggern die ursprünglichen Beschwerden und es entsteht ein Teufelskreis....nur wie durchbrechen,wenn man keinen Tag wirklich vertrauen fassen kann,weil die ganze Symptomatik weiterhin besteht.Zur Kur würde ich auch mal fahren,doch erstmal muß ich mich stabilisieren,um überhaupt daraus nutzen zu ziehen.
Ich hoffe es gibt noch Hoffnung...... O:-)
Maja
34 Jahre,verheiratet,2 Kinder(2J u.5J),Mirena von Mai 2011-20.Januar 2012

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 14 Gäste