Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

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Wolke7
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Re: Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Beitragvon Wolke7 » 15.04.2016, 22:51

hallo ma-ja,

tja, kennt sich dein hp aus - es klingt nicht ganz danach, er weiß nicht was er machen soll und bastelt an der psyche? ist es der richtige für dich?

was nimmst du für den darm?

hast du mal deine ph werte gemessen? google mal unter agenki.

mich wundert es, du hattest die mirena nicht wirklich lange und trotzdem hängst du immer noch so da??? vll.ist etwas blockiert.... die mirena wirkt noch ein paar jahre nach...... vll. liegt es auch noch daran ????

nur nicht aufgeben und solange suchen, bis du den schlüssel gefunden hast.

lg wolke7

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summse
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Re: Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Beitragvon summse » 18.04.2016, 14:33


Und naklaro gibt es rund um den Eisprung und kurz vor der Mens diverse Zipperlein!
ABER - das haben auch Frauen, die noch niemals Hormonpräparate genommen haben.
Also lasst Euch davon nicht verrückt machen :wink:


liebe Grüße vom
Nordlicht


Da hast du schon recht, aber leider ist mit diesen "Zipperlein" wie du sie nennst nicht immer einfach umzugehen, der eine hat mehr damit zu kämpfen und der andere weniger. Meine Ängste sind in dieser Zeit so verstärkt, das ich jedesmal aufs Neue nicht an Besserung nach paar Tagen rechne, obwohl ich weiß das es vorrüber geht. Ich hatte es vor der Mirena nicht und klar ist es jetzt um so ärgerlicher, aber leider nicht zu ändern.
Klar haben es auch Frauen die niemals künstliche Hormone zu sich genommen haben, aber leider ist das dann in der Situation der Zipperlein kein trost;(... es sind einfach immer wieder minimum 6 Tage im Monat die einfach nicht Lebenswert sind und man erholt sich teilweise von dieser Zeit schlecht....
Ich kann jetzt nicht klagen, mir gehts soweit gut, aber es ist auch nicht schön dieses zurück behalten zu haben :-\

LG
(Jahr 2016) 38 jahre ,3 kinder Mirena vom ?.06.2009 - 28.6.2012

http://hormonspirale-forum.de/viewtopic ... 009#p45009 , Updats

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ma-ja
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Re: Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Beitragvon ma-ja » 18.04.2016, 14:47

Hallo!
Ja,so ist es bei mir auch....liebe Summse.Es sind keine Zipperlein,die man einfach zur Seite packt.Gerade die Ängste machen mir zeitweilig das Leben sooo schwer und ich habe dann auch immer Angst,dass das nie aufhört..
Momentan geht es mir eh schlecht,weil ich fast 4 Jahre in dem Glauben verbracht habe,ich muß nur hart an mir arbeiten,dann wird das schon.Die AD haben mir nie wirklich geholfen...wie auch,wenn die Ursache nicht behandelt wird ...Heute habe ich erstmal den Hormontest gemacht..Mal sehen was daraus wird.....Ich hoffe so,dass endlich die Ursache gefunden wird..Habe einfach mein Bauchgefühl ignoriert...das macht mich traurig.Ich hoffe es gibt noch eine Chance auf Besserung.
Darmsanierung wird gerade absolviert..
L.G.Maja
34 Jahre,verheiratet,2 Kinder(2J u.5J),Mirena von Mai 2011-20.Januar 2012

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Wolke7
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Re: Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Beitragvon Wolke7 » 20.04.2016, 09:00

hallo ma-ja,

vll. verträgst du auch was nicht von den ganzen NEM die du nimmst. da hilft leider nur ausprobieren.

Ich habe jetzt bei mir gemerkt, dass ich einen ganz schönen Progsteronmangel habe, obwohl ich creme, vll. zuwenig oder hängt es an der Darmreinigung und ich brauche nun mehr oder vertrage mehr? Oder ist es der Stress, der mich in einen Mangel reinrustchen ließ bzw. es reichte nicht was ich gecremt habe (sehr vorsichtig)?

Depri können auch mal so kommen, ich würde vll. auch noch depri, wenn es solange geht und es nicht besser wird auf keiner Ebene.

Ängste z.b. können auch stressbedingt sein.

Berichte doch mal was bei deinem Hormontestrausgekommen ist.

lg wolke7

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ma-ja
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Re: Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Beitragvon ma-ja » 20.04.2016, 19:49

Liebe Wolke,
vielen Dank für deine liebe Antwort.
Also abgesehen,dass ich nun schon sehr lange Beschwerden habe,habe ich keinen grund Depri zu sein.
Auch Stress habe ich privat gar nicht.Auf Arbeit schon zeitweilig,aber alles im Rahmen.
Alles kein Grund für diese Art der Beschwerden......
Tja kann schon sein ,dass dein Bedarf an Progesteron gestiegen ist..Wieviel %Progesteron cremst du derzeitig!!??
Klar geb ich Bescheid,wenn Hormonwerte da...
Lg.Maja
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Wolke7
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Re: Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Beitragvon Wolke7 » 21.04.2016, 20:42

liebe ma-ja,

ich denke, ich weiß jetzt, warum ich nun plötzlich mangel habe und mehr brauche an progsteron - meine progesteronrezeptoren waren noch belegt die ganze zeit von dem künstlichen pr., das dauert bis sich das abbaut im körper (und ich habe die mirena seit nov. 2011 nicht mehr) und ich das natürliche progsteron vertrage (seit ca. 1 jahr sehr wenig). das haben ja viele, die mirena hatten, dass sie die cremes nicht vertragen. momentan habe ich eine 6 % progesteroncreme mit 0,2 % estriol (da ich auch einen östrogenmangel hatte). die künstl. hormone sprich progesteron kann man nicht messen, nur das natürliche. vll. ist es bei dir genauso.

hast du deine schilddrüse testen lassen, alle werte (t3 , t4, tsh, antikörper)?

lg wolke7

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ladybird
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Re: Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Beitragvon ladybird » 27.04.2016, 21:00

Hallo,
hier auch noch eine Langzeit-Ex-Mirenaträgerin. Hatte sie von 2000-2010.
Ziemlich viele Beschwerden sind nach dem Ziehen weggewesen oder mit der Zeit verschwunden.
Mein Progesteron war im Keller (1,87 ng/ml, unterer Grenzwert ist bei 10 ng/ml). Habe zwei Versuche mit naturidentischem Progesteron gemacht (2011 und 2013), die beide in die Hose gingen, bekam prompt noch mehr Östrogendominanz, offensichtlich waren meine Rezeptoren immer noch "verstopft".
Nach dem Ziehen hab ich plötzlich Gluten und Milchprodukte nicht mehr gut vertragen und ernährte mich eine zeitlang so gut wie vegan und glutenfrei. Mit dem Ergebnis, dass ich einen richtig schweren B12-Mangel bekam (2013). Mit Tropfen hab ich den auch wieder einigermaßen in den Griff bekommen (anfangs alle 3 Std. 3 Tropfen, das tat mir sehr gut). Das Auffüllen hat aber mit den Tropfen 6 Monate gedauert.
Aber so richtig bergauf ging es erst, nachdem ich Anfang 2015 meinen - offensichtlich jahrelangen - Vitamin-D-Mangel behoben habe. Endlich wieder Elan! Gute Laune! Guter Schlaf! (seither brauch ich nur noch 7 Stunden und bin topfit)
Mich wundert es, warum in diesem Thread das Thema Vitamin D noch fast nicht aufgetaucht ist. Denn gerade bei Depressionen würde ich da mit zuerst hinschauen (neben Vitamin B12).

Ab Sommer 2015 habe ich dann homöopathisches naturidentisches Progesteron geschmiert (D4) und anfangs ging es mir sehr viel besser, gerade stimmungsmäßig. Leider habe ich es dann übertrieben und die Dosis verdoppelt. Der Schuss ging leicht nach hinten los, denn ich konnte wieder das Prog. nicht aufnehmen und wandelte es in Östrogen um, was ich erst im Februar 2016 bei einem Speicheltest feststellte und daraufhin natürlich sofort die Creme absetzte. Ergebnis: Östrogendominanz ist jetzt mehr als vorher, aber immerhin ist mein Progesteron wieder im Normalbereich. Ein Bluttest bezgl. Progesteron ergab um die 10 ng/ml, immerhin!
Jetzt muss einfach die Zeit die Hormone wieder ins Gleichgewicht bringen, gemeinsam mit D4 Globuli Agnus Castus. Wie ich gemerkt habe spreche ich ja sehr gut auf Homöopathie an.
An Magnesium, B12 und D bleib ich dran. Auch Ferritin schau ich immer mal wieder nach, damit das nicht zu sehr absackt. Seit ich wieder ab und zu Fleisch esse, ist das besser geworden. Eisenpräparate vertrage ich leider überhaupt nicht, von allen wird mir schlecht, auch von den "bekommlichen".

Insgesamt kann ich sagen, dass das meiste an Nebenwirkungen 2 1/2 Jahre nach dem Ziehen verschwunden war und ich wieder einigermaßen in Ordnung war. Mit dem Feintuning (B12, D) ging es nochmal einen Riesenschritt vorwärts. Und jetzt, gut 5 Jahre nach dem Ziehen geht es mir besser als vor der Mirena. Womöglich bin ich auch schon in der Prämenopause (48) und die Hormone stellen sich gerade sowieso um.
Gruß
Ladybird
www.risiko-hormonspirale.de
Jahrgang 1967, keine Kinder, feste Beziehung, Mirena1: 2000-2006, Mirena2: 2006-Nov.2010

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Annikan
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Re: Wie geht es den Langzeit-Ex-Mirenaträgerinnen??

Beitragvon Annikan » 20.05.2016, 11:10

Hallo!
Ich bin gerade auf das Forum aufmerksam geworden und finde mich in ganz vielen Beiträgen wieder. Ich bekam die erste Mirena 2004, 2009 die 2. und Dezember 2014 die 3. Nach den ersten Beiden hätte ich die Mirena sofort und immer weiter empfohlen. Ich wäre bis vor kurzem auch nie auf die Idee gekommen, dass mein äußerst schlechtes Befinden von der Mirena kommt. In meiner Verzweiflung konnte ich wenigstens noch soweit denken, dass ich meinen Hormonhaushalt in Verdacht hatte und so landete ich hier im Forum. Ich ließ mir ohne Widerrede mal sonntags im Notdienst im Krankenhaus die Spirale ziehen. Mein Zustand besserte sich von Tag zu Tag. Ich dachte plötzlich nicht mehr,dass ich an einer schlimmen Krankheit sterben müsse. Viele Nebenwirkungen fallen mir erst jetzt auf, weil sie nicht mehr da sind. Mein Sehvermögen ist deutlich besser geworden, auch kann ich den Ton wieder leiser stellen und ich rieche wieder etwas. Meine Kondition ist wieder besser, ich kann langsam wieder etwas im Garten machen und habe sogar Spaß daran. Meine Muskelprobleme sind deutlich besser, das war das Schlimmste für mich, ich dachte, ich leide an einer schweren Muskelerkrankung. Allerdings gibt es Tage, da merke ich in meinen Armen und Beinen wieder diese Beschwerden, da habe ich auch sofort wieder panische Angst. Diese Angst hindert mich auch daran wieder zu arbeiten, ich denke, ich schaffe es nicht. Ich hatte 2x einen schlimmen Kaliumverlust und dadurch Herzrasen und hohen Blutdruck. Seit die Spirale raus ist, hatte ich diesen Zustand GsD nicht wieder. Ich esse jetzt kaliumreich und nehme täglich 2x 300mg Magnesium. Ich kann wieder zügiger laufen, nachdem ich mich nur noch in Zeitlupe bewegt habe. Allerdings erwarte ich wahrscheinlich zu viel in so kurzer Zeit.
Im Nachhinein vermute ich, dass die Menge in der Spirale vielleicht erhöht wurde, oder insgesamt viele Umstände (Streß, Krankheit, Ärger usw.) alles zu einer Explosion brachten. Bei meine FÄ war ich noch nicht, aber nach einem Anruf in der Praxis weiß ich, dass ich kein Einzelfall bin und das die geballte Ladung der Spirale noch mindestens 3 Monate in mir wirkt.
Ende Mai habe ich einen Termin bei einem Kardiologen und im September bei einem Endokrinologen, mal sehen was da raus kommt.
L. G.
1.Mirena 2004 - 2009, 2.Mirena 2009 - 2014, 3.Mirena - Dezember 2014 - April 2016

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