Arbeitsunfähig durch die Mirena oder Folgeerkrankungen

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Wolke7
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Re: Arbeitsunfähig durch die Mirena oder Folgeerkrankungen

Beitragvon Wolke7 » 25.12.2016, 11:37

ich denke, dass es nicht nur die mirena ist bei uns, die andere hälfte ist stress......und da können wir was machen dagegen. ich bin auch eine , die sich nur sehr langsam erholt und regeneriert. lg und schöne weihnachten euch allen. wolke7

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susi3101
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Re: Arbeitsunfähig durch die Mirena oder Folgeerkrankungen

Beitragvon susi3101 » 26.12.2016, 10:21

Klar spielt Stress eine Rolle, hatte von Dezember 2015 bis Anfang August 2016 viel Stress und mehrere psychische Belastungen - Ende August hat es geknallt. Das kann kein Zufall sein.

Andererseits kann man sagen, dass Stress die Sache nur beschleunigt, knallen würde es wahrscheinlich trotzdem, nur halt später oder "schleichender".

Ich denke aber auch, ein stabiler Körper OHNE die Schäden, die künstliche Hormone anrichten, schafft auch mal eine Zeit lang mit erhöhtem Stress.

Wünsche euch auch noch schöne Rest-Weihnachten und vor allem ganz viel Gesundheit und Besserung für 2017.
Baujahr 1981, Mirena von 08/12 bis 09/16, verheiratet, Tochter (9 Jahre) und Sohn (6 Jahre)

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susi3101
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Re: Arbeitsunfähig durch die Mirena oder Folgeerkrankungen

Beitragvon susi3101 » 26.12.2016, 10:23

Nachtrag: Bin übrigens seit 4 Monaten arbeitsunfähig und noch kein Ende in Sicht.
Könnte oft heulen vor Wut, das bringt aber auch nichts. :-(
Baujahr 1981, Mirena von 08/12 bis 09/16, verheiratet, Tochter (9 Jahre) und Sohn (6 Jahre)

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Wolke7
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Re: Arbeitsunfähig durch die Mirena oder Folgeerkrankungen

Beitragvon Wolke7 » 26.12.2016, 11:48

hallo susi,

warum kannst du nicht arbeiten, welche nw hast du denn? du ist noch jünger, du wirst dich wieder erholen. einerseits ist es die vergiftung durch die mirena auf der anderen seite der ganze - seelische - stress. durch die mirena sind wir alle " hochsensibel", viele vertragen die medis nicht mehr, sind geräuchsempfindlich etc. es hängt alles zusammen. nimmst du was an nem? mg. b vitamine z.b.? was machst du gegen die arbeitsunfähigkeit? machst du sport oder ein coaching oder.....? lg wolke7

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Mia69
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Re: Arbeitsunfähig durch die Mirena oder Folgeerkrankungen

Beitragvon Mia69 » 26.12.2016, 14:45

Hallo Wolke. Du hörst dich viel positivet an. Scheint bei dir aufwärts zu gehen. Das freut mich sehr. Frohe Weihnachten. LG Mia
48 Jahre, keine Kinder, Mirena 5/2009-7/2016

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Wolke7
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Re: Arbeitsunfähig durch die Mirena oder Folgeerkrankungen

Beitragvon Wolke7 » 26.12.2016, 19:24

hallo mia, danke. meine coaching hat mir die zusammenhänge aufgezeigt und mir gesagt, was ich machen soll. ich bin also nicht mehr so ohnmächtig dieser ganze sch...ausgesetzt , ich weiß wo ich ansetzen kann. ich muss die ernährung ändern mehr fett und eiweiß, ich bin zu dünn, damit hängt schon vieles zusammen, auch die nerven, die unverträglichkeiten......etc. und ich denke, wir sind nicht den ärzten machtlos ausgesetzt, wir müssen selbst was tun, nur so eben von alleine wird das nicht. natürlich hängt das auch mit der mirena und den giften zusammen, aber eben nicht nur.und diese 50% ,daran können wir was ändern mit sport, mit stressabau, mit eft....irgendwas. jetzt würde ich eine au auch nicht mehr so eben hinnehmen, ich würde aktiv dagegen ansteuern.lg und auch dir schöne weihnachten. lg wolke7

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susi3101
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Re: Arbeitsunfähig durch die Mirena oder Folgeerkrankungen

Beitragvon susi3101 » 26.12.2016, 20:01

Hallo Wolke,

ich leide noch sehr unter Erschöpfung und Kraftlosigkeit (bedingt durch die Nebennierenschwäche), hin und wieder noch innerer Unruhe (wobei das wirklich schon viel besser geworden ist), Haarausfall, Schlafstörungen (!), Frieren, eiskalten Händen und Füßen, Angstzuständen, überdurchschnittlich schneller körperlicher Anspannung und Erregbarkeit (Herzklopfen, Angst etc.), Geräuschempfindlichkeit, Schreckhaftigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit, trockenen Augen und einem aufgeblähten, druckempfindlichen und schmerzenden Bauch.

Das klingt erstmal nach ner Menge, muss allerdings dazu sagen, dass es mir Ende August beim "Crash" noch seeeehr viel schlechter ging.
Das war wie Sterben müssen - oder wollen. :-( Lange hätte ich diesen Zustand auch nicht mehr ertragen, ohne Opipramol wäre ich gefühlt nicht über die ersten Wochen gekommen. Das AD konnte ich Mitte Dezember ausschleichen, darauf bin ich mega stolz.

Ich nehme einiges an NEM's ein, schon von Anfang an Magn., die Sango-Meereskoralle, einen hochdosierten B-Komplex und B12 zusätzlich, Vitamin D und K, Vitamin C hochdosiert (2 g täglich) und Vitamin B5 (500 mg) wegen der NNS, Ashwaghanda, Selen und neuerdings auch Vitamin E und Pregnenolon (das "Mutterhormon" von Cortisol und den Östrogenen.

Habe letzte Woche die Auswertung meines Hormontests bekommen (ja, ich weiß, macht eigentlich erst nach 6 Monaten Sinn, ich wollte aber gerne einen Zwischenstatus, da ich mit Frauen in Kontakt bin, die sich ihre Angststörung mit bioidentischem Progesteron auch schon vor Ablauf der 6 Monate quasi "weggecremt" haben).
Das Ergebnis war ernüchternd, alle Östrogene und auch das Testosteron absolut im Mangel. Vielleicht erklärt das auch, warum es mir gerade in der 1. Zyklushälfte immer besonders schlecht geht.

Seit 1 1/2 Wochen substituiere ich bioidentische Hormone über eine Creme (von Dr. Neidert in Stockstadt verordnet) - da ist alles drin: beide Östrogene, Testosteron, Progesteron (1%), aber auch DHEA und Cortison zur Entlastung der NN.
Abends habe ich immer noch ein wenig vom Utrogest zusätzlich gecremt, da die Creme sehr niedrig dosiert ist.

Was soll ich sagen? Ich habe das Gefühl, dass es mir damit viel besser geht. Es hat ein paar Tage gedauert, bis man etwas gespürt hat, doch nun geht es mir schon seit einigen Tagen anhaltend "besser", ich spüre plötzlich wie eine leichte Stabilität in meinen Körper zurückkehrt, gerade was die Angstzustände angeht - ich sage das mal ganz vorsichtig und immer unter Beobachtung meines Körpers, da ich weiß, dass das bei belegten Progesteronrezeptoren auch mal nach hinten losgehen kann. Solange ich aber jetzt das Gefühl habe, dass es hilft, mache ich es weiter.

Was Coaching und Lebensweise/ Stress angeht.. ich versuche mich sehr gesund zu ernähren, gerade auch für die Nebennieren, trinke sehr viele grüne Smoothies, die manchmal fürchterlich schmecken. ;-)
Habe auch schon eine 5-wöchige stationäre Therapie in der psychosomatischen Klinik hinter mir und mache ambulant weiter.
Hatte allerdings bis jetzt nicht das Gefühl, dass es was gebracht hat und hatte auch in der Klinik mitunter das Gefühl, fehl am Platz zu sein.
Aber gut, ich wollte nichts unversucht lassen - anderenfalls hätte ich mir vielleicht später Vorwürfe gemacht.
Und irgendwas kann man ja immer mitnehmen - und wenn es ein Kugelschreiber ist. :-D :-D

Ansonsten gehe ich seit 12 Wochen zur Ohrakupunktur und versuche täglich zu meditieren.

So, das war jetzt lang, in kurz hätte ich das aber nicht hingekriegt.

Liebe Grüße!
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Annikan
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Re: Arbeitsunfähig durch die Mirena oder Folgeerkrankungen

Beitragvon Annikan » 27.12.2016, 15:12

Liebe Susi, dass klingt ja wirklich schon gut, aber auch mega anstrengend. Da hast du toll durchgehalten und Glück mit deinen Beratern, sind sicher keine Ärzte und wenn doch, herzlichen Glückwunsch dazu, es scheinen Perlen zu sein. Schmierst du von der bioidentischen Creme eine bestimmte Dosis oder je nach Befinden? Welches VitaminD und Vitamin K nimmst du?
Mach weiter so, es wird ein langer Weg, der sich aber lohnt. L.G.!
1.Mirena 2004 - 2009, 2.Mirena 2009 - 2014, 3.Mirena - Dezember 2014 - April 2016

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Wolke7
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Re: Arbeitsunfähig durch die Mirena oder Folgeerkrankungen

Beitragvon Wolke7 » 27.12.2016, 21:08

da hast du natürlich ein ganzes paket, hast du mal deinen eiweißspiegel im blut testen lassen? wieviel magnesium nimmst du und was? merkst du eine verbesserung durch die ohrakkupunktur? lg wolke7

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susi3101
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Re: Arbeitsunfähig durch die Mirena oder Folgeerkrankungen

Beitragvon susi3101 » 28.12.2016, 08:26

Leider hatte ich, so wie viele von euch, keinen Berater geschweige denn einen Arzt, der mir geholfen hat. Von Seiten der Ärzte (mit Ausnahme Dr. Neidert) wurde ich 4 Monate lang nicht ernst genommen und in die psychische Schublade gesteckt, obwohl mich die Mirena aus einem glücklichen und sorgenfreien Leben gerissen hat.
Heilpraktiker habe ich in der Zeit leider keinen finden können.

Das heißt, ich habe mich komplett alleine aus der Sch.... gezogen, wenn ich das mal so formulieren darf, mich belesen und informiert, Tests alleine bezahlt oder beim Arzt hart erkämpft.

Alleine ist nicht ganz richtig, ihr alle, also all die Frauen, die den gleichen Mist durch sind, wart meine Berater. Vor allem in der Facebook Gruppe sind paar Frauen, mit denen ich intensiv im Kontakt stand. Das war Gold wert. <3

An Vitamin D und K nehme ich die Tropfen von Vitamin Express mit 2.500 iE. Magnesium habe ich das Pulver von Magnesium Pur. (Tricitrat)

Die Creme ist 1%ig und ich schmiere davon jeden Tag 0,5 ml. Das müsste 5 mg Progesteron entsprechen. Abends habe ich immer noch linsengroß utrogest kombiniert, da man sagt, 20 mg können in der 2. ZH geschmiert werden.

Gestern war mir bissel schwindlig, deshalb werde ich mit dem Utrogest leicht runtergehen.

Und was die Ohrakupunktur angeht: denke schon, dass es hilft, weiß halt nicht, wie es mir ohne gehen würde. ;-)

Eiweißspiegel? Weiß ich gar nicht, ist der beim großen Blutbild dabei?
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