Ich bin nicht mehr ich seit Mirena - wem geht es auch so ?

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Mia69
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Re: Ich bin nicht mehr ich seit Mirena - wem geht es auch so ?

Beitragvon Mia69 » 14.10.2016, 17:36

Hallo ihr Lieben. Summse das mit der Werbung ist gut gesagt, alles nur blödes Marketing Geschwätz. Ja es zählt nur Geld. Mein Schwiegervater hat immer gesagt es wird Zeit das einer auf den roten Knopf drückt. Normales Fernsehen mit Werbung gucke ich gar nicht mehr weil mir die Werbung auf den Wecker geht. Alles nur Veralberung als ob wir alle doof sind.
Ich gehe Dingen die mich nerven aus dem Weg.
Oder wenn einen die Leute fragen wie es einem geht wollen die meisten es doch gar nicht wissen. Ich weiss allerdings meine Freunde und auch meinen Mann mehr zu schätzen . Das ist der positive Aspekt. Kooper ich bewundere dich was du alles als Borderliner geschafft hast. Da kannsr du ganz stolz auf dich sein. Hut ab.
Fühlt euch alle gedrückt. Mia
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Kooper
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Re: Ich bin nicht mehr ich seit Mirena - wem geht es auch so ?

Beitragvon Kooper » 14.10.2016, 19:09

wow, Ihr seid alle echt super !

Nur leider weiß ich gar nicht mehr, wo ich zuerst antworten soll :smile_bigsmile:

Zuerst mal an Sonia:
Ich äußere mich zur Clustermedizin erst mal noch absichtlich im Forum, denn dieser Tipp und die Mitochondrienmedizin haben hier glaube ich im Moment die größten Erfolgsaussichten. Vielleicht können andere von meinen Erfahrungen profitieren und müssen nicht dasselbe "Lehrgeld" zahlen.

Es lief so ab: ich habe meine Befunde abgeliefert und meine Geschichte erzählt.

Dann bekam ich eine Mappe mit 21 Seiten, auf denen unterschiedliche Symbole abgebildet waren. Manche Seiten waren total voll mit Symbolen, manchmal waren es nur 6 oder so auf einer Seite, oder ich musste eine Prozentzahl angeben. Sie hat mir dann Fragen bzw. oft auch nur kurze Sätze vorgelesen und ich musste mich dazu für ein Symbol entscheiden.
Viele der Fragen oder Sätze weiß ich nicht mehr, denn ich hab mich sehr auf die Symbole konzentriert. Da kam so was wie "ich bin krank" und "ich glaube an eine gesunde Zukunft" etc..
Dann hat sie die Tabelle, auf der sie meine Antworten eingetragen hat, an MetaCluster gefaxt und nach kürzester Zeit bekam sie die Antwort "Hormonstörung" (mit ein paar dazugehörigen Sätzen) zurück.

Anschließend hat sie mich verkabelt, das sollte dann Quantenmedizin sein, die weitere Feinheiten herausfindet. Das ein oder andere, was dabei herausgekommen ist, hat mich schon beeindruckt und ich kann es mir nicht rational erklären. Aber ich brauch irgendwie nicht immer noch mehr Allergien und Diagnosen, während ich mein Problem (Medizinball im Bauch) behalte :smile_crying:

Während sie noch beim Ablesen dieser Ergebnisse war, hat sie mir weitere 21 Seiten zum Cluster hingelegt, diesmal sollte ich die Fragen selbst abarbeiten und die Ergebnisse in eine Tabelle schreiben. Diesmal kamen Sätze wie "meine Eltern haben mich geprägt" oder "ich hatte ein gutes Verhältnis zu meinen Großeltern" oder "in meinem Leben gibt es viel Leerlauf" (zum letzten musste ich eine Prozentangabe machen). Die Seiten mit den Symbolen waren glaube ich dieselben.

Zur zweiten Tabelle habe ich keine Auswertung bekommen. So wie ich es verstanden habe, wird sie auch das faxen und dann besprechen wir es beim nächsten Mal.

Ansonsten: wiederkommen... Bluttests.... evtl. weitere Vitamine nehmen.... mehrere Urintests absolvieren... Die Ideen mit "Leit- und Glaubenssätze umformulieren" habe ich gleich abgeschmettert, das kenne ich aus der Therapie. Ich gehe da ja hin, weil ich krank bin und nicht, weil ich Formulierungsprobleme habe.

In der Auswertung mit der Hormonstörung steht was von den verschiedenen Materialien, die für die Clustermedizin genommen werden können, jeweils mit Prozenten dahinter, wie z. B. Speichel, Blut etc.

Bei mir wurde aber vorgestern nichts genommen an Proben, wie gesagt, außer mit ein paar Tipps, das noch mehr zu machen, was ich eh schon tue, stand ich ziemlich dumm wieder vor der Tür. :smile_wondering:

Ich rechne damit, wieder mal gegen eine Wand gerannt zu sein - also bitte, keine falsche Schonung ! Es ist besser für mich, das jetzt schon zu erkennen, als immer weiter Lehrgeld zu bezahlen. Das Geld ist inzwischen nämlich wirklich ein Problem.

LG Kooper
Kooper, Baujahr 1970, in Partnerschaft, keine Kinder
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Kooper
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Re: Ich bin nicht mehr ich seit Mirena - wem geht es auch so ?

Beitragvon Kooper » 14.10.2016, 19:49

Liebe Belinda,

manchmal habe ich auch das Gefühl, dass andere meinen, man würde sich vor dem Leben und seinen Aufgaben "drücken" wollen, wenn so etwas wie Einkaufen oder Autofahren nicht geht.

Wie doof es ist, sich den Wecker stellen zu müssen, um die erste im Laden zu sein (damit es nicht so voll ist) oder nur noch mit Bus und Bahn und zu Fuß / per Fahrrad unterwegs zu sein, d. h. manche Dinge auch nicht mehr ohne weiteres erreichen zu können, das wird dabei irgendwie ausgeblendet.

Das ist auch das, was mir oft sehr zu schaffen machen: krank zu sein, und dafür noch die Schuld zu bekommen.

Unbegreiflich ist mir, dass es den Staat anscheinend nicht interessiert, wie viele Menschen dadurch nicht mehr leistungsfähig sind. Und nicht leistungsfähig heißt: weniger Steuern, KK-Beiträge etc. Von den ganzen Berichten hier zu Klinikaufenthalten, Kuren etc., die den Staat auch Unsummen kosten, mal ganz zu schweigen !

Ich fand Deinen Bericht auch total erschütternd. Alleine die Aussage, das Ding wegen der Myome zu legen, ist ja schon eine Frechheit. So weit ich weiß, ist das eine Gegenanzeige !

Ist Dein Ohrekzem denn inzwischen weg ?

Belinda, ich bin mir sicher, dass es aufwärts geht, wenn auch manchmal (zu) langsam und mit Rückschlägen. Aber so schlimm wie mit Mirena ist es bei mir echt nicht mehr, und das schreiben hier ja ganz viele.


Liebe exilhanseatin,

ja, ich glaube, das "Ratschläge-geben" ist unter Müttern ganz besonders verbreitet. So wie auch das "meins kann schon das und das"... Ich stell mir das ganz schwer vor, wenn frau durch Schlafentzug eh schon gebeutelt ist, sich dann noch alles mögliche an Klugscheißereien anhören zu müssen...

Mit den Nahrungsergänzungsmitteln komme ich *toi-toi-toi-auf-Holz-klopf* gut klar, ab und zu muss frau ja auch mal Glück haben !

Eine HP, die nicht mal richtig Blut abnehmen kann ???? Was es alles gibt, mich wundert langsam gar nichts mehr...

Ärzte zu finden, die sich etwas Zeit nehmen und freundlich sind, ist ganz schön schwer. Der ein oder andere ist mir inzwischen auch begegnet. Aber es ist (in meinen Augen) immer noch die absolute Minderzahl.


Liebe summse,

vielen Dank für die Blumen :smile_flower: , das hat mir richtig gut getan !
Ja, vielleicht sollte ich das echt machen, wenn es mir besser geht: ein Buch über die Erfahrungen mit der Mirena schreiben. Und mit unfähigen Ärzten und geldgierigen HPs. Es gäbe sicher Menschen, die das lesen würden. Wenn es denn überhaupt verlegt würde und nicht vorher die Pharmaindustrie ein Veto einlegen würde !

Das Beispiel mit der Waschmittelwerbung ist super. Was hab ich mich davon schon einwickeln lassen, als ich noch "vor-mirena-doof" war ! Ich hab ja bei den Fertiggerichten auch immer an die "zugesetzten Vitamine" geglaubt - na ja, aus Schaden wird man wohl klug.

Ich denke, dass wir die Bestätigung vom Arzt, dass es die Mirena war, schon alleine deswegen nicht bekommen, weil die Angst vor Klagen haben. Und untereinander hackt auch keine Krähe der anderen ein Auge aus. Aber sonst.... ich fühl mich manchmal echt wie ein Bettler, wenn ich sage: ich hab Beschwerden, könnten Sie sich das mal angucken. Als ob ich von denen irgendwas Unsittliches verlangen würde oder so. Ich finde es sehr kräftezehrend, zumal auch das Umfeld nicht immer willig ist, das zu glauben. Da ist sicher auch Selbstschutz dabei, denn wenn so etwas mit einem Menschen passiert, den man kennt... dann könnte es ja morgen auch mich treffen.... und außerdem möchten sich viele den Glauben an die Ärzte auch nicht nehmen lassen.

Das ist schlimm mit Deiner Schwiegermutter.. aber wie gut, dass sie noch da sein konnte, als es Dir so schlecht ging ! Das würde sie sicher sehr freuen, dass sie Dir da so sehr helfen konnte.

Und ja, "die Psyche gehört nicht mehr zu mir", das ist gut ausgedrückt, denn genau so ist es ! Das ist nicht meine reale Psyche, die da so rumzickt, sondern irgendwelche Hormone, Vergiftungen, Nwervenschädigungen oder was auch immer...

LG Kooper
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Wolke7
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Re: Ich bin nicht mehr ich seit Mirena - wem geht es auch so ?

Beitragvon Wolke7 » 14.10.2016, 20:15

hallo kooper, also ich habe auch eine cluster auswertung bekommen und eine hp gefunden, die mir das ganze erklärt hat und auch mit meinem arzt gesprochen hat. mein arzt hat mir blut abgenommen und zusammen mit einer stuhlprobe und speichelprobe habe ich das an das clusterzentrum rottweil geschickt , die auswertung ging an meinen arzt. ich habe nicht solche fragen und sätze und symbole gesehen, vll. gibt es ja verschiedene methoden.
ich habe sehr lange und mit viel spaß und freude musik gemacht; das geht nicht mehr und nun bastle und lese ich viel, gehe wieder ins yoga, mal in ein konzert etc. ich versuche jetzt andre dinge zu tun, alles was mir gut tut.
da ist du ja ganz schön vorbelastet; vll. wäre dann dr. gahlen wirklich die bessere wahl für dich.
ja, das geld wird bei mir auch zum problem. aber mir wird es besser dank cluster, jetzt muss ich nur noch einen guten za finden.... lg wolke7

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Belinda
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Re: Ich bin nicht mehr ich seit Mirena - wem geht es auch so ?

Beitragvon Belinda » 15.10.2016, 09:26

Liebe Kooper,
Als erstes muss ich summse rechtgeben, Du hast das Zeug um ein Buch zu schreiben. Ich freu mich schon immer wenn ich hier reinschaue und einen Kommentar von Dir finde, denn Du bringst die Dinge auf den Punkt, hast schönen schwarzen Humor und eine klare, verständliche Ausdrucksweise. Vielleicht solltest Du ein Buch über Dein Leben und Mirena schreiben, ich glaube das würde ein Bestseller werden.
Zu meinem Ohrekzem: ja, das ist deutlich besser, noch nicht ganz weg, aber fast.
Ganz liebe Grüße
Belinda

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summse
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Re: Ich bin nicht mehr ich seit Mirena - wem geht es auch so ?

Beitragvon summse » 15.10.2016, 10:39

Liebe Kooper,
Du hast das Zeug um ein Buch zu schreiben. Ich freu mich schon immer wenn ich hier reinschaue und einen Kommentar von Dir finde, denn Du bringst die Dinge auf den Punkt, hast schönen schwarzen Humor und eine klare, verständliche Ausdrucksweise. Vielleicht solltest Du ein Buch über Dein Leben und Mirena schreiben, ich glaube das würde ein Bestseller werden.

Ganz liebe Grüße
Belinda


So gehts mir eben auch. Ich würde auch so gern ein Buch über mein Leben schreiben, aber leider fehlt mir die Gabe es in richtig Worte zu fassen. Aber Kooper sollte es echt nutzen und wenn es nur für einen kleinen Tei der Nachwelt ist, vielleicht würde es dir sogar helfen alles zu Verarbeiten, du hättest etwas auf was du dich konzentrieren musst und schreiben hilft beim verarbeiten... oh jaaaaaaaaa bitte mache es... ich möchte immer gerne zwischenlesen
(Jahr 2016) 38 jahre ,3 kinder Mirena vom ?.06.2009 - 28.6.2012

http://hormonspirale-forum.de/viewtopic ... 009#p45009 , Updats

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Mia69
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Re: Ich bin nicht mehr ich seit Mirena - wem geht es auch so ?

Beitragvon Mia69 » 15.10.2016, 12:15

Hallo Ihr Lieben!
Ich habe auch schon mal darüber nachgedacht ein Buch zu schreiben mit unseren Erfahrungen. Habe schon mal daran gedacht meinen Wunderdoc zu bequatschen, der ja schon einige Bücher veröffentlicht hat, mit wissenschaftlichen Erklärungen und Kommentaren zu helfen. Würde sich überhaupt ein Literaturagent bzw. Verlag finden? ? ? ? Liebe Grüße Mia
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Wolke7
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Re: Ich bin nicht mehr ich seit Mirena - wem geht es auch so ?

Beitragvon Wolke7 » 15.10.2016, 20:13

das findet sich dann, frage doch mal deinen doc danach, wie er das macht, bei welchem verlag etc. ich mache dann auch mit. lg wolke7

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Re: Ich bin nicht mehr ich seit Mirena - wem geht es auch so ?

Beitragvon Kooper » 16.10.2016, 08:48

Liebe Wolke7,

lesen geht bei mir zum Glück auch inzwischen wieder besser - am Ende der Mirenazeit konnte ich mich auf gar nichts mehr konzentrieren, obwohl ich früher immer total gern (und viel) gelesen habe.

Ich finde, wenn man/frau Dinge durch anderes, was auch schön ist, ersetzen kann, ist der Verlust nicht mehr ganz so schwer (auch wenn es natürlich trotzdem schmerzt).

In einem anderen Thread hast Du geschrieben, dass man mit Amalgamfüllungen keinen Koriander zu sich nehmen soll. Da ich das nicht wusste, habe ich gegoogelt und bin dabei über einige Zahnärzte "gestolpert", die ganzheitlich arbeiten.
Hast Du da mal geguckt, ob einer in Deiner Nähe ist ?
Auch im Zusammenhang mit Xylit findet man einige (ganz wenige) Zahnärzte.
Alternativ vielleicht einen von denen anrufen und fragen, ob sie einen Kollegen in Deiner Nähe empfehlen können ?
Und ich weiß, dass ich mir mal über die Zahnärztekammer eine Liste habe schicken lassen mit Laser-Zahnärzten (ist schon ganz lange her und ich habe das auch wieder verworfen). Vielleicht haben die auch eine Liste mit ganzheitlich arbeitenden ZÄ ?

Gerade bei Ärzten, die einen am Kopf behandeln, finde ich es ganz wichtig, Vertrauen zu haben. Neben dem Gyn natürlich :smile_hi:

Ich drück Dir die Daumen für Deine Suche !

LG Kooper

PS: Und was die Clusterauswertung angeht: Danke für Deine Beschreibung. Liest sich ja ganz anders als das, was ich gemacht habe. Das kam mir auch etwas merkwürdig vor: wie soll über das Auswählen von Symbolen eine Störung diagnostiziert werden ? Und komischerweise genau DIE Störung, die auch aus meinen Berichten und Befunden hervorgeht ? :smile_shake:

Ich freue mich für Dich, dass Dir Cluster hilft !!!


Liebe summse,
liebe Belinda,

Euch beiden vielen Dank :smile_flower: - Ihr habt mich echt ins Grübeln gebracht !

Gerade das mit der Verarbeitung finde ich einen guten Ansatz, mal alles so aufschreiben und sich damit von der Seele schreiben !

Es gibt ja immer mehr Frauen, die von hormoneller Verhütung gebeutelt werden, die würden so etwas wohl lesen.

Ich glaube, bei mir hapert es am Einstieg. Wenn ich wüsste, womit ich anfangen sollte, würde der Rest wohl leichter fallen.

Und warum es dann nicht so machen, dass auch andere Erfahrungsberichte mit einfließen ? Machen die Menschen, die die Psychobücher schreiben, ja auch, dass sie ihre "Fallbeispiele" nennen.

Der Gedanke wird mich nun sicher erst mal eine ganze Weile beschäftigen...


Liebe Mia,

Deine Idee, das ganze noch wissenschaftlich zu untermauern, ist doch super ! Als Beispiel hierzu das Buch "Von mir aus nennt es Wahnsinn", das Patientin und Therapeut zusammen geschrieben haben (ist schon älter). In der Zeit, als es bei mir noch "alles psychisch" war, habe ich das mal gelesen und fand es damals berührend.
Es wäre dann auch nicht ausschließlich so ein "Selbstmitleids-Bericht".

Ob sich jemand finden würde, der so ein Buch verlegt - ich weiß es nicht.

Notfalls über Book-on-Demand, aber da ist natürlich das Risiko, sich finanziell wieder aus dem Fenster zu lehnen und die Ausgaben nicht wieder reinzubekommen.


Euch allen einen schönen und möglichst gesunden Sonntag !

LG Kooper
Kooper, Baujahr 1970, in Partnerschaft, keine Kinder
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Re: Ich bin nicht mehr ich seit Mirena - wem geht es auch so ?

Beitragvon summse » 16.10.2016, 11:46

Hallo Kooper, als einstieg wäre es doch Sinnvoll zu schreiben, kurz aus deinem Leben... Eine Art ich kann keine Kinder in meinem Leben integrieren oder ich hatte nie das verlangen eigene Kinder zu bekommen, weil...... und deswegen suchte ich mir auf dem Markt eine langfristige Verhütungsmethode...schreib vorher wie dein Leben, dein ICH ausgesehen hat, evt. Zitate von Freunden, Bekannten, Verwandten wie sie dich gesehen haben etc.

Erstmal nur ein Stichpunktkonzept ist ja sinnvoll..... ich finde es gut sogar kurze Erfahrungsberichte von Frauen einzubringen.....

ohhhhhhhhhhh ich finde es sowieso gut, wenn du echt dieses in die Hand nehmen würdest, lass uns zusammen daran basteln:)...

LG
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