Ich bin nicht mehr ich seit Mirena - wem geht es auch so ?

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Mia69
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Re: Ich bin nicht mehr ich seit Mirena - wem geht es auch so ?

Beitragvon Mia69 » 16.10.2016, 15:46

Hallo Kopper. Irgendwie hatte ich deinen Beitrag vom 13.10 wohl übersehen. Ja das mit der Ernährung ist gerade spannend. Da viele Dinge wegen der Histaminintoleranz nicht gehen und ich mich auch noch kohlenhydratarm ernähren soll bleibt ja kaum noch was. Habe heute meine Periode bekommen und hab 2 echte Fresstage hinter mir. Hatte ich schon ewig nicht mehr. Ein gutes Zeichen, der Appetit ist wieder da. Hab mich Gestern und Heute wieder an meine Handarbeit begeben, hatte vorher keine Ruhe mehr dazu. Gestern hab ich bis 23 Uhr Fernsehen geguckt. Sonst bin ich schon um 20 Uhr auf der Couch eingepennt. Es wird wohl so langsam. Klopf klopf auf Holz. Ich kann das auch gut verstehen Existenzängste zu haben. Ich arbeite auf Provisionsbasis und hab natürlich hier auch viel Ausfalk und arbeite auch nicht mehr Vollzeit. Das beschäftigt mich sehr. Mein Mann findet das toll weil ich ja momentan alles im Haushalt mache weil ich ja mehr da bin. Ich weiss noch nicht, ob und wie ich wieder wann mehr machen soll. Nach der ganzen Mirena Geschichte sieht man manche Dinge anders. Ich wede wohl noch mal eine andere Ausbildung Machen. Stressberater oder Ernährungsberater. Ich weisd ja wie allein man sich fühlt und wie schwer es war den richtigen Weg zu finden. Ich hätte es toll gefunden eine Histamin Kochkurs o.ä. zu finden.
Vielleicht ist das mein neuer Weg. Ich kann ja dann in der Praxis Gahlen Werbung machen. Ich hab mich belesen, aber meine Mutter, die auf Grund einer Krebserkrankung sich kohlenhydratarm ernähren sollte hat sich schwer getan. So jetzt bin ich aber vom Thema abgekomnen. Kopper fang bitte an ein Buch zu schreiben. Fpr den Beginn habe ich auch einen Vorschlag. Mirena und künstliche Hormone spricht die Meisten wohl nicht sehr an. Wir müssen uns dann auf ein populäreres Thema stürzen. Titel z. B. Heraus aus der Depression wie uns die Macht der Pharmaindustrie in den Wahnsinn getrieben hat. Und dann erst mal das hochglanz Werbeversprechen zitieren und in Frage stellen. Dann Erfahrungsberichte auch der eigene und dann der Weg hinaus mit Quellenangaben und Empfehlungen von HP und Ärzten deutschlandweit mit denen wir gute Erfahrungen gemacht haben und Bezugsquellen für Vitamine usw. Als Nachwort Berichte über unser Leben nach Mirena.
LG Mia
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Kooper
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Re: Ich bin nicht mehr ich seit Mirena - wem geht es auch so ?

Beitragvon Kooper » 16.10.2016, 17:46

Liebe Mia,

das kann ich mir vorstellen, dass Dein Mann das super findet ! Männer und Haushalt treffen sich ja nicht soooo oft, die angeborene Schmutzblindheit tut ihr übriges...

Gibt es denn bei Dir inzwischen Blutergebnisse von Dr. Gahlen ? Musst Du weitere Vitamine nehmen ? Dein Weg scheint im Moment einer der vielversprechendsten zu sein !

Die eingeschränkte Leistungsfähigkeit finde ich eine der schlimmsten Nebenwirkungen der Mirena. Zumal frau ja auch nicht jünger wird, während sie versucht, ihre Gesundheit wiederherzustellen.

Das stimmt, nach Mirena sieht frau wirklich vieles anders. Siehe auch der Thread "Ernährung". Oder das Beispiel mit dem Waschmittel. Früher hab ich geraucht und gefeiert, es gingen auch mal 2 Tafeln Schoki am Tag drauf, das alles gibt es nicht mehr...

Hat Deine Mutter die Ernährung denn dann trotzdem umgestellt ?

Deine Tipps für ein Buch sind klasse !

LG Kooper
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Re: Ich bin nicht mehr ich seit Mirena - wem geht es auch so ?

Beitragvon Wolke7 » 16.10.2016, 19:22

liebe mia, auch ich kann nicht mehr so wie früher und ich bin sehr aktiv normalerweise, viel Energie.... das zeigt dir dein körper schon., genieße die neue Freiheit...... lg wolke7

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Mia69
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Re: Ich bin nicht mehr ich seit Mirena - wem geht es auch so ?

Beitragvon Mia69 » 16.10.2016, 20:08

Hallo Kooper. Meine Ma hat die Ernährung umgestellt während der Chemothetapie und hat das in der Hälfe der Zeit geschafft. Meine Ma ist aber auch sehr diszipliniert. Weil sie immer gesund war und nie Übergewicht hatte ist sie mit 69 Jahren in eine Studie reibgerutscht. Hat auch prima geholfen. Ist jetzt seit 7 Jahren krebsfrei.
Ich nehme noch weiter diverse Vitamine werde das 2. In einer Woche reduzieren. Vitamin D hab ich nach 2 Wochen auf 1 x wöchentlich reduziert. In 2 Wochen wird noch mal eine Stuhlprobe auf Histamin getestet und dann habe ich den nächsten Vesprechungstermin. Dieses Enzyn was beim Abbau der Stresshormone hilft gab ich 2 Wochen genommen und jetzt nur noch im Notfall wenn ich in eine grosse Stresssituation komme. Hab ich aber nicht mehr gebraucht.
Ich werde euch weiter berichten. Danke Wolke ich geniesse das wirklich wieder mehr Energie zu haben und das das Gedankenkarussel abgeschaltet ist. Dr. Gahlen ist vielleicht nicht der grosse Erklärer aber das Ergebnis ist gut. Ich hoffe es bleibt so. Auch die Akkupunktur hilft immer. Liebe Grüsse Mia
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Re: Ich bin nicht mehr ich seit Mirena - wem geht es auch so ?

Beitragvon Wolke7 » 17.10.2016, 17:36

hallo kooper, es gibt wirklich mehrere möglichkeiten bei der clustermedizin, auch das mit den symolen ist richtig, lass dich doch einfach mal ein stück weit darauf ein... ich bin wohl mitten im prozess und hoffe nur die hp hat recht, dass das eine gute reaktion ist was ich gestern hatte und heute auch noch habe, fühle mich wie krank.
hast du eigentlich mal progesteron versucht in irgendeiner form?
lg wolke7

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Re: Ich bin nicht mehr ich seit Mirena - wem geht es auch so ?

Beitragvon Petrax » 18.10.2016, 17:08

Ich habe das Gefühl endlich fast wieder die Alte zu sein!
Ich habe auch über viel Jahre jeden Tip hier ausprobiert und hatte nicht das Gefühl es hilft irgendetwas dauerhaft.

Jetzt nehme ich seit Januar Progestan und auch wenn das nicht der Durchbruch war, hat es zumindest diese plötzlichen Gewichtszunahmen gestoppt , die ich hatte sobald, ich mal mit meiner lowcarb Ernährung pausiert habe. Dann habe ich diesen Sommer einen für mich letzten Versuch unternommen endlich abzunehmen. HCG Diät, hörte sich für mich nach dem völligen Wahnsinn an, aber ich hatte alles probiert in den letzten 8 Jahren, also warum nicht auch das.

Ich habe innerhalb kürzester Zeit 15 kg abgenommen und bilde mir ein, die Phase in der mein Gewicht sonst immer stagnierte und ich Mirenasymtome hatte, übersprungen zu haben. Vor langer Zeit hat schon mal eine Frau hier im Forum berichtet, dass sie sich nach einer extremen Fastenkur deutlich besser fühlte. Wir haben das schon mal diskutiert, vielleicht ist es auch Einbildung, aber wenn der Mirenadreck sich im Fett ablagert, dann könnte man ihn ja auch mit dem Fett loswerden. Man muss nur eine Möglichkeit finden wie.
inzwichen habe ich 20 kg abgenommen, habe wieder Spaß an Bewegung und bin die meiste Zeit voller Energie und Lebensfreude.
Manchmal denke ich. das mein Körper mich mit jeder neuen Fettschicht, die er anlegte nur vor schlimmeren Krankheiten bewahrt hat.

Das sind nur persönliche Erfahrungen, aber vielleicht hilft es irgendeiner Frau weiter.

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Kooper
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Re: Ich bin nicht mehr ich seit Mirena - wem geht es auch so ?

Beitragvon Kooper » 18.10.2016, 20:31

Liebe Mia,

wie schön, dass Deine Mutter schon so lange krebsfrei ist ! Da hat sich die Disziplin doch dann gelohnt.

Und Deine Erfolge lesen sich nach so kurzer Zeit schon ganz beachtlich, ich freu mich für Dich !


Liebe Wolke7,

vielen Dank für Deinen Ratschlag, mich einfach mal ein Stück weit drauf einzulassen.

Selbstverständlich beziehe ich solche Überlegungen mit ein, zumal jeder Versuch, eine Besserung zu erzielen, ja nicht gerade wenig Geld kostet.

Nachdem ich aber heute Rechnungen von dem Institut erhalten habe, an das die HP meine Ergebnisse gefaxt hat, ohne dass ich von der Entstehung weiterer Kosten vorab Kenntnis hatte, werde ich diesen Weg (zumindest bei dieser HP) definitiv nicht weiter verfolgen.

Für mich ist das ein weiteres Beispiel, wie sich HP mit dem Leid der Menschen, die schon beim Arzt für dumm verkauft wurden, die Taschen füllen.

Vielleicht ist Deine Reaktion, Dich krank zu fühlen, tatsächlich die Erstverschlimmerung, die bei Homöopathie ja des Öfteren auftritt ! Das wäre dann ja zeitlich begrenzt, und wer so lange mit und nach Mirena kämpft wie Du, der schafft den Rest sicher auch noch :smile_yes:


Liebe Petrax,

vielen Dank, das hilft sehr !

8 Jahre gegen das Gewicht kämpfen *oMG* da ist frau dann ja nur noch frustriert und weiß nicht mehr, was sie überhaupt noch essen kann !

Bei mir sind es nun 4 Jahre und ich habe echt die Schnauze voll. Da kann mir auch einer was von Schilddrüse vorlabern: wer so oft am Tag ein Häufchen macht wie ich (was auch nicht zu SD-UF passt), MUSS normalerweise abnehmen - anders geht das doch nicht ! Es ist mir echt ein Rätsel....

Aber die Theorie, dass die Fettschicht vor anderen unangenehmen Krankheiten schützt, hatte ich auch schon mal im Verdacht. Zumal ich grad ein bisschen abgenommen habe und dafür mit Depressionen vom Feinsten belohnt wurde :smile_crying: . Vielleicht sagt sich der Körper: besser dick als depressiv. Ich weiß es nicht. Immer wieder stehe ich vor dem Fasten, traue mich aber noch nicht ran. Ich kenne mich aber und weiß, dass es mir leichter fällt, gar nichts zu essen als nur eingeschränkt. Deshalb habe ich mir ja auch die Schokolade komplett abgewöhnt, "ein bisschen" geht bei mir nicht, entweder ist die Tafel weg oder ich esse eben nix. :smile_wink:

Das Progestan ist meines Wissens verschreibungspflichtig. Es hapert bei mir daran, dass mir die Ärzte bislang die Verordnung verweigert haben, obwohl aus den Tests ganz eindeutig hervor geht, dass ein gravierender Mangel besteht (und ich bin mir (als Laie !) sicher, dass dieser auch auf Nebennieren und SD Einfluss hat).

Gibt es eine Möglichkeit, da anderweitig ranzukommen ?

Mit Progesteron D4 habe ich schon Erfolge, aber es reicht anscheinend hinten und vorne noch nicht.

LG + Euch allen vielen Dank
Kooper
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Re: Ich bin nicht mehr ich seit Mirena - wem geht es auch so ?

Beitragvon Wolke7 » 19.10.2016, 12:22

hallo kooper, ich hatte das ding einfach zu lang am besten hätte ich es gar nicht gehabt. wie du versuche ich alles......und nix ist umsonst außer der wald und das wasser. hast du denn eine auswertung bekommen inzwischen oder nur rechnungen? von dem abgesehen,gibt es progesteroncreme auch auf amazon und wenn alles nichts hilft und du ein rezept brauchst,vll. gibt es ja einen arzt in deiner verwandtschaft oder unter deinen freunden ????? oder du mußt dir jemanden suchen, der sich auf bioindentische hormone einlässt und natürlich hängt nn und sd damit zusammen. siehe dr. platt/dr. scheuernstuhl (hier gibt es auch eine liste mit therapeuten aller arten). wenn man nicht abnimmt, kann das auch am darm liegen. lg wolke7

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Re: Ich bin nicht mehr ich seit Mirena - wem geht es auch so ?

Beitragvon Petrax » 19.10.2016, 12:43

Tja einen Frauenarzt zu finden der Progestan verschreibt scheint nicht so einfach zu sein,ich habe da auch einschlägige Erfahrungen, Inzwischen kann ich eigentlich überhaupt zu keinem Arzt mehr gehen ohne nachher total frustriert zu sein.
Aber es lohnt sich, bleib stur und probiere alle durch. Meine jetzige Gyn hat nicht mal irgendwelche Test gemacht, sie hat sich meine Mirenageschichte angehört, und meinte ich soll es einfach mal damit probieren und auch die Dosierung austesten.
Ich hatte bei ihr das Gefühl das sie mich als informierte und mündige Patientin zu schätzen weiß, ist ja auch selten sowas.

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Wolke7
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Re: Ich bin nicht mehr ich seit Mirena - wem geht es auch so ?

Beitragvon Wolke7 » 19.10.2016, 13:40

mein fa verschreibt mir nun auch ohne weiteres die bioidentische creme . bleib dran, frage vorher am tel. schon mal nach, ob die sowas verschreiben, sonst ist der weg umsonst. lg wolke7

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