Mirena - wirklich so viele Nebenwirkungen?

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eleonorah
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Re: Mirena - wirklich so viele Nebenwirkungen?

Beitragvon eleonorah » 23.10.2016, 10:45

Hey,
ich bin auch recht neu, und ha vor 4 Wochen die Mirena entfernt.
Ich kann im nachhinein noch nicht beurteilen ob alles von der Mirena kam...
Aber mein Bauchgefühl sagt nie wieder Mirena.
Ärzte verdienen ja leider auch an unserem Leid und die Pharmalobby is stark.
Ich denke nicht, das Hormone die Lösung sind um Wucherungen im Körper zu beseitigen. Komplett weg machen können die das sicher auch nicht.
Und am Ende hast du dazu vll noch Depressionen oder sonstiges.
Vielleicht solltest du dich fragen, ob du Kinder willst und eine entnahme der Gebärmutter oder Eierstöcke je nachdem, sinnvoll ist.
Aber davor würde ich auch einen Doc suchen, der auch dabei noch HP ist. Sicher braucht da einiges länger und sicher is vieles auch Hokus Pokus...
Aber sie gehen anders an die Sache ran, und manchmal reicht das schon um den Blick auf was zu lenken, was eben eigetnlich der verursacher ist.
Die Mirena würde doch allenfalls (eher aber vll nicht) die Symptome beheben, nicht aber die Ursache, wieso das so wächst etc...
Vll mal einen Doc aufsuchen, der dein Blut und Hormone (Schilddrüse) etc unter die Lupe nimmt? Nicht nur einen Gyn.
Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück (hab als Teenie auch früh die Pille genommen, weil ich immer schock zustände während der Mens hatte, und Schmerzen halt, das hatte super geholfen) und vielleicht reicht ja auch erstmal ne Pille oder oder.... Nimm dir Zeit... Es ist dein Köper :)

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DiePetra
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Re: Mirena - wirklich so viele Nebenwirkungen?

Beitragvon DiePetra » 01.11.2016, 17:49

Ich hab das jetzt mit meiner Frauenärztin besprochen. Sie hat natürlich versuch mir zu überzeugen das nur 2-3% unzufrieden sind mit der Mirena und sie in der Woche 2 x die Mirena setzt und das diese Spirale das richtige für mich ist.
Aber ich wollte sie einfach nicht, für ein experiment ist mir das zu teuer. Sie war nicht sonderlich begeistert das ich das gesagt hab und mich vorher Informiert hab im Internet. Ja ok kann ich irgendwo auch verstehen, aber mein Bauchgefühl sagt einfach "Nein". Da will ich auch nicht rum experimentieren.

Ich bekomm jetzt eine Bauch- und Gebärmutterspiegelung und sie soll dann mal sehen was sie dann alles Restaurieren kann. Ich denke nicht das sie das Myom so raus bekommt aber der Polyp und die Eierstockzyste kann sie bestimmt entfernen, hoffe ich.

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Sevda1976
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Re: Mirena - wirklich so viele Nebenwirkungen?

Beitragvon Sevda1976 » 02.11.2016, 14:21

Liebe Petra

Klar sind die Ärzte nicht begeistert, wenn Frau sich vorher schlau macht. Das geht doch gar nicht :smile_envy:

Mein jetziger FA hat erst nachdem 5 oder 6 Besuch kleinlaut zugegeben, dass ich nicht die einzige in seiner Praxis bin, die "Probleme" mit der Mirena hat.
Aber erst einmal steif und fest behaupten, dass sonst keine andere Frau Beschwerden mit dieser Spirale hat. Was soll man dazu sagen ?

Ehrlich gesagt hört sich das für mich so an, als hättest du wirklich ein hormonelles Problem. In erster Linie muss doch ein Arzt mal rausfinden, woher das ganze bei dir kommt und nicht gleich versuchen eine Spirale zu legen. Was genau soll die Spirale den verändern ?
Du hast dann wahrscheinlich keine Blutugen mehr oder nicht so stark, aber dafür tausend andere Beschwerden. Und die kommen auch nicht alle über Nacht und schon tritt die Spirale in den Hintergrund, weil du die dann ja schon so lange hast.

Wünsch dir viel Kraft, LG

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maxmoritz
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Re: Mirena - wirklich so viele Nebenwirkungen?

Beitragvon maxmoritz » 11.11.2016, 11:51

Hallo ich bin seit gestern im Forum und finde mich in vielen Artikeln wieder.Ich hatte 7 Jahre die Mirena bis 2014. Da hatte ich einen Bandscheibenprolaps LWS.Nach 2 Jahren Pause hab ich seit Februar nochmals einsetzen lassen.Seitdem habe ich wieder starke Rückenschmerzen, ein erneuter Bandscheibenprolaps wurde im Juli diagnostiziert und ich habe Depressionen -könnte immer weinen.Sollte das wirklich an der Mirena liegen? Überlege stark- sie schnell zu entfernen. Pefa

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Sonia
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Re: Mirena - wirklich so viele Nebenwirkungen?

Beitragvon Sonia » 11.11.2016, 12:28

ja, liebe Pefa,
ich gebe Dir Brief und Sigel, dass es an der Mirena liegt. Mirena ist nämlich eine nicht lokal wirkende Hormonbombe. Ich konnte kaum laufen als ich sie hatte, ich fühlte mich wie eine alte Frau. Bitte belese dich hier und auch im risiko-hormonspirale. de . Ich sage nur, meine Gyn kennt diese Probleme und deshalb steht sie der Hormonspirale sehr kritisch gegenüber.
Höre auf deinen Körper, denn diese innere Stimme ist immer die, die Recht hat.

LG S
44 Jahre, 2 Kinder, Mirena von 09/2011 bis 04/2012

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summse
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Re: Mirena - wirklich so viele Nebenwirkungen?

Beitragvon summse » 12.11.2016, 14:12

Ja ich glaube es liegt auch bei dir an der Mirena. Ich konnte kaum noch am Bügelbrett stehen, hatte schon fast die Befürchtung eines Bandscheibenvorfalls.... heute ist alles wieder ok soweit:)
(Jahr 2016) 38 jahre ,3 kinder Mirena vom ?.06.2009 - 28.6.2012

http://hormonspirale-forum.de/viewtopic ... 009#p45009 , Updats

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wildtaube
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Re: Mirena - wirklich so viele Nebenwirkungen?

Beitragvon wildtaube » 13.11.2016, 18:16

liebe Sums,
auch ich bekam vor 11 Jahren wegen starken Blutungen und Myomen die Hormonspirale, allerdings im Anschluss an eine Ausschabung. Da die Regel danach so gut wie ausfällt bildeten sich keine myome mehr. Allerdings zahle ich bis heute die Zeche, mit einer andauernden starken Erschöpfung. Mein Energielevel im vergleich zum Zustand vor der Spirale sind vielleicht noch 20 %. Dazu plagen mich häufige Entzündungen und ein niederer Blutdruck. Suche unbedingt andere Alternativen zur Spirale. Das künstliche Progesteron lässt die Produktion des natürlichen Progesterons versiegen, welches sehr wichtige Aufgaben hat die das künstliche nicht erfüllen kann. Damit kommt langfristig dein ganzer Hormonhaushalt und Stoffwechsel durcheinander. Vergrösserte Eierstöcke und Myome können sich durch Testosteronüberschuss bzw. Östrogendominz(eine Nebenwirkung der Spirale)
entwickeln. Also ist eine zusätzliche Belastung das letzte was du brauchst. Das natürliche Progesteron jedoch kann sehr wohl eine Hilfe sein. Gibts in Salbenform per Internet zu bestellen. Du brauchst Geduld weil ein hormonelles Ungleichgewicht Zeit braucht und einen gutinformierten Arzt. Deine Ärztin scheint wie die meisten nur pharmaindustrietechnisch gebildet zu sein. Google nach Ursachen deiner Symptome. Auch pregenenolone, das Urhormon im Körper könnte vielleicht helfen die natürliche Hormonherstellung des Körpers anzuregen.
Ich füge noch ein paar links an, die ich fand. Einer ist zwar nicht explizit für dein Problem, ist aber sehr informativ mit einer audiodokumentation über die Hormonspirale. Dr. Beck beantwortet auch online Anfragen. Ein anderer link enthält eine Liste von regionalen Gynäkologen die sich mit natürlicher hormoneller Unterstützung auskennen und vor allem gründliche Diagnostik betreiben.
Viel Durchhaltekraft für deine Suche, bis du die richtige Lösung hast. Du musst dein eigener Fachmann werden.

http://www.armbruster-medical-center.de ... monen.html

http://www.natum.de/275-0-Arztsuche.html


erfahrungen mit myomen und natürlichem Progesteron:
https://www.strunz.com/de/forum/progest ... rungen?p=1


audiodoko über die hormonspirale und link zu einem netzwerk alternativarbeitender Ärzte:

http://www.beckdoc.de/ganzheitliche-hor ... er-rimkus/

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