Leberwerterhöhung nach Mirena

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cw10021984
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Leberwerterhöhung nach Mirena

Beitragvon cw10021984 » 26.01.2017, 13:11

Hallo Ihr Lieben,

auch ich hatte unter der Mirena starke Symptome die von Herszstolpern über Panikattacken bis zur Nesselsucht und Histaminintoleranz reichten.

Durch meine ständigen Krankenhausaufenthalte habe ich eine ständige Verlaufskontrolle meiner Blutwerte. Mir ist jetzt nach 3 Monaten der Entfernung der Mirena aufgefallen, dass sich ein Leberwerte (GPT) nach oben bewegt. Er war über 2 Jahre bei 17 (Referenzgrenze 35) und hat sich 1 Monat nach Entfernung der Spirale auf 25 erhöht und ist einen weiteren Monat später auf 29 geklettert. Achso Sonographie und alle anderen Werte sind wie gehabt unverändert und in Ordnung.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass dies mit der Östrogendominanz durch die Mirena zusammenhängt. Das Östrogen wurde ärztlich getestet, jedoch als nur geringfügig erhöht und nicht behandlungswürdig befunden.

Ich denke die Leber hat momentan alle Hände voll zu tun, dass überschüssige Östrogen abzubauen. Was meint ihr dazu? Habt ihr ggfls. ähnliche Erfahrungen gemacht?

Viele Grüße und lieben Dank.

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Cami
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Re: Leberwerterhöhung nach Mirena

Beitragvon Cami » 26.01.2017, 14:07

Hallo Du,

leider wurde in meinem Krankenhausaufenthalt keine Leberwerte getestet, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass alle Frauen hier erhöhte Leberwerte haben, da einer der häufigsten Symptome hier die Müdigkeit ist. Die Müdigkeit steht für mich für die erhöhte Leberwerte.
Ich kann Dir Maca empfehlen. :)
LG

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cw10021984
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Re: Leberwerterhöhung nach Mirena

Beitragvon cw10021984 » 26.01.2017, 14:15

Hi,

Danke für deine schnelle Rückmeldung. Ich finde es nur merkwürdig, dass die Leberwerte die ganze Zeit ok sind und jetzt nach Entfernen - also wo der krasse Unterschied zwischen Östrogen und Progesteron ganz deutlich im Körper vorherrscht - ein Wert eine Tendenz nach oben entwickelt. Das kann ja nur mit der Entgiftung des Körpers zusammenhängen.

Hast du oder jemand anderes Erfahrung mit der Normalisierung der Werte? Wie lange dauert so etwas?

Was ist Maca?

Liebe Grüße

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Cami
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Re: Leberwerterhöhung nach Mirena

Beitragvon Cami » 26.01.2017, 14:26

Wenn Du wieder mehr Energie hast und nicht mehr so müde bist, dann ist die Entgiftung schon sehr weit fortgeschritten. Bei mir waren es die ersten 6 Wochen extrem.
Danach ging es nach und nach Berg auf.
Mach Dich nicht so verrückt wg den Leberwerten. Ich hatte mich damals auf meine Insulinwerte eingeschossen.
Das bringt nix.
Alles ist durcheinander und man muss damit klar kommen.
Maca ist eine peruanische Wurzel, die eine regulierende Wirkung auf die Hormone hat.
Bis jetzt mein Favorit:)

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Sonia
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Re: Leberwerterhöhung nach Mirena

Beitragvon Sonia » 26.01.2017, 14:44

war bei mir auch so..nach dem Entfernen schoss das GPT hoch und es wurde mir erklärt, dass es durch den Hormonabfall dazu kam.. dass es hormonell ist, ist mir irgendwie klar (oder aber es wird das Levonogestrel über längeren Zeitraum abgebaut)..

als sich meine Schiddrüse beruhigt hat, war auch mein GPT niedriger..also..ich verstehe es so.. Östrogendominanz=SD-Unterfunktion= erhöhte Leberwerte

LGS
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Mia69
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Re: Leberwerterhöhung nach Mirena

Beitragvon Mia69 » 26.01.2017, 18:13

Hallo cw! Durch die HS war und ist unser Körper extremen Stress ausgesetzt. Wenn due Strsssachse eingebrochen ist geht es auch mit dem Stoffwechsel bergab. Eine Histaminintoleranz hatte ich auch. Das geht aber wieder weg. Dein Körper ist jetzt im Überlebensmodus und fährt alle Körperfunktionen runter. Daher auch die erhöhten Werte. Mir hat die Mitochondrien Medizin supet geholfen. Ich mach das etwas über 3 Monate und mir geht es nicht nur gut sondern super. Ich habe trotz Histaminintoleranz auch Folsäure genommen aber auch gleichzeitig was für die Darmsanierung genommen. Hat gut geklappt. Ich teste jede Woche noch immer neue Lebensmittel hab aber bisher alles vertragen. War jetzt auch öfter auswärts Essen und hab mehrere histaminreiche Lebensmittel gleichzeitig gegessen und es war alles gut. Hast du mal die Stresshormone im Speichel messen lassen? LG Mia
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cw10021984
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Re: Leberwerterhöhung nach Mirena

Beitragvon cw10021984 » 26.01.2017, 20:46

Zunächst herzlichen Dank für eure Antworten. Es hilft tatsächlich seine Gedanken mit Betroffenen zu teilen! Allein eure Beiträge haben mich aus meinem heutigen TIEF wieder etwas nach oben geholt. :-)

Ich kämpfe jetzt seit 3 Monaten mit den Nachwirkungen der Mirena. Zuerst waren es schreckliche Unterzuckerungssymptome und Entzugserscheinungen, welche ich mit Magnesium bekämpft bekam. Ich fühlte mich zwischenzeitlich - wie Cami schon sagt - nach etwa 6 Wochen wesentlich besser. Doch dann kamen die Vitamin B-Komplexe und Vitamin D3 Pillen. Mit beiden habe ich mich jeweils wieder völlig ins TIEF befördert, da ich die Folsäure bedingt durch diese fiese Histaminintoleranz nicht vertragen habe und beim Vitamin D3 die Zusatzstoffe. :-(

Und da bin ich nun wieder mit der Angst vor schlechten Leberwerten und dem Kampf gegen die Histaminintoleranz.

@Sonia: Deine Erklärung im Hinblick auf die Leberwerterhöhung finde ich schlüsslig. Wie lange hat es ungefährt gedauert bis sich deine Schilddrüse und somit auch deine Leberwerte wieder eingependelt haben?

@Mia: Was hast du für die Darmsanierung genommen? Mit der Mitochondrien Medizin habe ich mich bisher nicht beschäftigt - was ich muss ich tun dafür bzw. muss ich hierfür einen speziellen Arzt / Heilpraktiker / Mediziner aufsuchen? Meine Stresshormone habe ich bisher nicht getestet. Ich habe darüber nachgedacht, müsste es wenn jedoch privat veranlassen. Alle Ärzte bei denen ich war, sehen keine Notwendigkeit für weitere Test. Meinst du es ist sinnvoll, diese testen zu lassen? Man wird bei den Ärzten einfach mit dieser Problematik nicht wahr genommen. :-(

Liebe Grüße und DANKE
Claudia

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Mia69
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Re: Leberwerterhöhung nach Mirena

Beitragvon Mia69 » 27.01.2017, 07:12

Hallo Claudia. Ja das ist echt schwierig. In vielen Mitteln zur Darmsanierung ist Titandyoxid das erst recht den Darm schädigt. Ich hab über 3 Monate Omniflora N genommen und auch 14 Tage ein Antihistamin und Kalium. Es ist schon wichtig die Chemie im Körper einmal zu checken. Es gibt aber nur wenig Mitochondrien Mediziener in Deutschland und das übernimmt die Krankenkasse nicht. Cami und ich waren bei Dr. Gahlen und hatten sehr schnell eine Besserung. Aber mit Untersuchung und Laborkosten musst du mit ca. 500 Euro rechnen. Man muss auch nur 1 x da hin. Der Rest geht per Telefon. Wenn du kommen möchtesr hol ich dich gerne vom Bahnhof ab und geh mit dir da hin. Du kannst dir ha mal meine Berichte hier ansehen. Wenn du Fragen hast melde dich. LG Mia
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Sonia
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Re: Leberwerterhöhung nach Mirena

Beitragvon Sonia » 27.01.2017, 08:25

liebe CW,

also, bei mir hat sich die SD wieder nach ca 6 Monaten erholt. Und eine HIT kann man super mit einer veganen histaminarmen Diät in den Griff kriegen, ohne jegliche Pillen oder Darmsanierungspräparate und so weiter. Wirklich..das hat mir am meisten geholfen..der Magen hat sich beruhigt, der Darm, die Haut.. Und ich muss sagen, ich ernähre mich fast immer basich, weil es mir so gut bekommt. Viele Histaminkranke nehmen dafür oder dagegen Pillen, werden vom Arzt nicht ausreichen beraten, ..meinsten haben die Ärzte von einer basischen Diät keinen blassen Schimmer.

Es hängt alles mit allem zusammen.. denn wenn man sich basich ernährt nimmt man kaum künstliche Östrogene zu sich (die Kühe bekommen zum Beispiel ganz viele Hormone zugegeben, damit sie produzieren und produzieren, das gleiche die Schweine, damit sie wachsen und so weiter). Auch wenn man mit den Zähnen knirscht, weil man auf Fleisch nicht verzichten mag, .. das sollte man wenigstens in der Phase , wo man die HIT loswerden will.

ganz liebe Grüße S
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cw10021984
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Re: Leberwerterhöhung nach Mirena

Beitragvon cw10021984 » 27.01.2017, 09:18

Hallo Sonia,

während meiner Mirena-Tragezeit habe ich bereits auf basische Ernährung umgestellt, da ich in dieser Zeit schon mit großen Verdauungsproblemen kämpfte. Und ich muss sagen - du hast RECHT! Mir hat es verdauungstechnisch sowie körperlich (mehr Energie) sehr gut getan und das tut es heute noch. Das einzige was ich mir zwischendurch mal gönne, ist ein Stück Huhn.

Ich werde meinem Körper noch etwas Zeit geben für weitere Maßnahmen und versuchen, zur Ruhe zu kommen. Momentan bin ich zu Hause. Die ersten drei Monate war ich arbeiten und hab mich durchgekämpft, aber jetzt bin ich einfach am Ende meiner Kräfte.

Ich muss dazu sagen, dass ich zusätzlich Eisenspeicherpatient bin. Mein Körper speichert also zu viel Eisen. Aus diesem Grund muss ich immer regelmäßig zu Aderlässen. Die Intensivphase meiner ersten Aderlässe habe ich nach Entfernen der Mirena durchgezogen. War vielleicht auch nicht die beste Idee, da mein Körper geschwächt war. Andererseits hatte ich das Gefühl, dass es mir etwas geholfen hat, um mit meinem Körper wieder ins Reine zu kommen.

Ich hoffe einfach nur, dass diese Histaminintoleranz irgendwann wieder vergeht. :( War diese bei dir nach Wiedereinpendeln der SD-Funktion (also nach etwa 6 Monaten) verschwunden oder hat es länger gedauert?

Liebe Grüße und lieben Dank für eure guten Hinweise/Tipps.

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