Panikattacken und "neben-sich-stehen" nach der Mirena

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Herbstblume
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Re: Panikattacken und "neben-sich-stehen" nach der Mirena

Beitragvon Herbstblume » 17.03.2017, 15:05

Wäre denn ein Termin bei einem Endokrinologen ratsam? Oder macht er auch nur das, was ein Nuklearmediziner macht?

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Silke323
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Re: Panikattacken und "neben-sich-stehen" nach der Mirena

Beitragvon Silke323 » 17.03.2017, 15:13

Hallo Herbsblume,

das kann ich leider nicht beantworten. Habe damit keine Erfahrung. Aber vielleicht weiß Mia mehr darüber.

LG Silke

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Cami
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Re: Panikattacken und "neben-sich-stehen" nach der Mirena

Beitragvon Cami » 04.04.2017, 08:41

Hallo Herbstblume,

bei mir ist die Entfernung 6 Monate her. Hatte gestern einen Rückschlag. Mir wurde es schwarz vor Augen auf der Toilette. Aber im großen und ganzen, fühle ich mich fast schon normal. Ich bin aber direkt nach dem Ziehen zum Mitochondrienarzt. Es gibt ja mehr Nährstoffe außer B6, B12, Magnesium, Vitamin D. Ich nehme jeden Tag rund 20 Nahrungsergnzungsmittel, eine Progesteroncreme und Vitamin B12 Tropfen. Es ist zwar teuer, aber es lohnt sich. Dafür kaufe ich mir keine neuen Klamotten und Schuhe. Und gut ist:) LG

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Simone1968
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Re: Panikattacken und "neben-sich-stehen" nach der Mirena

Beitragvon Simone1968 » 05.08.2017, 15:28

Hallo zusammen,

Ich muss nochmal kurz eure Hilfe in Anspruch nehmen. Mirena ist seit Jan 2017 raus. Doch jetzt nach gut einem halben Jahr holt es mich gerade wieder ein. Der Blutdruck geht von niedrig auf hoch, Herzrasen und Schwindelattacken machen sich breit. Ich hatte in einen von den Berichten gelesen, das so nach einem halben Jahr nochmal so ein kritisches Datum ist. Die Panikattacken kündigen sich wieder an und die Depriphasen wollen auch wieder in den Vordergrund. Bevor ich jetzt darin wieder verfalle, würde ich mich freuen, wenn ich noch diesbezüglich ein Infos bekommen könnte, wie man am besten damit umgeht, sich den Ängsten wieder stellen oder wie ihr am besten aus dieser Situation wieder rausgekommen seit. Und wars das denn oder kommt das alle halbe Jahre wieder. Wobei ich auch noch in der Hormonphase bin, wo der Körper sich umstellt. Das macht es so schwierig, klar zu denken. Gruß Simone
Simone, 49 Jahre, 4. Mirena nach 3 Wochen im 01/17 raus

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Mia69
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Re: Panikattacken und "neben-sich-stehen" nach der Mirena

Beitragvon Mia69 » 05.08.2017, 21:24

Hallo Simone. In der HP Schule haben wir kurz angesprochen das es im Entzug Stolpersteine nach 3 u und 9 Monaten geben kann. Da du das jetzt weisst musst du das einfach aussitzen. Es kann auch sein das dein Stoffwechsel langsam wieder in Gang kommt und dir nun Kalium fehlt. Dann ergeben sich so Symtome wie Blutdruckschwankungen Herzraswn und Schwindel. Nimmst du Vitamine und Mineralien zu dir? Lg Mia
48 Jahre, keine Kinder, Mirena 5/2009-7/2016

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Simone1968
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Re: Panikattacken und "neben-sich-stehen" nach der Mirena

Beitragvon Simone1968 » 05.08.2017, 21:50

Hallo Mia,

Danke für die Info. Nein ich nehme im Moment nichts. Hatte am Fr erst eine Blutabnahme, weil meine Schilddrüsenwerte überprüft werden müssen. Hatte aber wohl überlegt, ob ich Vitamin D und B12, sowie Magnesium beim nächstenmal testen lasse. Das habe bei den meisten gelesen, das diese Vitamine viel ausmachen können. Aber ich glaube das sind Untersuchungen, die man selbst zahlen muss. Ich habe das Glück, das meine Ärztin auch HP sind. Wir hatten vor 4 Wochen noch ein Amnese-Gespräch, damit ich jz etwas zur Unterstüzung in der Hormonumstellung bekomme. Ich bin halt sehr verwirrt, weil Symptome oder irgendwelche Wehwehchen, immer so akut auftreten, wo ich nicht mit gerechnet habe.
Simone, 49 Jahre, 4. Mirena nach 3 Wochen im 01/17 raus

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Silke323
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Re: Panikattacken und "neben-sich-stehen" nach der Mirena

Beitragvon Silke323 » 06.08.2017, 10:03

Hallo Simone,

mir geht es momentan ähnlich wie Dir. Die Mirena ist seit Ende Dezember 2016 raus. Ich habe momentan auch wieder Ängste und leichte Panikattacken. Aber soweit ich das hier auch im Forum gelesen habe, muss man das wohl aussitzen. Ich nehme momentan alles an Vitaminen und bioidentischen Hormonen was möglich ist, natürlich abgesprochen mit meiner HP. Ich hoffe für Dich und für mich, dass wir da ganz bald durch sind.

LG - Silke

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Simone1968
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Re: Panikattacken und "neben-sich-stehen" nach der Mirena

Beitragvon Simone1968 » 06.08.2017, 11:04

Hallo Silke,

Danke für die Info. Kennst du denn auch Herzrasen und dieses klopfen im Kopf? Hilft dir der Vitaminschub, so das du dich einigermaßen wohl fühlst?
LG Simone
Simone, 49 Jahre, 4. Mirena nach 3 Wochen im 01/17 raus

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Re: Panikattacken und "neben-sich-stehen" nach der Mirena

Beitragvon Silke323 » 06.08.2017, 11:45

Hallo Simone,

Herzrasen habe ich nur noch Gelegentlich. Bei mir sind es vor allem Ängste (teilweise vor Alltagssituationen) und immer eine gewisse Traurigkeit in mir. Ich nehme momentan "Aminosyx Nervenbalance", da ist Kupfer, Folsäure, Vitamin B3, B6 B1 und B12 sowie Taurin, L-Tyrosin und L-Tryptophan (Bildung von Serotonin) drin. Das ist ein Kombi-Präparat und in der Apotheke erhältlich (online medikamente per klick, ist dort preisreduziert). Zudem nehme ich Vitamin D und Magnesium. Das Vitamin D haben wir jetzt wieder reduziert weil mein Wert jetzt nach einem halben Jahr ganz ok ist. Kann man ja in der dunklen Jahreszeit wieder steigern. Ich habe mich einige Zeit auch schon wirklich ganz wohl gefühlt und habe zur Zeit halt diesen Einbruch. Aber Mia hat ja auch schon geschrieben, dass das der berühmt-berüchtigte 9-monats Einbruch sein kann (bei mir wäre es dann der 81/2 monats Einbruch).

LG - Silke

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Simone1968
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Re: Panikattacken und "neben-sich-stehen" nach der Mirena

Beitragvon Simone1968 » 06.08.2017, 19:09

Ja bei mir sind es jz 7 1/2 Monate. Wahrscheinlich variiert das bei jedem. Werde morgen mal meine Ärztin/HP ansprechen, das sie mir auch was verschreibt. Die Ängste kann ich gut nachvollziehen, das überkommt mich auch noch zwischendurch. Aber da versuche ich mich immer damit über Wasser zu halten, das ich mich den Ängsten stelle, dann fühle ich mich dem ganzen nicht so ausgesetzt. Aber solche Einbrüche kosten ganz schön Kraft und sind immer so überraschend. Ich fühl mich dann immer so hilflos und dem ganzen ausgeliefert. Manchmal zweifele ich auch an mir selbst, weil im Moment, sich wöchentlich was Neues einstellt. Aber ich denke auch, das ist jz die Umstellung der Hormone und man muss lernen damit umzugehen. Gut wäre zu wissen, was kann denn noch kommen, dann wäre man etwas vorbereitet und nicht immer so panisch.
Simone, 49 Jahre, 4. Mirena nach 3 Wochen im 01/17 raus

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