An dieBeate

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Mia69
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An dieBeate

Beitragvon Mia69 » 29.08.2017, 13:55

Hallo Beate. Einen Groll gegen Bayer hege ich nicht. Ich wollte die eierlegende Wollmilchsau und hab nicht nachgedacht und mich nicht ausreichend informiert. Auch hier bin ich nicht mehr sauer auf mich. Es ist halt so. Obwohl ich seit 2 Tagen wieder einen Lagerungsschwindel habe den ich vor Mirena nie hatte hake ich das als kleinen Zwischenfall oder Rückschlag ab. Hatte auch zu viel Stress in letzter Zeit. Ich hatte ein sehr belastendes Erlebnis was ich nicht loslassen konnte. Ich hab das in 3 Hypnosesitzungen verarbeitet. Vielleicht probierst du das mal. Ich hoffe das du das abhaken kannst, denn du brauchst die Energie für dich. Wenn du genauere Infos möchtest kannst du dich gerne bei mir melden. Ich wünsche dir alles Gute. LG Mia
48 Jahre, keine Kinder, Mirena 5/2009-7/2016

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Sonia
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Re: An dieBeate

Beitragvon Sonia » 29.08.2017, 15:16

ja, Bea..ich kann dich absolut verstehen. Bei mir war es genau so! Auch wenn mir einige sagten: "jeder ist seines Glückes Schmied".."du hast dir das ja nicht einsetzen müssen, keiner hat dich gezwungen", "du solltest dich besser informieren sollen"...

Ja, das ist vollkommen richtig..aber man wurde bewusst angelogen (es gibt keine NWs, sehr niedrig dosiert und und und). Ich konnte damit erst abschließen als dann Meta-Cluster die letzten NWs beseitigen konnte. Danach fand ich meinen Frieden...

LG S
44 Jahre, 2 Kinder, Mirena von 09/2011 bis 04/2012

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dieBeate
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Re: An dieBeate

Beitragvon dieBeate » 29.08.2017, 15:42

Hallo, Mia, hallo, Sonia,

wir wurden bewußt angelogen. Lokale Wirkung. Überall wird das gesagt, bei allen Frauenärztinnen, bei denen ich war - wohlgemerkt jetzt nach dem M.-Desaster.

Hypnose, Kinesiologie - wieviel Geld das alles kostet.

Meine finanzielle Mittel sind langsam erschöpft.

Danke für eure Beiträge.

Beate

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Wolke7
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Re: An dieBeate

Beitragvon Wolke7 » 29.08.2017, 19:12

liebe beate,

ich kann dich gut verstehen, ich habe zähne verloren und bin voller würmer, das kommt ganz sicher von mirena, zuviel cortisol. ich bin verzweifelt und traurig und weiß eigentlich nicht mehr, was ich noch machen soll. ich hätte mich eben vor gut 15 jahren besser informieren müssen, leider gab es da noch nicht so das net wie heute, dafür nehme ich heute nicht mehr alles eben mal so hin. ich versuche die kraft die ich noch habe, für mein gesundwerden zu nutzen. das festhalten an dem allem bringt nichts. vll. hilft es dir einen brief zu schreiben und alles da rauszulassen, was dich so umtreibt, dann verbennen oder runterspülen, das hilft beim loslassen . lg wolke7

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Kooper
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Re: An dieBeate

Beitragvon Kooper » 30.08.2017, 09:40

Liebe Beate,

was Du schreibst, kann ich gut nachvollziehen, denn mir geht es ebenso wie Dir.

Wobei es bei mir weniger die Firma Bayer ist (wahrscheinlich weil das für mich eine gesichtslose Masse ist), sondern mehr die Ärzte, die trotz Packungsbeilage, Fachinformation, diversen Warnhinweisen und zahlreichen Patientinnen mit Beschwerden diese immer noch ableugnen und frech behaupten "Sie sind die erste damit".

Ich habe auch eine riesige Wut darauf, dass unser Gesundheitssystem offenbar nicht darauf abzielt, Menschen gesund und leistungsfähig zu erhalten, sondern möglichst viel "Dreck" in sie hineinzustopfen.

Für mich stand es früher nie außer Frage, dass ein Arzt dafür zuständig ist, die Gesundheit seiner Patient(inn)en zu erhalten oder wiederherzustellen. Diese Illusion habe ich gänzlich verloren !

Ich mache mir manchmal auch noch Vorwürfe, dass ich mich nicht besser informiert habe.
Fakt ist aber, dass ich meinem Arzt sehr vertraut habe, und das wusste er.
Außerdem gab es zu es zu damaliger Zeit die Informationsmöglichkeiten über das Internet noch nicht so - wobei ich sie ehrlich gesagt wahrscheinlich auch nicht genutzt hätte, denn ich hielt die Hochglanzbroschüre (wie der Arzt mir das versichert hatte) tatsächlich für die Packungsbeilage.
Zudem habe ich die HS so gut wie immer angegeben und oft genug verzweifelt vor den Ärzten gesessen und gesagt, dass da noch etwas anderes sein muss als meine Psyche.
Und als letztes bin ich in den Jahren mit der HS wirklich jedem noch so bekloppten Therapievorschlag gefolgt, d. h. ich habe (im Rahmen meiner immer begrenzteren Möglichkeiten) gekämpft.
Die Stärke, mir zu sagen, dass andere mir schon ohne mein Wissen geschadet haben und ich mir dafür nicht auch noch zusätzlich eins auf den Deckel geben muss, habe ich aber (noch) nicht immer.

Ich versuche auch immer, mir zu bewusst zu machen, dass Opfer einer Umweltkatastrophe, eines Unfalls oder Überfalls mit den Folgen leben müssen und sich nicht an der Vergangenheit und der Wut festklammern sollten (und es auch oft nicht tun).

Was mir aufgefallen ist: wenn ich eine bessere Phase habe, wird im selben Verhältnis auch die Wut kleiner (obwohl sich ja trotzdem grundsätzlich nichts daran geändert hat, dass mir die Mirena viele Jahre und viele Errungenschaften meines Lebens geraubt hat). In den besseren Phasen habe ich dann auch von mir aus das Bedürfnis, meine Zeit nicht mit dem (eigentlich sinnlosen) Groll zu verschwenden. Deshalb frage ich mich manchmal, ob auch das "Festhalten" ein Teil der psychischen Nachwirkungen von diesem Teufelsding ist.
(Andere Dinge (sonstige unerfreuliche Erfahrungen während der Tragezeit) kann ich nämlich inzwischen sehr gut loslassen - das war während der HS-Zeit noch völlig unmöglich. Da habe ich alles Unerfreuliche durchgegrübelt bis zum Erbrechen, egal wie lange es schon her war.)

LG Kooper
Kooper, Baujahr 1970, in Partnerschaft, keine Kinder
1. Mirena 2003 - 2009, 2. Mirena 2009 - 2013


Was bringt den Doktor um sein Brot ?
a) die Gesundheit b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf daß ER lebe,
Uns zwischen beiden in der Schwebe.
Eugen Roth

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dieBeate
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Re: An dieBeate

Beitragvon dieBeate » 03.09.2017, 20:34

Danke, Kooper, danke Wolke7. Alles Gute für euch. LG Beate

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