Leide ich unter meinem eigenen Zyklus?

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Phoebe
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Leide ich unter meinem eigenen Zyklus?

Beitragvon Phoebe » 11.10.2017, 21:34

Hallo ihr Lieben

Als ich die Pille absetzte 2013, hatte ich einen ganz normalen Zyklus und wurde ziemlich schnell schwanger. Nach der Geburt nahm ich die Minipille für ca. 5 Monate. Ich war froh wieder auf die andere Pille wechseln zu können nach den Abstillen, da ich das Gefühl hatte, dass mir die Minipille nicht gut tat (laut meinem Gyni ist die Minipille und die Mirena dasselbe). Für das zweite Kind übten wir dann 10 Monate. Nach 7 Monate sprach ich dann mal bei meiner Gyni vor. Ich hatte eine Zyklus von ca. 28 Tage. Dies war ja gut und recht. Nur war der ES bei Tag 20. Ich hatte den Verdacht auf Gelbkörperschwäche. Ihre Diagnose ohne es zu untersuchen: ungeduldig. Ausserdem hatte ich immer vor dem ES ein Stechen rechts (wie Seitenstecher). Egal ob der rechte oder linke Eileiter dran war, es war immer rechts. Diagnose: weiss nicht was das ist. Ich wechselte die Gyni. Mein neuer Gyni meinte ich solle Utrogestan 200 (Progesteron) ab ES nehmen, damit würde es dann klappen. Tatsächlich rutschte der ES damit nach vorne und die zweite Zyklushälfte verlängerte sich auf 10 Tage. Ich wurde nach dem 3ten Zyklus mit Utrogestan schwanger.
Nach der Geburt des zweiten Kindes liess ich mir die Mirena legen. Im Dez. 16 gelegt, im April 17 wieder entfernt. Nun bin ich wieder gleich weit wie vor der zweiten SS. Ich habe einen Zyklus von 28 Tagen, jedoch den ES erst an Tag 21. Erneut habe ich mein Glück mit Utrogestan versucht. Erfolglos. Ich bringe die zweite Zyklushälfte trotz Utrogestan nicht auf 10 Tage. Der Gyni verschrieb mir Östrogel. Jedoch nur ungern da ich schwanger werden möchte und man Östrogel bei Kinderwunsch nicht nehmen sollte. Skeptisch wie ich bin habe ich mal noch darauf verzichtet und mir, ohne Absprache mit dem Gyni, in der Apotheke Mönchspfeffer geholt. Nun versuche ich mein Glück auf diese Weise.
Der Gyni ist der Meinung, dass ich unter meinem eigenen Zyklus leide. Als ich eine starke Pille nahm (wegen meiner Teenie-Akne damals) ging es mir super. Deshalb wollte ich auch nicht unbedingt wechseln, meine alte Gyni drängte mich jedoch dazu. Hatte diverse Pillen durchprobiert. Schliesslich fand ich dann eine. Doch wenn ich so zurück ddnke fiengen da erst meine Probleme an. Je ‚schwächer‘ die Pille wurde desto schlimmer ging es mir aber. Leide ich wirklich unter meinem eigenen Zyklus?

Hatte jemand ähnliche Erfahrungen mit dem Zyklus gemacht wie ich? Falls ja, was habt ihr dagegen unternommen?
Kennt jemand einen stechenden einseitigen Schmerz vor dem ES?
Wer fühlte sich ebenfalls unter einer hormonellen Pille besser als ohne?

Denke dass ich es wohl noch mit Akupunktur und Osteopathie versuchen werde um meinen Zyklus in den Griff zu kriegen.

Drücke euch ganz fest!
Liebe Grüsse Phoebe :smile_hi:
Jg. 1986; 2 Kinder (2014, 2016); z.Z. schwanger (ET 02/2019) dank Progesteroneinnahme; Mirena 12/2016 - 04/2017

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Sonia
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Re: Leide ich unter meinem eigenen Zyklus?

Beitragvon Sonia » 12.10.2017, 09:17

liebe Phoebe,

sag mal..hast du schon einen Alternativmediziner aufgesucht? Ich würde es an deiner Stelle auf jeden Fall machen. Es klingt tatsächlich nach einem Progesteronmangel, da ja die zweite Zyklushälfte bei dir viel zu kurz ist.

War bei mir übrigens auch so, ..ich habe es mit Agnus Castus in D6 gut in den Griff bekommen. Reines Mönchspfeffer habe ich nie vertragen aber auch keine Pille, das ist der Unterschied zu dir.

Dass dir dein Gyn ein Östrogenpräparat verschrieben hat, finde ich unter unter aller Kanone! Damit wird ja dein Progesteronmangel noch verstärkt. Alle Gyns sollte mMn das Buch "Progesteron, das Wunderhormon" lesen. Ich frage mich echt, was die studieren?! Ich habe schon die wildesten Geschichten erlebt bei den, deshalb überrascht mich das nicht wirklich.

LG S
44 Jahre, 2 Kinder, Mirena von 09/2011 bis 04/2012

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Mia69
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Re: Leide ich unter meinem eigenen Zyklus?

Beitragvon Mia69 » 12.10.2017, 23:08

Hallo. Die Mirena verursacht einen Vitalstoffmangel. Das ist die Hauptursache nicht schwanger werden zu können. Schau mal auf die Homepage von Dr. Gahlen. Www.dr-gahlen.de.
Wenn diese Defizite wieder aufgefüllt sind wird jede schwanger.
Da ist Mitochondrien Medizin ganz gut erklärt.
LG Mia
48 Jahre, keine Kinder, Mirena 5/2009-7/2016

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