Mirena - Fast ein Jahr danach und noch immer Probleme

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metoo
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Re: Mirena - Fast ein Jahr danach und noch immer Probleme UPDATE 1

Beitragvon metoo » 27.02.2018, 19:01

Hallo lieben Mit-Leidensgenossinnen,

habe gestern die Ergebnisse meiner Blutuntersuchung vom Hausarzt bekommen - wie ich schon fast gedacht hatte ist laut Aussage meines Hausarztes "alles in Ordnung". Hier ein paar Auszüge, (Klammerwerte sind Referenzwerte des Labors): TSH MikroIE/ml (0,35-4,49), FT3 2,70 pg/ml (1,71 - 3,71), FT4 0,85 ng/dl (0,70- 1,48), Ferritin 77,5 ng/ml (4,6 - 204), Glucose i.Serum 75 mg/dl (70-105), Kalium i.Serum 5,13 mmol/l (3,5 - 5,1), Cholesterin 161 mg/dl ( < 240) , HDL-Cholesterin 51 mg/dl, LDL Cholesterin 93 mg/dl (100 - 159), Vitamin B6 95 Mikrogramm/l (5-50), Vitamin B12 335 pg/ml (210 - 910), Folsäure 6,6 ng/ml (>5,4). Ich bin im Moment ziemlich überfragt, laut dem Labor sind die Schilddrüsenwerte auch ok, allerdings habe ich auch gelesen dass man diese in relative Prozentwerte umrechnen soll um eine Vergleichbarkeit mit anderen Laboren zu bekommen. Dabei herausgekommen ist, dass dann der Wert des freien T4 relativ zu niedrig ist.
Langsam bin ich echt am Verzweifeln...die letzten drei Tage ging es mir überwiegend gut, aber heute Abend spüre ich schon wieder unterschwellig diese Unruhe. Ich lenke mich so gut es geht ab, war mit den Kids draußen an der Sonne aber ich friere wie wahnsinnig den ganzen Tag.

Ich bin mittlerweile so weit, dass ich sogar wieder die Pille nehmen würde wenn die sicherstellt das meine Hormone dann keine Achterbahn mehr mit mir fahren. Aber der Schuss kann ja auch genauso gut nach hinten los gehen. Ich frage mich, ob mein Progesteron immer noch zu niedrig ist, der Temperaturanstieg ist erst bei Tag 18 losgegangen diesen Monat, bin jetzt an ZT 27, aber von Periode ist noch nix zu spüren. Das wäre der erste Zyklus mit 27 Tagen, wow! Gibt es außer dem Utrogest noch andere Alternativen? Ich hatte mit einer Heilpraktikerin ja schonmal versucht, das Zeug über die Haut zu cremen, aber dann war der Speichelwert auf einmal viel zu hoch und ich habe seit Herbst (September) kein Utrogest mehr versucht. Anscheinend reagiert mein Körper ziemlich extrem drauf.

In den nächsten Wochen habe ich noch ein paar Termine bei HP/Endokrinologin/Psychodoc... Ich kann bald keine Ärzte mehr sehen. Am liebsten würde ich dem Psychiater die Scheiß-AD vor die Füße schmeißen und sagen er soll sich das Zeug sonst wo hin schieben. Ich nehme bereits seit Anfang Januar nur noch die Halbe Dosis, bin mir aber nicht sicher ob ich das Zeug ganz absetzen soll. Allerdings geht es mir mit der halben Dosis auch nicht besser/schlechter als mit der vollen Dosis. Ich werde das beim nächsten Termin ansprechen, weiß aber jetzt schon dass der Mensch nur mit dem Rezeptblock winkt und die roten/gelben/grünen/lila Pillen verschreiben will. Hat jemand von Euch Erfahrungen mit AD und wie lang habt Ihr die genommen? Wenn ich mich trotz AD nicht besser fühle (nehme die seit Mai letzten Jahres) wirken die wohl nicht wie sie sollen oder, wie ich vermute, das Problem liegt ganz woanders....

Uff, die Luft ist raus bei mir - mein Kopf schwirrt vor lauter Blutwerte und ich weiß im Moment nicht welcher Weg der Richtige ist... Bin für jede Antwort dankbar.

Liebe Grüße und Danke für Eure Zeit!

METOO

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Mia69
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Re: Mirena - Fast ein Jahr danach und noch immer Probleme

Beitragvon Mia69 » 27.02.2018, 22:53

Hallo. Die Werte sind nicht in Ordnung. Diesolltwn in der Mitte liegen. Ein Wert im.unteren Drittel ist nicht ok..b12 ist mehr als nur zu niedrig. Laut Dr. Kukminski sollte der Wert bei über 2000 liegen. Du brauchst dringend Hilfe durch einen Mitochondrien Mediziener. Es wurde alles im Serum getestet und nicht interzellulär. Hormone sollten eingeschlichen werden wenn du das nicht verträgst. Die Sexualhormone sind auch wichtig für eine gut funktionierende Schilddrüse. Leider bringt Pille und Co. Das durcheinander weil das an den gleichen Rezeptoren andockt. Wenn du Fragen hast schreib mir eine PN. Ich melde mich dann bei dir. LG Mia
48 Jahre, keine Kinder, Mirena 5/2009-7/2016

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Sonia
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Re: Mirena - Fast ein Jahr danach und noch immer Probleme

Beitragvon Sonia » 28.02.2018, 07:54

Liebe Metoo,

diese Werte (aus dem Serum) sind sinnlos. Sorry, dass ich es so sage, aber es ist so! Meine Werte waren damals auch OK (laut Doc), aber da es mir so schlecht ging, ging ich zu meiner HP, wo wenigstens aus Vollblut getestet wird. Und siehe da... mein B12 von 320 pg/ml (ähnlich wie bei dir) war total down. Dazu muss man immer die B12-Speicher messen, die hier auch nicht gemacht worden sind! Ohne diesen Wert ist es völlig sinnlos.

Die meisten Ärzte kennen sich wirklich nicht aus, schade...Ein Blutbild im Serum ist absolut nichtssagend.

Such dir bitte wirklich einen Mediziner der sich auskennt. Ich weiß, es ist nervig und zeitaufwändig aber es hilft und man weiß, woran man ist. Nur so wurde ich damals gesund.

Bitte berichte weiter.

LG S
44 Jahre, 2 Kinder, Mirena von 09/2011 bis 04/2012

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Kooper
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Re: Mirena - Fast ein Jahr danach und noch immer Probleme

Beitragvon Kooper » 28.02.2018, 08:59

Guten Morgen Metoo,

ich kann mich Sonia und Mia nur anschließen - wenn frau sich beim "normalen" Arzt das Blut abnehmen lässt, hört sie meistens "es ist alles in Ordnung". Bei genauerer Betrachtung (z. B. intrazellulär) sieht das schon anders aus.

Die weißen Finger hatte ich übrigens auch! Die waren taub und entfärbt, nicht alle, sondern meist Mittel- und Ringfinger. Ich weiß nicht mehr, wodurch das verschwand - irgendwann war es einfach weg.

Und AD habe ich auch genommen, Ergebnis: nur Nebenwirkungen, keine positive Wirkung.
Die Unruhe blieb, das Grübeln auch.

Wie kommst Du denn sonst mit der halben Dosis klar? Hast Du überhaupt irgendeinen Unterschied bemerkt?
Dass Du schon so weit herunter reduziert hast, ist doch schon mal ein großer Fortschritt.

Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass Du zu 99% recht haben wirst mit Deiner Vermutung, was beim Arzt herauskommen wird: er schreibt ein neues Rezept für die bunten Pillen - "vielleicht sollten wir noch mal ein anderes Präparat probieren?"

Ich finde das hier eine super Idee
Am liebsten würde ich dem Psychiater die Scheiß-AD vor die Füße schmeißen und sagen er soll sich das Zeug sonst wo hin schieben.


Ich habe meine AD damals eigenmächtig abgesetzt gegen alle Widerstände. Allerdings habe ich das erst ziemlich abrupt getan, das war keine gute Idee. Auch wenn das Zeug ja "nicht abhängig machen" soll :smile_rofl: - mit dem plötzlichen Weglassen ging es mir ganz ganz übel und ich kann aus eigener Erfahrung nur davon abraten! Ich habe letztlich die Kapseln geöffnet, die Mini-Kügelchen daraus entnommen und diese Schritt für Schritt reduziert. Damit konnte ich es gut ausschleichen.

Das B12 kannst Du übrigens gut selbst auffüllen, am besten mittels Spritzen (Methyl- oder Hydroxocobalamin) in die Bauchdecke. Vielleicht kann Dir das einmal jemand zeigen? Danach gibt es zur Auffrischung auch gute Anleitungen im Netz.

Sind sämtliche Allergien/Unverträglichkeiten zwischenzeitlich ausgeschlossen worden?

Es kann gut sein, dass Deine Schilddrüse (u. a. durch den Progesteronmangel) zumindest angegriffen ist, und das wirkt sich auch auf den gesamten restlichen Organismus aus. Da die Progesteroncreme bei Dir zu so einem extremen Ergebnis geführt hat: hast Du es mal mit PG-Creme in D4 probiert? Die kannst Du z. B. über die Marktapotheke Greiff bestellen. Vielleicht kann Deine HP Dir etwas dazu sagen.

Ansonsten fällt mir noch ein etwaiger Vitamin D-Mangel ein - das haben hier sehr viele. Solltest Du das testen wollen: es ist leider Selbstzahlerleistung. Ich habe es ohne vorherigen Test genommen (soll man nicht machen, aber irgendwann gehen einem echt Geduld & Geld aus) und bei mir war das richtig: ich vertrage es und ich habe inzwischen sehr gute Werte. Trotzdem der Hinweis, vorsichtig da ran zu gehen, zumal manche hier im Forum auf das Vitamin empfindlich reagieren.

Ich wünsche Dir gute Besserung,

LG Kooper
Kooper, Baujahr 1970, in Partnerschaft, keine Kinder
1. Mirena 2003 - 2009, 2. Mirena 2009 - 2013


Was bringt den Doktor um sein Brot ?
a) die Gesundheit b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf daß ER lebe,
Uns zwischen beiden in der Schwebe.
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metoo
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Re: Mirena - Fast ein Jahr danach und noch immer Probleme

Beitragvon metoo » 28.02.2018, 09:36

Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für Eure Hilfe. Ich war gestern Abend so durch den Wind, das musste einfach mal raus. Nächste Woche habe ich einen Termin bei meiner HP, die wird von der Hormonselbsthilfe empfohlen bei uns in der Nähe. Soll sich wohl mit Hormonen und auch Schilddrüse gut auskennen. Ich habe auf der Homepage gelesen dass sie auch Bluttests anbietet. Werde alles mal ansprechen und schauen ob ich dann wieder einen Schritt weiter bin. Heute Morgen geht's mir gut. Es ist Tag 28 meines Zyklus, so lange War er seit Mirena raus ist noch nie. Ich Werte dass mal als gutes Zeichen...wie man sich doch an Kleinigkeiten freuen kann...

Was die AD angeht konnte ich zwischen hoher Dosis und reduziert keinen Unterschied feststellen. Die beschissenen Tage mit Schlaflosigkeit hatte ich mit beiden Dosierungen immer ca. In der Mitte der ersten Zyklushälfte und dann nochmal zwei bis drei Tage in der zweiten "Halbzeit". Allerdings habe ich Anfang des Jahres ein einschneidendes Erlebnis gehabt:Ich hatte mir zweimal eine Magen-Darm Grippe eingefangen und abends eine halbe Stunde nach Einnahme kam das AD in hohem Bogen wieder raus.. Der Morgen danach war ganz anders, ich war viel wacher und irgendwie mehr ich selbst. Da habe ich beschlossen dass ich reduziere. Wozu Magengrippe gut sein kann :smile_puke:

Ich drück Euch ganz feste und melde mich wieder wenn es neues gibt.

Bis bald, metoo

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Herbstblume
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Re: Mirena - Fast ein Jahr danach und noch immer Probleme

Beitragvon Herbstblume » 01.03.2018, 11:09

Hallo Ihr Lieben,
es ist jetzt schon eine zeitlang her, als ich hier zum letzten Mal geschrieben habe. Es geht mir ähnlich wie Dir, Metoo.
Hier noch etwas zu meiner Person. Ich bin 41 Jahre alt, habe drei Kinder (7,13,16 Jahre) und bin verheiratet.
Im Januar 2013 habe ich mir die Mirena legen lassen, da ich immer Angst hatte, die Pille zu vergessen. Ich hatte eigentlich keine Probleme, meine Tage blieben komplett aus, eigentlich alles gut. Hatte nur dann nach einem Jahr etwa immer wieder mal schmerzhafte Stellen Stellen in der Brust getastet, mal hatte ich eine Zyste, und.. was mich aber schon länger plagt.. heftige Rückenschmerzen im LWS Bereich.
Da die Probleme in der Brust immer öfter kamen, habe ich gegoogelt und bin hier gelandet. Habe mit Schrecken festgestellt, was die Mirena eigentlich für eine Zumutung ist! Was tue ich meinem Körper da nur an!?!
Nachdem ich die Spirale schon 4 Jahre hatte, bin ich im Oktober 2016 (ist jetzt genau 1 Jahr und 4 Monate her) zur Frauenärztin und habe gesagt, das Teil kommt sofort raus. Ich dachte, jetzt kann es nur besser werden! Aber das Gegenteil war der Fall... ich der darauf folgenden Nacht stieg eine Kälte in mir auf, in den Füßen beginnend bis mir die Zähne geklappert haben. Mein Herz hat gerast, ich habe gezittert am ganzen Körper, Panik, Angst stieg auf, ich dachte ich sterbe! Die darauffolgenden Nächte der gleiche Ablauf. Ich bin zu meiner Frauenärztin und habe ihr meine Situation geschildert.
Ihre Aussage: Das kann niemals von der Spirale kommen. Sie wirkt nur lokal in der Gebärmutter! Ich sollte doch mal darüber nachdenken, es gibt auch Panikattacken die plötzlich auftreten können. Ich hätte drei Kinder, berufstätig... also Schublade "Psychisch".
Ich holte mir von einer anderen FÄ noch eine Meinung, gleiche Aussage!
Wenn ich das Forum nicht gefunden hätte, wo mir einige hier viel Kraft gegeben haben, ich wäre in der Psychatrie gelandet. Ich fühlte mich wie auf Entzug!
Ich war dann bei meiner Hausärztin, Schilddrüsenarzt (nehme schon seit 2002 L-Thyrox 112), Blutabnahmen, alle Werte passen, Vit B, D, Schilddrüse ist gut eingestellt, alles gut!
Nächster Gang war eine HP mit Spezialgebiet Hormone. Ich habe Progesteron und Estradiolcremes ausprobiert, mein Körper ist fast durchgedreht von der Reaktion. Herzrasen, Unruhezustände, heftige Kopfschmerzen...
Sie meinte, ich reagiere sehr sensibel darauf und hat mir Yamswurzelcreme mitgegeben. Gleiche Reaktionen wieder...
Ich hatte noch einige Termine, bis sie mir gesagt hat, sowas hat sie noch garnicht erlebt, sie kann mir nicht mehr weiterhelfen.
Habe mich dann nach einem Endokrinologen erkundigt, wo ich nach 3 Monaten Wartezeit einen Termin bekam.
Mir wurde Blut abgenommen und Urin gestestet. Letzte Woche war dann der Besprechungstermin, wovon ich mir viel erhofft hatte!
Leider wurde mir nur gesagt, meine Hormonwerte und sonstige Werte sind alle in Ordnung. Es gibt wohl Frauen, die einfach sehr sensibel auf ihren Zyklus reagieren. Ich soll mehr Entspannungsphasen einbauen.

Bin gerade wieder am verzweifeln, deshalb bin ich auch hier wieder gelandet!
Mich plagen immer noch Tage mit heftigen Kopfschmerzen, am Tag meines Eisprungs (den ich vorher nie spürte) habe ich heftige Unterleibsschmerzen und ich liege nachts wieder im Bett mit Herzrasen, heftiges Frieren, Unruhe und Ängsten. Die 2. Zyklushälfte ist dann besonders schlimm. Nach dem Eisprung habe ich geschwollene, sehr schmerzempfindliche Brüste, ich bekomme im Gesicht/Hals/Rücken/Schultern Pickel und Knubbel, wie ich sie noch nie in meinem Leben hatte. Kopfschmerzen sind teilweise so stark, dass mir schon schlecht wird. Aber ein Schmerzmittel wirkt da überhaupt nicht.
Muss auch auf meinen Magen aufpassen, der reagiert da auch sehr empfindlich. Ich habe noch Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) und auch Probleme mit Heuschnupfen (d.h. ich kann keine Äpfel, Karotten und sonstiges essen wg Kreuzallergenen). Aber das ist ein anderes Thema...
Habe in 14 Tagen einen Termin bei meiner FÄ zur Vorsorge. Hatte inzwischen tatsächlich mal kurz mit dem Gedanken gespielt, eine niedrig dosierte Pille zu nehmen, um diese Probleme in den Griff zu bekommen. Aber mein Körper wehrt sich innerlich gegen sämtliche Hormone.
Ich kann aber so auch nicht mehr weiter machen. Mein Mann sagt, ich bin nur noch auf mich und meinen Körper konzentriert. Er darf mich nicht mehr anfassen, weil ich ständig andere Probleme habe. Es läuft zwischen uns rein garnichts mehr, Verhütung brauche ich eigentlich keine. Es macht mir keinen Spass mehr, ich will garnicht angefasst werden. Ich fühle mich nur noch als Person, die versucht die Familie zu organisieren und zu versorgen.
Ich möchte wieder Spass und Freude am Leben haben, mein Leben geniessen können.

Tut mir leid, aber das musste jetzt mal wieder alles raus... und zwar da, wo ich das Gefühl habe, verstanden zu werden!
Wünsche allen, denen es auch so oder ähnlich geht, viel Kraft und gutes Durchhalten... auch wenn es oft sehr schwer ist!
Herzliche Grüße, Herbstblume

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Sonia
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Re: Mirena - Fast ein Jahr danach und noch immer Probleme

Beitragvon Sonia » 01.03.2018, 11:56

Liebe Herbstblume,

hast du schon einen Alternativarzt oder einen Mitochondrienmediziner aufgesucht? Man kann rumdoktotern wie man will, wenn man das Blut nicht aus Vollblut etc aus der Mitochondrie bestimmen lässt , ist es sinnlos. Also...fast immer sinnlos. Denn wenn sich etwas im Serum zeigt, sind die Speicher voll leer.

Bei mir hieß es , es sei alles in Ordnung...wie bei dir und Metoo und als ich bei meiner HP war (welche die Werte bei einem Mitochondrienlabor bestimmen ließ)die Diagnose : Progesteronmangel, Zinkmangel, Mg-Mangel, Eisenmangel, Vit D-Mangel und ich könnte weiter erzählen.

Ich weiß, es ist nervig und teuer aber anders führt es leider nicht zum Erfolg.

LG Sona
44 Jahre, 2 Kinder, Mirena von 09/2011 bis 04/2012

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Mia69
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Re: Mirena - Fast ein Jahr danach und noch immer Probleme

Beitragvon Mia69 » 02.03.2018, 08:51

Hallo Herbstblume!

Du hast auch schon eine Menge Geld investiert. Aber der Gang zum Mitochondrienmediziener lohnt sich auf jeden Fall. Es kann auch ein Enzymmangel vorliegen. Erst wenn alle Vitalstoffe in der Zelle wieder aufgefüllt sind, dann reguliert sich auch viele wieder von allein. Wenn deine ATP Produktion im Keller ist, hilft nichts mehr. Aber dafür braucht es einen Spezialisten. Hormone wieder ins Gleichgewicht zu bringen ist eine heikle Angelegenheit. 1 Homom wiegt 1Millionstel Gramm und das kann uns aus der Bahn werfen. Wenn du schon mit D4 Creme nicht klar kommst und du so heftig reagiertst,
dann ist noch was anderes aus dem Gleichgewicht gekommen. Such die einen Mitochondrienmediziener oder komm nach Oberhausen. Ich kann Dr. Gahlen nur empfehlen. Alles greift ineinander. Wenn irgendwo ein Rädchen im Getriebe hakt geht es an der anderen Stelle nicht mehr weiter. Ich kenne auch Fälle in denen die Schilddrüse wieder angesprungen ist und Tabletten reduziert oder ausgeschlichen werden konnten. Gerade wenn die Schilddrüse angegriffen ist fehlt es auch oft an Selen B6 Folsäure usw. Offensichtlich weiss das aber kein Arzt, nicht mal ein Endokrinologe. Wenn die Fragen hast melde dich gerne. LG Mia
48 Jahre, keine Kinder, Mirena 5/2009-7/2016

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Herbstblume
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Re: Mirena - Fast ein Jahr danach und noch immer Probleme

Beitragvon Herbstblume » 02.03.2018, 11:25

Hallo Mia,
danke für Deine Antwort! Ich habe auch schon darüber nachgedacht und mir die Homepage von Dr. Gahlen angesehen. Oberhausen ist für mich aber kein Katzensprung, das sind 350 km. Ich finde aber auch keinen Mitochondrienmediziner in meiner Nähe :-(
Ich habe jetzt schon so viel Geld investiert, umsonst ... man ist dann natürlich schon am Überlegen. Mit EINEM Termin ist es dann bestimmt auch nicht getan.
Oder wird da Blut abgenommen und man bekommt das Ergebnis zugeschickt? Ich habe keine Ahnung, wie das abläuft...
LG Herbstblume

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Herbstblume
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Re: Mirena - Fast ein Jahr danach und noch immer Probleme

Beitragvon Herbstblume » 02.03.2018, 12:00

Hallo Mia,
habe doch was gefunden!!!
Dr. med. Rainer Mutschler (BioMedical Center, Speyer). Das sind "nur" 190 km. http://www.biomedical-center.de
Oder Praxis Abadi http://www.praxis-abadi.de Komplementärmedizin und Naturheilkunde, 60322 Frankfurt am Main (100 km Entfernung).
Weiss natürlich nicht, ob das der bzw die richtige Ansprechpartner/in wäre? Falls Du mal ein paar Minuten Zeit hast, könntest Du dir beide mal anschauen?
Das wäre suuuuper lieb! Ich möchte mein Geld nicht wieder zur falschen Adresse tragen...
In der Nähe von Würzburg finde ich leider nichts, sehr schade!

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