wenig Verständnis, offene Fragen

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Marcia
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Registriert: 03.04.2018, 14:23

wenig Verständnis, offene Fragen

Beitragvon Marcia » 04.04.2018, 11:53

Hallo, ich bin relativ neu hier.
Der ausschlaggebende Grund warum ich mich hier doch angemeldet habe, war mein gestriger Frauenarzttermin.
Ich bin 27 Jahre alt, habe keine Kinder, bekam mit 16/17 die Pille und habe mir 2015 die Jaydess setzten lassen.
Anfangs dachte ich, ich würde diese gut vertragen und machte mir auch keine Gedanken mehr. Meine Problemchen schob ich auf das älter werden, meinen Alltag und meinen Lebenswandel. Vor einigen Monaten stolperte ich allerdings über einen Bericht und fing an nachzuforschen. Beipackzettel hatte ich nicht bekommen nur ein paar Broschüren und ein Kärtchen mit dem Ziehungstermin, der Rest erfolgte mündlich.

Ich leide mittlerweile
unter Rücken und Unterleibsschmerzen
bin sehr Emotional, habe Stimmungsschwankungen, gerate in Alltagssituationen schnell unter Stress, bin innerlich unruhig und Nervös
meine Höhenangst hat sich in soweit verschlimmert, das ich selbst beim Treppensteigen oder dem blosen Überqueren einer Fußgängerbrücke Panikatacken bekomme
Lustlosigkeit/Erschöpfung
Kopfschmerzen/Migräne
Libidoverlust
unreine Haut im Gesicht, Dekolletee´, Schultern/Rücken
fettige Haare und Haut
alles in allem fühl ich mich im Moment überhaupt nicht wohl.

Mein Versuch meine Ärztin darauf anzusprechen scheiterte allerdings. Sie ist immer noch davon überzeugt das die Hormonspirale weniger Auswirkungen hat als die Pille, meine Haut doch von der Pille deutlich besser war, Alternativ bot Sie mir nur die Kupferspirale an. Die könne man gleich am am Ziehungstermin setzen. Wegen meiner Angst und Panikatacken soll ich doch zum Psychologen, trotz mehrmaliger Versuche meiner Seits ihr zu erklären dass, das doch nicht die einzigsten Symptome seien. Zum Schluss bekahm ich noch 3 Tabletten die ich vor dem Ziehungstermin nehmen soll.
Einzigster Lichtblick, am 17. kommt das Teil raus...

Manchmal zweifel ich an mir selbst...
Ich habe teilweise Angst davor wenn ich mich doch geirrt habe, es danach doch nicht besser wird.
Ich glaub am meisten habe ich Angst das es schlimmer wird, mehr wie vor den Schmerzen beim entfernen.
Was kann ich danach tun damit es mir besser geht?
Wie geht es allgemein weiter?
Welche Verhütungsmethode gibt es und kommt für mich in Frage?

Vieleicht kann mir hier jemand einen Rat geben

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Sonia
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Beiträge: 781
Registriert: 03.05.2012, 15:51

Re: wenig Verständnis, offene Fragen

Beitragvon Sonia » 04.04.2018, 12:46

liebe Marcia,

ja, ich kann dich gut verstehen..man zweifelt an sich selbst und glaubt den Ärzten. So war es auch bei mir...und ich habe zu lange geglaubt und an mir gezweifelt. Denn..ich war vorher ein gesunder Mensch und ein paar Wochen nach dem Legen der Spirale war ich krank geworden.

95% der Ärzte kennen sich nicht aus mit den Nebenwirkungen oder sie wollen sich nicht auskennen. Meine Gyn hat mich regelrecht ausgelacht als ich ihr sagte, dass ich mich sehr unwohl mit der HS fühle (das war ca 3 Wochen nach dem Legen) und ich seitdem Herzrasen, Schlafstörung etc. habe.

Ich habe die Mirena (Wirstoff ist gleich)ca 6 Monate liegen gehabt aber sie brachte bei mir so viel durcheinander. Die HS geben mehr Hormone ab als die herkömmliche Pille, aber auch das wird verschwiegen.

Bitte belese dich richtig.. auch hier risiko-hormonspirale.de

In meinem Umfeld hat die Spirale niemand mehr , da die Frauen alle irgendwelche Nebenwirkungen hatten, manche wenige, manche mehr.

Ich sage... "raus mit dem Teufelsteil"... wir brauchen unsere Gesundheit, die ist mehr wert als die 400,-€, was die Spirale kostet.

ganz liebe Grüße S
44 Jahre, 2 Kinder, Mirena von 09/2011 bis 04/2012

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