MIRENA Schuld an Beschwerden????

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Susanne1978
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Re: @cfi

Beitragvon Susanne1978 » 03.09.2018, 15:51

Diesen Sprechstunden-Helferinnen könnte ich glatt links und rechts eine scheuern..... Denen und deren Chefinnen wünschte ich alle Nebenwirkungen die es gibt... So blöde Schnepfen....
LG Susanne :smile_flower:

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lekado
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Re: MIRENA Schuld an Beschwerden????

Beitragvon lekado » 04.09.2018, 12:56

Liebe cfi,
das kommt mir alles so bekannt vor, was Du erzählst! Mein Rat ist auch, unbedingt raus damit. Sei nicht verzweifelt, wenn es Dir nicht sofort wieder gut geht. Der Körper braucht eine Zeit, um sich zu regenerieren. Hilf ihm mit Mineralien und Vitalstoffen. Mein Tipp, geh zu einem Heilpraktiker oder Mitochondrienmediziner und lass Deine Mineralstoffwerte und die Hormone checken. Ich hatte z.B. auch schlimme Nackenschmerzen. Das kann ein Zeichen für einen Progesteronmangel sein. Auch Schwindel deutet auf Nährstoffdefizite hin. Ich hatte über Monate ein ständiges Ameisenlaufen in Armen und Beinen. Das war Vitamin B Mangel.
Ich war übrigens zweimal zur Kur. Einmal wg. der Rückenschmerzen und einmal wg. Depressionen. Hat natürlich nix gebracht. Auch Antidepressiva halfen garnichts. Meine Mirena ist seit eineinhalb Jahre raus, das AD habe ich Anfang des Jahres abgesetzt und psychisch geht es mir mittlerweile super.
Gib Dir Zeit und vertrau darauf, dass Du die richtige Entscheidung triffst. Ich habe zwischenzeitlich immer wieder gezweifelt, ob es wirklich alles an der HS lag. Ob so ein kleines Teil wirklich so viel kaputt machen kann. ES KANN!!!!
Alles Liebe für Dich!
Leonie

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Jecky
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Re: MIRENA Schuld an Beschwerden????

Beitragvon Jecky » 12.09.2018, 21:32

Guten Abend ihr Lieben

Ich bin so froh das ich euer Forum gefunden haben und mein leidensweg hoffentlich sehr bald ein Ende hat.
So nun mal zu diesen HÖLLENDING MIRENA.
Ich habe sie mir letzten Jahr 2017 im April einsetzen lassen, natürlich wurde sie von meinem Frauenarzt in höchsten Töne empfohlen.
Das erste Jahr war super keine Periode nichts....
Und dann kam der Tag der mein Leben komplett auf den Kopf stellte.
Es ein im April an es war an einem Sonntag wir setzten uns an Tisch um mit unseren Kinder gemeinsam zum Mittagessen , auf einmal fing es an das ich herzrasen bekam uns zeitgleich eine panickattacken mit hypoventiliern ( ich hoffe man schreibt es so )
Ich bekam Krämpfe am kompletten Körper ich könnte nocht mehr sprechen noch mich bewegen.
Mein Mann rief sofort den Krankenwagen er kam direkt mit dem Notarzt, Verdacht auf Schlaganfall im Krankenhaus zig Untersuchungen durch mich ergehen lassen .
Die Ärzte sagten mir ich hatte eine panickattacken mit hypoventiliern die das ausgelöst hat.
Ich war schockiert da ich sowas noch niemals erlebt hatte und diesen Vorfall nie wieder erleben müssen .
Es war dann auch wieder alles ok bis Anfang Juni dann fing alles erst richtig an, wieder eine panickattacken nach der anderen in die Notaufnahme gefahren wieder zig Untersuchungen über mich ergehen lassen ohne Befunde . Zwischenzeitlich kamen zu panickattacken dazu:
Herzrasen, Atemnot, extremer Haarausfall, Schwindel , zittern, extreme Kopf Schmerzen, Depressionen , Rückenschmerzen, ständige unterleibschmerzen, innerliche Unruhe.
Ich Tante von Arzt zu Arzt niemand nahm mich in dieser Zeit mehr ernst da sie nie was gefunden haben im Blut oder MRT, ihre Aussage war ich sei überfordert mit Haushalt und Kinder worauf ich ihr direkt sagte das ich das nicht glaube weil ich fühlte bist bis zu diesen Vorfall niemals überfordert noch extrem gestresst oder sonstiges aber für sie stand es fest die panickattacken und alles andere würden davon kommen, ich war am Boden zerstört das ich alleine da stand und mich niemand ernst nahm.
Dann fing es an eine panickattacken nach der anderen wieder zum Arzt sie verschrieb mir tavor Tabletten die ich nehmen soll sobal die panickattacken los gehen .
Als die panickattacken schon so sehr auf meine Psyche geschlagen haben aus Angst vor der nächsten Attacke (Ich trau es mich kaum zu schreiben) überwies mich meine Ärztin in die stationäre Psychiatrie ,mir ist der Boden unter den Füßen weggezogen worden ich war nur am weinen , ich war doch nicht soweit für die Psychiatrie. Ich wusste nicht mehr weiter als dies kein Ende nahm also ließ ich mich dazu überreden in die Psychiatrie zu gehen in der Hoffnung das alles schnellst möglich ein Ende hat. Ich war eine Woche dort und wünsche so etwas "einem gesunden Menschen " niemals.
Es war die Hölle.
Am letzten Tag meines Aufenthalts dort fragte mich der Psychologe mit was ich verhüten würde es war mir erst sehr unangenehm aber ich sagte ihm mit der mirena Spirale.
Darauf hin sagte er mir die erlösende Worte : ich bin mir zu 99 Prozent sicher das sie der Auslöser meinem gesundheitlichen Zustand sei. Ab diesen Zeitpunkt fing ich an mich im Internet schlau zu machen und stieß auf unzählige Forum mit Frauen denen es ähnlich erging ,ich war so erleichtert das ich erstmal das weinen anfing das ich endlich Grund für meinem Zustand hätte.
Also das erste was ich tat als ich Zuhause war hätte ich meinen Frauenarzt angerufen um ein Termin mir geben zu lassen um dieses höllending ziehen zu lassen, die arzthelferin meinte direkt : Nein solche Nebenwirkungen können niemals von der mirena kommen ,als i h sie fragte ob ich ihr den beipackzettel mit den Nebenwirkungen mitbringen sollte hatte ich noch nie so schnell ein Termin wie an diesen Tag habe auch in der gleichen Woche noch ein Termin bekommen zum ziehen.
Zum ziehen selbst ich habe überhaupt nichts gespürt, könnte auch an der Vorfreude telen haben.
So nun ist sie seit ein und halb Wochen draußen und ich kann euch sagen ich hatte seit dem nie wieder eine panickattacke :) ich weiß es wird seine Zeit dauern bis alle Nebenwirkungen verschwunden sind.
Meine Frage nun an die glücklichen wo die Spirale schon etwas länger draußen haben .
Muss ich auf irgendetwas achten? ich lese immer wieder das manche sich ein bluttest machen lassen haben zwecks Vitaminmangel durch die mirena ?!
Wie lange hat es ca bei euch gedauert bis es euch wieder so ging wie vor der Spirale?

Ich entschuldige mich für den ewigen Text aber es musste mal raus

Liebe Grüße jecky

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cfi
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Re: MIRENA Schuld an Beschwerden????

Beitragvon cfi » 12.09.2018, 22:16

Hallo,
Ich wollte doch eben mal Bericht erstatten :-).
Ich bin die Mirena seit Montag los. Mein Frauenarzt war zwar zunächst verwundert, sagte aber dann auch nichts mehr nachdem ich ihm sehr selbstsicher von meinen Recherchen hier im Forum berichtete. Ich habe ihm klar signalisiert, dass er sich sparen kann mich umzustimmen und mir die positiven Seiten der Mirena aufzuzählen. Er wurde dann direkt sehr kleinlaut und sagte, dass für mich wahrscheinlich tatsächlich eine Entfernung sinnvoll wäre.... Ach jetzt plötzlich. Im Januar diesen Jahres habe ich ihn zum ersten Mal gefragt, ob meine Beschwerden im Zusammenhang mit der Mirena stehen könnten. Das wurde vehement verneint - und jetzt so ein Sinneswandel. Ich habe ihm dann auch noch gesagt, dass ich zwar verstehe, dass er als Gynäkologe die Mirena empfiehlt und verkaufen will. Letztendlich würde ich mir aber wünschen, daß ein Arzt dann auch dementsprechend berät wenn es zu so eindeutigen Nebenwirkungen kommt wie in meinem Fall. Darauf meinte er nur noch, dass er sich sehr sicher ist das meine Beschwerden jetzt langsam aber sicher verschwinden würden. Ich hätte mich jetzt so darauf versteift das die Beschwerden von der Mirena kommen, dann würden sie jetzt auch verschwinden wenn der Störfaktor weg ist..... Und wieder der Wink das alles nur eingebildet ist.....
Aber egal, jetzt bin ich sie los. Jetzt wird nach vorne geschaut. Ich fühle mich eindeutig erleichtert, aber wie zu erwarten sind die Beschwerden jetzt nicht wie weggeblasen. Das braucht einfach Zeit und ich bin da auch sehr zuversichtlich.
Ich kann meiner Vorrednerin nur zustimmen das ich auch dermassen froh bin, dass ich dieses Forum gefunden habe. Ich finde mich einfach in so vielen Erfahrungsberichten wieder. Und die positiven Berichte von Frauen denen es nach Entfernung der Mirena besser geht helfen auch echt weiterhin positiv nach vorne zu schauen.

LG Christina

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Silke323
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Re: MIRENA Schuld an Beschwerden????

Beitragvon Silke323 » 13.09.2018, 14:27

Liebe Christina,

erstmal herzlichen Glückwunsch!!! Gute Entscheidung, Dein Körper wird es Dir danken, gib ihm jetzt die Zeit die er braucht um sich zu erholen. Ich denk, da ist jeder anders, beim einen geht es schneller, beim anderen weniger schnell. Aber letztendlich geht es für alle ohne Mirena wieder aufwärts. Ich drücke Dir die Daumen und denk´an die Vitamine D, B und Magnesium.

Viele Grüße
Silke

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Mia69
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Re: MIRENA Schuld an Beschwerden????

Beitragvon Mia69 » 14.09.2018, 07:27

Hallo ihr Lieben. Es dauert ein Paar Wochen bis die künstlichen Hormone aus der Leber raus sind. Dann müssen wieder selbst Hormone hergestellt werden. Hier kann es noch mal einen kleinen Tiefpunkt geben. Dann geht es aufwärts. Sucht euch am Besten einen Mitochondrienmediziner. Lasst die Blutzellen testen und haut euch Micronährstoffe ohne Ende rein. Gute Besserung. LG Mia
48 Jahre, keine Kinder, Mirena 5/2009-7/2016

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Annikan
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Re: MIRENA Schuld an Beschwerden????

Beitragvon Annikan » 14.09.2018, 14:22

Hallo Jecky, zieh das jetzt weiter durch. Ja, es wird Rückschläge geben, aber du kannst hier jederzeit schreiben und fragen, einer List immer und antwortet dir. Mir persönlich hat das über einige Krisen hinweggeholfen. Meine FÄ ignoriert das Thema total, sie ist auch nur noch kurz angebunden. Schade, daß ich mich so in ihr getäuscht habe.
Fange unbedingt mit Magnesium an und es reicht nicht über Lebensmittel. Lies hier mal, da findest du viele gute Präparate. Im Moment wird über die Medien gerade wieder viel Unfug (wären sinnlos, voller Schadstoffe usw.) über Nahrungsergänzungsmittel verbreitet, laß dich nicht verunsichern, sie helfen wirklich und man braucht sie auch.
Ich drücke dir die Daumen. L.G!
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Re: MIRENA Schuld an Beschwerden????

Beitragvon Annikan » 14.09.2018, 14:41

Hallo Christina, meine FÄ schweigt über das Thema und ignoriert konsequent meine Aussagen dazu. Leider, sie ist sonst eine gründliche und genaue Ärztin.
Natürlich dauert es, bis du dich wieder richtig gut fühlst, aber es wird besser und die stetige Angst, was mit einem los ist, nimmt ab. Du kannst hier immer schreiben und dich austauschen. L.G.
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lekado
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Re: MIRENA Schuld an Beschwerden????

Beitragvon lekado » 14.09.2018, 22:02

Liebe Jecky,
als ich Deine Geschichte las, war das wie ein deja vu. Könnte meine Geschichte sein! Aber Wahnsinn, dass der Arzt sofort auf die Verhütung getippt hat! Sowas ist echt selten. Ich war zur psychosomatischen Kur und habe den Arzt dort gefragt, ob meine Probleme mit der HS zusammen hängen können. Er sagte Nein, das sei "ein anderer Kreislauf "... Häh?!? Ich habe zwei Jahren Antidepressiva genommen. Ohne Erfolg. Ende letzten Jahres habe ich die abgesetzt und durch die Mikronährstoffeinnahme geht es mir psychisch super! Ich würde Dir raten, Dir einen guten Heilpraktiker oder Mitochondrienmediziner zu suchen und Deine Hormone und Deinen Nährstoffspiegel messen zu lassen. Mirena ist ein Nährstoffräuber und bringt den ganzen Hormonhaushalt durcheinander. Leider sind normale Blutteste oft nicht aussagekräftig, da dort erst Defizite nachweisbar sind, wenn die Zellen schon erschöpt sind. In meinem Bluttest war alles okay, intrazellulär hatte ich massive Mängel von diversen Nährstoffen. Du hast die HS ja nicht so lange gehabt, da dürfte der Schaden noch nicht allzu gross sein. Schön, dass Deine Panikattacken gleich nachgelassen haben. Ich drück Dir die Daumen, dass Du bald wieder ganz fit bist. Liebe Grüsse. Leonie

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Jecky
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Re: MIRENA Schuld an Beschwerden????

Beitragvon Jecky » 15.09.2018, 08:40

Hallo ihr Lieben
Erstmal vielen dank für eure Antworten.
Heute Nacht hätte ich wieder so ein Tiefpunkt es kam wieder eine kleine panickattacke ,die ich relativ gut selbst in Griff bekommen habe .
Aber es hat mir wieder auf die Psyche geschlagen aus Angst das es doch wieder schlimmer werden könnte.
Blut test habe ich bei meinen Hausarzt machen lassen, aber wie ihr euch denken könnt sagte er es sei alles perfekt.
Ich habe mir gestern aus der Apotheke den frauenmanteltee gekauft und Magnesium aus der Dose als Pulver es heißt Magnesiumhydrogencitrat 100g . Hat jemand Erfahrung damit?
Wie geht es euch inzwischen?
Liebe Grüße jecky

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