Bin ich ein weiteres "Opfer" von Mirena?!

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Sonia
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Re: Bin ich ein weiteres "Opfer" von Mirena?!

Beitragvon Sonia » 28.02.2019, 09:38

Hallo ich bin neu im Forum und habe eine Frage. Ich bin 46 Jahre alt und habe 3 Kinder. Im August wurde mir nach 7 Jahren die Mirena gezogen . Seit dem hatte ich keine Blutung mehr und quäle mich mit sehr heftigen Hitzewallungen mit Schlafstörungen . Laut Frauenarzt bin ich aber noch nicht oder erst am Anfang der Wechseljahre da noch Eierstock Hormon da ist wenn auch weniger . Hat jemand einen Rat für mich ? Habe jetzt mit Femoston begonnen da die Hittewallungen unerträglich sind . Danke im Vorraus
Liebe Claudia,

das tut mir sehr leid und macht mich gleichzeitig wüten...auf die "Götter in weiß", denn sie klären die Frauen so gut wie nie auf! Die Mirena, Kylleena oder Jaydess schicken oft die Frauen vorzeitig in die Wechseljahre, besondersn wenn die Frau ü-40 ist. War bei meiner Freundin auch so. Sie war 35 Jahre alt als die Mirena gezogen wurde und seitdem ist die Periode weg (sie jetzt jetzt 7 Jahre ohne). Die Hormonspiralen verändern im Körper so viel, zu viel..wenn du mich fragst und leider immer nur zum negativen.

Ja, lass eine Blutuntersuchung machen, aber bitte nicht aus dem Serum. Am besten aus der Zelle (muss man leider alles selbst zahlen) und suche dir einen Alternativmediziner, welcher sich auskennt. Die meisten Ärzte haben null Ahnung was das betrifft. :smile_angry: .. die befassen sich nicht mal mit den Nebenwirkungen der hormonellen Verhütung, interessiert keinen..hauptsache die Kasse klingelt!

dir alles liebe
S
44 Jahre, 2 Kinder, Mirena von 09/2011 bis 04/2012

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Kunfu82
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Re: Bin ich ein weiteres "Opfer" von Mirena?!

Beitragvon Kunfu82 » 28.02.2019, 17:02

Hallo Funda, herzlichen Glückwunsch zu deinem Entschluß. Solltest du dich in deiner FApraxis nicht mehr wohl fühlen, dann wechsele. Ich muß das auch tun, weil ich mich nicht mehr gut betreut fühle, irgendwie kommt es mir vor, daß ich ohne Mirena eine Patientin 2. Klasse bin!
Du kannst beim Hausarzt deine Werte bestimmen lassen, nur wichtig sind die Blutwerte in der Zelle. Auch gelten für einen Schulmediziner Werte an der oberen oder unteren Grenze noch als i.O.! Von Nahrungsergänzungsmitteln halten die auch nicht viel, da mußt du schon einen richtig guten Arzt erwischt haben. Magnesium, Kalium, Vitamin D und B - Vitamine zu bestimmen sind wichtig und mit Magnesiumcitrat aufzufüllen würde ich schon beginnen! Mit den Hormonbestimmung würde ich noch bis Mai oder Juni warten, die sind noch nicht raus und dann hast du auch noch ordentlich Entzugserscheinungen. L.G.
Hallo Annika,

Vielen Dank für deine Nachricht. Ich war am Montag aber bereits beim FA und habe Blut zapfen lassen. Schon alleine der Spruch als ich ihm erzählt habe wieso ich ein Blutbild haben möchte, hat mich genervt... er sagte "jetzt merken sie die Vorzüge nicht wahr? Jetzt fehlen ihnen die Hormone" Ich hätte :smile_envy: platzen können. Aber ich hab es runtergeschluckt und dachte mir, ich will nur die Werte von dir! Mehr nicht! Wechseln werde ich trotzdem! Dabei ist er menschlich wirklich nett und einfühlsam. Habe nur das Gefühl, dass er sehr IGEL-lastig ist und schwört natürlich auf die HS. Mein früherer FA war überhaupt nicht so (ist leider in Rente mittlerweile).
Er sagte mir aber auch, dass ich für die Schilddrüsenwerte und Mineralstoffwerte zum HA muss.

War ich jetzt auch und habe soeben mit meinem HA telefoniert. Er teilte mir mit, dass es da nix auffälliges gäbe (auch was die Mineralstoffe betrifft). Werde trotzdem morgen hinfahren und mir den Kram geben lassen. Falls ich zum Heilpraktiker gehe, habe ich dann wenigstens einige Ergebnisse (samt denen vom FA), die ich mitnehmen kann. Am Montag habe ich den Termin beim FA. Mal sehen was die Ergebnisse für Neuigkeiten geben.

Aber was mache ich, wenn auch dort nix Auffälliges ist?!
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es an was anderem liegt. Bin sonst positiv, keine Depri-Stimmung oder sonstige Versagensängste oder sonst was... für die Ärzte ist man doch direkt Burnout-Kandidat. Möchte nicht diesen Stempel haben, wenn ich mich überhaupt nicht so fühle. Einfach nur Müde und Kopfschmerzen...

Soll ich dann trotzdem Magnesium und Co zu mir nehmen? Zum Heilpraktiker?

Ich hoffe die Ergebnisse vom FA sind aufschlussreicher :(

LG Funda

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lekado
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Re: Bin ich ein weiteres "Opfer" von Mirena?!

Beitragvon lekado » 28.02.2019, 19:46

Hallo Funda,
Blutuntersuchungen bringen leider oft nicht das Problem ans Licht. Das Blut bedient sich nährstoffmässig so lange aus den Zellen, bis diese erschöpft sind. Erst dann sind Mängel im Blut nachzuweisen, also erst, wenn die Zellen erschöpft sind. Es kann also sein, dass das Blutbild völlig in Ordnung ist, Du aber trotzdem einen Mangel in den Zellen hast. Insofern ist die Bestimmung der Werte aus der Zelle notwendig. Das machen Mitochondrienmediziner, wie Mia schon sagte.
Ich hatte auch massive Mängel, das Blutbild war aber okay. Ich würde da auch nicht selber herumprobieren, weil alle Nährstoffe einen Antagonisten haben, wenn Du den nicht gleichzeitig nimmst, kannst Du das Ganze noch verschlimmern (z.B. Vitamin D und K2).
Ich hoffe, das hilft Dir weiter.
Und natürlich liegt es an der Mirena! Viele hier zweifeln erst, ob so ein kleines Teil soviele Probleme verursachen kann. Es kann!!!
Liebe Grüße, Leonie

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Sonia
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Re: Bin ich ein weiteres "Opfer" von Mirena?!

Beitragvon Sonia » 01.03.2019, 08:33

Liebe Funda,

das ist aboslut richtig was Leonie schrieb. Eine Serumuntersuchung ( 99% der Unter. beim Blutabnehmen) bringen dich null weiter. Musste ich damals auch lernen.. im Serum war alles gut, alles tip top. Trotzdem fühlte ich mich schlapp und krank. Habe dann bei einem Cluster Labor das Blut aus der Zelle untersuchen lassen und siehe da :smile_angry: ..die Werte waren katastrofal!

Gib bitte nicht auf und suche nach einem Alternativmediziner, Cluster Labor oder einem guten HP, der sich mit dieser Problematik auskennt. Alles andere ist verlorenes Geld und Zeit.

LG S
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Annikan
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Re: Bin ich ein weiteres "Opfer" von Mirena?!

Beitragvon Annikan » 04.03.2019, 07:30

Hallo Funda, bitte suche dir einen Heilpraktiker. Meine arbeitet zum Beispiel mit einem Labor zusammen, daß das Blut in der Zelle bestimmt und sie behandelt mich dementsprechend, mal sehen was die Kontrolle aussagt!
Ja nimm ruhig Magnesiumcitrat. Leider sind die Schulmediziner nur selten in allen Bereichen gut, Heilpraktiker ja, aber auch schwer zu finden und müssen eben bezahlbar sein. Auch eine schwere Aufgabe für uns. L.G.
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Susanne1978
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Re: Bin ich ein weiteres "Opfer" von Mirena?!

Beitragvon Susanne1978 » 04.03.2019, 10:03

Ich sehe das ganze jetzt wieder mit meiner Fachärztin für Psychotherapie. Ihr vorgeschlagener Plan zur Reduktion meines Anitdepressivas würde mich glatt in einen katastrophalen Entzug bringen. Die Ärztin würde dann wieder von der Grundproblematik sprechen und sich bestätigt fühlen, dass ich das Medikament brauche. Durch ein Forum konnte ich mir gute Tipps zur Reduktion holen und ich weiss jetzt, dass das nicht holterdipolter geht..... Aber in diesem Forum werden alle Patienten belächelt die seeehhhrr langsam ausschleichen.... Aber lieber langsam und mit Erfolg....als die Vorgaben der Götter zu beachten.
LG Susanne :smile_flower:

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lekado
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Re: Bin ich ein weiteres "Opfer" von Mirena?!

Beitragvon lekado » 05.03.2019, 17:32

Liebe Susanne,
da gebe ich Dir vollkommen recht. Ich habe über ein Jahr (erfolgreich) ausgeschlichen. Wäre nach meinem Arzt gegangen, hätte das Ganze 2-3 Monate gedauert. Und so war's auch nicht immer einfach!
Man muss sich echt selber schlau machen!!!
LG Leonie

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