@lisa_999

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Kooper
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@lisa_999

Beitragvon Kooper » 27.03.2019, 01:43

Liebe Lisa,

vielen Dank für Deinen Bericht! Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie sehr sich die Symptome ähneln, und wie oft vom "schleichenden Prozess" die Rede ist. Auch die Aussagen der Gyns wiederholen sich immer wieder. Gucken die eigentlich nie ins Internet / die Packungsbeilage / die Fachinformation / die zahlreichen Warnhinweise ? Danach kann man/frau/Gyn nun wirklich nicht mehr behaupten, dass Hormonspiralen "lokal" wirken!

Das hier macht mich dabei auch wieder echt fassungslos:
Der Gyn konnte meine Probleme nicht verstehen, von der Spirale kann es nicht kommen, diese wirkt nur lokal. Er hat mir dann Hormonpflaster verschrieben, um meine Beschwerden zu lindern.

Offensichtlich wusste der Mann doch ganz genau, dass Du ein hormonelles Problem hast, wenn er Dir diese Pflaster verschrieben hat!

Und dann noch das hier:
Die ersten beiden Pflaster (Wirkstoff:Estradiol) vertrug ich recht gut, dann habe ich das 3. Pflaster (Wirkstoff: Levonorgestrel) aufgeklebt. Drei Tage später bin ich total „durchgedreht“, schlimmer als bisher litt ich unter extremer Unruhe, Angstzuständen, Panikattacken, Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen. Ich bin wieder zu meinem Gyn, dieser hat mir geraten das Pflaster weiter draufzulassen, sonst würde mein Zustand sich nie besser.

Die Pflaster noch zusätzlich zur Hormonbombe Mirena, ohne vorher mal zu checken, was davon überhaupt nötig ist, und bei massiven Beschwerden die Anweisung zu geben, den besch… Zustand weiter auszuhalten - ich frage mich, wann wir endlich reelle Chancen haben, die Ärzte für ihre immer weitergehenden Körperverletzungen zu verklagen und richtig zur Kasse zu bitten!

Aus eigener Erfahrung möchte ich Dir (ungefragt, ich weiß :smile_tmi: ) meine Meinung hierzu kund tun:
Mein Hausarzt hat mir Opipram gegen die Schlafstörungen, Unruhe und Ängste verschrieben, dieses nehme ich nun seit 3 Wochen (50 mg am Abend).

Ich mag selbst keine RatSCHLÄGE, kann es aber schlecht mit ansehen, wenn andere meine Fehler (aus Unwissenheit, so wie ich damals) "recyceln". Ich kann nur ganz dringend empfehlen, so schnell wie möglich die Finger von Antidepressiva und sonstigen (angeblich) angstlösenden Medikamenten zu lassen!!! Es mag auf den ersten Blick eine "Hilfe" sein, letztlich wird aber nur alles "gedeckelt" und die Dinger sind absolut nicht frei von Nebenwirkungen, d. h. unter Umständen handelt man sich einen Haufen weiterer Probleme ein.
Bei mir war es zudem so, dass man mir versprach, dass es damit keine Abhängigkeit gibt. Auch hier musste ich andere Erfahrungen machen und die Zeit des Absetzens wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht. Es hat lange gedauert, bis ich das Zeug wieder los war (und auch keine Nachwirkungen mehr hatte), und heute würde ich es niemals mehr nehmen!
Das aber nur aus meiner eigenen Erfahrung, jeder muss letztlich für sich selbst entscheiden! (Allerdings ist das oft schwer, wenn man von den Ärzten so dreist belogen wird)

Herzliche Grüße
Kooper
Kooper, Baujahr 1970, in Partnerschaft, keine Kinder
1. Mirena 2003 - 2009, 2. Mirena 2009 - 2013


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