3. Das Leben hat mich wieder

Meine persönlichen Erfahrungen mit Mirena.

Benutzeravatar
Katja
Team
Beiträge: 111
Registriert: 29.01.2004, 12:46

3. Das Leben hat mich wieder

Beitragvon Katja » 08.03.2004, 09:43

4 Monate nach Ziehen von Mirena:

Hallo an Alle !

mal wieder ein upgedateter Bericht, wie es mir seit dem Ziehen von Mirena ergeht.

Nach dem Ziehen war ich natürlich sehr gespannt ob mein Körper überhaupt irgendwie reagierte. Ich war anfänglich noch skeptisch das Mirena wirklich "schuldig" im Sinne der Anklage war.

Doch es kam alles so, was ich in der Mirena Zeit mit einem "Wunder" betitelte!

Ihr könnt es Euch nicht vorstellen Ihr Lieben, aber ich fühle mich wieder pudelwohl in meiner Haut, mir geht es untertrieben gesagt einfach nur spitzenmässig !!!

Die ersten Wochen nach Ziehen erlebte ich eine ziemliche Achterbahnfahrt. :shock: Vom tiefsten Tief bis zum höchsten Hoch aber dennoch ging es mir jeden Tag ein bisschen besser.
Die Probleme verschwanden nicht sofort, manchmal hatte ich sogar das Gefühl es ist eher schlimmer als besser geworden. Es war irgendwie so als ob meine ganzen Körperteile sich pö a pö wie an einer Kette hängend nacheinander regenerieren.

Was mir sofort auffiel war, dass meine Libido mit Ziehen von Mirena von Null auf Hundert schoss. Ich fühlte mich wie als ob ich aus einem Dornrösschenschlaf erwachte!

Nach 7 Wochen bekam ich nach 3 Jahren auch endlich wieder meine Periode. Ziemlich stark aber kurz und überhaupt nicht schmerzhaft.
Es war ein tolles Gefühl, wieder wie eine "richtige Frau" zu bluten. (ich hätte wirklich nie gedacht, dass ich das mal so sagen würde)
Ansonsten scheint sich meine Periode wieder auf 26-28 Tage Zyklus einzupendeln.

Alle gesundheitlichen Probleme die ich während Mirena hatte, schlichen sich also nach und nach aus meinem Leben! Genauso schleichend wie so gekommen waren gingen sie auch wieder.

Durch ein Zyklusprotokoll das ich über die Zeit führte, stellte ich fest, dass die Symptome wie Herzprobleme und Depressionen, besonders um die Zeit meines Eisprungs auffällig wurden. Jedoch von mal zu mal abgeschwächter.

Diese Angstzustände hatte ich nun schon seit mehreren Wochen nicht mehr! Diesbezüglich bin und war ich besonders skeptisch, da mich die Angst früher doch täglich begleitete! Ab und zu denke ich in bestimmten Situationen, dass die Angst wohl gleich anrollt, weil ich durch Mirena gelernt habe in meinen Körper hineinzuhorchen, aber es passierte nichts.

Kurzum mir geht es wieder richtig gut und das OHNE Medikamente, OHNE Therapie und OHNE andere "Denkweise" ! Ich kann jedem nur dazu raten, sich von Mirena zu trennen, wenn er solche Symptome, wie die Meinigen an sich beobachten "durfte"und kein Arzt Gründe dafür gefunden hat !


Alles alles Gute für Euch.
Katja

Benutzeravatar
Katja
Team
Beiträge: 111
Registriert: 29.01.2004, 12:46

nach knapp 6 Monaten

Beitragvon Katja » 26.06.2004, 10:27

6 Monate nach Ziehen von Mirena

Hallo an Alle,

wie viele ja wissen, hatte ich einen ziemlichen "Leidensweg" hinter mir.
Ganze 3 Jahre ging ich von einem Tief in das Nächste. Ich war eine tieftraurige, verzweifelte, anteilnahmslose, antriebslose, verwirrte, ängstliche, depressive Frau, mit ganz vielen Zipperlein von Kopf bis Fuss. Eine Frau, die sich eigentlich nur so von Tag zu Tag hangelte.

Die Depressionen und diese Ängste waren jedoch das allerschlimmste für mich. Vorallem weil man sich das auch nicht erklären konnte, dass so ganz normale Ängste plötzlich eine Dimmension erreichten, man in Panik verfiel, in Depressionen rutschte und nicht ein noch aus wusste. Man hatte einfach nichts mehr unter Kontrolle... und wahnsinnige Angst das Leben einfach irgendwann nicht mehr meistern zu können... Es erschütterte die Seele und man denkt man ist von hier auf jetzt verrückt geworden... und man kommt da nie wieder raus.... Es schränkt einfach komplett das Leben ein... Es ist wirklich sehr traurig, dass ich schreiben kann: die Mirena hat mir 3 Jahre meines Lebens genommen...

Aber ich kannte mich selbst nicht mehr, ich war mir fremd geworden, ich war lebendig und doch irgendwie innerlich tot. Das schrecklichste Gefühl, was ich in meinem bisherigen Leben kennengelernt habe. :oops:

Wenn ich jetzt so über diese Zeit nachdenke, kann ich es ehrlich gesagt kaum glauben, wie ich das alles sooolange ausgehalten und ertragen habe. Ich kann nur mit dem Kopf schütteln, dass ich nicht früher auch nur einen Gedanken daran verschwendete, dass Mirena doch der Auslöser für meine Probleme sein muss. Man unterschätzt einfach die Macht der Götter in weiss, die lieben Ärzte ! Und die Mirena vernebelte mir wohl irgendwie mein Gehirn. Erst jetzt begreife ich so langsam, was die Mirena in mir angerichtet hatte. ....Im Nachhinein klingt alles plötzlich so logisch...

Naja, ich möchte nicht in Selbstmitleid zerfliessen, denn irgendwie muss das Ganze ja auch sein Gutes gehabt haben. Ich habe immerhin so viel über mich und meinen Körper gelernt und kann nun einen schönen Tag, ein Lachen und meine jetztige Gesundheit viel mehr schätzen als früher.
Etwas was früher für mich vielleicht zu selbstverständlich war.
Also abhaken und unter "Lebenserfahrungen" abheften. Es ist nicht immer leicht, dies auch umzusetzen, aber wie sagt man so schön: Die Zeit heilt alle Wunden....

Denn jetzt lebe ich wieder ! Mir geht es wirklich wieder richtig richtig gut.

Nun, ich wünschte ich könnte Euch allen, die sich die Mirena aufgrund von diversen Problemen haben ziehen lassen, einmal beiseite nehmen und die Kraft und das Vertrauen geben, dass es seine Zeit braucht, bis der Körper sich von der Mirena erholt hat.

Mein Körper hat wirklich ein halbes Jahr gebraucht ! Mit jeder Periode ging es mir aber ein Stückchen besser, mit jedem Tag bekam ich ein Stück mehr Lebensfreude zurück, und kann heute wieder sagen: ich fühle mich wieder, ich habe wieder Vertrauen in mich und meinen Körper.

Ich lese Eure Berichte täglich, leide immer ein Stück mit Euch mit, weil ich alles so nachvollziehen kann und ich bin so was von glücklich, dass dieses Forum seinen Zweck erfüllt. Vielleicht können wir ja so wirklich alle etwas dafür tun, dass mit der heutigen Verhütungsmethoden nicht mehr so leichtfertig umgegangen wird. Ich würde es mir so wünschen !

Nun zum Schluss möchte ich Euch nochmals DANKE sagen, denn ihr habt mir alle sehr geholfen, alles zu verarbeiten. So blöd das auch klingt, und so traurig es auch ist, aber dass ich mit meinem Schicksaal nicht alleine stehe, gab und gibt mir noch immer ganz viel Kraft und auch Bestätigung dafür, dass ich nicht mehr zweifeln muss !

DANKE !

Ich wünsch Euch alles alles Gute und ganz viel viel Kraft.

Eure Katja

Benutzeravatar
Schweiki
Mitglied
Beiträge: 8
Registriert: 25.07.2004, 19:10
Wohnort: Lippstadt NRW

Beitragvon Schweiki » 28.07.2004, 11:54

Hallo Katja,

vielen Dank für deine Berichte.
Ich bin jetzt 7 Wochen ohne Mirena. Bin 43 Jahre alt,
seit Mirena übergewichtig und habe einen 10jährigen Sohn.

Hatte alle Nebenwirkungen die es gab. Leider!
Nach dem Lesen dieses Forums habe ich mir die Mirena ziehen lassen.
Unter heftigsten Protest meines FA.

Danach ging es auf und ab. Aber nach deinem Bericht weiß ich nun,
dass alles besser werden kann.

Du hast vielen Menschen mental und körperlich geholfen. Dafür
danke ich dir.

Wünsche dir viel Glück und ein weiteres gesundes Leben ohne Mirena :D

Liebe Grüße
Heike

Susi

Erkenntnis nach Mirena

Beitragvon Susi » 01.10.2004, 20:33

Hallo Katja,

toller Bericht!
Ich selber hatte 5 Jahre die Mirena mit unterschiedlichen Beschwerden. Beschwerden, die auch in Deiner Liste augeführt wurden.
Nach 3 1/2 Jahren erst fand ich sie angenehm, aber am angenehmsten war sie wirklich, als sie wieder draussen war.
Mein Interesse für dieses Forum wurde geweckt, weil meine Nachbarin sich die Spirale nach 1 1/2 Jahren entfernen ließ und jetzt nach gut einem halbem Jahr immer noch Organverspannungen hat.
Was ich z. B. nie auf die Mirena zurückgeführt hätte, waren meine Handgelenksbeschwerden. Das lese ich heute zum ersten Mal hier und wenn ich jetzt zurückdenke, sind die wie weggeblasen.

Mir wurde die Spirale im Feb. 1998 eingestetzt und damals waren die Langzeiterfahrungen vielleicht zu kurz, aber ich habe damals schon jedem aus meiner Sicht abgeraten, sich die Spirale einsetzen zu lassen.
Ich war einfach zu geizig und wusste keine andere Alternative, deshalb habe ich mich auch 5 Jahre mit Migräne und Akne geplagt. Mittlerweile bin ich fast 40 und verhüte lieber mit Vaginalzäpfchen und Sex gibt es nur außerhalb der gefährlichen Zeit, denn ich habe 2 Kinder und kenne meinen Körper wirklich, zumindest seit der Spirale. Hormonverhütung, egal welche würde für mich nicht mehr in Frage kommen. Die Pille habe ich auch nur im Alter von 16 bis 21 Jahren genommen und zweimal wöchentlich Mígräneanfälle gehabt. Kein Arzt hatte das damals auf die Pille zurückgeführt. Ich hatte sie eigenmächtig abgesetzt und schon gings steil bergauf.

Liebe Grüße und meine volle Hochachtung für diesen ausführlichen Bericht

Benutzeravatar
Snowli
Mitglied
Beiträge: 3
Registriert: 10.08.2007, 10:40
Wohnort: Berner Oberland, Schweiz

Beitragvon Snowli » 18.09.2007, 18:30

Hello Ihr Lieben

An dieser Stelle würde es mich mal Interessieren wie es Katja oder den anderen "alten Hasen" ohne HS so geht. Jetzt sind schon fast 3 Jahre vergangen nach dem letzten Eintrag!

Seit Ihr zu 100 % wieder hergestellt? Viele Frauen schreiben, dass sie immer noch nach über einem Jahr ohne HS an PMS ähnlichen Nebenwirkungen im 2. Zyklus leiden.

Klar das sind wirklich nur klitzekleine Nebenwirkungen im Gegensatz zu den ganz schlimmen Zeiten, aber ich frage mich nur, ob wirklich alle Nebenwirkungen mit der Zeit verschwinden werden.

:arrow:
23 Jahre, 1 Monat Mirena, seit 30.07.07 ohne

Benutzeravatar
Medusa007
Aktives Mitglied
Beiträge: 28
Registriert: 21.12.2006, 22:06
Wohnort: Schweiz

Seit 10 Monaten ohne Mirena.... Leben, Du hast mich wieder!

Beitragvon Medusa007 » 15.10.2007, 17:03

Ich bin nun seit 10 Monaten ohne dieses Horrorteil und ich kann nur sagen, ich fühle mich grossartig!

Meine Beschwerden waren (schleichend innerhalb 5 Jahren):

Gewichtszunahme 13 kg
Kribbeln in den Händen und Taubheitsgefühle
Eierstockzysten
Sodbrennen und Magenschmerzen
permanet verstopfte Nase
trockene Haut und Haare
Libidoverlust
Stimmungsschwankungen
Gelenkschmerzen
Hitzewallungen

Und heute: von all den Beschwerden habe ich KEINE mehr. Ich habe einen Zyklus wie ein Uhrwerk, alle 28 Tage und ich nehme seit März in der 2. Zyklushälfte Progesteroncreme.
Von wegen Wechseljahre, wie meine Gyn meinte :twisted: voll im Saft :lol: 8) und eins weiss ich ganz genau: NIE WIEDER KUENSTLICHE HORMONE!!
52 Jahre und kein bisschen leise; Mirena von 2001 - 2006

Benutzeravatar
Biena22
Mitglied
Beiträge: 5
Registriert: 21.10.2007, 19:41

Beitragvon Biena22 » 22.10.2007, 15:00

der letzte eintrag ist zwar schon etwas her, aber ich muß euch auch noch recht geben!

Ich bin in den letzten jahren richtig verkrampft, weil man immer in seinen körper hört: ah da kommt sie wieder die angst vor der angst!! eigentlich brauchte ich nur ein kleines wehwehchen schon schrie mein inneres : achtung da kommt wieder panik!!!!!!!
oder überhaupt die ganzen beschwerde, es sind soviele,dass ich sie so auf die schnelle gar nicht aufzählen kann!
ist das nicht schlimm!! meine geschwister wußte gar nicht mehr mit mir umzugehen, ich war sonst immer die starke inder familie, mit geschäft, haus und familie und trotzdem immer gut drauf! man denkt wirklich jetzt dreht man durch!
es tut mir so gut mal meinen ganzen frust los zu werden!!!

eure biena

Benutzeravatar
Petri
Mitglied
Beiträge: 2
Registriert: 01.11.2007, 15:08
Wohnort: NRW

Beitragvon Petri » 01.11.2007, 15:30

Hallo Ihr Lieben,
ich weiß gar nicht, wie viel Zeit ich in den letzten Tagen in diesem Forum verbracht habe.
Letzte Woche Donnerstag kam der totale Zusammenbruch.
Erbrechen, Übelkeit, Panik und Angstattacken, Herzrasen, u.s.w., u.s.w..
Ich befürchtete schon seit längerem, daß ich unter der HS leide, da ich ständig Stimmungsschwankungen und seit kurzem auch Haarausfall habe. Unerträglich für meinen Mann und meine 3 Kinder bin.
Nachdem ich viele eurer Berichte gelesen habe, war mir klar, daß das Ding so schnell wie möglich raus mußte.
Also bin ich heute, am 1. November zum Notdienst zu meinem Frauenarzt gegangen, der sie mir entfernt hat.
Er meinte zwar meine Beschwerden könnten auch mit der Schilddrüse zusammenhängen, aber ich auf eine Entfernung bestanden.
Ich hoffe jetzt, daß meine innere Unruhe, meine Angst und Panikattacken und mein absolutes Unwohlsein schnell wieder verschwinden.

Ich würde mich freuen von euch zu hören, aber bitte nur Aufmunterndes!

Liebe Grüße
Petri

Benutzeravatar
vane
Mitglied
Beiträge: 2
Registriert: 29.10.2007, 18:20
Wohnort: Oberursel

Meine Story - mein Leidensweg

Beitragvon vane » 07.11.2007, 15:11

Hallo Ihr alle,

also mal ganz von vorne: Nach der Geburt meiner Tochter vor ca. 6 Jahren habe ich mir die Kupferspirale für 2 Jahre einsetzen lassen. Hatte auch gar keine Beschwerden. Vor ca. 2,5 Jahren nach der Geburt meines Sohnes habe ich mir dann die Hormonspirale einsetzen lassen. Meine Frauenärztin nannte mir natürlich alle Vorteile wie: bleibt 5-7 Jahren drinnen, die Periode fällt aus, was nicht schlimm sei, sehr sicher ... Nach ca. 1,5 Jahren kamen die ersten Beschwerden wie Schwindelgefühl, Unwohlsein Im letzten halben Jahr häuften sich die Beschwerden: Stimmungsschwankungen, Depressionen, Lustlosigkeit, Traurigkeit, sich leer fühlen, Schwach, Müde, Kopfschmerzen, Platzangst, Libido. Wurde jedoch von Kopf bis Fuß untersucht, Diagnose: alles in Ordnung, kerngesund. Mein Arzt sagte mir, daß seien Angstzustände, Stress mit meinem Sohn (der vor ca. 1 Jahr angefangen hat Wut- und Zornanfälle zu bekommen). Ich solle mal was für mich tun (Sport) oder einfach mal mit jemandem reden - Psychater/Psychologe. Es gab Tage da weinte ich einfach ohne jeglichen Grund. Ich wußte nicht warum. Ich dachte mir daher, "naja geh mal zu einem Homöopathen, vielleicht hat der ja ein paar Kügelchen für dich parat, bevor ich zum Psychologen gehe". Ich schilderte ihr alles, und es deutete alles daraufhin, dass ich einfach ausgelaugt, überfordert und gestresst sei (Haushalt, und besonders wegen meinem Sohn). Die Kügelchen halfen zwar ein wenig, aber ich war immer noch nicht 100%ig die Alte. Bei weiteren Gesprächen kamen wir auf die Hormone zu sprechen, und es kam raus, dass ich die Hormonspirale nehme. Sie sagte, ich solle sie auf jeden Fall rausnehmen lassen. Die Spirale würde den ganzen Hormonhaushalt durcheinander bringen, und es wäre für den Körper eh nicht gesund, wenn die Periode so lange Zeit ausfällt. Sie würde einige Patientinnen haben, die die Hormonspirale haben/hatten und die selben Symptome aufweisten. Mein Mann sagte mir auch oft, ich solle endlich das Ding da raus machen. Und meine Freundin schilderte mir auch, dass ihre Schwester durch die Spirale an Depressionen litt. Vor ca. 4 Wochen habe ich es dann endlich getan und mir die Hormonspirale entfernen lassen. Natürlich habe ich meiner Frauenärztin nichts von alledem gesagt, (dass die Hormonspirale vielleicht schuld an meinem Gemütszustand sei)sondern nur, dass ich keine Lust mehr auf Hormone habe. Das Herausnehmen ging auch ganz unproblematisch. Hat nicht weh getan. Und geblutet habe ich danach ca. 3 Tage lang, doch auch relativ leicht. Nach dem Herausnehmen bin ich dann mal ins Internet und wollte etwas über die Hormonspirale und deren Nebenwirkungen erfahren und bin auf diese Seite gestoßen. Ich war natürlich total entsetzt , als ich all diese Berichte von Euch gelesen hatte. Ich war aber auch erleichtert, dass ich nicht alleine war mit all den Problemen und Symptomen. Tja, wie gesagt, jetzt ist das Ding 2 Wochen draußen. Mir geht es viel besser, wobei ich nicht weiß, ob es an den Kügelchen meiner Homöopathin liegt, ob es am Entfernen meiner Hormonspirale liegt oder ob es daran liegt, dass mein Sohn sich gebessert hat, er nun endlich auch im Kindergarten ist, und ich jetzt einfach mehr Zeit für mich habe. Ich denke jedoch, dass alles etwas dazu beigetragen hat. Ich bin zumindest sehr froh, dass die Spirale jetzt endlich draußen ist und sich mein Mann nun um die Verhütung kümmern möchte. Ich möchte mich bedanken, dass es diese Seite überhaupt gibt und möchte jeder von Euch raten: Macht die Hormonspirale raus, irgendetwas stimmt da nicht, wenn so viele Frauen an den gleichen Symptomen leiden. Noch alles Gute an Euch allen :arrow:
Lieben Gruss
Vanessa

Benutzeravatar
gianna
Mitglied
Beiträge: 1
Registriert: 21.12.2004, 13:11

Beitragvon gianna » 14.11.2007, 23:15

Liebe Katja,
es ist jetzt 2 Jahre her, dass ich auf Dein Forum gestossen bin. Eigentlich zufällig, weil ich nach "Wechselbeschwerden" suchte. Ich hatte zu dieser Zeit ungefähr 1 1/2 Jahre mit der Mirena verbracht. Ich war am Ende und meineGedanken kreisten nur noch um das WIE ich aus dem Leben scheide. Ich kam mir so nutzlos vor und immer dachte ich, wenn ich nicht da wäre ginge es meiner Familie viel besser. Ich dachte alles Übel kommt von mir. Und dazu kam noch das Übergewicht +16 Kilo.
2 Tage nachdem ich deinen Erfahrungsbericht gelesen hatte ließ ich mir das Ding entfernen (ich bekam bei meinem Gyn keinen früheren Termin)
und seitdem ging es wieder bergauf mit mir. Die Depressionen ließen sofort nach und auch das Gewicht kann ich wieder kontrollieren. Meine Periode kommt auch wieder im 4Wochen Rhythmus, Libido auch ok!!.
Katja, seit dieser Zeit ist kaum eine Woche vergangen in der ich nicht an Dich gedacht habe. Ich kann Dir gar nicht genug danken für Deine Hilfe. Es gibt sicherlich Frauen die die Mirena gut vertragen - aber es gibt auch viele die es nicht tun. Heute abend war ein Bericht im österr. TV über das Thema Mirena. Wenn bereits im TV darüber berichtet wird, haben sich doch mittlerweile doch sehr viele Leute ihre Gedanken darüber gemacht.
In dem Bericht kam eine Frau Sylvia Groth zu Wort die sich auch sehr gegen die Mirena ausgesprochen hat.
Liebe Katja nochmals vielen Dank und alles alles Gute für Dich

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast