Die Pille,die aus dem Urwald kommt und wie "gesund"

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Mondi
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Die Pille,die aus dem Urwald kommt und wie "gesund"

Beitragvon Mondi » 18.10.2007, 15:15

Die „Pille“, die aus dem Urwald kommt
Die Frau von heute hat’s nicht leicht, ein natürliches Leben zu führen. Solange sie empfängnisbereit ist, soll sie diese Fähigkeit mit künstlichen Hormonen – der „Antibabypille“ – unterdrücken. Danach wiederum Hormone in den Wechseljahren schlucken. Und dazwischen damit leben, daß sie, wenn sie die Pille nimmt, keine natürliche Blutung hat, oder aber unter dem „Prämenstruellen Syndrom“ leidet. Dabei gibt’s seit Jahrtausenden schon ein pflanzliches Mittel, das perfekt verhütet, Hormonschwankungen beseitigt, den Wechseljahren das Leiden nimmt und erst noch der Osteoporose den Garaus macht – völlig ohne negative Nebenwirkungen!

Von Kristina Peter

Der Wunsch nach Familienplanung und sicherer Verhütung existiert schon lange. Naturvölker vieler Länder wußten sich diesen Wunsch im Einklang mit der Natur zu erfüllen. Pflanzen sind aber – noch – nicht patentierbar. Also blieben sowohl viele tropische heilkräftige Pflanzen als auch das Wissen um ihre Wirkungen den Völkern der Industrienationen vorenthalten. Forscher jedoch untersuchten diese Pflanzen und extrahierten aus ihnen diese und jene Wirkstoffe. So geschah es auch mit der erwähnten Knolle, die sich Mexican Wild Yam oder zu Deutsch „Mexikanische wilde Yamswurzel“ nennt. Man fand in ihr einen hormonähnlichen Stoff, der in der entsprechenden Dosierung in der Lage war, Schwangerschaften zu verhindern. Jetzt konnte man Patente anmelden. Und damit Geld verdienen. Jetzt – Anfang der Sechziger Jahre – wurde die Werbetrommel gerührt und das Volk auf diesen neuen Stoff, auf eine neue Pille aufmerksam gemacht: Die Antibabypille.


Mexican Wild Yam – eine von den Indianern Nord-, Mittel- und Südamerikas oft und regelmäßig verwendete Heil- und Verjüngungspflanze – enthält einen Stoff namens Diosgenin. Dabei handelt es sich um eine Vorstufe des weiblichen Geschlechtshormons Progesteron. 1942 entwickelte der amerikanische Forscher Russell Marker ein chemisches Verfahren, mit dem sich im Labor aus eben diesem Diosgenin das Hormon Progesteron herstellen ließ. Mitte der Siebziger Jahre war es dann soweit: Mexiko verhängte vorübergehend einen Wild-Yam-Exportstopp – wegen zu starker Nachfrage. Daraufhin verwendete man zur Herstellung der Antibabypille vermehrt andere Arten, auch solche, die nicht so gehaltvoll waren. Russell Markers Verfahren ist bei der Herstellung der Antibabypille noch heute in der Anwendung.

Die Indios Amerikas kennen seit Jahrhunderten eine natürliche Verhütungsmethode ohne Nebenwirkungen.


Also ist der Ausgangsstoff vieler Antibabypillen noch immer jene Pflanze, die seit Jahrhunderten, wenn nicht seit Jahrtausenden von verschiedenen Ureinwohnern des nord- und südamerikanischen Kontinentes unter anderem zu genau demselben Zweck verwendet wurde wie in unseren Breiten die „Pille“.
Was aber ist der Unterschied? Während die Frauen jener Naturvölker mit der Einnahme von Mexican Wild Yam – also der ganzen Pflanze – nicht nur sicher verhüten, sondern nebenbei regelrecht aufblühen, ihren Körper und sein Hormongleichgewicht harmonisieren sowie sichtbar jünger werden, nimmt die Liste der Nebenwirkungen und Beschwerden, unter denen die Frauen der Industrienationen durch die Einnahme der im Labor kreierten Antibabypille zu leiden haben, kein Ende.

Schädliche Antibabypille
Die in den meisten Antibabypillen enthaltenen Hormone (Östrogene und Gestagene) täuschen dem weiblichen Körper sozusagen eine Schwangerschaft vor. Wie bei einer Schwangerschaft unterdrücken sie die Eireifung und verschließen gleichzeitig die Gebärmutter gegenüber Spermien.
Zu den als harmlos geltenden Begleiterscheinungen dieser künstlichen Manipulationen gehören Kopfschmerzen, Depressionen, Zwischenblutungen, Ausfluß, Candidose (= Pilzbefall), Gewichtszunahme durch Wassereinlagerungen oder durch den appetitsteigernden Effekt der Gestagene, Übelkeit, Spannung in den Brüsten, Ausbleiben der Regel und schließlich Verminderung bis Verschwinden der Libido. Als eher seltene, dafür aber umso schwerwiegendere Nebenwirkungen (bei deren Erscheinen empfohlen wird, sofort den Arzt aufzusuchen) gelten schwere Migräneanfälle, plötzlich auftretende Sehstörungen (Anzeichen für einen Thromboseprozeß), Thrombosen, Lungenarterienembolien, Gelbsucht und ganz plötzlicher hoher Blutdruck. Aber auch permanenter Bluthochdruck kommt bei Pillenbenutzerinnen doppelt so häufig vor wie bei Frauen, die die Pille nicht benutzen.
Knoten in der Brust sind bei Pillennehmerinnen keine Seltenheit. Studien zufolge erhöhe die Antibabypille sowohl das Risiko, an Brustkrebs als auch jenes, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, enorm (2003 fanden Valerie Beral von der Cancer Research UK Epidemiology Unit in Oxford und ihre Kollegen Hinweise, die darauf hindeuten). Letzteres war wohl lange Zeit umstritten, darf aber heute als erwiesen betrachtet werden. Fairerweise sollte nicht unerwähnt bleiben, daß das Risiko der Krebsentstehung beim Ovarialkarzinom (Eierstockkrebs) durch die langjährige Einnahme von oralen Kontrazeptiva hingegen auf die Hälfte verringert werden könne – so heißt es zumindest.
Ganz pauschal und ohne Einschränkungen oder Zweifel stufte die International Agency for Research on Cancer (Internationales Krebsforschungszentrum) der Weltgesundheitsorganisation im Sommer 2005 kombinierte Östrogen-Progesteron-Verhütungsmittel auf Grundlage der bisher veröffentlichten Forschungsergebnisse als krebserregend für den Menschen ein.
Da die Wirkstoffe der Pille auf ihrem Weg an den Wirkort zuerst die Leber passieren, die diese Substanzen teilweise abbaut, ist die Leber erhöhten Belastungen ausge set zt. Zu allem Überfluß müssen oral einzunehmende Hormonpräparate genau aus diesem Grund deutlich höher dosiert werden, was die Leber natürlich noch stärker belastet. Auch die Entwicklung bestimmter Lebertumore soll auf das Konto der Pille gehen. Ferner kann die orale Verhütung mit der Pille zu Gelbsucht und einem Gallenstau innerhalb des Lebergewebes führen. Die Wahrscheinlichkeit einer Gallenblasenoperation sei bei Pillenschluckerinnen zweimal so hoch. Die beiden letzteren Symptome bilden sich angeblich nach dem Ab set zen der Pille ohne Langzeitfolgen zurück, was aber alles andere als bewiesen ist. So gibt es da z. B. das sogenannte chronische Müdigkeits-Syndrom (CFS). Die Ursache – so heißt es – sei in einer zu starken Belastung von Leber und Nervensystem durch Umweltgifte zu suchen. Wer jedoch kann ausschließen, daß nicht auch die Pillenhormone zu jenen toxischen Substanzen gehören, die das CFS als Spätfolge auslösen?
Die Pille steht auch unter Verdacht, Mitauslöserin von Diabetes zu sein. Unter ihrem Einfluß könne Insulin bei Blutzuckeranstieg nicht mehr so wirksam agieren – was einer beginnenden Insulinresistenz gleich kommt. Deshalb sollten Frauen, die bereits Diabetes haben oder dazu neigen, auf gar keinen Fall zur Pille greifen.
Nicht wenige Frauen leiden unter einer sogenannten Post-Pillen-Sterilität, d.h. bei ihnen tritt nach mehrjähriger Pilleneinnahme und anschließendem Ab set zen der Pille keine Schwangerschaft mehr ein. Nach mehrjähriger Pilleneinnahme ist auch das Fehlgeburtenrisiko erhöht.
Von Zyklusstörungen nach Ab set zen der Pille berichten sehr viele Frauen. Bei ihnen bleibt die Regelblutung für eine gewisse Zeit (oft sechs bis zwölf Monate) aus. Bei der Einnahme reiner Gestagenpräparate oder bei der regelmäßigen Applikation der Drei-Monats-Spritze kann es zum dauernden Ausbleiben der Blutung kommen.
Die meisten Pillen führen einen regelmäßigen „Zyklus“ dadurch herbei, daß nach 21 Tagen Pilleneinnahme sieben Tage lang keine Pille genommen wird. Da in der Einnahmepause keine Hormone zugeführt werden, kann der Körper die gebildete Gebärmutterschleimhaut nicht aufrechterhalten, und eine Blutung set zt ein, wobei es sich hierbei um keine echte Menstruation handelt, sondern nur um eine Entzugsblutung.

Vom Sinn der Menstruationsblutung
Was bedeutet das künstlich herbeigeführte Ausbleiben oder Abschwächen der Menstruation für den weiblichen Körper? Ist die Menstruation wirklich „ nichts anderes als das klinische Symptom dafür, daß man nicht schwanger geworden ist?“ Interessanterweise sprach Hippokrates einst die folgenden Worte: „Wenn die Menses nicht abgesondert werden, erkranken die Frauen an ihrem Leibe.“
Die Schulmedizin hält gehemmte oder blockierte Ausscheidungsfunktionen für wenig bedeutungsvoll bei der Entstehung von Krankheiten. Sie ignoriert die Tatsache, daß Ausscheidungsbehinderungen zur „Verschlackung“ des Gewebes führen können und diese Schlacken sowohl die Versorgung als auch die Entgiftung der Körperzellen erschweren und folglich erst zu einer Schwächung, schließlich zur Erkrankung des Organismus führen. Die allmonatliche Blutung stellt für den weiblichen Körper eine unvergleichliche Möglichkeit zur „Rundum-Entgiftung“ dar – ein überragender Vorteil gegenüber der Männerwelt. Manche Experten sind deshalb der Meinung, Männer bekämen Glatzen, weil sie diese monatliche Entgiftungsmöglichkeit nicht besäßen, der Haarboden aber für die Ablagerung von Schlacken, Säuren und Giften offenbar sehr geeignet sei, was die Haarwurzeln zum Rückzug zwinge. Versiegt in den Wechseljahren die Blutung, geht auch Frauen diese automatische Monatsreinigung verloren und ihre Gesundheit nimmt oft rapide ab. Wird jedoch bereits in jungen Jahren mittels synthetischer Hormone eine regelmäßige Blutung unterdrückt oder künstlich abgeschwächt, so kommt das regelrecht einem vorsätzlichen Attentat auf die Gesundheit der auf diese Art verhütenden Frauen gleich. Also ist die Menstruation keinesfalls „ein Relikt der Natur, völlig überflüssig und für die Frau schädlich“, wie es heute die Ansicht vieler Gynäkologie-Professoren ist.
Pillenbenutzerinnen leiden ferner unter Immunstörungen, was sich in einer allgemein höheren Infektanfälligkeit äußert. Harnwegsinfekte, Pilzinfektionen, Angina, Nebenhöhlenentzündung und Bronchitis treten bei ihnen deutlich häufiger auf als bei Frauen, die keine Pille nehmen. Bereits 1984 zog man den Schluß, daß die Geschlechtshormone das Immunsystem regulieren und umgekehrt.
Psychische Störungen, die von „mürrisch und unglücklich sein“ bis zu Wesensveränderungen der Frau reichen, lassen manche Pillenbenutzerinnen letztendlich die Praxen von Nervenärzten aufsuchen. Psychiater jedoch ziehen eher selten die Pille als Ursache psychischer Probleme in Betracht, so daß sie ihren Patientinnen auch nicht das Ab set zen derselben empfehlen, sondern lieber eine zusätzliche Pille in Form von Psychopharmaka verabreichen. Es sind aber nicht allein die künstlichen Hormone der Antibabypille für die psychologischen Veränderungen verantwortlich. Die Ursache für die seelischen Wesensveränderungen der Frau unter der Pille liegt sehr viel tiefer. Die Wegmanipulation ihrer Eigenschaft der „mütterliche Fruchtbarkeit“ greift die Frau in ihrer Seele an und verletzt sie schwer, schreibt Manfred van Treek in seinem empfehlenswerten Buch Das Kontrazeptionssyndrom . 1)

Unter diesen Umständen und mit diesen Informationen dürfte sich für jede kluge Frau eine Verhütung mit der Antibabypille erübrigt haben. Glauben Sie weder den rosaroten Worten pharmagesponserter Gynäkologen noch den immer wieder aufs Neue in den Medien auftauchenden Positivmeldungen zu Hormonpillen. Es ist Ihr Körper, Sie allein sind für ihn verantwortlich und auch Sie allein sind es, die den Schmerz und die Qualen empfinden wird, wenn er sich irgendwann einmal beschweren wird! Lassen Sie nicht zu, daß Ihr Körper für die „pharmakologische Langzeitstudie mit der Überschrift ’Antibabypille’“ mißbraucht wird – auch wenn ständig angeblich verträglichere und „bessere“ Präparate auf den Markt geworfen werden. Diese erscheinen aber nicht, um Frauen und ihrer Gesundheit etwas Gutes zu tun, sondern um neue Marktlücken und damit die Konten der Pharmamultis zu füllen. Es gibt längst eine natürliche, völlig unschädliche, ja sogar sehr wohltuende und segensreiche Lösung – ja, in Wirklichkeit hat es sie schon immer gegeben…

(…)

Der Artikel gibt eine detaillierte Erklärung, wie diese „natürliche Antibabypille“ wirkt, zusammen mit vielen Erfahrungsberichten. Es wird auch ausführlich darauf eingegangen, warum der wilde Yams auch ein hervorragendes Mittel gegen das prämenstruelle Syndrom und für hormonelle Ausgeglichenheit in den Wechseljahren ist, und sich außerdem zur Vorbeugung gewisser Alterskrankheiten eignet. Eine Pflichtlektüre für jede Frau!

Den ganzen Artikel finden Sie in unserer Druckausgabe Nr. 54.

1) Das Kontrazeptions-Syndrom: Gesundheitsschädigung durch die Antibabypille , Manfred van Treek. ISBN 3-930533-02-2

Quelle

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Beitragvon liane » 07.01.2008, 12:38

Hallo Mondi ,
Ich wusste es doch , selbst in diesem Artikel wird beschrieben , daß nach mehrjähriger Pilleneinnahme es erhäuft zu Sterilität und oder zu Fehlgeburten kommen kann , was für eine Scheiße , jetzt musste ich so ein Drama wegen diesem Scheißteil erleben .
Aber sehr gut das du diesen Artikel hier rein gestellt hast .
Ich würde ihn am allerliebsten kopieren und tausendfach an alle Gyns verschicken , an alle Ignoranten !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Liane

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Beitragvon Mondi » 07.01.2008, 14:43

@liane:Da die allermeisten Gyns nur das glauben,was der Pharmavertreter ihnen erzählt und im Medizin-Studium wohl auch nichts anderes erzählt wird,würde wohl so gut wie jeder Gyn das wegwerfen und als unsinnig,verlogen etc. ad acta legen.

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Beitragvon Kirschblüte » 07.01.2008, 18:08

Hallo Mondi

So sehr ich der Bemerkung, dass die Menstruation wichtig sei, beipflichte, so suspekt ist mir die ganze Formulierung der Entgiftung. Welche Entgiftung und von was?

Die Idee geht auf die antike und mittelalterliche Vorstellung vom weiblichen Körper zurück. Nach dieser medizinischen Auffassung ist der weibliche Körper feucht und kalt und braucht als Ausgleich den männlichen Körper, der warm und trocken ist. Feucht und kalt werden dabei als minderwertig betrachtet, die Frau ist Materie, der Mann ist Geist. Materie (=Frau) strebt zum Höheren (=dem Männlichen). Mit anderen Worten, die Frau muss ihren Überfluss an negativen Körperflüssigkeiten loswerden ("entgiften") mit der Menstruation, damit sie einigermassen mit dem Mann mithalten kann.

Die Frau scheint nach der von dir zitierten Quelle entgiften zu müssen, während der Mann das eben nicht braucht (von wegen Glatze - die haben doch die wenigsten Männer!).

Ausserdem finde ich die Bemerkung, dass Frauen nach der Menopause oft krank seinen, schlicht unwahr und angstmacherisch. Oder anders gesagt: von Männern ist keine Rede, die bleiben offenbar gleich gesund oder krank, was wiederum bestätigen würde, dass die eben nicht entgiften müsen, weil nicht vergiftet :roll: :roll: :roll: .

Herr van Treek findet übrigens, dass Frauen Kinder haben sollten, nicht, diese verhüten. Will heissen, wann immer sie kann, so lange sie kann...

Nix für ungut,
Kirschblüte :arrow: :arrow:

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liane
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Beitragvon liane » 07.01.2008, 19:22

Hallo mondi ,
es darf echt nicht wahr sein , daß man so mit Menschenleben spielt .
Ich finde sowas immer noch unfassbar , selbst wenn ich durch meine Mutter von Kind an an allerschrecklichste Ausnutzung gewöhnt bin , ich werde das nie verstehen wie Menschen so ticken und auch nie akzeptieren .
Aber was ich dich schon immer mal fragen wollte , ist , wie du zu diesem Forum kommst und so beachtenswert dabei bleibst , du hast doch nie Hormone genommen ?
Vorab finde ich es wirklich toll das du hier bist .
Gruss liane

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Medusa007
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Beitragvon Medusa007 » 07.01.2008, 21:42

"2005 kombinierte Östrogen-Progesteron-Verhütungsmittel auf Grundlage der bisher veröffentlichten Forschungsergebnisse als krebserregend für den Menschen ein."


.. und hier liegt schon wieder die Krux und die Falschinformation. Sowohl bei der Anti-Baby-Pille, als auch bei den sog. Hormonersatztherapien zur "Behandlung" der Wechseljahresbeschwerden handelt es sich nicht um Progesteron in seiner natürlichen Form, sondern um Progestine... also synthetisch hergestellten Hormonen, die mit dem körperidentischen Progesteron nicht das geringste gemeinsam haben. Leider haben die meisten pharmakologisch gesteuerten Gynäkologen keinen blassen Schimmer von diesem gewaltigen Unterschied.

Es gibt nur eine Art von Progesteron und das ist das natürliche.... alles anderes sind Progestine.... synthetisch hergestellte Hormone, die das natürliche Progesteron nachahmen sollen..... aber die bekannten NW verursachen..... wie leider alle mirenageschädigten Frauen bestätigen können...
52 Jahre und kein bisschen leise; Mirena von 2001 - 2006

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Mondi
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Beitragvon Mondi » 08.01.2008, 12:45

@Kirschblüte:Ich mag den van Treek auch nicht,deswegen führe ich normalerweise seine Schriften gar nicht an(weil er im Prinzip wie du anmerkst gegen jegliche Verhütung ist). Das mit der Entgiftung geistert heute noch bei manchen Heilpraktikern herum,dass das der Grund sei,warum wir Frauen im Durchschnitt länger leben als die Männer-weil wir entgiften können über die Blutung. Näheres hab ich dazu leider nie gefunden.

@liane: Das ist es halt,ich geh mittlerweile sehr ungern zum Arzt,weil ich hinter jedem einen geldgeilen Bock sehe-nur mein Zahnarzt hat bisher dieses Gefühl nicht in mir aufkommen lassen,weil er nie versucht mich zu irgendwas zu überreden,was ich nicht brauche.
Ich bin auf dieses Forum gestoßen,weil mein 2. Gyn mit allen Mitteln versucht hat mir eine Mirena in den Bauch zu labern,nachdem meine Kupferspirale raus ging-meine Tante hat sich leider auch belabern lassen von einem anderen Gyn. Bin einfach beim Surfen hierher gekommen,weil ich mich eben umfassend und vor allem gyn-unabhängig informieren wollte,was auch besser so war,sonst hätte ich wohl heute eine Mirena.
Verhütet habe ich zwar nie hormonell,aber durch meine Mutter,meine Oma und meine Tante dachte ich bis ich 16 1/2 war,dass die Pille ein Zuckertablettchen ist,das völlig harmlos ist,darum habe ich von 15-16 1/2 die Diane35 NUR wegen der Haut-also gegen Akne-genommen und die Gyn hat das auch so dargestellt,dass die Pille harmlos ist. Ich denke,wäre ich damals so schlau gewesen die Packungsbeilage zu lesen,hätte sie mit ihren Lügenmärchen ("sooo gesund,die Frauen in Naturvölkern haben doch auch keine Periode"blablabla)mich davon überzeugt,dass die Packungsbeilage harmlos und nicht beachtenswert ist-so wies viele Mädchen da draußen glauben. Ich hab dann ein Buch in die Hände bekommen von einem,der Medizin studiert hat,dann aber nicht mitmachen wollte und das hat mir die Augen geöffnet über Pille und Co.

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Beitragvon Kirschblüte » 08.01.2008, 14:05

Danke, Mondi. Ich habe mir schon gedacht, dass du keine Freundin von van Treek bist.

Und die Sache mit der Entgiftung möchte ich auch nicht einfach verneinen. Mich stört einfach die Art und Weise, wie das Ganze dargestellt wird (sprich: die Frau hat es eben nötig, zu entgiften, der Mann nicht). Obschon eine so genannt alternative Sicht, passt sie leider wunderbar ins Bild, das einige Männer nach wie vor haben von der Frau.

Kirschblüte :arrow:

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Beitragvon Mondi » 08.01.2008, 16:18

Ich sag mal so,dass hormonelle Verhütung im Prinzip dem Körper mehr schadet als nützt,das wird einem auch jeder Quantenphysiker (was die mit Medizin zu tun haben,da müsste ich jetzt lange erklären*G*)bestätigen können,aber,dass jegliche Verhütung,außer vll NFP schlecht ist...und nichtmal NFP,weil da muss man ja Kondome benutzen und das würde ja dem Mann psychisch schaden und keine Ahnung was..also ne..van Treek hat nen guten Ansatz,aber er ist mir zu sehr den alten Dogmen der katholischen Kirche verhaftet (die sind ja auch gegen jegliche Verhütung)

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müdemüde
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Beitragvon müdemüde » 10.01.2008, 21:47

Das Problem ist doch, und das ereilte mich gerade eben in einer tiefen Erkenntnis, daß wir Frauen zu DUMM hingestellt werden um zu verhüten, also um zu verhindern, daß wir ein Kind bekommen. Daß man es uns nicht ZUTRAUT soviel über uns zu wissen , daß wir sagen, ey Mann heute gehts, oder Schatzi heut aber nur Spielchen und nix ernstes, oder aber auch, nee Du, heute mag ich nicht, sorry.

Und das macht mich dermaßen WÜTEND :evil: :evil: :evil: !!!!!

Ich glaube jeder Pillen und Spiralen gebeutelte Ehemann, Freund whatever, würde sein letztes Hemd dafür geben, würde seine Faru zu ihm SPRECHEN was geht und was nicht, und dafür aber SPASS haben, wenn was geht und ein verdammtes LÄCHELN im Gesicht haben, wenn sie ihn ansieht.

AHRRRGGG ich bin so wütend, wer schreibt mit mir ein Buch????

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