(M)ein kleines Wunder...

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sissy
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(M)ein kleines Wunder...

Beitragvon sissy » 11.02.2008, 12:26

...und wenn ich schon am Schreiben bin, möchte ich allen Mitleidensgenossinnen auch kurz über meine positiven Erfahrungen mit Vitamin B6 berichten. Hier erstmal eine Vitamin-B6-Zusammenfassung:


[b]Vitamin B6 (Pyridoxin)

Pyridoxin ist neben Vitamin B12 eines der wichtigsten Vitamine überhaupt, besonders für die Frau.


Die Aufgaben des Pyridoxins:

Vitamin B6 ist an fast jeder wichtigen biochemischen Körperfunktion beteiligt.
Verdauung der Kohlenhydrate und Fette
Verarbeitung von Eiweiss
Es vertreibt den Trübsal
Es hilft zur Vorbeugung von Gallensteinen und Nierensteinen
Es hilft bei Akne

Pyridoxin im weiblichen Hormonhaushalt:

Millionen Frauen nehmen die oralen Kontrazeptiva (Pille) und viele Frauen fühlen sich deprimiert. Laut einer Studie sind es etwa 7%. Die Pillen-Einnahme führt zu einem relativen Vitamin B6-Mangel.
Ein Hormon der Pille, das Östrogen, erhöht den Stoffwechsel von Tryptophan. Für den Tryptophan-Stoffwechsel benötigen wir Vitamin B6, d.h. je mehr Tryptophan abgebaut wird, um so mehr Vitamin B6 wird verbraucht. Es kann zu einem derart starken Mangel kommen, daß manchmal das empfindliche Gleichgewicht des chemischen Kräftespiels im Gehirn gestört wird und die Benutzerin des Verhütungsmittels in tiefe Depressionen fällt.
Schwangere Frauen haben ebenfalls einen erhöhten Bedarf an Pyridoxin. Es werden bis zu 50 mg/Tag empfohlen.
Präparate die Vitamin B6 enthalten, lassen Ödeme verschwinden.
Übelkeit und Erbrechen in der Frühschwangerschaft lassen sich häufig auf Vitamin B6 Mangel zurückführen.
Schmerzhafte Neuropathien in Finger und Händen sprechen sehr häufig auf Vitamin B6 an.
Schwellungen der Hände und Füße bessern sich.
Krämpfe in Händen und Beinen können auf einen Pyridoxin Mangel hindeuten.
Einschlafen der Extremitäten kann ebenfalls auf einen Vitamin B6-Mangel hindeuten.
Pyridoxin hilft zur Vorbeugung und Heilung von Sepsis und eklamptischer Toxikose.
Vitamin B6 löst prämenstruelle Probleme, vor allem Akne und geschwollene Hände und Füße. Aber auch Spannungen Gereiztheit, Schmerzen und Gewichtszunahme während dieser Zyklusphase, bessern sich häufig bei Vitamin B6 Einnahme.
Bei medizinisch nicht erklärbarer Unfruchtbarkeit kann in vielen Fällen Vitamin B6 helfen: In einer Studie wurden 12 von 14 Patientinnen, die zwischen 18 Monaten und 7 Jahren unfruchtbar waren, nach einer Therapie mit Pyridoxin schwanger. Die Teilnehmerinnen waren zwischen 23 und 31 Jahre alt und litten an prämenstruellen Spannungen. Sie bekamen täglich 100-800 mg Vitamin B6, je nachdem bei welcher Dosis die prämenstruellen Probleme nachließen. 11 Patientinnen wurden in den ersten 6 Monaten schwanger. Warum die Frauen schwanger wurden ist nicht sicher, aber der Progesteronspiegel (Gelbkörperhormon) stieg bei den meisten Frauen erheblich an. (Progesteron bereitet die Innenseite der Gebärmutter für die Aufnahme und Einlagerung des befruchteten Eies vor).
Vitamin B6 brauchen nicht nur Frauen, es hilft auch bei folgenden Problemen:
Pyridoxin beugt der Gallensteinbildung vor. Wenn die Gallenblase mit mehr Cholesterin übersättigt ist, als sie verkraften kann, bilden sich Gallensteine.
In einer Studie wurden 22 Patienten mit 1 Essl. Maisöl und 50 mg Vitamin B6 behandelt. Alle Patienten konnten dadurch ihren Cholesterinspiegel besser unter Kontrolle halten.
Die Bildung von Nierensteinen wird eingeschränkt. Etwa 70% aller Nierensteine entstehen durch Calciumoxalat-Ablagerungen. Die Calciumoxalat Steine können Schmerzen, Fieber, Harnverhaltung, Entzündungen und Blut im Urin verursachen. Mit hohen Vitamin B6-Dosen kann sich das Harnoxalat normalisieren.
Vitamin B6 hilft bei schmerzenden und steifen Gliedern: z.B. Handwurzelkanalsyndrom, bei dem es durch Druck der Handgelenkbänder auf den mittleren Handnerv zu Symptomen wie Schmerzen, Steifheit vor allem morgens, Schwellungen an den Fingern und Händen, Muskelkrämpfen und kurzzeitigen Lähmungserscheinungen kommen kann.
In einer Studie entschieden sich die Ärzte zu einer sehr hohen Pyridoxin Dosis (300 mg täglich), da bei allen Patienten ein Vitamin B6-Mangel festgestellt wurde. Die Ergebnisse waren erstaunlich. Muskelkrämpfe legten sich, geschwollene Füße und Fußgelenke normalisierten sich, Schmerzen und Steifheit im Knie wurden erheblich gelindert, so daß die Beweglichkeit wieder weitgehend hergestellt war.
Kontaktlinsen können beschwerdefreier getragen werden:
Die Vitaminbehandlung verstärkte den Tränenfluß; allerdings erst in sehr hohen Dosen.
Autistische Kinder reagierten ganz stark auf Vitamin B6, das mit Magnesium kombiniert wurde. Die Dosis von mehreren Hundert mg muß dauerhaft zugeführt werden, da sich das Verhalten nach dem Absetzen wieder merklich verschlechterte.

In einer Laboruntersuchung über den Vitamin B6-Gehalt hunderter industriell verarbeiteter Lebensmittel, stellte man im Jahre 1971 fest:
Aufgrund der Konservierung von Nahrungsmitteln ergaben sich Verluste von 57% bis 77%. Bei tiefgefrorenem Gemüse von 37% bis 56%. Bei weißem ausgemahlenem Mehl etwa 80%. Schnellkochreis verliert etwa 93% Pyridoxin. [/b]
Nach diesen und anderen erfolgversprechenden Berichten hatte ich mir im Dezember eine Packung Vitamin B6 aus den USA bestellt und mit einer Gabe von 100mg täglich angefangen. Diese habe ich unterdessen auf 50mg reduziert. Nach meinen Mirenabeschwerden hatte ich ja von Mönchspfeffer bis Fernheilung schon ziemlich alles probert und ging dieses Experiment darum entsprechend nüchtern an. Ich wurde positiv überrascht!! Meine Beschwerden, die alle auf einen Progesteronmangel hindeuteten sind verschwunden - - einfach weg!! Keine Ödeme, keine geschwollenen, schmerzenden Brüste, kein schmerzhafter Eisprung, Verdauung okay, Haut auch - - einfach alles paletti :-))

Möchte diejenigen unter Euch, die noch nach einem Beschwerdekiller, ermuntern, auch einmal ein oder zwei Monate ein höherdosiertes B6 zu versuchen. Schaden tut's bestimmt nicht - - und mir hat's ganz enorm geholfen!!

Liebe Grüsse an Euch alle,

Esther

P.S. an alle, die auch an einem sehr umfangreichen englischen Artikel über die Wunderwirkungen des Vitamin B6 im Zusammenhang mit Östrogendominanz interessiert sind, hier noch einer von vielen entsprechender Links, die Ihr im Web findet:

http://www.thefamilyhomestead.com/hormoneimbalance.html
Jg. 1970, eine Tochter; 3 Jahre Mirena, nach vielen NW seit Ende Nov. 05 ohne und nach Progestogel, Ingwertee, Venofer-Eiseninfusionen und ganz besonders VITAMIN B6 endlich wieder hormonspiralen-beschwerdefrei glücklich!

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Beitragvon V. » 11.02.2008, 14:31

Dem Lob auf das auch als Zyklusvitamin bezeichnete B6-Vitamin kann ich mich anschliessen; ich nehme es seit längerer Zeit in Form des Präparats "Bonasanit" ein und habe deutlich spürbare Erfolge, was PMS angeht. Ohne "Bonasanit" waren die Beschwerden bei mir zum Teil entsetzlich; da mit Hilfe des Präparats der Prolaktinspiegel gesenkt werden kann, verschwinden bei Einnahme auch die typischen PMS-Beschwerden.

Wichtig zu wissen ist allerdings, dass Vitamin B6 NICHT kontinuierlich über einen längeren Zeitraum eingenommen werden sollte, da es (auch) schwere Nebenwirkungen haben kann. Daher wird dringend empfohlen, z.B. "Bonasanit" nur in der zweiten Zyklushälfte zu nehmen.

Viele Grüsse,
V.

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Beitragvon sissy » 12.02.2008, 08:12

Hallo V.

Danke für den Bonasanit-Tipp! Ich wusste gar nicht, dass sowas in Deutschland auch erhältlich ist - - werd' ich mir gleich beim nächsten Shoppingtrip näher ansehen! Habe gesehen, dass Bonasanit 100mg B6 enthält. Ich komme wie gesagt schon mit 50mg beschwerdefrei aus. Ich habe mich durch etliche Fachpublikationen gewühlt und es scheint, dass Gaben von weniger als 200mg pro Tag risikolos sind. Erst wenn Du in den Grammbereich gerätst, können sich bei längerer Einnahme neurologische Beschwerden bemerkbar machen.

Einen ganz tollen und sehr ausführlichen Bericht (leider nur in Englisch) über B6 findest Du hier:

http://www.healthy.net/scr/Article.asp?Id=2128

Liebe Grüsse,

Esther
Jg. 1970, eine Tochter; 3 Jahre Mirena, nach vielen NW seit Ende Nov. 05 ohne und nach Progestogel, Ingwertee, Venofer-Eiseninfusionen und ganz besonders VITAMIN B6 endlich wieder hormonspiralen-beschwerdefrei glücklich!

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Ist das eine Lösung

Beitragvon maria14 » 18.03.2008, 17:46

verstehe ich Dich richtig, DU hast nach wie vor die Spirale aber hast dank des B6 unsw. die Nebenwirkungen in den Griff bekommen?

Ich würde auf die Spirale nur ungern verzichten, kann aber mit den Nebenwirkungen auch nicht mehr leben.

Ich schlucke seit einiger Zeit Doppelherz Omega3 mit vielen B-Vitaminen, habe den Eindruck das es isch auf die Depression positiv auswirkt, dem Lustkiller ist aber noch keine Veränderung anzumerken.

Für Informationen und Erfahrungen wäre ich sehr dankbar.

Liebe Grüße
maria

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Beitragvon Mondi » 18.03.2008, 17:53

Den Libidoverlust kriegt man auch ohne Absetzen nicht in den Griff..der Libidoverlust kommt nämlich dadurch zustande,dass sämtliche künstliche Hormone den sog. SHBG (Sexualhormon bindendes Globulin)-Spiegel im Blut erhöhen und das sorgt dann eben für Unlust.
Das heißt,man hat folgende Möglichkeiten-warten,bis die Pharmaindustrie auch dagegen ein Pillchen hat (sie sind grad am Entwickeln),
-mit dem Libidoverlust leben,bedeutet ja ne sehr sichere Verhütung,
-ziehen lassen,natürlich verhüten und den Sex wieder genießen.

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Beitragvon Mondi » 18.03.2008, 17:55

achja,@maria,um mal sissys "Unterschrift zu zitieren":
Jg. 1970, eine Tochter; 3 Jahre Mirena, nach vielen NW seit Ende Nov. 05 ohne und nach Progestogel, Ingwertee, Venofer-Eiseninfusionen und ganz besonders VITAMIN B6 endlich wieder hormonspiralen-beschwerdefrei glücklich!
Ich glaub,das heißt,dass sie keine Hormonspirale mehr hat...

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Seven_of_Nine
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Beitragvon Seven_of_Nine » 28.04.2008, 21:07

Hallo Sissy,

ich hab das hier gefunden! Ist das nicht das gleiche?

Neuro-ratiopharm® N Filmtabletten

oder

Hexal
Bevit® forte

oder

Vitamin B6-Hevert Tabletten

oder

Vitamin B6-ratiopharm® Tabletten
31 Jahre alt, 1 Sohn 11 Jahre alt Mirena von 10/97 bis 09/04/08

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Hallo Sissy

Beitragvon beate14 » 23.06.2008, 13:52

ich nehme auch seit diesem Monat Bonosanit momentan kann ich noch keine Besserung feststellen, wie lange hat es bei euch gedauert
bis ihr eine Wirkung gemerkt habt?
Mein FA hat gesagt ich soll sie eine Woche vor Periode nehmen, dann wieder auf hören.

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maria44
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Bonasanit

Beitragvon maria44 » 15.07.2008, 11:48

Hallo zusammen,

ich schwiere seit über einem Jahr Progestogel bzw. ProGest, was mir auch sehr hilft bzgl. PMS. Ich wollte jetzt auch das hochdosierte Vitamin B6 ausprobieren, nur bekam ich nach 3 Tagen (100 mg) abends eine schreckliche Mundtrockenheit - ich erinnere mich, dass ich die vor vielen Jahren schon mal hatte, als ich Antidepressiva nehmen musste.

Ich habe Bonasanit jetzt 2 Tage ausgesetzt. Die Mundtrockenheit ist noch nicht ganz weg. Hat jemand von euch Erfahrungen mit Nebenwirkungen in der Anfangszeit?

Liebe Grüße
Maria
Maria, 47 Jahre, 1 Sohn (19), verheiratet, Mirena seit 03/2004, seit 29.05.06 ohne

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