Progesterone affects every Tissue in Your Body - Übersetzung

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Sahra
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Progesterone affects every Tissue in Your Body - Übersetzung

Beitragvon Sahra » 08.02.2009, 21:05

Hi an alle hier im Forum ;)

Dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum und ich hoffe ihr werdet mich nicht gleich auffressen *lach*
Meine Mutter (Lunabelle) hatte mich anlässlich ihres Geburtstages gebeten, den Text "Progesterone affects every Tissue in Your Body" ins Deutsche zu übersetzen, um ihn den Menschen zugänglich zu machen, die des Englischen nicht (mehr so ganz) mächtig sind.
Ich übernehme keinerlei Verantwortung für etwaige Fehler in der Übersetzung, egal ob rechtschreiblich oder inhaltlich. Diese Übersetzung habe ich nach bestem Wissen und Gewissen angefertigt und ich habe dabei versucht, mich möglichst an das Original zu halten und die Satzstrukturen zu übernehmen. Auch habe ich diese Übersetzung selbst angefertigt und nicht aus einer Internetquelle übernommen. Den übersetzten Text habe ich von der folgenden Internetadresse übernommen:

Der Originaltitel: Progesterone affects every Tissue in Your Body (Engl. Bericht leider nicht mehr verfügbar)

Hier kommt meine Übersetzung. Ich hoffe, dass sie euch hilfreich sein kann.

Progesteron beeinflusst jede Faser in Ihrem Körper



Progesteron ist ein Hormon das jede Faser in Ihrem Körper beeinflusst, einschließlich dem Uterus, Cervix, Vagina, dem endokrinen (hormonellen) System, Gehirnzellen, Fettmetabolismus, Schilddrüsenhormon-Funktion, Wassergleichgewicht, peripheren Markscheidewand-Synthese, Knochenzellen, Energieproduktion und Thermogenese, dem Immunsystem, Überleben und Entwicklung des Embryos, und Wachstum sowie Entwicklung des Fötus. Obwohl es auch als Sexualhormon bezeichnet wird, drückt es keine spezifischen sekundären Geschlechtsmerkmale aus. Progesteron ist lebenswichtig, weil es die Vorstufe für Aldosteron und Cortisol ist, welche lebenswichtig sind. Es ist eine Vorstufe für alle die Steroide, einschließlich Östrogenen und Testosteron.
Die Hauptaufgabe des Progesterons ist es, die Aktivitäten von Östradiol in den weiblichen Organen zu synergetisieren, vor allem in der Schwangerschaft. Es ist unerlässlich für die einwandfreie Gebärmutter- und Brustentwicklung. Es wird primär durch den zyklischen Sprung eines Eifolikels (corpus luteum), und sekundär in der Nebennierenrinde gebildet. Es wird in der Schwangerschaft auch in der Plazenta in großen Mengen gebildet. Während der Gelbkörperphase (zweiter Teil) im Menstruationszyklus ist die Produktion hoch und während der Eireifungsphase (erster Teil) niedrig, ebenfalls niedrig vor der Pubertät und nach der Menopause.
Die Faktoren, die die Ausschüttung von Progesteron stimulieren sind: das luteinisierende Hormon (LH), Prolaktin, Nervenimpulse (psychisch), und Östrogen. Progesterondefizit-Symptome, Symptome eines niedrigen Progesteronspiegels beinhalten: Ängstlichkeit und eine schmerzhafte Reizbarkeit der Brust, heftiges Verlangen nach Kohlehydraten, frühe Fehlgeburten, Unfruchtbarkeit / Nicht-Ovulieren, Schlaflosigkeit, unregelmäßige Perioden, niedriger Körpertemperatur, Krämpfe während der Menstruation, Stimmungsschwankungen, ovariale Zysten, Geschwollenheit/Blähungen, Wasserbindung, Gewichtszunahme – Hüfte/Zentrum. Gründe für einen niedrigen Progesteronspiegel: Die möglichen Gründe für einen niedrigen Progesteronspiegel bei PCOS-Frauen (Polyzystisches Ovarialsyndrom) sind mannigfaltig und komplex.


Hier sind einige Faktoren zu berücksichtigen: Östrogendominanz, Einfluss von östrogenartigen Hormonen in der Umwelt, Leberdysfunktion – geringe Freigabe der Östrogene und Xenobiotika, Insulinresistenz, chronischer Stress, Ernährungsgewohnheiten, die Blutzuckerspitzen verursachen, Ernährungsgewohnheiten, die einen Mangel an lebenswichtigen Nährstoffen aufweisen, Bewegungsmangel, einige Medikationen. Progesteron und PCOS kann auftreten, wenn eine Frau nicht ovuliert, was eine Störung in der normalen, zyklischen Wechselbeziehung zwischen ihren Hormonen, dem Gehirn und den Eierstöcken verursacht. Normalerweise kontrolliert der Hypothalamus, ein Regulationszentrum im Gehirn, den Hormonausstoß der Eierstöcke und stimmt den normalen Menstruationszyklus ab. Wenn die Monatsblutung endet, stößt der Hypothalamus ein gonadotropinauslösendes Hormon (GnRH) aus, welches die Hirnanhangdrüse im Gehirn anregt, das follikelstimulierende Hormon (FSH) sowie luteinisierende Hormon (LH) freizusetzen. Diese Hormone ordnen einer Eizelle an, mit der Östrogenproduktion (hauptsächlich Östradiol) zu beginnen und die Reifung der Eier in ungefähr 120 Follikeln zu stimulieren. Das erste Follikel, das ovuliert, welches das Ei in den Eileiter für eine Reise zu dem Uterus freigibt, wandelt sich schnell zum Corpus Luteum um (Gelbkörper), welcher eine Fabrik für die Produktion von Progesteron ist, und seine Konzentration anhebt, 200-300 mal höher als die des Östradiols. Diese große Progesteronflut setzt gleichzeitig das Endometrium (die Innenwand der Gebärmutter) in die Sekretions- oder Reifephase und schaltet die weitere Ovulation durch beide Eierstöcke ab. Wenn keine Befruchtung stattfindet stoppt der Eileiter die Produktion von sowohl Östrogen, als auch Progesteron. Der plötzliche Abfall der Konzentrationen dieser Hormone verursacht das Abstoßen der blutreichen Gebärmutterschleimhaut und Blutungen (Menstruation). Dann, als Folge der niedrigen Hormonspiegel, gibt es ein Anstieg im GnRH und der Zyklus beginnt wieder von vorne.
Aber was passiert mit diesem Zyklus wenn, aus welchem Grunde auch immer, der Eisprung nicht erfolgreich ist? Wenn zum Beispiel der Follikel aus dem Eierstock herauswandert, aber nicht das Ei “herausspringen” lässt und es freigibt, wird der Follikel zu einer Zyste und die normale Progesteronflut findet nicht statt. Der Mangel an Progesteron wird vom Hypothalamus erkannt, welcher damit fortsetzt es zu versuche, die Eileiter mittels einer Erhöhung der GnRH-Produktion zu stimulieren, welche die hypophysäre Produktion an FSH und LH anhebt. Dies regt den Eierstock an mehr Östrogen und Androgene zu bilden, was mehr Follikel gegenüber dem Eisprung fördert. Wenn diese zusätzlichen Follikel ebenfalls nicht fähig sind ein reifes Ei oder Progesteron zu produzieren, wird der Menstruationszyklus von einer erhöhten Östrogen- und Androgenproduktion ohne Progesteron dominiert. Das ist die zugrundeliegende Anomalie, welche zu PCOS führt.
Behandlung von PCOS mit Progesteron: Einige Mediziner empfehlen eine Ergänzung der normalen physiologischen Progesterondosis, um PCOS zu behandeln. Wenn die Progesteronspiegel jeden Monat während der Lutealphase des Zyklus ansteigen, so wie sie es sollten, wird ein normales Menstruationsschema jeden Monat gewährleistet und es ist weniger wahrscheinlich, dass PCOS auftritt. Natürliches Progesteron ist ein logischer Baustein zur Behandlung eines polyzystischen Ovarialsyndroms, zusammen mit Stressreduktion, körperlicher Betätigung, Ernährungsweise und Supplementation. Progesteron und Stess: Die Einnahme (oder das Applizieren) von Progesteron führt nicht unbedingt zum gewünschten Resultat, wenn dabei nicht auf gesundes Essen und eine gesunde Lebensführung geachtet wird. Regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährungsgewohnheiten und Stressmanagement sind lebensnotwendig für den Erfolg. Wenn Sie unter chronischem physischen oder emotionalen Stress stehen, wird ein Stresshormon namens Cortisol von den Nebennieren produziert. Cortisol und Progesteron konkurrieren um gemeinsame Rezeptoren in Ihren Zellen. Daher beeinträchtigt Cortisol die Progesteronaktivität, was die Effektivität der Progesterontherapie mindert oder zu einem Zustand namens “Östrogendominanz” führen kann. Ein hoher Cortisolspiegel verursacht auch einen Anstieg des Blutzuckerspiegels, was wiederrum eine Überproduktion von Insulin zur Folge haben kann. Hohe Insulinspiegel können zu einer Insulinresistenz führen und zu einer Produktion von Androgenen (männlichen Hormonen) und demnach die PCOS-Symptome verschlimmern. Ablehnung der Haftung: Die Information auf dieser Webseite beabsichtigt nicht irgendeine Erkrankung zu behandeln, zu diagnostizieren, zu kurieren oder vorzubeugen. Das gesamte zur Verfügung gestellte Material auf dem pcos forum durch die 3FC Webseite ist nur zu Lehrzwecken bereitgestellt. Suchen Sie immer den Rat Ihres Mediziners oder anderen qualifizierten Gesundheitsberaters für jegliche Art von Fragen, die Sie bezüglich medizinischer Zustände haben, auf, sowie bevor Sie irgendeine Diät, körperliche Betätigung oder ein anderes Gesundheitsprogramm absolvieren.

Liebe Grüße, Sahra

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Ayshe
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Re: Progesterone affects every Tissue in Your Body - Überset

Beitragvon Ayshe » 05.03.2014, 08:41

Vielen Dank für diese ausführliche Übersetzung ins Deutsche. Wenn ich richtig verstanden habe wird das Progesteron Hormon jeweils nach dem Eisprung produziert. Es wird benötigt um das Östrogen in Schach zu halten. Mir ist aber nicht ganz klar in welchen biologischen Prozessen diese noch mitwirkt. Sehr merkwürdig, dass bei der Menstruation nur selten Progesteron auftritt?

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ladybird
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Re: Progesterone affects every Tissue in Your Body - Übersetzung

Beitragvon ladybird » 27.12.2016, 17:46

Der englische Originalartikel ist hier zu finden
http://www.ovarian-cysts-pcos.com/progesterone.html
www.risiko-hormonspirale.de
Jahrgang 1967, keine Kinder, feste Beziehung, Mirena1: 2000-2006, Mirena2: 2006-Nov.2010

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