Das Kontrazeptionssyndrom - aus naturheilkundlicher Sicht

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Lunabelle
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Das Kontrazeptionssyndrom - aus naturheilkundlicher Sicht

Beitragvon Lunabelle » 15.02.2009, 11:30

"Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher." - Bertolt Brecht
Aegroti salus suprema lex. .- Das Wohl des Patienten ist höchstes Gesetz.

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Mondi
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Beitragvon Mondi » 15.02.2009, 15:01

Das hab ich unten bei meinem "hormonelle Verhütung und verschiedenste Erkrankungen" auch verlinkt *G* Allerdings ist der van Treek sehr radikal,er lehnt auch Kupferspiralen ab..nur NFP bzw. STM ist ok für ihn oder am besten wenig Sex und wenn,dann nur zur Fortpflanzung :roll:
Ihn zitiere ich nie,wenn ich mit Pillenfans diskutiere...weil er recht umstritten ist.

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Lunabelle
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Beitragvon Lunabelle » 15.02.2009, 17:02

...persönlich inerressiert mich in erster Linie, die hormonelle Art zu verhüten und deren NEBENWIRKUNGEN, er könnte in manchen Dingen doch sehr recht haben.

Seine Anschauungen in Sachen "Entgiftung/Monatszyklus könnten stimmen, sind auch nicht durch die Schulmedizin wiederlegt, in dieser Hinsicht sehe ich die monatliche Regelblutung nicht als etwas Schlechtes/Unreines.
Wissenschaftlich nicht fundamentierte Sentimentälitäten, gilt es meines Erachtens zu selektieren.

Doch viele, mit Bezugshinweisen begründete Theorien sind glaubwürdig.

LG Lunabelle
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Beitragvon Marla2 » 16.02.2009, 01:07

Das Pillenfans überhaupt wissen wer das ist wundert mich doch...ich hab immer das Gefühl, das sie es am besten finden, so wenig wie möglich über die Nebenwirkungen zu kennen und sich daher allgemein nicht damit beschäftigen. Aber gut, wer weiss mit welchen Exemplaren du zu tun hast...lass mich raten eine von denen fing mit A an und hörte auch mit A auf...Kann das sein???

Ansonsten glaub ich auch nicht, dass er völlig falsch liegt. Vor allem was die Entgiftungsprozesse angeht, sowie dem Mangel an vitaminen im Körper etc.

lg marla

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Beitragvon Kirschblüte » 16.02.2009, 08:48

Jetz muss ich mich auch noch einklinken ;-) Ich stimme Mondi zu, Herr van Treek ist mir zu konservativ, auch wenn er natürlich Recht hat was die hormonelle Verhütung angeht.

@Lunabelle (meine Argumente sind an van Treek, nicht dich gerichtet!)
Seine Anschauungen in Sachen "Entgiftung/Monatszyklus könnten stimmen, sind auch nicht durch die Schulmedizin wiederlegt, in dieser Hinsicht sehe ich die monatliche Regelblutung nicht als etwas Schlechtes/Unreines.
Und eben gerade das finde ich absolut frauenfeindlich! Wovon denn entgiften??? Ich weigere mich, mich als vergiftet zu sehen. Und was ist mit all den "armen" Frauen, die ihre Menopause haben? Die wären laut van Treek also alle "vergiftet". Männer sind anscheindend weniger vergiftet, denn diese brauchen "nur" zu schwitzen, und schon ist alles OK. Frauen aber müssen bluten...

Die mittelalterliche Säftelehre ist grundsätzlich interessant, aber auch diese ist leider frauenfeindlich. Laut dieser sind Frauen "kalt" und "feucht" und brauchen deshalb den Mann, der "heiss" udn "trocken" ist. Theoretisch braucht so gesehen der Mann auch die Frau, aber praktisch sah es dann doch so aus, dass die Frau, da "Materie" den Mann braucht, da "Geist" und deshalb zu Höherem bestimmt...

Liebe Grüsse,
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Beitragvon Mondi » 16.02.2009, 10:17

@Marla : Wen meinst du mit A und A ? Jein...ich hab viel mit Pillenfans zu tun und am schlimmsten find ich die,die den Hintern voller Nebenwirkungen haben aber immer noch an die hormonelle Verhütung klammern wie an nen Rettungsreifen beim Untergang der Titanic :roll: so als gäbs kein NFP oder Kupferspirale/-kette,Goldlily (wenn man natürlich weder NFP machen will -oder eher keine Gummis,Dia benutzen-UND keine Kupfersache,dann siehts schlecht aus....). Die allermeisten kennen van Treek nicht,aber sie lesen das was er schreibt und sagen,das sei doch alles Quatsch,eben,weil er das so fanatisch und irgendwie unwissenschaftlich rüberbringt.

@Kirschblüte : Ich hab mal wo gelesen,dass Männer darum auch früher sterben,weil sie eben nicht wie wir entgiften können über die Mens.
Dazu gibts jetzt leider keine genauen Untersuchungen,also,ob in der Mens wirklich irgendwas ausm Körper drin ist,z.B. ob man da Psychopharmaka nahweisen könnte bei ner einnehmenden Patientin.

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Beitragvon Kirschblüte » 16.02.2009, 10:26

hab mal wo gelesen,dass Männer darum auch früher sterben,weil sie eben nicht wie wir entgiften können über die Mens.
Die Frage bleibt: wovon genau - zusätzlich - entgiften? Für mich klingt das alles etwas zu giftig, denn ich lese das Ganze so: weil Frauen "vergifteter" sind als Männer brauchen sie zusätzlich eine Blutung...

LG,
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Beitragvon Marla2 » 16.02.2009, 10:53

@kirschblüte
hat er nicht mal geschrieben, dass Männer biologisch bedingt mehr Schweissdrüsen mitbringen und es ihnen dadurch möglich ist die gleiche Menge an Vergiftung (klang für mich nicht so, als wären Frauen vergifteter) auf diese Weise eben zu entgiften, während Frauen, die diese Schweissdrüsen eben nicht mitbringen, dass auch über die Menstruation machen...was ja dann auch der Grund sein soll, warum Frauen in der Meno deutlich extremer Schwitzen und der Schweiss auch anders riecht....Ich hatte auch keine Periode mehr während Mirena und hab Tag und Nacht geschwitzt und der Schweiss hat auch ganz anders gerochen....
aber warum es z b Frauen gibt, die die Menopause kaum merken und andere eben nicht, dass versteh ich nicht daran, denn nach der These müssten ja dann alle Frauen in der Meno Probleme bekommen...warum das nicht so ist wissen wir nicht...aber das heisst nicht, dass es grundsätzlich falsch ist, sondern möglicherweise wurde da ein Aspekt nicht berücksichtigt...von dem wir noch nicht wissen. Sehr schwieriges thema...
:?

lg marla

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Beitragvon Mondi » 16.02.2009, 10:56

Das mitm "vergiftet" meinen die,wie mans beim Fasten sieht-quasi,all die Nahrungsmittelzusätze,Konservierungsstoffe und eben Medikamente würden dann ausgeschieden beim "entgiften" (durch Fasten oder eben wie hier,durch die Periode)

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Beitragvon Kirschblüte » 16.02.2009, 10:59

@Mondi: all diese Stoffe gabs aber noch nicht im Mittelalter ;-) Ich finde schon, dass sich der Körper entgiften muss. Das ist ja z.B. bei Harnausscheidungen ganz klar der Fall, aber ich weiss nicht recht, ob die Menstruation dazu beiträgt.


@Marla: du hast recht, ein schwieriges Thema. Und es mag sein, dass Männer mehr Schweissdrüsen haben und so entgiften. Bleibt aber die Frage, was die Frauen in der Menopause tun, denn deren Schweissdrüsen werden ja nicht mehr. Um gänzlich entgiften zu können, müssten sie dann logischerweise mehr schwitzen als Männer. Das mag für die Wechseljahre zutreffen (Hitzewallungen), aber was ist, wenn die mal vorbei sind? :roll: :roll:

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