Literaturtipps: 1. Die Wahrheit über weibliche Depression 2.Unglück auf Rezept

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dieBeate
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Literaturtipps: 1. Die Wahrheit über weibliche Depression 2.Unglück auf Rezept

Beitragvon dieBeate » 25.09.2017, 09:34

Hallo, liebe Frauen,

da ich mich wegen meiner - zum großen Teil - mirenainduzierten Depression auch mit Psychopharmaka-Behandlung - sinnvoll oder nicht? - usw. auseinandersetze, lese ich gerade folgende Werke:

1. Kelly Brogan: Die Wahrheit über weibliche Depression
und
2. Peter und Sabine Ansari: Unglück auf Rezept. Die Antidepressiva-Lüge und ihre Folgen.

Die US-amerikanische Psychiaterin Kelly Brogan schreibt in Sachen Auslöser für Depressionen:
"Übeltäter Nummer 1: Die Antibabypille.
Wenn Patientinnen zu mir kommen und über eine Verringerung der Libido, Stimmungstiefs oder Apathie, Gewichtszunahme, Haarausfall und Denk- und Konzentrationsstörungen klagen, lautet eine meiner ersten Fragen: "Nehmen Sie die Pille?" Wenn erhöhte Reizbarkeit vor der Menstruation, Schlafstörungen, die Neigung, in Tränen auszubrechen, Völlegefühl und Druckempfindlichkeit der Brust als Einleitung für die Bitte erwähnt werden, orale Verhütungsmittel und vielleicht ein Antidepressivum zu verschreiben - das landesweite Allheilmittel von Psychiatern und Gynäkologen, das scheinbar immer passt -, lautet meine Antwort: "es gibt eine bessere Option"."

Brogans Werk ist ziemlich wissenschaftlich, sie spricht sich gegen die Langzeitanwendung von Antidepressiva aus und setzt auf Meditation, natürliche Mittel (Rosenwurz, Vit. B12 u.a.). Und sie erklärt, dass die Serotonin-Mangel-Hypothese als Auslöser für Depressionen lange wissenschaftlich widerlegt ist.

Dasselbe belegen Peter und Sabine Ansari. "Unglück auf Rezept" hat zumindest mich überzeugt, dass Antidepressiva mehr schaden als nützen. Mir selbst hat Sertralin (SSRI-Hemmer) sowieso nach kurzer Zeit nicht mehr geholfen. Erst mit Progesteron (Famenita, auf Gyn-Rezept, ist bioidentisches Progesteron) wurde alles sehr viel besser.

Wer Antidepressiva zur Behandlung einer Depression empfiehlt, kann auch Aspirin empfehlen, falls frau sich einen Nagel eingetreten hat. Das schreiben zumindest Peter und Sabine Ansari, und ich halte das für einen guten Vergleich. Die Antidepressiva wurden um 1980 entwickelt. Die moderne Hirnforschung hat seitdem viele neue Erkenntnisse gebracht, trotzdem hält sich die Serotonin-Mangel-Hypothese hartnäckig. Mich wundert das nicht.

Liebe Grüße, eine gute Zeit für alle hier im Forum

Beate

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Mia69
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Re: Literaturtipps: 1. Die Wahrheit über weibliche Depression 2.Unglück auf Rezept

Beitragvon Mia69 » 25.09.2017, 20:58

Hallo Beate. Es ist schön das du weiterhin so bemüht bist und deine Erkenntnisse teilst. Ja du hast Recht. Eine Nebenwirkung von Antidepressiva sind ja Depressionen weil alle Medikamente Mikronöhrstoffe rauben und man dann wieder in die gleiche Falle tappt. Gute Besserung an alle. LG Mia
48 Jahre, keine Kinder, Mirena 5/2009-7/2016

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dieBeate
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Re: Literaturtipps: 1. Die Wahrheit über weibliche Depression 2.Unglück auf Rezept

Beitragvon dieBeate » 26.09.2017, 08:34

Hallo, Mia,

Hintergrund meines Bücherwälzens ist, dass ich mich entscheiden musste: anderes SSRI-Antidepressivum ausprobieren: ja oder nein? Mein Fazit: Für mich selbst kommt das nicht mehr in Frage. LG Beate

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