Sterilisation Frau - Fragen Fragen Fragen

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Val
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Sterilisation Frau - Fragen Fragen Fragen

Beitragvon Val » 16.07.2009, 10:09

Hallo ihr lieben,

ich hab schon ne Menge zusammengetragen aus dem Web bzgl. Erfahrungen, Methoden usw. weil ich grade stark drüber
nachdenke das machen zu lassen. Habe aber auch noch Angst vor dem Eingriff. Ich bin 38 und kinderlos in fester Beziehung.
Kinder waren nie Thema und das soll auch so bleiben.

Ich hoffe dass ihr mir weiterhelfen könnt:

1. Wird eigentlich vor der Sterilisation geprüft ob ich überhaupt noch fruchtbar bin oder müsste ich das selber anregen
unabhängig vom Steri-Wunsch? (Hintergrund: war lange Magersüchtig, keine Periode etc. - heute nur Blutungen durch
unterstützende Hormone wg. Osteoporose bzw. mittlerweile evtl. auch wieder richtigen Eisprung - weiß ich nicht)
Ich denke mal man kann Fruchtbarkeit evtl. auch garnicht so einfach feststellen bzw. ausschließen oder ?

2. Mein erster Weg führt mich dann zu meiner Gyn. Die ist SEHR sehr "natürlich" eingestellt. Ich kann mir nicht vorstellen
dass Sie mich hier bestärken wird. Sicher wird sie mir den Eingriff ausreden. Gehe ich dann zur nächsten Gyn solange bis
eine "mitmacht"? Wie schwierig kann das werden? Wie war's bei euch?

3. Dann bekomm ich ne ÜW ins Krankenhaus oder zu nem Arzt der Belegbetten hat. Mit dem mach ich dann Termin zur
"Abstimmung". Anschließend dann nen OP-Termin. Wie lange hat es bei euch gedauert vom ersten FA-Termin bis zur OP?

Danke schon mal. Habe hier im Forum schon einiges gelesen und es tut mir leid wenn ich Antworten auf div. o.g. Fragen überlesen habe.

bye
Val
Bj. 1971, keine Kinder, Mirena 1999 - 2003, Goldlily seit 20.8.2009

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Val
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Re: Sterilisation Frau - Fragen Fragen Fragen

Beitragvon Val » 17.07.2009, 11:48

Hallo,

noch ein Nachtrag:
Mich würde noch interessieren ob ihr offen über eure Sterilisationgeredet habt bzw. vorab über eure Pläne
und wie die Reaktionen waren.

Ich hab momentan das Gefühl mit niemanden sprechen zu können. Aber vielleicht bilde ich mir da nur was ein.
Ich fürchte mich vor entsetzten Gesichtern, Unverständnis und so weiter. Nicht das es meine Entscheidung
beeinflusst - das hängt für mich von der OP bzw. der Beratung beim Arzt ab. Aber ich würd mich einfach gern
austauschen und weiß nicht mit wem :?

LG
Val
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Mondi
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Re: Sterilisation Frau - Fragen Fragen Fragen

Beitragvon Mondi » 17.07.2009, 12:17

Ich wurde mit 20 und kinderlos sterilisiert...

zu 1. bei mir hat niemand getestet,ob ich noch fruchtbar bin...das würden sie nur durch einen Ultraschall mit Kontrastmittel machen (um zu sehen,ob die Eileiter durchgängig sind),ansonsten vll einen Hormoncheck,aber all das sagt nicht 100%ig aus,ob du potentiell schwanger werden kannst oder nicht..weil auch wenn du fruchtbar bist,heißt das lange nicht,dass du schwanger wirst,weil da viele Faktoren mit reinspielen (z.B. die Beschaffenheit der Gebärmutterschleimhaut,in der sich das Ei ja einnisten muss).

2. ist deine Gyn so "natürlich" eingestellt,dass sie dir von Pille und Co abgeraten hat ? Die meisten labern einem nämlich dennoch Hormone auf,aber behandeln die Zipperlein,die man dann dank Pille und Co hat "ganz natürlich".
Ich hab über I-net zwei Gyns gesucht,die operieren bzw. sterilisieren,hab die angemailt ob sies machen würden,wenn ich kinderlos bin und 20, die haben ja gesagt,also bin ich hingegangen,war kein Problem. Ich hatte eh immer Probleme mit Gyns,weil sie mir trotz erblicher Neigung zu Depressionen und Thrombosen ständig hormonelle Verhütugn aufquatschen wollten,daher wäre ich bei den Gyns,bei denen ich vor der OP war,sowieso nicht geblieben. Schließlich und endlich ist die Steri DEINE Enstcheidung,die aber wohl geetroffen sein muss! Es ist immerhin eine Operation und schwer+teuer wieder rückgängig zu machen!

3. kommt auf den Gyn an...der 1. Gyn wollte,dass ich mir nachm Gespräch (er wollte mir da die tolle Hormonspirale aufquatschen :twisted: ) 6 Wochen Gedanken mache,ob ich die OP wirklich will...der 2. Gyn (bei dem ichs auch hab machen lassen,der in derselben ambulanten Klinik operierte wie der erste,aber für 300€ weniger!)laberte erst,dass ers ja nicht gern macht und blabla,aber hat mir dann nen Termin zwei Wochen nach dem Beratungsgespräch angeboten-das nur,weil früher nichts frei war ;-)

Andre Frage noch : wieso lässt sich nicht dein Partner sterilisieren ? Ist billiger,sicherer und mit weniger potentiellen Risiken und Nebenwirkungen verbunden
Interessantes zu Nebenwirkungen und Folgeerkrankungen dank Pille und Co : http://www.hormonspirale-forum.de/viewt ... =23&t=4147
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Val
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Re: Sterilisation Frau - Fragen Fragen Fragen

Beitragvon Val » 17.07.2009, 15:27

Hallo Mondi,

und vielen Dank für deine Antwort.
Ja, meine Gyn ist auch von Pille Mirena und Co. nicht angetan ... vermutl. gibts da aber mehr Kohle für :-)
ich hab ihr mal gesagt (damals war ich wohl 36-37 J.) dass ich keine Kinder will da war sie total komisch und
meinte das solle ich so pauschal nicht behaupten etc. - ansonsten ist sie aber SUPER und sehr fürsorglich,
vielleicht fast schon zu lieb :-) aber für Steri glaub ich einfach nicht die richtige - nur so ein Gefühl von mir.

Dass du dich mit 20 Jahren schon sterilisieren lassen konntest wunder mich aber mal echt! Ich hab ja schon immer
auch dran gedacht aber mir wurde öfter gesagt ohne Kinder solle ich mir vor mind. 35 J. keine "Hoffnungen" machen
einen Arzt zu finden der den Eingriff vornehmen würde.

Warum lässt mein Partner sich nicht sterilisieren? Ja, warum es so viele Männer nicht machen. "An-meinem-besten-
Stück-lass-nix-machen"-Ding und es wäre ja für immer und was soll er machen wenn wir uns morgen trennen und
er trifft eine andere die sich ein Kind von ihm wünscht und er würde plötzlich sich auch eins wünschen .... ? bla bla
und was mach ICH wenn ich nen andern kennenlern :-) Same shit - different man ?

Daher werd ich wohl das Opfer bringen. Mir ist es ja auch wichtig - ich bin diejenige von uns beiden die 100% keine
Kinder will. Er will max. 85% keine Kinder *lach*. Ach es tut richtig gut mal drüber zu schreiben - ganz offen. Sonst
glotzt einen jeder blöd an - hab ich das Gefühl - wenn man sich gegen Kinder ausspricht.

Danke nochmal
LG
Val
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Re: Sterilisation Frau - Fragen Fragen Fragen

Beitragvon Mondi » 17.07.2009, 23:52

Was soll ich da erst sagen ? Was glaubst wie mich manche lünchen,wenn ich erwähne,dass ich 20 bin ,sterilisiert UND kinderlos..da werd ich auch behandelt wie ne Kinderfresserin,deswegen wissen es aus meiner Famillie so gut wie alle nicht...
Aber klar erzählen die dir,dass du unter 35 und mit oder ohne Kinder keine Chance auf ne Steri hast...lässt sich ja wie gesagt genügend /mehr verdienen,wenn du schön hormonell verhütest...aber ich hbs halt gepackt,weil ich denen klar gemacht hab,dass ich ihren Hormondreck nicht will und schon liefs eben
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Re: Sterilisation Frau - Fragen Fragen Fragen

Beitragvon Val » 21.07.2009, 10:39

Hi Mondi,

das hast du ja dann echt taff durchgezogen. Respekt.

Ich hab jetzt auch drei Ärzte ausgemacht im Web die den Eingriff durchführen. Evtl. werd ich mir da mal nen
Beratungstermin geben lassen. Wobei ich aktuell auch noch über eine Goldlily nachdenke ... wurd her im Forum
quasi "draufgelüpft" :-)

Danke für die Antworten - hab sonst leider niemand zum reden!

LG
Val
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Re: Sterilisation Frau - Fragen Fragen Fragen

Beitragvon Mondi » 21.07.2009, 18:11

Hey kein Ding,frag was du möchtest...kenn das selber,hatte damals auch niemanden zum Reden,weil mit meiner family-dies bis heute nicht weiß-hätte ich da nie reden können und die wenigsten leute,die mich kennen,wissen es,eben,weil ich noch so jung bin. Also frag,was du möchtest. Die Goldlily wäre sicher auch noch ne Idee,wäre günstiger und ohne OP und eben auch nicht dauerhaft.
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Kerstin76
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Re: Sterilisation Frau - Fragen Fragen Fragen

Beitragvon Kerstin76 » 22.07.2009, 11:14

Steri mit 20 find ich aber auch ganz schön hart.
Ich meine, ich hab mit 20 auch meine FA danach gefragt, weil ichs mir damals nicht vorstellen konnte, mal Kinder zu wollen, sie hat gesagt "vor 35 vollkommen ausgeschlossen" und hat mir die DMS verpasst. Die DMS nehm ich ihr noch übel, aber jetzt, 13 Jahre später könnte ichs mir durchaus vorstellen, noch mal Kinder zu bekommen. Es ist einfach was anderes, wenn der komplette Freundeskreis, so unangepasst der mal war, plötzlich wirft, und man statt so nem typischen "Lone Wolf" einen sehr familienbezogenen Freund hat, und man nicht mehr alles auf die eigene Kindheit bezieht mit der Überzeugung, dass mans selbst nicht besser machen würde. Also, ich bin froh, dass ich die Option noch habe.
Mondi, ich wünsch dir, dass Dus nie bereuen musst, und Val wünsch ich viel Glück bei der OP.
33 Jahre (Bj 76), keine Kinder, Mirena bekommen am 10.9.2007, gezogen am 25.3.2009, Goldlily seit 9.7.2009

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Re: Sterilisation Frau - Fragen Fragen Fragen

Beitragvon Val » 22.07.2009, 15:56

Hi Kerstin,
also für wäre eine endgültige Lösung eigentlich super - nach viel hinunher-Denken bin ich grade tendenziell
eher Richtung Goldlily unterwegs. Am Freitag hab ich Termin bei FA - hab bischen Druck gemacht sonst hätte
ich erst Ende Okt. nen Termin bekommen :-) Mal sehen was sie sagt. Sicher ist aber dass ich mir falls es die
Goldlily werden sollte diese nur mit Kurznarkose einsetzen lassse. Die Mirena hat mir damals einen Zusammen-
bruch beschert trotz Spritze und Tabletten. Jetzt hab ich vor'm Einsetzen natürlich super viel Panik. Daher hab
ich bisher auch nie über ne weitere "Spirale" nachgedacht und bin bei Sterilisation als Lösung angelangt. Allerdings
schrecken mich die Kosten und doch auch die "schwere" des Eingriffs sowie die Woche "Krankenstand". Ist mir
alles zu heftig glaub ich. Ansonsten wäre Steri natürlich ideal.

LG
Val

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Re: Sterilisation Frau - Fragen Fragen Fragen

Beitragvon Mondi » 23.07.2009, 19:58

Sorry Kerstin, ich weiß,du hast es sicher nicht böse gemeint,aber solche Kommentare
Mondi, ich wünsch dir, dass Dus nie bereuen musst
nerven mich tierisch..... Ich habe mich nicht aus Jux und Dollerei sterilisieren lassen (du hast ja selber gsechrieben,die bekamst die 3MS,die kann potentiell unfruchtbar machen UND macht noch die Knochenmineraldichte kaputt), in meiner Familie herrscht eine erbliche Neigung zu Depressionen, meine Mutter hat/hatte Depressionen seit 16 Jahren,ich erleb das,seit ich 7 bin,angefangen hats wohl mit Wochenbettdepris,die nicht erkannt wurden udn Mütter die sowas haben und es wird nicht diagnostiziert,die können ihre Kinder NIE lieben und GENAU SO bin ich aufgewachsen! Ich war für meine Mutter einen Dreck wert und sie hat dann als es so richtig losging mit den Depris als ich 7 war immer alles darauf geschoben..aber auch vorher hat sie sich nie um meine Schwester und mich gekümmert,weil auch sie NIE Kinder haben wollte und dennoch welche bekam um meinen VAter zu halten...Also mache ich es nur besser,indem ich gleich gar keine Kinder bekomme..weil sollte ich Kinder bekommen,wäre es jederzeit möglich,dass ich auch Depressionen bekomme -siehe oben,erbliche Neigung dazu- und DAS ist so oder so die Hölle,wenn mans als Angehöriger mitbekommt...die Leute labern mich dann immer zu mit "es gibt Medikamente"-die haben meiner Mutter in 16 Jahren nicht geholfen,es wird immer schlimmer! Dieser Dreck hat meine Mutter mit ihren 46 Jahren in eine Frau verwandelt,die ständig wegen jedem Müll nachfragen muss,weil Psychopharmaka nachweislich (hat mir -oh wunder,war ich selber überracht,aber das is noch der erste Idealismus-sogar ne Medizinstudentin bestätigt) das Gehirn kaputt machen! Auch sagten die Ärzte,wird sie in spätestens fünf Jahren Leberkrebs bekommen dank der Psychopharmaka,weil sie die Leber eines schweren Alkis hat.
Also bitte,bitte,nimms mir nicht übel...aber ich werd sauer,wenn ich sowas wie mit dem Bereuen lese,weil die Leute KEINE Ahnung haben,warum ich das gemacht habe.....
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