Ende Februar ist es soweit

Alles rund um die Sterilisation.

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belanglos
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Ende Februar ist es soweit

Beitragvon belanglos » 04.02.2014, 13:18

Hallo,

Ende Februar ist es soweit. Dann lasse ich eine Tubenligatur machen. Ich habe nun endlich eine Klinik gefunden, zwar in München, aber das ist es mir wert. Wir bleiben ein paar Tage dort und es wird schon irgendwie.

Ich habe da noch eine Frage an alle Damen, die bereits eine Tubenligatur hinter sich haben:

Wie lange hat es gedauert bis ihr wieder euren Alltag meistern konntet?
Vor der OP selbst habe ich eigentlich wenig Angst, nur vor der Zeit danach. Ich lag nach der Bauchspiegelung vor etwas über einem Jahr 5 Wochen flach und habe Angst, dass es sich wiederholt. Zwar weiß mein Arbeitgeber Bescheid (also von einer Laparoskopie, die Sterilisationssache kommuniziere dann lieber doch nicht, das ist mir zu privat), aber ich habe doch Bammel, dass es wieder einen Monat dauert bis ich wieder fit genug bin, um zu arbeiten.

Ich wäre also über die ein oder andere Antwort wirklich froh.

Liebe Grüße,
belanglos

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Lerche
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Re: Ende Februar ist es soweit

Beitragvon Lerche » 07.02.2014, 15:26

Hallo, ich kenne mich damit leider gar nicht aus, da ich davon noch etwas entfernt bin. Bezahlt denn die Krankenkasse den ganzen Eingriff?
"Die meisten Leute wäre glücklich, wenn sie sich das Leben leisten könnten, das sie sich leisten."
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Re: Ende Februar ist es soweit

Beitragvon belanglos » 10.02.2014, 11:03

Hallo,

die KK zahlt nicht und sie weiß da auch nichts von. Ich gehe in eine Privatklinik, lege 1000€ auf den Tisch und dann habe ich Ruhe. Ich bin die letzten 1,5 Jahre gegen Wände gerannt. Deshalb zahle ich (bzw. eher wir) es jetzt einfach selbst. Deshalb auch die Reise vom Pott nach Bayern dazu.
Meine Chefin habe ich schon vorgewarnt, dass ich wohl 2-3 Wochen in Jogginghose im Büro sitze. Sie nimmt's glücklicherweise gelassen.

Ich muss gestehen, ich freue mich. Ich kann es kaum erwarten. Habe nur etwas Angst vor der langen Autofahrt zurück nach ein paar Tagen. Und ich hoffe, dass wir keine Vollbremsung hinlegen müssen, das wäre sicher großes Aua!

lg

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Lerche
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Re: Ende Februar ist es soweit

Beitragvon Lerche » 11.02.2014, 17:32

Merkwürdig, dass die sich da immer alle so zickig haben. Wenn man sich als erwachsener Mensch für so einen Eingriff entscheidet, solltet einem das doch auch ermöglicht werden... Na ja, ich wünsche dir jedenfalls, dass alles gut läuft und natürlich, dass ihr unterwegs auf keine Schlaglöcher trefft :)
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Re: Ende Februar ist es soweit

Beitragvon belanglos » 28.02.2014, 07:46

Gestern ist OP gewesen. Die Klinik ist sehr zu empfehlen, der Operateur hat gute Arbeit geleistet.
Ich musste zwar drei Stunden warten, weil vor mir ein Notfall operiert worden ist, aber die OP war soweit gut. Außerdem bin ich die ganze Zeit mit Flüssigkeit per Vene versorgt worden - das macht nicht jedes Krankenhaus!
Ich habe schon vorher Thromboseprophylaxe bekomme, auch das Rezept für die Folgespritzen. Schmerzen hatte ich direkt nach der OP vor allem in den Schultern, aber auch im Unterleib. Das hat bei mir aber wenig zu bedeuten, weil ich gegen die gängigen Schmerzmittel resistent bin und deshalb Betäubungsmittel nach der OP bekommen habe.
Gestern wollte ich dann nur noch schlafen - klar, vom Betäubungsmittel und weil ich die Tage vorher kaum geschlafen habe.

Heute geht es mir erstaunlich gut. Ich fühle mich als hätte ich einfach zu extrem Sport gemacht, sprich ich habe muskelkaterähnliche Schmerzen. Gemacht haben sie vier Schnitte. Auch meine Schultern fühlen sich noch an als hätte ich ein paar Zementsäcke geschleppt.

Trotzdem: Fazit bisher - super gelaufen!

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Re: Ende Februar ist es soweit

Beitragvon Mondi » 01.03.2014, 09:13

Hachja..das warn übles gefühl...erinner mich dunkel. Und ich hatte am Bauch einen riesen blauen Fleck.
Interessantes zu Nebenwirkungen und Folgeerkrankungen dank Pille und Co : http://www.hormonspirale-forum.de/viewt ... =23&t=4147
www.risiko-hormonspirale.de

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Re: Ende Februar ist es soweit

Beitragvon belanglos » 03.03.2014, 09:44

Wir sind noch am 28. nach Hause gefahren. Das waren die längsten 6 Stunden meines Lebens. Also, lange Rückfahrten im Auto kann ich nicht empfehlen -.- dank Schulterschmerzen mussten wir im Spessart kurz notlanden, weil ich schlecht Luft bekam..

Ansonsten sind die Schultern jetzt wieder okay. Dafür habe ich - natürlich - noch meine Tage bekommen (glaube ich zumindest, da Schleimhautbrocken im Blut sind) und jetzt extra starke Unterleibschmerzen. Ich nehme gegen Abend Novalgin, 750mg, für die Nacht, das reicht an Schmerzmittel. Was mich wirklich nervt, sind die Thrombosespritzen. Ich habe das Gefühl, dass die mir die Blutung stärker machen. Und so langsam tut mir mein Bauch von der Spritzerei echt weh.
Bewegen ist nicht ganz so prall. Ich gebe mir Mühe, aber nach einer Viertelstunde ruft dann meist die Couch, weil ich Schmerzen kriege. Ist logisch, meine Narben heilen innerlich immer sehr langsam und schlecht. Die Eileiter melden sich regelmäßig und beschweren sich, das fühlt sich aber an, wie ein Eisprung und ist deshalb auszuhalten. Ich denke, das dauert ein paar Tage/ Wochen.
Wenn die Blutung bis Mittwoch nicht weniger ist (ich denke, es sind meine Tage, aber ganz sicher bin ich mir nicht), muss ich wohl zum Arzt. Der wird sich vielleicht freuen, wenn er sieht, dass sich nun ein Münchener Arzt neue Felgen für den Porsche leisten kann, statt er für seinen BMW...

Ich fühle mich seit der OP irgendwie komisch. Meine Eltern haben mir unmissverständlich klar gemacht, dass sie enttäuscht von mir sind, weil ich ihnen jetzt keine Enkel liefern werde. Das macht es für mich gerade echt nicht leichter... Und wenn meine Oma rauskriegt, dass es von ihrer einzigen EnkelIN keine Urenkel gibt... :|

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