Herzförmige Gebärmutter - Kupferspirale unsicher, was nun?

Alles rund um die Verhütungsmittel aus Kupfer.

Dani93

Herzförmige Gebärmutter - Kupferspirale unsicher, was nun?

Beitragvon Dani93 » 14.05.2015, 20:28

Hallo zusammen,

dies ist mein erster Beitrag hier bei euch ;).

Ich habe mich umgeschaut und festgestellt, dass ihr fast alle schlechte Erfahrungen mit der Mirena oder hormonellen Verhütungsmethoden im Allgemeinen gemacht habt.
Das war vor ca. einem Jahr auch mein Gedanke, als ich mich nach drei Jahren Nuva-Ring schließlich für eine Kupferspirale (Neo-Safe T CU 380) entschieden habe. Mein Gedanke war eben auch, dass ich genug von Hormonen hatte und gleichzeitig langfristig und gesund verhüten und meine Ruhe haben wollte. (Ich muss allerdings erwähnen, dass ich mit dem Nuva-Ring niemals solche hier beschriebenen Probleme wie Depressionen oder Gewichtszunahme hatte).

Vor ein paar Wochen dann die Hiobsbotschaft!
Aufgrund eines Umzugs in ne neue Studienstadt habe ich mir einen neuen Frauenarzt gesucht, der (aus anderen Gründen als der Verhütung) einen Innenultraschall gemacht hat. Dabei hat er festgestellt, dass ich eine herzförmige Gebärmutter (Uterus bicornis unicollis) habe.
Weil meine Gebärmutter also zwei Innenräume besitzt, kann man meine Kupferspirale zwangsläufig nur in einem positionieren. Im anderen Innenraum kann sich die Eizelle dann theoretisch trotzdem noch einnisten. Eine Kupferspirale ist bei mir also keinesfalls weiterhin möglich!
Momentan verhüte ich zusätzlich mit Kondom, weil ich verunsichert bin wie es nun weitergehen soll.
Langfristig werde ich an hormonellen Verhütungsmethoden also nicht vorbeikommen.

Meine Frage ist nun, ob wohl die Mirena oder das Stäbchen besser geeignet ist. Mein Frauenarzt sagte mir, dass bei einer herzförmigen Gebärmutter auch eine Mirena nicht wirklich das Gelbe vom Ei sei und eine Schwangerschaft nicht so sicher ausgeschlossen werden könne wie bei einer normal geformten Gebärmutter.

Über das Stäbchen habe ich hier allerdings noch gar nicht viele Beiträge gefunden.
Was meint ihr denn dazu?
Ist das Stäbchen genau das gleiche wie die Mirena, nur an einer anderen Stelle im Körper positioniert; und ich kann dann im Grunde die Berichte über Mirena übertragen?
Oder hat irgendjemand Erfahrungen sowohl mit Mirena, als auch mit Stäbchen gemacht?
Oder hat jemand sonst eine Idee für etwas, das ich momentan in meiner Verwirrung komplett übersehe?
(Ich bin 22 Jahre alt, habe keine Kinder und nicht vor in den nächsten fünf bis zehn Jahren welche zu bekommen :D)

Ich wäre euch sehr dankbar für eure Hilfe!!

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Re: Herzförmige Gebärmutter - Kupferspirale unsicher, was nu

Beitragvon Mondi » 14.05.2015, 21:24

Informier dich doch mal über eine GyneFix.

Das Stäbchen hat ein anderes Wirkhormon als die Mirena - das ist allerdings nicht besser, sondern hat ähnlich starke Nebenwirkungen.
Zudem habe ich von einer Frau gelesen, bei der das Stäbchen nicht mehr lokalisiert werden konnte und bis die Wirkung davon nachgelassen hätte, war sie zu alt zum Kinderkriegen und war daher unfreiwillig sterilisiert.
Interessantes zu Nebenwirkungen und Folgeerkrankungen dank Pille und Co : http://www.hormonspirale-forum.de/viewt ... =23&t=4147
www.risiko-hormonspirale.de

Dani93

Re: Herzförmige Gebärmutter - Kupferspirale unsicher, was nu

Beitragvon Dani93 » 14.05.2015, 23:01

@ Mondi: Vielen lieben Dank für den guten Tipp mit der GyneFix!! Das hört sich großartig an!
Ich habe mich gerade eingelesen und werde nächste Woche einen Termin mit meinem Frauenarzt zum Beratungsgespräch ausmachen. Es steht nämlich schon auf der offiziellen GyneFix-Seite, dass bei einer "von Geburt an verformter oder außergewöhnlich kleiner" Gebärmutter von einer Einlage abzuraten ist.

Bezüglich meines Arzttermins möchte ich aber auch noch für andere Interessierte erwähnen, dass ich gelesen habe, dass aufgrund einer speziellen Verankerungstechnik nicht jeder Arzt eine GyneFix einlegen kann und darf, sondern dass er dafür eine spezielle Weiterbildung benötigt! Das bedeutet, dass eventuell mein Frauenarzt oder auch eure Frauenärzte von der GyneFix abraten könnten, weil sie vielleicht auch selbst nicht gut genug informiert sind (oder gerne viel Geld mit euch verdienen wollen ;)). Auf der offiziellen Website gibt es auch eine deutschlandweite Liste mit Ärzten, die befähigt sind GyneFix einzulegen.

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sarah2
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Re: Herzförmige Gebärmutter - Kupferspirale unsicher, was nun?

Beitragvon sarah2 » 12.04.2018, 08:45

Das mit dem wanderenden Stäbchen war anders, es war dann wirkunglos und die Frau wurde schwanger, der Arzt musste wegen des Kunstfehlers Alimente zahlen.

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