kein arzt findet was...

Schreibe uns hier Deine Erfahrungen mit der Hormonspirale.

Benutzeravatar
jerry
Aktives Mitglied
Beiträge: 20
Registriert: 27.02.2005, 12:25
Wohnort: karlsruhe

kein arzt findet was...

Beitragvon jerry » 04.03.2005, 09:03

hallo, ich bin 34 jahre alt, habe zwei kinder und seit zweieinhalb jahren die mirena. eigentlich dachte ich immer, sehr zufrieden damit zu sein. ich finde es sehr bequem, nicht mehr an verhütung denken zu müssen. meine blutungen sind sehr schwach geworden ohne körperliche beschwerden und regelmässig. dies war voerher mit der pille nicht der fall, da hatte ich ständige sehr starke blutungen und schmerzen. das war auch der grund, mir die mirena legen zu lassen.
so weit, so gut. nun ist es aber so, dass ich seit zweieinhalb jahren sehr starke beschwerden habe, für die kein arzt eine erklärung findet. ich habe immer wiederkehrende schwellungen am ganzen körper, rote flecken, die sich richtig heiss anfühlen und sehr schmwerzhaft sind. meine fusssohlen schwellen manchmal so stark an, das ich kaum noch drauf treten kann. auch meine handflächen und finger schwellen stark an, werden feuerrot und heiss und es fühlt sich an, als ob mir die finger platzen würden. ich kann dann oft nicht mal mehr eine buchseite umblättern. die flecken am körper sehen unterschiedlich aus, manchmal einfach große, feuerrote flecken, manchmal sieht es aus wie ein nesselausschlag und wenn die flecken vergehen bleiben oft so rote ränder, sieht ähnlich aus wie ich es schon auf bildern von einer borreliose gesehen habe.
mit den flecken gehen meist auch starke gelenksschmerzen einher.
ich beschreibe meine beschwerden hier so genau, weil ich hoffe, das irgendjemand eine ahnung hat, was das sein könnte. die ärzte finden jedenfalls nichts. ich habe schon etliche allergietests hinter mir, einige blutbilder, sinnlose antibiotikakuren gemacht... der nächste arzt, zu dem ich gehe, ist ein rheumatologe, mal sehen was der dazu sagt.
ich habe diese beschwerden eigentlich nie mit mirena in verbindung gebracht und tue es eigentlich auch heute nicht, da ich beim lesen auf dieser seite keine berichte über derartige beschwerden gefunden habe.
lt. ärzten muss ich irgendwo im körper einen entzündungsherd haben, der meine beschwerden auslöst, aber finden können sie ihn nicht. die mirena ist es offensichtlich nicht, die sich entzündet hat, lt. fa alles ok, ausser das kein kontrollfaden zu finden ist und er nicht weiss, wie er das ding wieder ziehen soll (AUA)...
nun habe ich zwar niemanden hier gefunden, der ähnliche beschwerden hat wie ich, dafür aber jede menge berichte über depressionen und andere psychische probleme in verbindung mit mirena... hoppla, dachte ich mir, das kommt mir doch sehr bekannt vor *grübel*...
ich habe meine depressionen auch nie mit mirena in verbindung gebracht, da ich immer schon dazu neige, etwas depressiv und melancholisch zu sein. pms kenne ich allerdings erst seit der mirena, vorher hatte ich nur körperliche beschwerden vor und während der regel.
in den letzten eineinhalb jahren hat allerdings schleichend etwas begonnen, das mir heute wirklich angst macht. erst habe ich nur bemerkt, das ich vor meiner periode "grantig" war, ungeduldig, schlecht gelaunt, schnell beleidigt usw. das wurde schleichend immer schlimmer, fange wegen nichts an zu heulen,streite ständig stundenlang mit meinem partner wegen lächerlichen kleinigkeiten rum. ich bin sehr schnell verletzt und werde dann auch verletzend. ich kenne mich so überhaupt nicht, es ist, als würde ich neben mir stehen, mich beobachten und die ganze zeit denken: was macht sie denn da??? aber ich kann nicht aufhören... dies steigert sich innerhalb von ein paar tagen bis zu einem nie gekannten selbsthass, in dem mir gedanken durch den kopf gehen, mich selbst zu verletzen, mich zu schneiden, zu kratzen, zu verbrennen... es ist grauenhaft! wenn dann meine blutungen anfangen ist der spuk vorbei, ich bin wieder ganz normal, zwar sehr traurig und fertig wegen allem, aber wenigstens wieder ich selbst...
ich weiss nicht, ob es was mit mirena zu tun hat. habe aber meinen fa darauf angesprochen. er hat mir den tipp gegeben, mal drei monate lang durchgehend und zusätzlich zu mirena die pille zu nehmen, um meine periode zu unterdrücken. keine periode-kein pms.
ich weiss nicht recht, was ich davon halten soll. hat einer von euch schon mal so einen tipp bekommen? kann es wirklich gesund sein, seinem körper eine so geballte ladung hormone zu verabreichen? lt. meinem fa machen das zwar hunderte von frauen so, weil sie nicht mehr bluten wollen, aber ich weiss nicht recht...
ich möchte mir die mirena nicht ziehen lassen solange ich nicht absolut sicher bin, das sie der auslöser meiner beschwerden ist und sich nichts anderes dagegen machen lässt. wie gesagt geniesse ich es schon sehr, mir über verhütung keine gedanken machen zu müssen und regelmässige perioden ohne ständige zwischenblutungen zu haben. ausserdem weiss ich nicht, wie ich nach mirena verhüten sollte. wir möchten keinesfalls mehr kinder, haben insgesamt vier... trotzdem bin ich mir für eine sterilisation eigentlich noch zu jung, wer weiss wie wir in ein paar jahren denken, ob nicht doch noch mal der wunsch nach einem gemeinsamen kind aufkommt... und alle anderen verhütungsmethoden haben auch irgendeinen haken, zu unsicher, zu unkomfortabel, zu viele nebenwirkungen usw...
so, ist ganz schön lang geworden *g*. aber ich lese hier schon eine ganze weile mit und mir geht so vieles durch den kopf... ich hoffe so sehr, hier einige antwirten und tipps zu bekommen!
liebe grüße von jerry

Benutzeravatar
Joana
Aktives Mitglied
Beiträge: 25
Registriert: 01.12.2004, 11:08

Beitragvon Joana » 04.03.2005, 10:31

Hi Jerry

Ein Tipp zum durchlesen und vergleichen

http://www.m-ww.de/foren/read.html?num= ... read=19513

Depri und Angstattacken hatte ich auch, wie auch Schwitzen, verminderte Lipido od. gleich 0, Rückenschmerzen, Magenprobleme, Schlafstörung, persönlichkeitsveränderung s. Gereiztheit etc. Vieles deutete auf Wechseljahre hin und es kamen noch einige NW dazu. Aber es muß ja bei Dir nicht so sein.
Allerdings kann ich Dir auch hier nicht genau raten, was Du da machen kannst. Wenn Du allerdings lt. Arzt einen Entzündungsherd im Körper hast, habt Ihr es schon mit einer Blutkultur versucht? Darüber lässt sich doch der Erreger bestimmen. Wenn es jedoch Rheuma sein sollte, lässt sich oft (nicht immer) der Wert auch im Blut bestimmen.
Doch ich würde das Argument Mirena nicht außer Acht lassen. Ich habe so angefangen: Was hatte ich vor der Mirena und was nicht. Wie hat sich alles entwickelt. Vielleicht kommst Du auch so zu einem Ergebnis. Vor allem hole Dir immer eine Zweitmeinung der Ärzte ein.
Drücke Dir ganz fest die Daumen
Alles Gute

:arrow:
Joana 1 1/2 Jahre Mirena seit 12/04 ohne, 2 Kinder,

Benutzeravatar
Kirschblüte
Team
Beiträge: 108
Registriert: 18.04.2004, 15:09

Beitragvon Kirschblüte » 05.03.2005, 15:06

Liebe Jerry

Vielleicht hast du deine Beschwerden nicht alle hier gefunden, aber sicher einige davon. Was mich an deiner Stelle nachdenklich machen würde, ist die Tatsache, dass sich deine Beschwerden genau seit dem Einlegen der Mirena melden :!: . Meiner Meinung nach ist das kaum Zufall. Und durchaus möglich, dass auch der Rheumatologe nichts finden wird :roll: .

Wenn kein einziger Arzt irgend etwas findet, dann würde ich keinen Moment zögern, die Mirena zu ziehen um zu sehen, ob es nicht doch an ihr liegt.

Es kann dir hier niemand eine hundertprozentige Garantie geben, dass alle deine Beschwerden mit dem Ziehen (sofort) wieder verschwinden werden. Viele Frauen hier hätten laut Ärzten absolut gesund sein sollen und fühlten sich dennoch elend :? . Mit dem Ziehen ging es langsam, aber sicher aufwärts.

Zur alternativen Verhütung: warum nicht mit Kondomen? Ich fands anfänglich auch mühsam, aber inzwischen habe ich mich dran gewöhnt. Ausserdem ist so der Mann auch mit der Frage der Verhütung aktiv.

Mit liebem Gruss,
Katrin.

Benutzeravatar
jerry
Aktives Mitglied
Beiträge: 20
Registriert: 27.02.2005, 12:25
Wohnort: karlsruhe

pille zusätzlich?

Beitragvon jerry » 05.03.2005, 16:44

liebe joana, liebe kirschblüte,
zunächst mal vielen dank für eure antworten!
@joana
vielen dank für den link. die nebenwirkungen, die dort beschrieben werden, können einem ja wirklich angst einjagen. ich habe auch niemals einen beipackzettel von mirena zu gesicht bekommen. habe mir alles wissen über die mirena selbst aus dem internet angeeignet, da ich von meinem fa über nichts aufgeklärt wurde *grummel*.
von einer blutkultur habe ich noch nie was gehört, habe aber schon bei mehreren ärzten ein blutbild machen lassen, wo angeblich wirklich alles durchgecheckt wurde. allergie ist es demnach angeblich keine, obwohl ich sehr wohl allergiker bin. einmal hiess es, ich hätte chlamydien im blut, bei der nächsten untersuchung konnte man aber nichts mehr davon feststellen. dann hiess es, ich hätte eine unendeckte lungenentzündung nicht ausgeheilt und die hätte sich irgendwo eingekapselt... aber auch darauf wurde bei der nächsten untersuchung kein hinweis gefunden. als nächstes wurde eine amalgamvergiftung vermutet. doch auch darauf nach untersuchung kein hinweis. meine darmflora wurde untersucht und fest gestellt, das ich überhaupt keine "guten" bakterien mehr im darm hatte. also eine vierwöchige kur gemacht, ohne ergebnis auf meine beschwerden. als nächstes wurde im blut fest gestellt, das mein rheumafaktor erhöht ist, deswegen jetzt der nächste gang zum rheumatologen.
@kirschblüte:
natürlich ziehe ich nach wie vor die mirena als auslöser in betracht. ich bin mir ziemlich sicher, das ich diese beschwerden erst seit dem legen der mirena habe, aber kann das nicht auch einfach ein zufall sein? wenn ich mir die mirena jetzt ziehen lasse und mir geht es danach auch nach einer längeren zeit nicht besser beisse ich mich in den h...
die verhütung mit kondomen kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. das würde absolut nicht in unser sexualleben passen :oops: ....
leider habe ich noch keine antwort bekommen, was ihr von dem tipp meines fa haltet, mal drei monate lang zusätzlich zu mirena die pille zu nehmen. habt ihr das schon mal gehört? lt. meinem fa machen das ja angeblich hunderte von frauen, da müsste doch statistisch gesehen hier zumindest eine sein, die das kennt *g*. was würdet ihr davon halten, würdet ihr das in erwägung ziehen?
liebe grüße von jerry

Benutzeravatar
Joana
Aktives Mitglied
Beiträge: 25
Registriert: 01.12.2004, 11:08

Beitragvon Joana » 05.03.2005, 20:15

Liebe Jerry

Bei einer Blutkultur stellt man fest, welcher Bakterienstamm im Körper für Unruhe sorgt.
Eigene Erfahrung - manche Ärzte muss man mit der Nase drauf stoßen.
Wenn man da auch nichts feststellt und der Rheumatologe auch nicht, dann solltest Du wirklich über das Ziehen der HS nachdenken.
Ein Hinweis noch aus eigener Erfahrung: Sei vorsichtig, es gibt Ärzte, die sehr schnell mit Antibiotika sind. Diese sorgen auch für eine schlechte oder keine Darmflora. Bei Verordnung von Antibiotika besorge Dir Vitamin-B-Komplex. Dieses Vitamin sorgt dafür, dass die Schleimhaut Magen wie Darm und Mund nicht so angegriffen wird. Manche Ärzte verschreiben es, viele reden nicht drüber :twisted: .

:arrow:
Joana 1 1/2 Jahre Mirena seit 12/04 ohne, 2 Kinder,

Benutzeravatar
jerry
Aktives Mitglied
Beiträge: 20
Registriert: 27.02.2005, 12:25
Wohnort: karlsruhe

antibiotika

Beitragvon jerry » 06.03.2005, 10:09

hallo joana, danke für die erklärung bezüglich einer blutkultur, werde bei nächster gelegenheit meine hausärztin mal drauf ansprechen!
jetzt kann ich mir auch denken, woher meine schlechte darmflora kommt, habe ja im sommer vom internisten eine zweiwöchige antibiotikakur verschrieben bekommen "auf gut glück" wie er meinte *grummel*. gebracht hats eh überhaupt nix :evil: .
im moment gehts mir wenigstens psychisch gut, habe aber schon wieder angst vor den nächsten "tagen vor den tagen". wenn es diesmal wieder so schlimm ist werde ich das mit der pille wohl doch mal versuchen...
immer wieder denke ich sogar über eine steri nach... aber ich fürchte, mir würde es danach wahrscheinlich noch schlechter gehen, psychisch und vielleicht auch körperlich, ist ja doch ein großer eingriff in den körper!
liebe grüße von jerry

Benutzeravatar
Joana
Aktives Mitglied
Beiträge: 25
Registriert: 01.12.2004, 11:08

Beitragvon Joana » 06.03.2005, 18:03

Hi Jerry

Ich weiß nicht, ob es gut ist neben der Mirena noch mehr Hormone zu nehmen :?: . Informiere Dich im Internet über diese Kombination, der NW wegen. Wegen einer Steri, naja manche kommen gut damit klar. In meinen Augen ist es besser, wenn der Mann sich mal opfert. Für ihn ist es nur ein kleiner Eingriff. Und durch den geregelten Hormonhaushalt vielleicht auch besser zu verkraften. Allerdings ist es auch wichtig, dass er von sich aus auf die Idee kommt. Männer haben machmal so ihre Probleme :wink: damit, doch wir Frauen eben auch. Und für uns ist der Eingriff wesentlich größer.
Ich kann Dir nur davon berichten, dass der versuchte Ausgleich mit Mastodynon bei mir voll nach hinten los gegangen ist. Überlege es Dir genau und recherchiere, wie es Dir möglich ist. Geld wiegt die Gesundheit nicht auf in keiner Hinsicht.
Ich drücke Dir die Daumen für die richtige Entscheidung

:arrow:

Joana
Joana 1 1/2 Jahre Mirena seit 12/04 ohne, 2 Kinder,

Benutzeravatar
jerry
Aktives Mitglied
Beiträge: 20
Registriert: 27.02.2005, 12:25
Wohnort: karlsruhe

pille und steri...

Beitragvon jerry » 06.03.2005, 18:45

liebe joana, ja das ist es eben, was mir so durch den kopf geht...
erstens das mit der pille, ob das gesund sein kann, den körper mit so vielen hormonen "zuzuballern"? hast du das versucht? (weiss nicht, ob mastodynon eine pille ist?) und inwiefern ist das nach hinten los gegangen?
natürlich wiegt geld die gesundheit nicht auf, und inzwischen gehts mir auch gar nicht mehr darum. ich möchte einfach nur eine sehr sichere verhütungsmethode ohne so schreckliche nebenwirkungen, aber das ist wahrscheinlich wunschdenken :x ...
und wegen der steri: ich kenne ehrlich gesagt keine frau, die sterilisiert ist (meine mum ist zwar totaloperiert, kann man aber sicher nicht mit einer steri vergleichen). ich kenne allerdings einige männer, die sich sterilisieren haben lassen, und keiner davon hatte probleme damit. mein exmann hat sich als wir noch verheiratet waren auch ernsthaft überlegt, sich sterilisieren zu lassen, aber da war ich sehr dagegen.
ich würde meinem lg niemals den vorschlag machen oder ihn bitten, sich sterilisieren zu lassen. da bin ich völlig deiner meinung, da müsste er von sich aus auf die idee kommen. und selbst in diesem fall wüsste ich nicht, ob ich begeistert davon wäre... gut, er ist 41, seine älteste tochter wird im sommer 18, seine kleine ist 12... er hat auch gesagt, er kann sich nicht vorstellen, kindermässig noch mal von vorne anzufangen, nachdem seine schon so groß sind. aber mir wäre trotzdem nicht wohl bei dem gedanken, das er nur mir zuliebe so einen großen schritt wagt! und er weiss ja von meinen problemen und hat trotzdem noch nie auch nur eine anspielung gemacht, ob er vielleicht...
wie verhütest du denn nach mirena?
liebe grüße von jerry

Benutzeravatar
Joana
Aktives Mitglied
Beiträge: 25
Registriert: 01.12.2004, 11:08

Beitragvon Joana » 07.03.2005, 16:59

Liebe Jerry

ich muß nach der Mirena die Valette nehmen, da ich Endometriose habe und ohne diese Pille, den Schmerzen mehr ausgeliefert wäre (Dank Mirena).
Mastodynon ist ein homoöpat. Mittel zur Produktion von Östrogenen. Man hat mir inzwischen offeriert, dass man bald mal einen "kleinen" Schnitt machen muß (GM entfernen). Dagegen wehre ich mich. Viele Optionen habe ich nicht, aber auch nicht so wenige. Ich will ausnutzen und probieren, was ich vertrage.
Wäge einfach genau ab, was Du möchtest und mit welchen Möglichkeiten es Du am besten erreichen kannst. Ohne NW (in den sauren Apfel müssen wir wohl beißen) wird es nicht gehen. Mit was kann man leben und mit was nicht. Was beeinträchtigt die Lebensqualität sehr und welchen Kompromiss kann man eingehen.
Es ist eine grundsätzlich schwere Entscheidung. (Manchmal wird sie einem auch abgenommen)
Ich habe mir ein Ziel gesetzt, ich will wieder dahin kommen, wo ich schon war: Ein Leben mit kleinen Schmerzen, die die Lebensqualität nicht so sehr beeinträchtigen. Und ich renne mit dem Kopf so lange gegen die Wand, bis ich durch bin.
Schließlich hatte ich es schon mal 8 Jahre lang :P , nach einer 8 jährigen Odysee durch sämtliche Ärzte und Krankenhäuser und jetzt 1 1/2 Jahre Mirena :twisted: .
Die 8 Jahre hohe Lebensqualität (für mich hoch) habe ich mir heiß erkämpft. Und das mache ich jetzt auch, kämpfen, bis ich es wieder geschafft habe. Daher bin ich nicht unbedingt dafür eine Folge von Medikamenten mit neuen Medikamenten zu beseitigen, sondern dafür gegen die Ursache vorzugehen. Denn eine NW mit anderen Medikamenten zu bekämpfen, heißt diese NW nur zu verschleiern und neue NW hervorzurufen. Ob der Körper das auf die Dauer verträgt??
Versuche für D i c h den richtigen Weg zu finden. Drücke Dir die Daumen dafür. :wink: :lol:

:arrow:
Joana 1 1/2 Jahre Mirena seit 12/04 ohne, 2 Kinder,

Benutzeravatar
jerry
Aktives Mitglied
Beiträge: 20
Registriert: 27.02.2005, 12:25
Wohnort: karlsruhe

nachdenklich...

Beitragvon jerry » 07.03.2005, 18:07

liebe joana, zunächst mal vielen dank für deine ausführliche antwort und deine erklärungen! deine worte haben mich sehr nachdenklich gemacht.
es tut mir sehr leid, das es dir gesundheitlich so schlecht geht. umso bewundernswerter finde ich deine willenskraft und deine entschlossenheit, nur das zu tun, was dir deinem gefühl nach gut tut!
ein paar fragen habe ich aber doch noch: endometriose ist doch so entartete gebärmutterschleimhaut, die irgendwo im bauchraum wuchert, oder? also, wenn die gebärmutter nicht mehr da ist, müsste doch damit eigentlich schluss sein? ich kenne mich da natürlich überhaupt nicht aus, und du wirst sicher einen guten grund dafür haben, das du dich gegen die entfernung deiner gebärmutter wehrst.
jedenfalls sieht es so aus, als müsste ich da wirklich noch mal gründlich drüber nachdenken, eben über so fragen, was will ich, wie kann ich es am besten erreichen, was will ich nicht, welche kompromisse kann ich eingehen... eines ist mir durch deine worte klar geworden, wenn ich jetzt zusätzlich zur mirena die pille nehme, würde ich damit nur die nebenwirkungen kaschieren, nicht aber die ursache beseitigen... sofern die mirena überhaupt die ursache ist, dessen bin ich mir nämlich nach wie vor noch nicht sicher.
ich wünsche dir von herzen alles gute für deine gesundheit!
liebe grüße von jerry

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste