Antriebslosigkeit, Übellaunigkeit, Depressionen, Müdigkeit

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zora
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Antriebslosigkeit, Übellaunigkeit, Depressionen, Müdigkeit

Beitragvon zora » 20.02.2004, 13:42

Hallo,

Ein DANKE an Katja für dieses Forum.
Gerade eben hab ich bei meinem Frauenarzt angerufen und einen Termin zur Entfernung der Mirena ausgemacht.

Weil ich mich mit meinem jetzigen FA nicht mehr auf Diskussionen einlassen möchte, werd ich ihm erzählen, das wir wieder Nachwuchs möchten.
Klingt vielleicht feige, aber ich musste mir vor einem Jahr allerhand anhören. :evil:

Im April des vergangenen Jahres wollte ich die Mirena ziehen lassen.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich die Mirena schon fünf Jahre.
Mein Frauenarzt war ganz aus dem Häuschen, wie ich nur auf so einen Gedanken käme. :evil:

Er sah üüüüüüüüberhaupt keinen Zusammenhang zwischen meiner Übellaunigkeit, meiner Antriebslosigkeit, meiner Müdigkeit und meinen Depressionen.
Genau wie für den Frauenarzt von Katja ist die Mirena für meinen die "eierlegende Wollmilchsau". Das beste vom besten. :?

Ich hab mich tatsächlich nochmal überreden lassen und mir wieder eine einsetzen lassen. *blödbin* :oops: :evil:

Komisch ist, das mir mein Hausarzt (ein Homöopath) und mein Hautarzt inzwischen auch zu einer Entfernung geraten haben.

Wie kann dann ein Frauenarzt mit aller Vehemenz dieses Produkt verteidigen? ???
Ich hab natürlich auch nie einen Beipackzettel zu sehen bekommen.....


Nehmen eure Frauenärzte eure Sorgen ernst?
lieben gruß
zora

Mirabel

Ein Frauenarzt mit Verständniss???

Beitragvon Mirabel » 20.02.2004, 21:54

Liebe Zora,

ich habe seit 1 Woche u. 1 Tag keine Mirena mehr, ich trug sie 3 Jahre und 9 Monate. Ich trug meine Beschwerden, die rasant schlimmer wurden die letzte Zeit, mit mir alleine rum. Als ich Ende Jan. z. Gyn. ging, war ich psychisch platt und wollte nur noch dieses Ding los werden. Ich ließ mich jedoch dazu "überreden", nicht überstürzt zu handeln. Ihm ist kein Fall bekannt, daß Mirena Schuld an meinem Zustand sein könnte, jedoch gibt es nichts, was es nicht gibt........Dann kriegte ich ein Östrogenpflaster verpaßt, das ich ständig tragen mußte und in 2 Wochen wieder zu ihm kommen. Mir selbst räumte ich diese Zeit auch ein, weil es mich interessierte, was mit mir passiert. Der FA hatte aber auf jeden Fall ein offenes Ohr. Nach 2 Wochen bin ich wieder hin, mir ging es schon viel besser, wollte jedoch AUF JEDEN FALL keine Spirale mehr tragen. Anscheinend waren meine Ö. echt "verschwundibuss", denn seit diesem Pflaster geht es mir zunehmend besser, trage es aber seit dem Tag nicht mehr, an dem ich mir die Spirale ziehen ließ.In 4 Wochen soll ich mich noch mal sehen lassen, weil es ihn echt interessiert, ob was "an der Sache" dran ist.

Ich werde Dir in ein paar Wochen berichten, ob ich das Glück habe, ein wirklich OFFENES Ohr bei einem Gyn. gefunden zu haben, mal sehen.... Er hat auf jeden Fall keinen "Widerspruch" geleistet, als ich ihm sagte, daß es mir das liebste wäre, er würde sie raus machen, weil ich mich damit nicht mehr identifizieren kann. Im selben Atemzug ist er aufgestanden und hat gesagt: OK, dann machen wir sie raus. Ob er Nebenwirkungen von Mirena vermutet, oder ob er meine Entschlossenheit gespürt hat (bin nicht der Typ, der mit d. Faust a. d. Tisch haut, wenn es um die eigene Person geht), keine Ahnung. Ich hoffe, daß er so frei ist und zugibt, daß Mirena doch nicht das non-plus-ultra ist!!!

Viele Grüße

Anabel

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