Über 7 Jahre Mirena künstlich in den Wechljahre gebracht.

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Mila
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Über 7 Jahre Mirena künstlich in den Wechljahre gebracht.

Beitragvon Mila » 27.07.2009, 18:58

Ich bin 35 Jahre alt, habe schon 7 Jahre lang Mirena. Ich habe mir die erste Mirena mit 28 Jahren nach der Geburt meines Sohnes legen lassen. In den ersten 2 Jahren lief alles gut. Die Periode hab ich als Schmierblutung gehabt. Ich war zufrieden.
Ich habe eine Hautkrankheit (Psoriasis), und es hat sich nach 2 Jahren verschlimmert. Mein FA hat gesagt: "Mirena hat damit nix zu tun!"
In dieser Zeit habe ich viele Nebenwirkungen gehabt, die ich nicht mit der Mirena in Verbindung gebracht habe:
-Taubheitsgefühl und kribbeln an den Händen und Füßen
-Ohrengeräusche (habe ich immernoch),bei HNO-Arzt untersucht, alles OK.
-Müdigkeit, Nervosität, Stress (bei Neurologe gewesen, auch alles OK.
-Akne, fette Harre (obwohl meine Haare immer trocken waren)
-Köpfschmerzen mit übelkeit, Rückenschmerzen
-Pilzinfektionen
-Starker Haarausfall
-und mein größtes Problem schon seit 3,5 Jahren ist "Schlaflösigkeit" und extreme "Nachtschweißausbrüche", und "starker Haarwuchs am: Oberschenkel und vor 5 Monaten auch am Bauch.
Ich wollte nach 5 Jahre ablaufzeit, die Mirena rausziehen lassen, aber mein FA hat mich überzeugt, dass ich wieder eine neue HS einsetzen sollte. Er hat gesagt: "Mit meinen Hautproblemen muss ich mich irgendwie verhüten lassen und mit Haarwuchs hat es nichts zu tun.
Ich habe ihm vertraut und eine 2. HS setzen lassen. Nach der 2. HS ist es noch schlimmer geworden. Ich bin bei vielen Ärzten gewesen, niemand konnte was finden. Meine Regelblutungen sind verschwunden, ich habe Haarwuchs auch am Bauch bekommen. Seit 1 Jahr habe ich keine Lust auf "Sex"-Libidoverlust. Ich habe vor 10 Monaten bei meinem FA eine Blutuntersuchung auf Hormone machen lassen. Ergebniss: Ich hatte fast kein Östrogen! Jetzt musste ich Hormone nehmen: seit 6 Monaten habe ich eine Hormonersatzbehandlung-Gynokadin Gel, welches in den Wechseljahren der Frau verschrieben wird. Östrogenmangel, extremer Nachtschweiß-typisch für die Wechseljahre. Also: Die Mirena hat mich frühzeitig in die künstliche Wechseljahrer gebracht. Ich habe einen Termin am July 2009 bei einer Endokrinologin gehabt um meine Hormonwerte zu prüfen, ich musste noch 2 Monate lang auf ein Ergebniss warten (es kommt erst im September).
Meinen FA kenne ich schon seit 14 Jahren und ich bin entäuscht von ihm. Als ich ihm die Frage stellte: "Hängen die Nebenwirkungen mit der Mirena zusammen", hat er seine Stimme erhöht: "Nein das liegt nicht an der Mirena!". Ich will den FA wechseln und die Mirena rausziehen. Ich bin überzeugt, dass die Mirena mich in diesen Zustand gebracht hat, obwohl mein FA das nicht bestätigen will. Ich will nicht weiter auf die Hormone setzen, weil Mirena und Gynokadin Gel haben auch Nebenwirkungen die zu Brustkrebs führen können.
Ich bin so froh und dankbar, dass ich vor 3 Monaten auf diesen Forum gestoßen bin.
Hiermit möchte ich allen Frauen sagen: die Frau die sich für eine Mirena entschließt, sollte zuerst mal überlegen was für sie wichtiger ist: die "Gesundheit" oder die "lokale Verhütung".
Mit 35 Jahren ist es zu früh die Wechseljahre zu haben.
Ich wünsche euch Frauen die das hir gelesen haben "Alles Gute".
Wenn ich meine Spirale entfernt habe, melde ich mich hir in diesem Forum und berichte wie es mir ohne Spirale geht!

Ich habe 2 Kinder ( 2 Jungs: 14 und 8 )

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