schwanger trotz Mirena Teil II

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ukulele
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schwanger trotz Mirena Teil II

Beitragvon ukulele » 13.04.2010, 13:11

Nachtrag zu meinem ersten Erfahrungsbericht 2008:

nach Rücksprache mit meiner Rechtschutzversicherung wurde mir empfohlen einen Anwalt einzuschalten und wegen nicht eingehaltener ärztlicher Sorgfaltspflicht auf Schadenersatz zu klagen. Zur Erinnerung: mein FA bei dem ich seit über 15 Jahren in Behandlung war setzte mir Mirena ein obwohl bei mir eine Fehlbildung des Uterus vorlag Uterus Bicornis bzw. Bicollis und ich wurde trotz Mirena schwanger.

Die Anwälte des Frauenarztgemeinschaftspraxis bzw. der Versicherung gegen ärztliche Kunstfehler der Praxis haben es wirklich geschafft die Angelegenheit über Monate zu verschleppen trotz regelmäßiger Anschreiben und Anmahnungen meines RA. Für mich auch unangenehm da ich die Angelegenheit für mich ja auch mal zum Abschluß bringen wollte, ist nicht schön sich immer wieder mit dem Thema auseinandersetzen zu müssen, zumal ich für den RA auch viel bezügl. Mirena u. FA-Praxis im Internet recherchiert habe. Nach über 6 Monaten und der Androhung die Sache vor Gericht zu bringen konnten wir uns mit der Versicherung der FA-Praxis dann auf eine - wie ich finde nicht angemessen hohen Schadensersatzzahlung einigen. Mein Anwalt riet mir aber diese Zahlung anzunehmen da es hinsichtlich Schwangerschaft bei Hormonspirale keine Präzedenzurteile gäbe auf die man sich stützen könne - zumindest scheint das Risiko mit dem Ding schwanger zu werden tatsächlich sehr gering zu sein...ich habe der Zahlung zugestimmt um die Geschichte endlich für mich beenden zu können, traue seitdem keinem einzigen Verhütungsmittel mehr über den Weg. Da bleibt wohl nur die Sterilisation...aber da habe ich Angst vor dem Eingriff.

Ansonsten haben sich meine körperlichen Beschwerden die unter Mirena aufgetreten sind erheblich gebessert (z.B. Haarausfall) bzw. sind ganz weg. Ich rate jeder Frau sich wirklich vorher gut zu überlegen ob sie sich so eine Hormonschleuder einsetzen läßt die ja offensichtlich auf mehr körperliche Funktionen Einfluß nimmt als gut für den Organismus ist.

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