Mirena schickt sichtbar in die Wechseljahre

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andi69
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Mirena schickt sichtbar in die Wechseljahre

Beitragvon andi69 » 11.11.2010, 14:22

Hallo, zusammen,

ich bin seit etwa 1,5 Jahren glückliche EX-Mirenaträgerin (Tragezeit: 4,5 Jahre). Zwar hat sich alles noch nicht wieder zu 100% eingespielt und ich kann nur bestätigen, was schon viele hier geschrieben haben: es braucht Zeit. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass der Hormonhaushalt so lange braucht, sich von Mirena zu erholen, wie es gedauert hat, bis die Symptome auftreten. Inzwischen glaube ich, dass das stimmt - leider, denn ich hatte gehofft, es geht schneller (bei mir sind die Nebenwirkungen nach 2-3 Jahren mit der Mirena schleichend aufgetaucht). Aber es erscheint mir auch logisch - der Körper hat 2,5 Jahre gebraucht, bis er sich (leider falsch) hormonell eingestellt hat - also gilt das umgekehrt, für die richtige Umstellung, wohl auch.

Warum die Überschrift "schickt sichtbar in die Wechseljahre"?

Nun ja, neben meinen sonstigen Nebenwirkungen, die viele hier ebenso berichten (Haarausfall, graue Schamhaare, trockene Haut etc. pp.), bin ich nun auf einen weiteren Punkt gestoßen, den ich nun mit Sicherheit der Mirena zuschreibe (da hatte ich garnicht dran gedacht, dass da auch die Mirena schuld dran sein könnte, bin jetzt erst drauf gekommen). Ich war nämlich vor ein paar Wochen bei der Hautkrebsvorsorge, weil ich doch sehr viele "neue" und verdächtige aussehende Muttermale bei mir festgestellt habe. Außerdem hatte ich schon seit längerer Zeit ein nicht so schönes Hautgeschwulst in der Leistengegend, das ich prüfen lassen wollte. Nun stellte sich beim Screening (Gott sei Dank) heraus, dass es sich bei den "Muttermalen" um harmlose ALTERSWARZEN (ich bin übrigens gerade 40 geworden, zwar nicht mehr die Jüngste, aber trotzdem, als diese Alterswarzen rauskamen war ich noch 37 Jahre alt) und bei dem Hautgeschwulst (das mir heute entfernt wurde) um ein harmloses so genanntes FIBROM handelt.

Nun habe ich gerade gegoogelt und gelesen:
Fibrome werden durch Östrogene hervorgerufen (ACH NEEE, da läuten doch die Mirena-Glocken!) und treten vor allem bei Frauen in den Wechseljahren auf. Sie können sich aber auch von alleine wieder zurückbilden.

Mein Fibrom hatte sich während der Mirena-Tragezeit entwickelt - und sich in den letzten Monaten (nach Ziehen der M.) auch deutlich wieder zurückgebildet. Ich habe es zwar heute aus kosmetischen Gründen (hat mich einfach gestört, so im Badeanzug und so) trotzdem entfernen lassen. Allerdings werde ich mit Spannung beobachten, ob meine Alterswarzen (die sich wohl auch von selbst zurückbilden können), die ich mir nicht entfernen lassen werde (ist wohl nicht ratsam, und wenn irgend möglich vermeide ich Ärzte inzwischen - das hat mir die Mirena gelehrt), auch zurückgehen.

Wenn das kein sichtbarer Beweis ist (übrigens wachsen mir seit etwa 1 Jahr auch die Haare wieder auf dem Kopf nach, und die Geheimratsecken, die mir die Mirena beschert hat, sind inzwischen fast ganz verschwunden).

Manoman, wie kann man nur soooo doof sein und sich sowas antun - mein Vertrauen in die "Schulmedizin" ist gänzlich abhanden gekommen. Was die sich leisten (mir hat kein Arzt von etwaigen Nebenwirkungen etwas auch nur angedeutet, wie bei fast allen hier!), ist einfach der Hammer.

Bei dieser Gelegenheit noch einmal 1000 Dank an die Gründerinnen dieses Forums, durch das ich auf die Ursache gestoßen bin, warum es mir hundsmiserabel ging, anders kann man es nicht sagen, auch wenn viele hier noch Schlimmeres erlebt haben.
Mirena Oktober 2004 bis Juni 2009 - 2 süße Mädels (7 und 9 Jahre alt)

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