Fortsetzung zu: Meine Entscheidung-nie wieder Mirena (März)

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wonni_2404
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Fortsetzung zu: Meine Entscheidung-nie wieder Mirena (März)

Beitragvon wonni_2404 » 28.10.2013, 11:44

Ich muss leider gestehen, dass ich noch immer die Mirena habe. Noch am gleichen Tag im März, als ich hier den Beitrag geschrieben hatte, habe ich meine FÄ per E-Mail kontaktiert und um einen Termin zur Entfernung gebeten. Nach 2 Wochen antwortete man mir, ich soll es noch ein paar Monate versuchen, bis sich der Körper daran gewöhnt hat. Leider hörte ich auf den Rat; sie ist ja auch nicht gerade preiswert, diese Mirena. Nur geht es mir immer schlechter damit (Heulattacken, Depressionen, Angst, Aggressivität, oft gereizt und schlecht gelaunt usw.) und so habe ich jetzt einen Termin zum Ziehen am Mittwoch (!) bekommen, weil ich es einfach nicht mehr aushalte. Für MICH ist dies die schlechteste Art der Verhütung und ich bin absolut durch mit diesem Thema!!! Es geht sogar jetzt soweit, dass ich danach keinerlei hormonelle Verhütung mehr nehmen werde-das habe ich für mich und meinen Körper entschieden!!! Da ich momentan eh die Lust an Männern verloren habe, hab ich mich für die Symptothermale Verhütung (Rötzer-Methode) entschieden. Es klingt zwar tlw. nicht so einfach, aber es ist erlernbar! Und wenn ich wieder Lust habe, muss zusätzlich ein Zipferl über IHN drüber! Ich hoffe nur, ich habe keine Komplikationen beim Entfernen wie beim letzten Mal-da war der Faden weg und so war das Entfernen für mich so schmerzhaft wie das Einsetzen. Und, ob es mir jemand glaubt oder nicht, ich freue mich nach 1 Jahr komplett ohne, auf meine Monatsblutung!

Es wäre wünschenswert, wenn FÄ vorab ein längeres und offenes Gespräch mit ihren Patientinnen suchen würden, um die genaue Verhütungsmethode abzustimmen. Dann würden sie die Vorerkrankungen kennen und es könnte einigen Frauen sicher viel erspart bleiben! Ich habe nämlich seit Jahren ein SD-Unterfunktion, die in eine entzündliche SD übergegangen ist, aber danach wurde ich von meiner FÄ nicht gefragt. Es wurde besprochen, dass es am Effektivsten ist, auf die Dauer gesehen günstig, keine oder kaum noch Monatsblutungen und man kann sie jederzeit wieder entfernen lassen, wenn man z. B. noch ein Baby möchte. Das hat mich halt überzeugt. Ich bin kein Arzt o.ä., aber mit meiner Erkrankung habe ich eh schon Probleme, welche durch die Mirena dann mit Sicherheit noch deutlich verstärkt werden. Da sie aber einige Frauen gut vertragen, kann ich nicht prinzipiell davon abraten. Nur sollte man sich vor der endgültigen Entscheidung genau informieren und ärztlich durchsprechen, ob sie wirklich in Frage kommt.

Ich melde mich diese Woche nochmals kurz und dann im Abstand von ca. 2 Monaten, um von meinen Erfahrungen nach der Mirena zu berichten. Hoffentlich geht es mir bald besser und ich kann wieder ein unbeschwerteres Leben führen, wie schon andere User zuvor!!!


Mittwoch, 30.10.2013
So, die Spirale ist raus! Aber es hat, wie beim entfernen der 1. Mirena, höllisch weh getan. Weil wieder kein Faden zu finden war! Und dieses Mal musste selbst mein FÄ schwitzen und hat immer neue und größere Instrumente eingeführt. Mittlerweile geht es mir wieder besser, brauchte auch keine Schmerztablette und ich hatte auch keine Blutungen. Nur muss ich 3 Tage ein Antibiotikum nehmen, da es umständlich mit der Entfernung war-lieber vorsorgen, als im Nachhinein Probleme zu bekommen, meinte sie. Sie hat mit mir gesprochen und gefragt, wie sich meine Probleme äußern, denn sie hatte selbst eine und überhaupt keine Probleme. Aber dann hat sie das ohne Probleme oder Diskussionen gemacht, ich wurde nur gefragt, ob ich nicht wenigstens eine Kupferspirale möchte. Aber ich bin stark geblieben und hab ihr erklärt, dass ich diese Hormone nicht mehr möchte.
Melde mich dann im Dezember - vor Weihnachten - wieder um zu berichten. Bis dann.

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