3 Jahre mit Mirena/2 Monate ohne Mirena

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zeha2605
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3 Jahre mit Mirena/2 Monate ohne Mirena

Beitragvon zeha2605 » 16.07.2014, 14:12

Pros nach 2 Monaten ohne:
-keine Panikattacken mehr
-Autofahren klappt wieder ganz gut und auch Kind in die Kita bringen/holen
-Übelkeit am Morgen nur noch vereinzelt
-erste Periode nach 3 Jahren
-depressive Verstimmung ist weg

noch da sind:
-teilweise Ängste/Gedankenrasen
-früh zeitig wach (ab 5/6 Uhr)

und wieder da: Freude und Hoffnung ;)


Hallo Forumsmitglieder und LeserInnen,

Einsatz der Spirale: Herbst 2011, Ziehen: Juni 2014

schleichend kam es bei mir, nach dem Einsetzen vermehrt Ängste abends/über Nacht allein zu sein. Dezember 2013 massivste Panikattacken mit einer Nacht Krankenhaus und Beruhigungsmittel. Januar-Juni folgte ne Verhaltenstherapie. Ich wollte das so schnell wie möglich wieder loskriegen. Soweit gings mir relativ gut bis auf kleine Ängste, die ich auf meine Verantwortung als Mutter schob. Ende Mai dann ein Fast-Kollaps auf der Autobahn (alleine mit Kind)- wurde von ner Freundin abgeholt. Ich schob es auf Belastung Hochzeit, Hausbau, Kind etc. Aber das waren alles so positive Dinge auf die ich mich sehr gefreut hatte und es wurde auch nicht wirklich besser. Ich fuhr zwar weiterhin Auto, aber mit furchtbaren Gefühlsschwankungen und Ängsten (zur Arbeit, KITA). Auch die Tage allein mit meinem Kind wurden zur Belastung. Ich ließ mich durchchecken, weil sich meine innere Lage verschlimmerte. Organisch alles i.O.
Ich suchte mir noch nen Tiefenpsychologen (morgen 2. Sitzung) und ließ auch meine Spirale ziehen nach vorangegangener Recherche. Meine FÄ war ohne Hinterfragen dazu bereit. Die ersten Tage fühlten sich wie eine Befreiung an, dann kam der Abgrund. Seit 3 Wochen wache ich morgens sehr früh auf mit rasender Unruhe, Angst und teilweise Erbrechen. Ich kann seit 3 Tagen nicht
alleine Autofahren, mein Mann bringt und holt mich. Wobei ich es heute mal wieder allein probiere *durchpusten* Meistens wird es im Tagesverlauf besser bis "normal".

Wenn ich die Forumsbeiträge lese, fühle ich mich wie Willkommen im Club. Ich hab diesen Monat noch einen Neurologie Termin und was besonders wichtig ist, einen beim Endokrinologen, der meine Hormone auswertet.
Seit ich das Forum hier gefunden habe, lassen meine negativen Gedanken nach. ich weiß, dass ich nicht verrückt werde. Danke dafür. Ansonsten würde ich mich auf einen Erfahrungsaustausch freuen und werde meine Hormonergebnisse teilen, wenn gewollt.

Sonnige Grüße, zeha

PS: vom Psychologen habe ich mich heute freundlich verabschiedet ;)

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