verstärkte Rückenschmerzen, Schwindel, Tranceartiger Zustand

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Joana
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verstärkte Rückenschmerzen, Schwindel, Tranceartiger Zustand

Beitragvon Joana » 01.12.2004, 12:13

Die Mirena habe ich (36)mir vor 1 1/2 Jahren setzen lassen, weil ich keine Pille vertrage. (Habe 2 Kinder 14 und 8)Irgendein Verhütungsmittel, was auch gut verträglichist, habe ich mir so vorgestellt. Die geringen Nebenwirkungen wurden so angepriesen, da der Wirkungsradius sich nur auf die Gebärmutter beschränken sollte und daher keine solchen NW auftreten sollten, wie bei anderen hormonellen Verhütungsmitteln. Das Einsetzen war schmerzlos, da ich eine nach hinten geknickte Gebärmutter habe, trotzdem umständlich. Was mir am Anfang aufgefallen ist, dass meine Haut unrein wurde und ich nich wie in der Pupertät gefühlt habe( wirkt nur auf Gebärmutter :shock: :? ) Im November bin ich dann vor Schmerzen zusammengebrochen und über Notambulanz ins Krankenhaus eingewiesen. Diagnose: Endometriose. Die Ärzte wollten schon die Mirena entfernen, doch ich war fest der Meinung, dass das nicht davon kommen kann. Ergo, sie blieb drin. Nach der ganzen OP ging es mir besser und ich konnte meinem heißgeliebten Fitnesscenter wieder Besuche abstatten.
Im Februar fing es dann an, dass mir immer der Rücken schmerzte. Ich ging davon aus, dass ich vielleicht zu viele Gewichte hob, also bin ich kürzer getreten. Da ich sonst ein reines Energiebündel bin (mein armer Mann), habe ich eine Großteil meines Energieüberschusses dort gelassen.
Weiterhin muss ich dazu sagen, dass ich eine angeborene Skoliose habe und daher auch mit Rückenschmerzen in gewissen Maßen vertraut.
Ende Mai ging dann gar nichts mehr. Ich konnte kaum laufen, sitzen schon gar nicht. Also zum Arzt, CT; und dann PRT (Spritzen an die Nervenwurzel an der Wirbelsäule), da Nervenentzündung durch Bandscheibenvorwölbungen in der LWS, die aber schon sehr alt waren und daher schon verknöchert :?: . Jetzt kam ich ins Grübeln. Woher , warum, wieso. Das sind Fragen, mit denen ich die Ärzte zum wahnsinn treiben kann. Da ich schon gesundheitlich sehr viel durch habe, ist mein Vertrauenspotential Ärzten gegenüber sehr angekratzt. Doch dies hier genau zu schildern, würde den Rahmen sprengen.
Mit den Rückemschmerzen laboriere ich jetzt noch und bin mir relativ sicher, dass die Mirena ihren Teil dazu beigetragen hat. Ende Oktober fingen dann die ständigen Brustschmerzen an, wie auch das Ziehen im Unterleib, was sich alles nach und nach verstärkte und das Schwindelgefühl und der zeitweise trance-ähnliche Zustand hatte ich schon länger. Letzte Woche bin ich zu meinem FA, der dann eine Zyste feststellte und mir Mastodynon verschrieb, denn von der Mirena kann das nicht sein, nein :evil: . Das nahm ich 3 Tage und bekam einehandfeste Migräne, wie bei Pilleneinnahme. Ich habe das Zeug abgesetzt und habe den FA gewechselt und wollte mir heute dieses "Heiligtum" ziehen lassen und bin 40 km zu ihm gefahren, wo ich vor Schmerzen fast ins Lenkrad gebissen habe. Der neue FA hat mich dann getröstet und dem Ziehen der Mirena ohne Probleme und sofort zugestimmt. Doch: Die Fäden sind zu kurz oder in die Gebärmutter (nach hinten geknickt) verschwunden. Alternative über "Ausschabung" enternen lassen, also wieder eine OP. Lag schon mindestens 10x unter Narkose. Weiterhin hat der ganze Spaß mir auch noch eine Entzündung oder wieder Endometritis verursacht und das Mastodynon wehenähnliche Schmerzen. All das wird jetzt überprüft und ich bin sehr sauer, denn ich glaube kaum, dass all die Erfahrungsberichte im Internet von Hypochondern geschrieben worden sind. Ich habe in 16 Jahren Erfahrung gelernt, Ärzte in 2 Kategorien einzuteilen: Die einen sehen in erster Linie den Menschen und dann das Konto und die anderen, die es genau umgedreht handhaben. Die ersteren zu finden ist nicht einfach, aber es gibt sie, den ich hatte jetzt auch Glück im Unglück mit meiner Hausärztin und der neue FA macht einen ganz vernünftigen Eindruck, da er sich für mich sehr viel Zeit genommen und zugehört hat, wie auch sehr einfühlsam war. Nächste Woche muß ich wieder hin, dann probiert er es noch einmal ansonsten KH. Wir werden sehen. Auf jeden Fall fühle ich mich fürs erste aufgehoben und ernst genommen und muß nicht mehr an mir zeifeln, dass ohnehin alles psychosomatisch ist.

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Lisa1
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Beitragvon Lisa1 » 01.12.2004, 13:36

Hi Joana

dein Beitrag könnte von mir sein mit all den Symptomen die du hast.
Ich will dir nicht den Wind aus den Segeln nehmen, aber schau mal auch hier.

www.cfs-board.info/cfsforum/index.php
www.weiss.de/phpbb2/


das sind meine diagnostizierten Krankeiten und ich habe mir die Mirena erst 1/4 Jahr nach meinem ersten Zusammenbruch setzen lassen.

Lg. Lisa1
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