6 Jahre nach der Mirena mit 54

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wildtaube
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6 Jahre nach der Mirena mit 54

Beitragvon wildtaube » 12.11.2016, 07:39

mir wurde die Mirena aufgrund starker Regelblutungen 2005 gelegt, nach den ersten unauffälligen Jahren plagten mit dauerndes Erschöpfung, Stimmungslabilität, depressive neigung , nach ca 3 Jahren zunehmend das Gefühl extrem zu altern , halb so leistunsstark wie andere Menschen zu sein, zuzunehmen ohne das, trotz allem Bemühen wieder los zu werden, zeitweiser Haarausfall, Antriebslosigkeit. Da sich Wirkzeit dem ende näherte suchte ich nach Rat wie weitermachen, stiess auf dieses Forum und entdeckte meinen Zustand in vielen Erfahrungsberichten. Also liess ich sie im Mai 2010 ziehen. Darauf viel ich in das Hormonloch (endokrinologisch getestet) indem die Abgeschlagenheit noch zunahm. Mit Progesteronpillen konnt ich mich irgendwie nicht anfreunden, Salbe war schwer zu bekommen. Also kämpfte ich mich einfach so durch. 2012/13 wurden meine Tage immer unregelmässiger und versiegten schließlich ganz. Was mir immer treu blieb war eine Erschöpfung. 2014 liess ich den Progesteronspiegel nochmal testen wo er extrem niedrig war. Nach einer Virusgrippe dieses Jahr die mich hustendes Wrack hinterliess ging ich nochmal in eine Klinik um die Ursache zu finden. Entdeckt wurde ein Cortisolmangel der auf eine Nebennierenwchwäche hindeutet. ( das Organ das für die Produktion von Geschlechtshormonen zuständig ist, sowie für Stressbewältigung Blutdruck und Entzündungsbekämpfung). Ich lebe inzwischen in Indien wo nur bei extremwerten künstliche Hormone wegen den Risiken wie Diabetes und Krebs gegeben werden. Dafür waren meine Werte nicht tief genug. Die Messmethode war auch etwas fragwürdig. Aus purer Verzweiflung beschaffte ich mir ein hier rezeptfreies cortison, dass man kurzzeitig bei nebennierenschwäche zur entlastung einsetzen kann. Und dann, ich konnte es kaum fassen, meine extreme morgendliche Erschöpfung, die mich wie mit 100 zum Kaffee schleichen liess verschwand, mein Blutdruck normalisierte sich und der Husten verschwand. Eine kleine Kraft wuchs und das Gefühl, hier ist die Ursache. Mein Körper hatte durch die Spirale so lange die Produktion des natürlichen Progesterons mit seinen Schutzwirkungen eingestellt. Mit 48 - beim Ziehen der Mirena war ich wohl schon zu nah an den Wechseljahren dass mein Körper die Produktion wohl nicht mehr anwarf. Progesteron hat wichtige Aufgaben. Die Nebenniere wird durch Dauerstress geschwächt. Meine dauernde Erschöpfung spricht dafür. Weil auch Cortison viel zu viele Nebenwirkungen hat, habe ich es mir nir als 5 tägige Stosstherapie geleistet und hab nach gesünderen Alternativen gesucht und bin auf DHEA und Pregnenolone gestossen. Hab ich mir besorgt und falle nicht mehr zurück....Ich bin sooo dankbar dass ich das für Leidensgenossinnen hier berichten will. Lasst euer Cortisol von einem erfahrenen Arzt für Nebennierenschwäche testen!

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