War Mirena wirklich schuld?

Schreibe uns hier Deine Erfahrungen mit der Hormonspirale.

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Ira
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Beitragvon Ira » 10.02.2005, 10:29

Hallo Line! :arrow:
Genauso sehe ich es auch, endlich auch mal jemand, der es auch so sieht. Manchmal kann man auch die Farbe Rot in eine Schwarz denken. Ziemlich viel ist einfach eine Kopfsache, sicherlich nicht bei jedem, aber bei sehr vielen Menschen. Bei mir war es halt im ersten Moment auch ähnlich, aber man sucht halt auch gern einen Sündenbock für die Beschwerden. Bitte nicht angegriffen fühlen, jeder zieht sich den passenden Schuh an, der ihm paßt. Nichts für ungut. Ira.

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Kirschblüte
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Beitragvon Kirschblüte » 10.02.2005, 14:35

Doch, ich fühle mich angegriffen, Ira. Glaube mir, ich kenne mich sehr gut aus in der Kraft der positiven Gedanken, und ich habe auch schon oft erlebt, dass es funktioniert. Wenn dieses System aber von etwas beeinflusst wird, das man mit Gedanken nicht kontrollieren kann, in dem Fall der Hormonspirale, dann kann ich mit allen positiven Gedanken dieser Welt nichts dagegen tun.

Oder wie erklärst du dir, dass es hier von schlimmen Nebenwirkungen betroffene Frauen gibt, für die die Mirena DIE Lösung war: Endlich keine tägliche Pille mehr schlucken, endlich für 5 Jahre Ruhe, endlich sicher und mit wenig Hormonen verhütet. Wenn frau das nicht positiv stimmt :?: .

Ich war 2 Jahre zufrieden mit der Mirena, so zufrieden, dass ich sie allen meinen Freundinnen empfohlen habe. Wenn das nicht positives Denken ist :?: .

Die Probleme fingen an, als in meinem Umfeld alles in bester Ordnung war. Wenn das nicht eine positive Atmosphäre schafft :?:

Ja, woran erkrankte ich denn dann :?: :?: :?: .

Du brauchst mir keine Antwort zu geben, weil du die Antwort offensichtlich nicht kennst. Aber ich kenne sie, und ich bin sehr froh darum.

Nichts für ungut.
Katrin.

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dieSonja
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Beitragvon dieSonja » 10.02.2005, 15:04

Hallo,

ich habe die Mirena auch meinen sämtliche Freundinnen und Cousinen empfohlen! Ich wollte mir auch sofort eine neue Einsetzen lassen. Ich hatte aber der Heilpraktikerin versprochen es mal 3 Monate ohne Hormone zu probieren. Erst D A N N habe ich gemerkt das die bis dahin geliebte Mirena an A L L E M schuld war!!!

Und wenn jemand behauptet das bilde ich mir ein, dann habe ich wohl so starke Gedanken das ich Nachfolger von Uri Geller werde!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Sonja
26 Jahre, 1 Kind, Mirena 5 Jahre, seit 10/04 ohne

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@line

Beitragvon dieSonja » 10.02.2005, 15:13

...ach ja "Wirkung nur Vorort". In der schweizer Packungsbeilage steht, das das Hormon bereits nach 15 Minuten im Blut nachweisbar ist. Die Gebärmutter ist übrigens eins der am stärksten durchbluteten Organe!
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Ira
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Beitragvon Ira » 10.02.2005, 15:45

Hallo Kathrin! :arrow:
Ich habe ja ausdrücklich gesagt, daß es sicherlich Menschen gibt, die sich die Beschwerden nicht einbilden. Du siehst es jetzt aus Deiner Sicht, was ja auch verständlich ist. Aber es gibt halt auch die andere Seite, nämlich die, die sich die Beschwerden beim Lesen der Berichte nur einbilden. Ich will halt nur damit sagen, daß es jeder für sich genau abwägen muß. Es ist wirklich nicht in meinem Sinne, hier jemanden anzugreifen. Also nimm es bitte auch nicht persönlich. Trotz allem noch einen schönen Tag. Ira. :wink:

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Beitragvon Kirschblüte » 10.02.2005, 20:03

OK, Ira, ich akzeptiere deine Antwort, die mich so formuliert doch weniger provoziert. Ich glaube nicht, dass hier jemand behauptet, dass jegliche Beschwerden von Mirena kommen. Die Administratorin weist ausserdem ausdrücklich darauf hin, dass immer andere Ursachen auch in Betracht gezogen werden müssen. Schreiberinnen werden angehalten, von ihren eigenen Erfahrungen zu sprechen und keine Diagnosen zu stellen.

Aber verdrängen sollte frau die Tatsache, dass Beschwerden von Mirena kommen KÖNNTEN, auf keinen Fall. Immerhin sind einige solche Beschwerden auch im Beipackzettel aufgeführt – frau kann also auch da nachlesen und sich je nach Verfassung was einbilden… Und wenn ich den um vieles längere Nebenwirkungskatalog der Pille lese, dann frage ich mich schon, warum Frauen bereit sind, solche Gesundheitsrisiken einzugehen.

Ich selber habe die Pille genommen, die Frage stelle ich mir erst heute. Wie du sagst, das hat mit meiner persönlichen Erfahrung zu tun. Hier treffen sich viele, viel zu viele Frauen, die meine Erfahrungen mit den sicher nicht nur lokal wirkenden Hormonen der Mirena leider teilen :cry:.

Aber es beruhigt mich, dass es Frauen gibt, die keine Beschwerden haben. Auf die kann frau nämlich gerne verzichten :wink: .

Mit Gruss,
Katrin.

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V.
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Beitragvon V. » 11.02.2005, 10:06

Also, ehrlich gesagt (und auch ohne jemanden verletzen zu wollen), nervt mich die These von den eingebildeten Beschwerden so langsam. Und ich hab auch keine Lust mehr, mich damit auseinanderzusetzen.

Der Fall ist doch eigentlich klar: es gibt unbestritten Frauen, die die Mirena vertragen, gut vertragen; und es gibt jede Menge Frauen, die sie überhaupt nicht vertragen. Komischerweise müssen sich aber nie die Frauen rechtfertigen, die die Hormone vertragen, sondern immer nur die, die am eigenen Leib erlebt haben und erleben, was es heisst, tagtäglich physisch und psychisch gebeutelt und geplagt zu werden. Ihnen wird vermittelt, sie würden sich das nur einbilden, sie sollten noch dies bedenken und das in Erwägung ziehen, weil doch die Mirena nie im Leben schuld daran sein kann.

Keine Frage: es mag Fälle geben, wo man erst mal auf der falschen Spur ist, wo also tatsächlich andere Zusammenhänge wirken, und die Mirena überhaupt nicht beteiligt ist an den Befindlichkeitsstörungen. Der allergrösste Teil von uns hat es aber anders erlebt: alles wurde abgecheckt -- Ernährung, Alkohol, Medikamente, Stress, psychische Störungen, Beziehungsprobleme, etc.etc. Wenn ich dran denke, was die eine oder andere von uns an Geld, Zeit und Nerven bei Ärzten, Heilpraktikern, Therapeuten usw. gelassen hat ... Und nur um festzustellen, dass nichts besser geworden ist, ja alles nur immer schlechter! Dass unter solchen Vorzeichen auch nicht mehr viel Kraft zum positiven Denken bleibt, versteht sich, finde ich, von selbst.

Jeder möge sich selbst sein Urteil bilden, jeder möge für sich entscheiden. Nur bin ich persönlich der Meinung, dass positives Denken bei hormonellen Fehlsteuerungen nicht viel bringt. Und ich lasse mir, nach all den leidvollen Erfahrungen mit der Mirena, nicht auch noch unterschwellig das Gefühl vermitteln, dass -- hätte ich nur positiver gedacht -- alles wunderbar geworden wäre.

Nicht die einzelne Frau, die die Mirena nicht verträgt, ist schuld an ihrem Leiden. In solchen Fällen ist eindeutig die Mirena die Schuldige.

Grüsse
von
Vera

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Beitragvon V. » 11.02.2005, 10:44

Nachtrag:
Ebenso wie man sich etwas einreden kann, kann man sich etwas ausreden lassen. Und wenn die Mirena überhaupt ein gutes hatte, dann, dass sie mich gelehrt hat, mir und meinem Körpergefühl zu vertrauen, und nicht der vermeintlichen Vernunft anderer.

xx V.

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Beitragvon Lina 2 » 11.02.2005, 18:09

Hallo Ihr Lieben,


ich war und bin auch heute niemand mit besonders viel Einbildungskraft. So weiß ich eindeutig, daß es ohne Mirena viel besser geht, jeden Zyklus etwas mehr. Es ist fast schon wieder wie früher - himmlisch !!!

Liebe Grüße Lina 2
44 Jahre alt, 2 Kinder, 5 Jahre Mirena, seit Aug. 04 ohne

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KerstinD
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Beitragvon KerstinD » 09.03.2005, 18:51

Also was Zysten betrifft, die hatte ich vorher noch nie und kaum hatte ich die Mirena, hatte ich innerhalb kürzester Zeit mehrere, wovon zwei geplatzt sind und ich einmal deswegen im Krankenhaus lag.
Hatte einfach keine Lust mehr auf die ständigen Schmerzen, die die Zysten mit sich brachten. Psychische Probleme hatte ich zwar keine aber die körperlichen Nebenwirkungen wurden mir dann doch zu dominant.
Wie auch bei der Pille gibt es Frauen, die NW haben und solche, die eben keine haben. Darüber kann man sich im Grunde nicht streiten. Man sollte es aber respektieren und nicht in Frage stellen, wenn viele Frauen sagen, sie haben Probleme mit der Mirena.
28 jahre, 1,5 jahre mit Mirena, seit 1.3.2005 ohne

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