...endlich scheint es eine Erklärung zu geben...

Schreibe uns hier Deine Erfahrungen mit der Hormonspirale.

Benutzeravatar
NINOX
Mitglied
Beiträge: 1
Registriert: 07.11.2017, 23:44

...endlich scheint es eine Erklärung zu geben...

Beitragvon NINOX » 08.11.2017, 00:36

UPDATE: 16.1.2018

Hallo liebe Leute :)
Gestern endlich ist meine Hormonspirale rausgenommen worden. Das ging überraschend schnell, quasi "im Vorbeigehen" ;)
Es war ein Gefühl der Befreiung und ich weiß das klingt absurd nach einem Tag.. aber die Schmerzen im unteren Rücken sind schlagartig besser geworden. Sie sind natürlich nicht weg, aber ich bin gespannt ob es vielleicht NOCH besser wird mit der Zeit. Ich fühle mich auch schon fitter heute. Auf jeden Fall bin ich froh über die Entscheidung sie entfernen zu lassen und ich halte euch über die Veränderungen am Laufenden....

Alter Post:

Hallo liebe Leute! :) :smile_hi:

Ich hab mich heute auf die Suche nach Erfahrungen gemacht weil mich meine Mum aufmerksam gemacht hat das sie eine Sendung gesehen hat die sich mit den Nebenwirkungen der Hormonspirale beschäftigte. Ich selbst wäre nicht auf die Idee gekommen das hier ev. der Ursprung meiner Probleme liegen könnte.

Zu meiner Geschichte:
Ich habe nun seit fast 4 Jahren die Hormonspirale im Körper, bin 35 Jahre alt und habe noch keine Kinder. Ich bin 1,70 m groß bei ca. 70 kg Körpergewicht. Ich kämpfe schon lange mit psychischen Problemen, viel länger als 4 Jahre und bin sie deshalb bis zu einem gewissen Grad schon gewohnt (sofern man sich daran gewöhnen kann - ich habe gelernt damit - gut- zu leben..) ich nehme derzeit 75mg Sertralin täglich.
Ich bin selbständig und habe momentan auch beruflich viel um die Ohren, aber es ist soweit alles in Ordnung. Nur ich laufe leider nicht rund irgendwie.

Nun, seit ca. einem halben Jahr merke ich einige seltsame Dinge, die vorher noch nie in so einer Intensität, Hartnäckigkeit und Konstallation aufgetreten sind. Ich habe schon ähnliches hier gelesen und bin aus allen Wolken gefallen. Hier zu meinen Sympthomen:

· Allem voran steht diese unsägliche Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Antriebslosigkeit dicht gefolgt von den ständigen
· Rückenschmerzen die mich Tag und Nacht begleiten.
· Schlafstörungen - ich kann Nachts lange nicht einschlafen und wälze mich ewig hin und her wegen der Scherzen in Rücken, Brustkorb und Kiefer, wache morgends gerädert auf, oft mit einigen tauben Fingern, was aber nach dem Aufstehen sofort vergeht
· Entzündungsgefühl im ganzen Körper, alles fühlt sich so aufgedunsen an, habe Ödemneigung in den Beinen, neuerdings auch nach dem Aufwachen an Händen und im Gesicht - einfach geschwollen..
· habe wieder vermehrt Ängste, bzw. ein unbegreifliches Grübeln, Zukunftsängste (ich kenne diese Zustände alle sehr gut und ich versuche hier immer sehr wachsam zu sein wenn sich Änderungen einstellen, denn oft geht es schnell die Abwärtsspirale zu übersehen und schwups - ist man mittendrin statt nur dabei ;) )
· Schmerzen in Nierengegend die sich bei Aktivität verstärken
· sehr hohe Kälteempfindlichkeit
· leichter Schwindel, so als ob ich wackeligem Boden gehen würde
· bekomme sofort Herzklopfen wenn ich ein bisschen schneller gehe.. hab generell jezt öfter Hitzewallungen (war vor ca. eineinhalb Jahren sehr sportlich und habe ca. 10 kg abgenommen, schaffe es aber schon seit einiger Zeit nicht mehr mich zu motovieren)
· fühle mich irgendwie die ganze Zeit so als würde ich krank werden, werde es aber nicht.. ist mittlerweile zu chronischen Beschwerden geworden..

Ich war jetzt in Physiotherapie die gar nicht geholfen hat, habe ein Wirbelsäulenröntgen machen lassen - ohne nennenswertes Ergebnis. Venen sind in Ordnung, es gibt offenbar keinen sichtlichen Grund warum ich mich so fühle wie ich mich eben fühle. Ich bin bei den Recherchen über meine Sympthome über den Begriff "Fibromyalgie" gestolpert und auch dabei war es als würde ich mich selbst reden hören. Alles traf einfach zu. Das sind jedoch Beschwerden die oft als Hypochondrie abgetan werden, oder irgendwie in die Ecke fallen "zu bequem um zu arbeiten, drum schüttelt man sich einfach mal schnell ein paar Beschwerden aus dem Ärmel".. aber ich mag meine Arbeit, und es macht mich langsam fertig das ich das Gefühl habe ich werde durch irgendetwas an meiner vollen Leistung und Freude gehindert. :smile_dull: Ich mag schon zu keinem Arzt mehr gehen, denn es kommt nie was dabei raus, trotzdem bilde ich mir das alles nicht ein.

Ich hoffe mein Bericht hilft der einen oder anderen weiter..

Schöne Grüße,
Gerti :)

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 9 Gäste