Sterilisation ua kleine Op u lebenslange Nachwirkungen

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SUEDBALKON
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Sterilisation ua kleine Op u lebenslange Nachwirkungen

Beitragvon SUEDBALKON » 14.03.2010, 14:44

Hallo Mädels
ich freue mich dass ihr euch offen über eure Verhütungsprobleme austauschen könnt. Allerdings stelle ich fest, dass ihr eine op als harmlose Sache darstellt.
Dem ist nicht so. Weder ein kleiner Bauchschnitt oder eine Sterilisation bei Frau noch beim Mann ist gefahrlos, sondern bietet Risiken. Die Ärzte wissen meist nicht einmal wo die üblichen Urogenitalnerven verlaufen. Beim Verletzen dieser entstehen lebenslange Probleme und Schmerzen bei Sexualität und mehr.

Diejenigen die nach der Sterilisation Probleme hatten sollten mal stark in sich reinhören und das nicht überspielen.
In Deutschland werden Probleme nach Op von den Ärzten als psychisch / psychosomatisch dargestellt.

In Foren ( google ) beklagen gerade Frauen Schmerzen nach Unterleib op.
Ich bin überhaupt nicht mehr für eine Sterilisation. Wenn doch, dann sollten vorher
2 Rechtschutzversicherungen und Berufsunfähigkeitsversicherungen abgeschlossen und die Wartefrist abgewartet werden.
Die Krankenkassen zahlen die Kosten nicht mehr, obwohl sie doch alle mit Kinderkriegen teuren Ausgaben sparen könnten. Warum ?

Weitere Info für euch und eure Männer über Probleme nach Sterilisation von starken chron Schmerzen bis Erektionsverluste durch Schmerz.
Ahnungsloses Handeln der Ärzte, keine Besserungen in Sicht.

In US Foren sprechen sich sogar Ärzte gegen die Sterilisation aus, weil sie nicht mehr verantworten können gesunde Pat. kaputt zu operieren.

Weitere umfangreiche Recherchen, im Forum: Vasektomie geschädigte Männer
http://www.patienten-selbsthilfegruppen.de vasektomie
http://www.patienten-selbsthilfegruppen ... 8bde9f0e95

aus dem gleichen Forum
mein Fall über google:
Sterilisation, Durchführung extra schonend für Kampfsportler und Vaterlandsverteidiger, Bergsport, Fallschirmspringer

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leila1
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Re: Sterilisation ua kleine Op u lebenslange Nachwirkungen

Beitragvon leila1 » 15.03.2010, 17:30

Hallo Südbalkon,

ich hatte deinen Fall schon vor einiger Zeit gelesen und war natürlich erschreckt. Bei der weiteren Recherche stellte ich fest, dass dein Fall schon sehr extrem ist.

Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, eine OP ist im Normalfall immer ein Lotteriespiel ist, dreimal musste bei mir die gleiche OP gemacht werden. 2 mal hatten die Herren in Weiß nur ihr Bankkonto bzw. das der Klinik im Visir. Eine 100 % Wiederherstellung war nicht möglich. Unglaublich, was man da erlebt. Und auch die letzte OP nach einem Sportunfall ist nicht 100 % geworden, und dass obwohl ich den Arzt nach den Kriterien: Komplikationen, Invalidenquote usw. ausgesucht habe. Aber auch bei dieser gibt es die Extremfälle, die durch die Behandlung erst zum Invaliden geworden sind. Keime in OP-Bereich sind da keine Seltenheit, vertauschte Bänder, fehlende Gelenktoilette, da lässt sich so einiges aufzählen.

Kann dir also nur die nicht mehr verwendbare Weisheit :oops: nahelegen, erst den Arzt bei ungeplanten OP's auf alles Mögliche zu untersuchen, nicht dass der liebe Doc den Eingriff so selten macht, dass er erst mals selbst sein Lehrbuch aufschlagen muss, denn ist erst versaut, dauerts Jahrzehnte bis man wieder Lebensqualität zurückgewinnt. Nicht zu reden von der Kraft, die man benötigt, um seinen Fall vor Gericht durchzuboxen. Meist hat man noch nicht mal eine komplette Doku, sondern bekommt nur eine "gesäuberte", die für den Streitfall quasi wertlos ist.

Den Männern kann ich eigentlich nur empfehlen ungeniert im Bekanntenkreis rumzufragen, ob und wie sie zufrieden sind. Den Doc solltet ihr nach der Häufigkeit des Eingriffs fragen, die Komplikationsquote des Arztes, ob man Kontakt zu sterilisierten Männern herstellen kann (selbst wenn hier mit dem Datenschutz gewunken wird, da kann man durch div. Einwilligungen was machen...) zwecks Erfahrungsbericht usw. Sind die Aussagen hierzu vage oder ausweichend und stimmt das Bauchgefühl nicht, gleich die Finger davon lassen.

Drück dir die Daumen, dass du etwas mehr Lebensqualität wiederbekommst.

Leila
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Der Beipackzettel, die Arztinfo, ein mit schwammigen Formulierungen vollgespickter Vokabeltest.
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SUEDBALKON
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Re: Sterilisation ua kleine Op u lebenslange Nachwirkungen

Beitragvon SUEDBALKON » 17.03.2010, 12:39

Klar, leider hast du recht. Doch auch bei einer Korrektur-op kannst du mit Engelszungen reden, wenn der Arzt nicht sehen will, was du ihm zeigst, macht er sowieso was er will.

Während der op kann der Arzt immer von der Vorausplanung oder vom vollen Umfang der op abweichen wie er lustig ist, kann begründen wie er will.
Siehe meine Nach-op 2001 Entfernung des Nebenhodenkopfes rechts. Wenn man nicht will dass der Patient recht hat, lässt man den vergammelten Rest-Nh eben drin und kuckt auch weg wenn der vergammelte ( nekrose ) Samenleiterstumpf einem zublinzelt.

Hat sich bei Nach op 2007 ? rausgestellt. Eine op die ich gegen mehrere Bundeswehrärzte im Raum BWK Ulm, Uniprofessoren, Chefärzte und niedergelassene Urologen durchgesetzt hatte.

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leila1
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Re: Sterilisation ua kleine Op u lebenslange Nachwirkungen

Beitragvon leila1 » 17.03.2010, 17:18

Hallo Südbalkon,

den MDK kannst du vergessen, genausowenig solltest du die Urologen um die Ecke ansteuern, brauchst für solche Fälle einen eigenen Gutachter, den kann dir nur ein Medizin-Recht-Anwalt empfehlen, genauso wie ein Nachoperateur mit guten Wiederherstellungsfähigkeiten. Meine Doc, der die Wiederherstellung gemacht hat, hat seine Erfahrungen aus der Unfallchirurgie in diesem Bereich, anwenden können, zudem hat der in Afrika an den Menschen zum guten Zweck auch seine Erfahrungen gesammelt. Nur mal so als Hinweis, gibt 'ne Menge Ärzte die dort ihre Erfahrung sammeln ohne große Angst vor rechtlichen Problemen zu bekommen... und diese dann in DE anwenden. Und was sind schon 1000 km für eine Strecke, wenn es um die eigene Gesundheit geht?

LG
Leila
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