und noch ein erlebnis mit mirena:-(

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sterntaler70
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und noch ein erlebnis mit mirena:-(

Beitragvon sterntaler70 » 26.09.2008, 10:35

hallo, auch ich gehöre zu den frauen,die durch die hormonspirale mirena erkrankt sind und eine höllenzeit hinter sich gebracht haben bzw an den nebenwirkungen zu knabbern haben...als ich mir im januar 2000 die spirale einsetzen ließ war 30 jahre alt, berufstätig,vollblut mutter körperlich und seelisch prima drauf.
bereits einen monat später bemerkte ich krasse negative veränderungen...enorme gewichtszunahme,schweissausbrüche,migräne und bluthochdruck.voller angst ging ich zum arzt, der sagte mir allerdings nur, das ich wortwörtlich nicht zu viel fressen solle..bluttests waren negativ und mehr wurde auch nicht gemacht.wieder einige wochen später bekam ich meine erste panikattacke,wusste da aber nicht das das eine war hatte ja vorher noch nicht mal gewußt, das es so was gibt.ich kam mit verdacht auf herzinfarkt in eine klinik...nach ein paar tagen durfte ich nach hause mit dem hinweis meine ehe zu überdenken..hä dachte ich nur,es läuft doch alles gut...jedenfalls wurde alles noch viel schlimmer..sobald ich vor die tür ging hatte ich das gefühl in watte eingepackt zu sein und matschbeine zu haben...ekelhaft..ich vermied folgedessen lange einkaufstouren,die sonst immer ewig lange dauerten und lustig waren, so gut es ging.mein befinden verschlechterte sich immer mehr..ich wurde immer dicker und litt sehr darunter..fing an mich in gesellschaft unwohl zu fühlen weil natürlich jeder seine kommentare abgab,so in der art biste schwanger..das verletzt umso mehr wenn man weiss das man keine fressmaschine geworden ist...die panikattacken häuften sich und waren allesamt mit todesangst gekoppelt.migräneattacken häuften sich dermassen das ich nun auch noch angst davor hatte einen schlaganfall zu bekommen..also ging ich noch mal zum arzt.nix.langsam aber sicher verzweifelte ich immer mehr...wurde immer weniger ich selbst.null selbstbewusstsein nur noch angst vor attacken,angst schwer krank zu sein und keiner da der einen versteht oder hilft....da begann dann wohl auch meine depression...ich fühlte mich wie eine 80jährige frau..mein freundeskreis verringerte sich , da ich mittlerweile nicht mehr in der lage war auszugehen.ich hatte familie und war trotzdem einsam.mein ex-mann bemühte sich nach kräften aber ich begann hass auf ihn zu schieben,er hatte nix und konnte sein leben genießen und ich!!??früher hatte ich nie solche selbstbemitleidungsanwandlungen,langsam aber sicher kannte ich mich selber nicht mehr wieder...zwichendurch mehrten sich die anrufe bei diversen notärzten,die mich allerdings nur belächelten...ein arzt meinte dann ich würde an einer glutamat allergie leiden,streng diät gehalten teure lebensmittel gekauft,nutzen gleich null.dann bekam ich einen schweren hörsturz der einigermassen glimpflich verlief..allerdings wurde das schwindelgefühl ab dem zeitpunkt immer stärker.ich bin dann zu einem hno-arzt musste ätzende tests durchführen lassen ergebnis null.
mittlerweile hatte ich täglich hammer kopschmerzen und ging zu einem neurologen,untersuchungsergebnisse zum glück,null.aber er fragte mich nach einem kurzem gespräch wie ich denn verhüten würde...ich hab ziemlich dumm aus der wäsche geschaut, als er mir sagte das er auch andere patienten hätte die unter diesen symptomen leiden und er hätte allen geraten sich diese scheiss ding ziehen zu lassen.ich bin vor freude ausgeflippt..da war so dachte ich zuerst,die lösung meiner probleme.hurra.ich konnte es nicht abwarten mir das ding ziehen zu lassen.der frauenarzt hat zwar gemeint das wären alles nur labereien des neurologen aber gott sei dank kann man wenigstens ein paar sachen noch selbst bestimmen.ich fühlte mich total befreit und glaubte der spuk sei zu ende.allerdings wusste ich da noch nicht das die hormonspirale langfristig schaden im hormonhaushalt auslösen kann die noch jahre später spürbar sind.also war das nix mit erlösung.der teufelskreislauf schloss sich immer enger.ich vrsuchte mir bei allen möglichen ärzten hilfe zu holen.ua beim zahnarzt..mir wurde eine festsitzende klammer verpasst , vorhandene brücken entfernt da vielleicht!!meine kiefer und zahnfehlstellung den schwindel und die kopfschmerzen auslösen könnte.war aber nicht so.mittlerweile hatte sich bei mir eine angsstörung entwickelt und ich beschloß zu einem psychologen zu gehen.ich hatte glück und hatte wenigstens einen menschen gefunden der mir zuhörte und versuchte mich zu beruhigen.allerdings hielten die positiven eindrücke nur kurz und ich konnte sie nicht wirklich in meinem alltag nutzen.dafür waren die panikattacken einfach zu heftig.zu allem überfluß bekam ich eines nachts einen drehschwindel,kleine kristalle lösen sich im ohr und man hat das gefühl man steht kopf und stirbt...im krankenhaus behandelte man mich dermassen asozial das ich noch fertiger war, als vorher.zu hause musste ich so übungen machen die den schwindel provozieren sollten um dann nach einigen tagen zu verschwinden..ich habe geschrien mich mit händen und füssen gewehrt wäre mein partner nicht gewesen...selbst der und meine kids haben geheult während der übungen.ich fange sogar nach der langen zeit Das war vor 3 jahren immer noch an zu zittern...der absolute albtraum..ich habe dann sage und schreibe 8 lange tage und nächte nur noch gesessen aus angst beim hinlegen wieder schwindel zu bekommen.es war der reinste albtraum.irgendwann hab ich sogar nicht mehr meinen kopf gedreht vor lauter angst...und dann wagte ich den schritt in eine psychatrie.dort wurde alles mögliche gemacht und nach drei monaten durfte ich körperlich und seelisch fit nach hause.in der ersten zeit ging es mir blendend,mit hilfe von antidepressiva, die ich nehmen muss weil mir ,welch überaschung ein hormon fehlt das mal da war und nu verschwunden ist.ich nehme heute noch antidepressiva, ein absetzen zwichendurch war die reinste katastrophe, gehe zu einem psychologen , leide immer noch unter dem extremen übergewicht, denn uch das antidepressiva bewirkt gewichtsveränderungen, und versuche mein leben so angenehm wie möglich zu gestalten.ich kann nur sagen ich breue es zutiefst das ich mir damals die mirena ohne das ich über mögliche nebenwirkungen aufgeklärt wurde habe einsetzen lassen....mirena hat mein leben ruiniert!!!davon bin ich überzeugt und ich habe sogar der firma schering einen langen brief geschrieben da teilte man mir mit das ich sicherlich nur eine von gaaaaaaaaaanz vielen frauen wäre......und das man immer mit einem kleinem restrisiko rechnen müsste....in österreich ist die mirena nach mehreren todesfällen verboten worden!!!!fragt mal hiesige ärzte ihr bekommt nur dämliche antworten.an die öffentlichkeit zu gehen ist auch verdammt schwer, die pharmazie und die ärzte stecken meistens unter einer decke und es wird vertuscht und verschwiegen.
ps meine freundin musste sich vor kurzem einer gebärmutterentfrnung unterziehen, die mirena sprirale hat sich verhakt und sie hatte einen grossen tumor...gott sei dank hat sie alles gut überstanden..geblieben sind nach wie vor auch bei ihr die panikattacken.
ich möchte niemanden anprangeren oder beeinflussen sondern gebe immer nur meine eigene persönliche meinung ab bzw beschreibe meine situation:-)

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